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Schlagwort-Archive: Lesung

Die 1. LitBlogConvention in Köln – mein Rückblick

Wenn die Verlage rufen, dann kommen die Blogger.Logo

Am letzten Samstag war es soweit, und die 1.LitBlogConvention öffnete ihre Tore.
Obwohl ich den Starttermin des Ticketverkaufs kannte, überlegte ich ein wenig zu lang und ging daher leer aus. Wer konnte auch schon ahnen, dass die Tickets innerhalb von noch nicht mal zwei Stunden ausverkauft sein würden? Naja, bei genauerer Betrachtung und Kenntnis der Bloggerszene hätte man vielleicht drauf kommen können – ich tat es nicht:-/
Ein glücklicher Zufall, oder genauer gesagt ein Gewinn zum 5jährigen Bestehen von Blog dein Buch sorgte aber dafür, dass ich doch noch nach Köln reisen durfte. Meinen herzlichen Dank dafür, es war ein Erlebnis!❤ Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 07/06/2016 in Bücher, Interview, Lesung

 

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[Messe-Nachlese] Tag 2.2 – Wo ich mich Samstag sonst noch so rum trieb

Ich berichtete euch gestern schon von den Bloggertreffen, aber das war natürlich nicht alles was ich Samstag sah. Die Buchmesse ist jaDSC04052 immer ein unerschöpflicher Pool an Veranstaltungen – und gefühlt finden alle gleichzeitig statt😉

Das habe ich sonst noch erlebt:

In Halle 3.0 führte es mich zum Stand von Harper Collins bzw. Mira und ich unterhielt mich mit Petra Schier. Ich lese ihr historischen Romane sehr gerne und auch ihre Weihnachts-Hundebücher begeistern mich immer wieder. Genau so ein Hundebuch hatte sie auch im Gepäck, denn es erscheint erstmals bei Mira. Sie verriet mir bei dieser Gelegenheit zu meiner großen Freude, dass es diese tollen Romane bald vermutlich sogar zweimal pro Jahr geben wird🙂 Ich habe es mir nicht nehmen lassen euch etwas mitzubringen, aber mehr wird noch nicht verraten…DSC04026

Auch die ARD-Bühne war wieder Ziel meiner Begierde. Hier hörte ich Matthias Steiner zu, der sein Buch „Das Steiner Prinzip“ anpries. Der Olympiasieger im Gewichtheben (2008) hat kein Diätbuch verfasst, aber eine Art Ratgeber, der viele Tipps, Tricks und so manch Wissenswertes enthält, um sich bewusster zu ernähren und somit das Gewicht zu optimieren. Ich fasste mir hier einfach mal an die eigene Nase und das Buch wanderte auf die Notizliste.
Später war ich nochmal an dieser Bühne zu Gast, denn Mario Adorf wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Er erzählte von sich, seinen Schauspielanfängen und Zeiten als DSC04042Filmbösewicht, aber natürlich war er auch da um sein neues Buch „Schauen sie mal böse“ vorzustellen. So stellte er sich auch Fragen zu Schreibgewohnheiten und erklärte wie es dazu kam, dass seine eigenen Illustrationen das Buch schmücken. Sehr interessant, ein schönes, offenes Gespräch.
Alle ARD-Bühnen-Gespräche findet ihr hier

Wie ich schon schrieb, trieb es mich vom lovelybooks-Blogger-/Lesertreffen zu einer Lesung des emons Verlages. Patrick Brosi las aus seinem Buch „Der Blogger“, DSC04062
und welches Buch hätte thematisch besser zu mir gepasst?😉 Die Lesung hat mir schon mal gut gefallen und ich verspreche mir, dass der Krimi sehr spannend wird. Daher habe ich auch direkt vor Ort erworben. Schau´n mer mal….

Letztlich hörte ich mir noch einen Poetry-Slam an. Ich mag ja Gedichte aller Art, wobei mir diese Vortragsart trotz Julia Engelmann und den tollen Büchern über Will&Layken immer etwas fern blieb. Ich habe hier aber wieder einmal die Erfahrung gemacht, dass sich das hinhören lohnt. Ich muss mal drauf achten, wann bei mir in der Nähe so ein Slam stattfindet.

