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Schlagwort-Archive: Bücher

[Kurz-Rezension] „Sascha, Oligarch von Moskau“, Rhiana Corbin

Format: eBookSascha Oligarch von Moskau
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 108 Seiten
ASIN: B07Q14LT28

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

Am Anfang ging alles recht schnell.
Katharina und Sascha treffen zügig aufeinander. Ich ging jetzt davon aus, dass es sich um eine recht schnell voranschreitende Liebesgeschichte handeln würde, doch dem war nicht ganz so. Die Autorin hatte ihre Protagonisten mit einigen Geheimnissen ausgestattet, die man erst im Verlauf der Geschichte entschlüsselte. War das eine oder andere von vornherein noch etwas offensichtlicher, wurde ich trotzdem von anderen Begebenheiten sehr überrascht. Obwohl die Geschichte recht geradlinig zu verlaufen schien, konnte ich mir nie so ganz sicher sein was als nächstes passieren würde. Daher gab es im Verlauf immer wieder Raum für Spekulationen, was mir sehr gefallen hat.

Eine sehr schöne Bedtime-Novel, von der ich mich sehr gut unterhalten fühlte. Schade dass die Geschichte so schnell zu Ende war. Sie hätte von mir aus gerne noch ein paar Seiten mehr haben können.
Wer auf unterhaltsame Liebesgeschichten mit einem Hauch Erotik steht, der sollte hier zugreifen.

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[Rezension] „Der Store“, Rob Hard (Heyne)

Ausgabe : gebundenDer Store
Seiten:
592
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstermin: 2. September 2019
ISBN-10: 3453272307
ISBN-13: 978-3453272309

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

 

Licht- und Schattenseiten der Verkaufsgiganten

Dieser Roman handelt von einem Großkonzern. Man kennt solche Firmen heute schon, aber ich prophezeie einfach mal, dass „Der Store“ alles schon dagewesene schlägt.

„Der Onlinestore ‚Cloud‘ weiß, beschafft und liefert alles“. So würde ich das Konzept dieses Onlinegigannten grob umreißen und auch das kennt man heute (fast) schon. Zunächst hört sich vieles sehr positiv an, nicht nur für den Kunden, sondern ebenso für den Arbeiter, aber schnell werden auch die Schattenseiten in den Fokus gerückt.
Schon dem Klappentext kann man eine Groteske entnehmen, die mir persönlich sauer aufstieß und im Roman gibt es noch einige mehr.

Fiktion trifft Non-Fiktion

Einiges was dieser Roman thematisiert existiert heute schon, ist gängige Praxis oder befindet sich zumindest in Planung. Manches fand ich nicht gut, aber es erschreckte mich beim lesen auch nur mäßig. Scheinbar lässt die Realitätsnähe eine gewisse Abstumpfung aufkommen, was mir allerdings schon zu denken gab. Dann passierten aber wiederum Dinge und es kam zu Begebenheiten, die ich zum Teil wirklich gruselig fand wenn ich mir vorstelle, dass so etwas mal Realität werden würde. An diesen Stellen kam nicht nur Spannung, sondern auch Unbehagen auf. Ich persönlich hoffe, dass einiges wirklich Fiktion bleiben wird.

Sehr spannend

Was diesen Roman noch auszeichnet ist, dass er nicht einfach nur von den Machenschaften eines riesigen Konzerns erzählt. Je weiter man in die Geschichte vordringt, umso spannender wird sie.
Hierbei spielen die zwei Hauptfiguren, Paxton und Zinnia tragende Rollen, denn sie arbeiten wie viele andere bei ‚Cloud‘.
Zunächst beherrschte daher noch „der Store“ selbst, sowie seine Hintergründe, Arbeitsbedigungen und andere Details die Bühne, die aus der unterschiedlichen Sichtweise von Paxton und Zinnia präsentiert wurden. Doch zum Glück gingen beide stets mit wachen Augen und klarem Verstand vor und durch ihre unterschiedliche Motivation bei ‚Cloud‘ zu arbeiten, traten immer mehr Details zutage, die nicht nur mir eine Gänsehaut verursachen dürften. Es entwickelte sich fast eine Art Krimi und es blieb bis zum Schluss sehr spannend, da Details nur nach und nach offensichtlich wurden. Erst zum Schluss offenbarte sich ein großes Gesamtbild.