Gegen Ende verschlug es mich ein letztes mal an die Agora-Bühne, wo ich mir noch Jennifer Estep ansah und -hörte, und nun freue ich mich noch mehr darauf, dass ich ihr neues Buch bald lesen werde. Abschließend ging ich DSC04063noch in Halle 3.0.
Dort lief ich Silke von Siljas Bücherkiste über den Weg, und möchte auch auf diesem Weg noch einmal DANKE sagen – du weißt warum🙂

Ich ziehe für mich folgendes Fazit:

Ja, diese Messe war nicht unbedingt meine, doch trotz Pleiten, Pech und Pannen nehme ich wieder viele positive Eindrücke mit.
Nächstes Jahr komme ich wieder, so Gott will aber lieber wieder drei Tage, vermutlich von Donnerstag bis Samstag.

Also dann: SEE YOU AGAIN NEXT YEAR, BOOKFAIR!

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[Messe-Nachlese] Tag 1 – Diese Messe wollte mich nicht :-(

Freitagmorgen und ich fahre zur Messe – Yeah – denkste…., denn erst mal fährt gar nichts, weil mein Auto streikt. Na das fängt ja gut an…
Zum Glück war´s nicht sooo schlimm, so dass ich wenigstens ca. 1,5 Stunden später durchstarten konnte.

Erster Wermutstropfen war allerdings, dass ich dadurch das Blog´n talk von Randomhouse verpasst habe. Dabei hatte iDSC04014ch mich so auf Bernhard Aichner gefreut, denn ich lese gerade Totenfrau, und das Buch gefällt mir super! Nicht nur darüber hätte ich mich gerne mit ihm unterhalten… Als ich ihn später sah, war er leider immer in ein Gespräch vertieft, also wurde es auch später leider nichts.
Nicht zu ändern, aber wenigstens der Rest des Tages verlief gut und komplikationsfrei, aber trotzdem mit einer gewissen Grundunruhe, als würde ich spüren „das war noch nicht alles“…

17.30Uhr war für mich Messeende, denn ich wollte mit dem Team von Blog dein Buch/Smyles zu Abend essen. Also ab zum Hotel und … einchecken erst mal Fehlanzeige. Irgendwas mit dem gebuchten Zimmer stimmt nicht. Laberrabarber, etc. pp….. als das geklärt und ich endlich auf dem Weg zur S-Bahn war kam aber die Nachricht, dass viele Blogger schon aufbrechen. Da mir ohnehin nicht mehr so recht nach fröhlichem Beisammensein war, hab ich das für mich persönlich gestrichen. Schade, aber nicht zu ändern. Kurz noch was zu essen besorgt, und ab aufs Zimmer.
Ich lag kaum auf dem Bett, mache das Wlan an, da piept und summt es und ist aus – das Handy. Die Verwirrung war groß, denn es hätte noch Akkukapazität haben sollen. Naja, egal, ran ans Ladekabel… Fehlanzeige, das Ding lud einfach nicht….

Das war in etwa der Moment, in dem ich gerne laut Sch**** geschrien hätte, denn mit dem Handy hatte ich auch keinen Wecker mehr, und das Hotel bot keinen Weckservice.

Es gibt so Tage, die braucht man nicht….

To be continued…

Aber jetzt noch ein paar Bilder von und Infos zu den Veranstaltungen, die ich Freitag besucht habe.DSC04022

Das Bloggertreffen mit den Verlagen Hanser, Surkamp und S. Fischer, dass von Leander Wattig geleitet wurde, fand ich sehr gut und informativ, auch wenn mir die Wortmeldung zweier Blogger etwas gegen den Strich ging. Hier wurde tatsächlich nach einem pekuniären Ausgleich für das bloggen bzw. bewerben von Büchern gefragt, was nicht nur bei mir für einige Irritationen gesorgt hat. Ich hätte eine Gegenmeinung positionieren können, im Nachhinein vielleicht sogar sollen, denn der spätere Artikel im Blog der FAZ bezieht sich zum Teil leider genau auf  diese Frage. Was ich besonders ärgerlich fand war die damit DSC04020verbundene Verallgemeinerung, dass die meisten Buchblogger wohl nur auf finanzielle Ausgleiche für ihre Arbeit aus seien. Wenn dieser Rundumschlag nicht gewollt gewesen wäre, dann hätte sich die Redakteurin (Bloggerin?) den Einleitungssatz bzgl. des „Reiseziels“ getrost sparen können. Aber es sei ihr gegönnt. Nicht nur Sex sells – Bissigkeit tut es bisweilen auch.

Dann habe ich mich noch etwas in den Hallen herum getrieben, bis ich letztlich an der ARD-Bühne geblieben DSC04023bin. Hier sprach Julia Engelmann sehr offen, locker und ehrlich über
sich und ihr neues Buch. Von Youtube-Star zur Buchautorin, Poetry-Slam at its best. Ihr neues Buch heißt „Wir können alles sein, Baby“ und macht diese Art der Dichtkunst schon zum zweiten mal per Buch einem breiten Publikum zugänglich, vielleicht sogar erst bekannt. Wer sich den Beitrag der ARD-Bühne anschauen möchte, der kann hier klicken.

 
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Verfasst von - 23/10/2015 in Bücher, Buchvorstellung, Lesung

 

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[Rezension] „Beim Dehnen singe ich Balladen“ Jürgen von der Lippe (Random House Audio)

Ausgabe: Hörbuch, ungekürzte Ausgabe9783837129717_Cover
Spieldauer: 2 Stunden und 30 Minuten
Verlag: Random House Audio, Deutschland
Erscheinungsdatum: 19. Januar 2015
ASIN: B00S8F48D4

Inhalt
Zotige Geschichten als Live-Mitschnitt

Meinung und Fazit
Ich mag Jürgen von der Lippe sehr gerne. Egal ob er moderiert, Bücher vorstellt oder selber verfasst – es war mir immer eine Freude.
Nun hat er sich an Kurzgeschichten versucht. Das ist nicht neu, versprach aber amüsant zu werden, denn seine Art Humor ist fein- und scharfsinnig, mitunter auch bissig und dabei stets unterhaltsam.
Er liest diese Geschichten nicht alleine, denn das wäre vielleicht etwas trocken gewesen, sondern er hat sich prominente Unterstützung geholt. Dass er gerne mit Kollegen zusammen arbeitet ist auch nicht neu, wenn man mal an Ingo Oschmann oder Eckart von Hirschhausen denkt. Mit Carolin Kebekus und Jochen Malmsheimer hat er jedoch diesmal den Nagel auf den Kopf getroffen. Diese drei Comedians harmonieren zusammen wie sonst kaum etwas. Sie lesen die Geschichten/kurzen Episoden zumeist in verteilten Rollen und geben nebenbei die eine oder andere Schote zum besten. Dabei läuft nicht immer alles rund, was u.a. dem Live-Mitschnitt geschuldet ist. Doch das macht das ganze Hörbuch sympathisch, selbst wenn der eine oder andere Witz mal etwas ins Stocken gerät.
Das Einzige, was ich zu bemängeln hätte wäre, dass man nicht immer jede witzige Zwischensequenz versteht bzw. nachvollziehen kann. Hier interagieren die drei (Vor-)Leser mit dem Publikum. Alles lacht, nur ich konnte nicht ganz folgen, weil dies nun mal ein Hörbuch und keine DVD ist. Das fand ich ein ganz klein wenig schade, letztlich habe ich es aber verkraftet.

Wer Jürgen von der Lippe mag, der wird bestimmt seine Freude an diesem kurzweiligen Hörbuch haben. Ich fand zwar, dass es nicht sein Bestes war, aber ich fühlte mich trotzdem auf lockere Art gut unterhalten. Daneben ist, wie bereits vorher angemerkt, die Dreierkonstellation „von der Lippe-Kebekus-Malmsheimer“ ein Meisterstück.

Der Autor
Alles zu seiner Person erfährst du unter http://www.juergenvonderlippe.de/#bio

 
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Verfasst von - 13/06/2015 in Bücher, Hörbuch, Humor, Lesung, Rezension

 

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[Lesung] In Düsseldorf mit Danko Rabrenović

Ich war seit längerer Zeit mal wieder auf einer Lesung, und ich nehme schon mal vorweg: es war spitzenklasse!🙂DSC01169

Direkt an der Tür mit einem Sljivovica empfangen zu werden, das hatte schon etwas ungewöhnliches. Es vermittelte aber einen ersten, guten Eindruck der Balkan-Mentalität, und ich fühlte mich direkt „Herzlich Willkommenčić“ – so lautet im übrigen auch der Titel des vorgestellten Buches.