Ich fürchte, dass ich Onlinekäufe von nun an mit anderen Augen sehen werde. Außerdem ruht meine Hoffnung darauf, dass die Politik und andere Kontrollinstanzen solche Konzerne zu verhindern wissen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

 
2 Kommentare

Verfasst von - 09/09/2019 in Bücher, Krimi, Land und Leute, Roman

 

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[Kurz-Rezension]“Der laute Mond am stillen Horizont“, Rhiana Corbin

Format: eBookDer laute Mond am stillen Horizont
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 156 Seiten
ASIN: B07QJ7ZWMD

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5 (mit Sternchen)

Auch wenn mir alle Geschichten der Autorin gefallen: So eine tolle Geschichte habe ich von Rhiana Corbin schon lange nicht mehr gelesen!
Direkt am Anfang ging mir die Geschichte sehr zu Herzen, denn die weibliche Hauptfigur hatte einiges zu verkraften. Schon hier konnte man so richtig mitleiden. Danach schritt die Geschichte erstmal etwas zügiger voran, der eine oder andere mag auch sagen dass es vorhersehbar war, aber mir hat das überhaupt nichts ausgemacht. Dazu war die Geschichte einfach zu zauberhaft geschrieben. Abgesehen davon musste ich hier und da feststellen, dass eben nicht immer alles so war, wie es auf den ersten Blick erschien.
Trotz der geringen Seitenzahl dringt die Autorin tiefer in die Geschichte ein, als ich es mir ursprünglich vorgestellt habe und spricht dabei ein Thema an, welches immer mal wieder diskutiert wird. Ich würde fast behaupten, dass dieses Buch eine regelrechte
Hommage an die Organspende ist. Hier wird ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen, welches viel zu selten in Büchern thematisiert wird. Besonders beeindruckend fand ich in diesem Zusammenhang nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch das Nachwort der Autorin. Sinngemäß heißt es dort, dass jeder sich überlegen sollte wie er anderen helfen kann, wenn ihm selber nicht mehr zu helfen ist. Das ist ein Satz der mir so schnell vermutlich nicht mehr aus dem Kopf gehen wird.
Hier bekommt man eine wunderbar geschriebene Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt. Verpackt wird das Ganze in einer zauberhafte Liebesgeschichte. Trotz der Fiktion kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es etwas ähnliches vielleicht schonmal im realen Leben gegeben hat. Die Geschichte hat mich zum Lachen gebracht, schockiert, zu Tränen gerührt und sie wird mir bestimmt so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Zumal es auch die eine oder andere Situation gab, bei der die Geschichte nicht geradlinig, sondern recht kurvig verlief.
Dieses Buch sollte dir unbedingt lesen!

 

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1000 Fragen an mich selbst #16

Hallo und herzlich willkommen!1000fragen

Meine Güte war das nochmal eine Hitze diese Woche!
Aber zum Glück steht der Pool noch und für zusätzliche Erfrischung gab es eine eiskalte Bowle (wahlweise mit und ohne Alkohol :mrgreen: )

Heute geht es hier weiter mit den nächsten Antworten zu privaten Fragen an mich selbst.
Viel Freude beim lesen 🙂

151. Wofür wärst du gern berühmt?
Ich wäre gar nicht gerne berühmt, da ich nicht gerne im Mittelpunkt irgendjemandes Interesse  stehe. Wenn also überhaupt, dann wäre ich gerne Teil eines ganzen Teams, dass z.B. Medikamente erforscht, die Progerie aufhalten oder SARS bekämpfen können.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Ich glaube es kommt immer darauf an wie, warum und von wem man abgewiesen wird. Manchmal fühlt es sich wie ein kleiner Insektenstich an, es kann sich aber auch wie der sprichwörtliche „Schlag ins Gesicht“ anfühlen oder als ob man zerquetscht wird.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Keine Ahnung… manchmal glaube ich, dass ich mich noch nicht mal selbst richtig kenne.

154. Duftest du immer gut?
Ich bemühe mich darum… Ob das allerdings nach dem aufwachen oder ausgiebigem schwitzen auf der Arbeit immer noch so ist, wage ich zu bezweifeln 😉

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Bis vor kurzem hätte ich die Frage mit 120-150 (je nach Seitenzahl der Bücher) beantwortet. Seit ich mehr arbeite, weiß ich es ehrlich gesagt nicht.

156. Googelst du dich selbst?
Ja, das habe ich tatsächlich schon einmal getan um zu sehen, was so über mich im Netz zu finden ist. War aber nicht interessant 😉

157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Die Hochzeit von Sissi und Franz – kitschig oder? Der Mauerfall wäre allerdings auch eine Option 🙂

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Ja, definitiv!!!!! ❤

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Sowas macht man? Also ich nicht…

160. Was ist dein grösstes Defizit?
Pfff… ich habe diverse Defizite, aber am größten ist vermutlich mein Zeitdefizit. Ich möchte in begrenzter Zeit (fast) immer mehr schaffen als möglich ist, egal ob auf der Arbeit oder zu Hause. Ein Tag könnte gerne auch 48 Stunden haben, dann wäre mir auch mit meinem Schlafdefizit geholfen 😉

 
3 Kommentare

Verfasst von - 01/09/2019 in Biographie, privates

 

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[Rezension] „Böses Geheimnis“, B.C. Schiller (Edition M)

Spannend

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Dies war der erste Thriller den ich von B.C. Schiller gelesen habe. Ich war positiv überrascht, auch wenn sich die Geschichte anders gestaltete als ich erst zunächst vermutet hatte.