Danko Rabrenovic ist ein Multitalent. Er ist Autor, Musiker und moderiert die Sendung „Balkanizer“ im WDR-Radio (funkhaus europa). Daher verwundert es sicher nicht, dass auch die Lesung „multi“ war.
Natürlich ging es hauptsächlich um die Geschichten, die er in seinem Buch erzählt. Sehr gesten- und wortreich geht er auf kulturelle Unterschiede und Klischees von Balkanesen und Deutschen ein, wobei er beide Seiten auf lustige Art und Weise beleuchtet. Das war nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch in mehrfacher Hinsicht lehrreich. Außerdem erklärte er einiges zu seinem eigenen Migrationshintergrund, und was verschiedene Ereignisse für ihn bedeutet haben. Während der Lesung war er stets spontan und ließ sich auch auf Zwischenspiele ein. Sehr schön und passend fand ich sein Schlusswort, dass auch das Ende des Buches markiert: „Heimat ist da, wo ich bin“.

Nicht spontan, sondern geplant war die musikalische Seite der Lesung. Mit dem Autor stand die Band Trovači auf der Bühne, DSC01172bei der er als Leadsänger und Gitarrist fungiert. Die neue CD „Aprililili“ erscheint heute und ist bereits das dritte Album der Ska-Punk-Pop-Band, die aber augenscheinlich auch Samba spielen kann. Die Band singt auf Deutsch, Serbisch und Kroatisch, und selbst wenn ich einige Texte nicht verstand, tat dass dem Spaß keinen Abbruch. Die Musik war stets mitreißend und sprach ganz klar für sich.
Nach einigen Zugaben und viel Applaus musste ich leider viel zu früh die Heimfahrt antreten. Bleibt noch Danke zu sagen….
Herzlichen Dank an den Dumont Buchverlag, der mich eingeladen hat dabei zu sein, und vielen Dank auch an Danko und Trovači für einen kurzweiligen, unterhaltsamen und sehr lustigen Abend, der mir manchmal fast die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte😉
Ich fühlte mich stets „Herzlich Willkommenčić“!

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Meine „Mitbringsel“🙂

Mehr Infos zum Autor und zum Buch findet ihr schon mal hier und auf facebook ist er auch vertreten🙂
Meine Buchbesprechung könnt ihr demnächst lesen, und als Abschluss gibt es noch die weiteren Tourdaten, denn ich finde es lohnt sich🙂

Danko Rabrenović auf Tour mit Buch und Band »Trovači«:

20.02.2015 HAMBURG Kampnagel, Krass Festival
03.03.2015 DÜSSELDORF Zakk
07.03.2015 BERLIN Badehaus
11.03.2015 LEIPZIG Café Telegraph
19.03.2015 KÖLN lit.Cologne
21.03.2015 BOCHUM Bahnhof Langendreer
25.03.2015 OSNABRÜCK Café Spitzboden, Lagerhalle
27.03.2015 STUTTGART Laboratorium
04.04.2015 BIELEFELD Forum in der alten Bogefabrik
16.04.2015 RATINGEN StadtbibliothekDSC01175
17.04.2015 HANNOVER Kulturzentrum Faust
18.04.2015 KASSEL Kulturzentrum Schlachthof
19.04.2015 MÜNCHEN Feierwerk
08.05.2015 WIEN Sargfabrik

 
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Verfasst von - 06/03/2015 in Bücher, Buchvorstellung, Humor, Lesung

 

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[Lesung] Mit Arno Strobel in Bochum

Letzte Woche war ich bei einer Lesung von Arno Strobel in der Mayerschen Buchhandlung Bochum. Er präsentiertePlakat dort seinen neusten Thriller „Das Rachespiel“.

Direkt am Anfang wurde mir aber schon der Zahn gezogen, dass ich mich auf einer „wirklichen“ Lesung befand. Wenn man erwarten würde, dass er fast die ganze Zeit liest, dann sollte man sich vielleicht besser das Hörbuch kaufen, so Arno Strobel.
Nun, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn viel gelesen worden wäre, denn ich kannte das Buch ja noch nicht. Ich gebe allerdings gerne zu, dass es sehr viel unterhaltsamer und persönlicher ist, wenn man stattdessen einiges über den Autor erfährt. Außerdem hätte ich mir das Buch nicht mehr gekauft, wenn ich schon die Hälfte gekannt hätte. Naja, obwohl…. Natürlich hätte ich es trotzdem gekauft. Wer kann schon (signierten) Büchern widerstehen? Also ich nur unter Zwang…

Aber wie dem auch sei, es wurde ein toller Abend.
Arno Strobel las den Prolog und Teile des ersten Kapitels aus seinem neuen Werk und lockerte den Abend mit zwei seiner Kurzgeschichten auf. Diese kleinen, bitterbösen, sarkastischen und unterhaltsamen Geschichten gibt es auch im Buchformat zu kaufen, allerdings ausschließlich bei seinen Lesungen. Wenn ihr die Möglichkeit habt greift zu, ich kann es nur empfehlen.Lesung