Sie wird ein zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, basierend auf Tagebucheinträgen. Das gestaltete das Lesen abwechslungsreich und spannend, so dass ich kaum von der Geschicht ablassen konnte .

Erschreckend

Was nach und nach zu Tage trat, fand ich sehr erschreckend. Zunächst waren es nur an Annahmen , die sich aber immer weiter verhärteten. Read the rest of this entry »

 
5 Kommentare

Verfasst von - 23/07/2019 in Bücher

 

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[Rezension] „Jagdtrieb“, Hendrik Esch (Goldmann)

Ausgabe: TaschenbuchJagdtrieb
Seiten: 496
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 21. Januar 2019
ISBN-10: 3442488168
ISBN-13: 978-3442488162
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 4 von 5

Skurril vom Anfang bis zum Schluss

Der Klappentext gab mir einen Vorgeschmack auf das, was auf mich warten würde und ich wurde nicht enttäuscht.
Schon der Einstieg hatte etwas skurriles, manchmal fast surreales, denn irgendwie lief nichts wie es sollte, bzw. wie es sich die Hauptfigur (Paul Colossa) zunächst vorgestellt hatte. Doch genau das war es, was mich in der Geschichte versinken ließ.
Ich lernte Paul kennen, litt zum Teil mit ihm mit und wunderte mich über so manches, was ihm im bisherigen Leben schon wiederfahren war. Von den späteren Fällen und Begebenheiten mal ganz abgesehen.

Spannend und unterhaltsam

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[Rezension] „The hate u give“, Angie Thomas (cbt)

 

Ausgabe: TaschenbuchThe hate u give
Seiten:
528
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 26. Dezember 2018
ISBN-10: 3570312984
ISBN-13: 978-3570312988
Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

Amnerkung: Ich entschuldige mich schon vorher dafür, dass vielleicht nicht alles 100% politisch korrekt ist

Stark

Dieses war eins der wenigen Bücher, die mich dieses Jahr bisher anhaltend beeindrucken konnten.

Es erzählt die Geschichte von Starr, einem afroamerikanischen Mädchen. Ich durfte in ihren Alltag eintauchen, der mal im verarmten Viertel und teilweise auch im Umfeld ihrer besser situierten, weißen Mitbürger spielt.
Ihre Heimat ist das Ghetto, doch sie wurde von ihren Eltern in dem Maße gefördert, was sie sich erlauben konnten. Sie wollten ein besseres Leben für Starr und schickten sie daher auf eine Schule, auf die vornehmlich weiße Kinder gehen, da sie sich dort eine bessere Schulbildung für ihre Tochter versprachen.

Eindrücklich

Starr wandelt daher mit je einem Fuß in zwei verschiedenen Welten und versucht sich darin zurechtzufinden , dazuzugehören und Freundschaften zu knüpfen. Ich persönlich fand es erstaunlich wie gut ihr das gelang, die anderen Figuren im Buch sahen das aber teilweise anders bzw. zwiespältig. Sie sah sich daher immer wieder mit Vorwürfen verschiedener Art konfrontiert.
Im Laufe der Geschichte werden viele konfliktbehaftete Themen aufgegriffen, wie z.b. Bandenkriege, Rassismus oder Mobbing und hier ging es nicht nur um die klischeehafte Darstellung ‚Schwarz gegen Weiß‘. Ich fand die Darstellung dieser Themen nicht überzogen und auch nicht übermäßig wertend. Es war eher so, das alles sehr sachlich, fair und realistisch dargestellt wurde. Damit ließ die Autorin mir als Leserin genügend Spielraum um die Situationen selber werten zu können. Emotionen wie Zustimmung, Fassungslosigkeit, Erleichterung oder Mitgefühl ergaben sich somit von ganz alleine.

Nachdenklich

Dieses Buch ließ mich traurig, nachdenklich und hoffnungsfroh zugleich zurück. Ich fand die Darstellung der heutigen Situation in den USA sehr gut gelungen. Allerdings kann man diese Geschichte nicht auf Amerika alleine begrenzen. Vieles von dem was ich gelesen habe, findet tagtäglich in dem Leben von fast jedem statt. Der einzige Unterschied ist, dass man es sich nicht immer so bewusst macht. Daher hatte dieses Buch auch einen Lerneffekt für mich. Ich habe über mich selber nachgedacht und über meine Einstellungen zu verschiedenen Themen. Außerdem hat es mir klar gemacht, dass man vor allen Dingen zu sich selber und seinen Überzeugungen stehen sollte.
Doch bevor ich jetzt noch mehr Spoiler oder Lobhudeleien loslasse, nur noch eins: lest dieses Buch!

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Dieses Buch habe ich im Rahmen der #Bleibdu -Kampagne von der Netzwerkagentur Bookmark in Kooperation mit Authors Assistant erhalten.
Für mehr Infos und Artikel zum Thema, schaut auch mal hier vorbei -> https://bleibdu.de/

 

 

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