Die gesamte Zeit herrschte eine lockere Atmosphäre, die man einfach nur genießen konnte. Ein sehr sympathischer Autor und ein fragefreudiges Publikum sorgten dafür, dass ich zwischen den Leseabschnitten sehr viel wissenswertes erfuhr.
So geht Arno Strobel, der unlängst seinen 50sten Geburtstag feiern durfte, seit kurzem keinem Brotjob bei der Bank mehr nach, er ist jetzt freiberuflicher/hauptberuflicher Autor. Mich persönlich überraschte das, denn „Das Rachespiel“ ist ja nicht sein erstes Buch, welches er mit Erfolg an den Leser bringt. Und Kritiker gibt es ja überall, aber das nur so nebenbei…

Sein Autorendasein hat streng genommen schon vor ca. 37Jahren angefangen. Die Saarbrücker Zeitung veröffentlichte einen sehr fantasievollen Aufsatz, den der damals 13jährige ursprünglich für die Schule verfasst hatte.
Jahre später schrieb er dann sein erstes Buch, selbstredend sollte es ein Bestseller werden, und kassierte zu seiner Verwunderung nur Absagen.
Daher verlegte er es kurzer Hand selber, putze Klinken bei diversen Buchhandlungen und wurde tatsächlich per soloZufall vom Verlag dtv entdeckt. Das war der Anfang, das Schicksal nahm seinen Lauf, und mittlerweile kann er auf viele erfolgreiche Jahre zurück blicken, wobei er zuletzt im Fischer Verlag veröffentlichte.

Da ich auch sehr gerne Jugendbücher lese freute es mich zu hören, dass im Loewe Verlag bald ein Jugendbuch mit dem Titel „Abgründig“ von ihm erscheint. Weitere sollen folgen. Ich bin gespannt.

Letztlich kann ich sagen, dass der Abend leider viel zu schnell vorbei war. Wenn Arno Strobel in eure Nähe kommt, dann geht hin, es lohnt sich.🙂

Die Bilder zur Lesung wurden mir übrigens von Silvia Borowski zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!🙂

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Verfasst von - 28/02/2014 in Bücher, Lesung

 

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[Lesung] „Noah on Tour“ in Essen

Letzten Freitag war Sebastian Fitzek mit „Noah on Tour“ in Essen zu Gast.Bild3
Ursprünglich sollte die Lesung in der Zeche Carl stattfinden, wegen der starken Nachfrage wurde sie dann allerdings kurzfristig in den Bergmannsdom (Essen-Katernberg) verlegt.

Lesung mit Band in einer Kirche? Naja, zumindest angesichts der thrilligen Lektüre ein etwas merkwürdig anmutender Ort – doch ich wurde überrascht.
Der komplette Altarraum war zur Bühne umgestaltet worden, mit Leinwand und Band im Hintergrund, kompletter Beleuchtung und einer Kulisse, die an den stillgelegten U-Bahnschacht erinnerte. Da vergaß ich recht schnell, dass es sich um eine Kirche handelte.

So saß ich also gemeinsam mit ca. 500 Zuhörern in den Rängen und wartete gespannt, was da kommen mochte. Sebastian Fitzek mit Band…, das konnte zu diesem Zeitpunkt nahezu alles bedeuten.

Dann ging es los. Es war dunkel, sphärisch anmutende, eindeutig synthy-lastige Klänge ertönten, es wurden Sätze aus dem Buch gelesen und ab und zu zeigten sich Schatten auf dem Vorhang. Die Schatten verschwanden, und es zeichnete sich die Hand mit dem Noah-Schriftzug ab, bevor die Musik ins rockige wechselte, und der Vorhang fiel. Ein gruseliger und gleichzeitig packender Anfang.

Danach folgte ein Mix aus Information, Interaktion, Lesung und Musik, immer unterlegt von passenden SchlagzeugBegleitbildern oder filmischen Szenen. Ich erfuhr viel zur Geschichte des Buches, aber auch aus Sebastian Fitzeks Privatleben kam einiges zur Sprache. Neu war für mich beispielsweise, dass Sebastian Fitzek recht erfolglos 3 Semester Tiermedizin studierte und verhinderter Schlagzeuger ist. Letzteres konnte, durfte und musste er auch direkt unter Beweis stellen. So wurde die gruselig-spannende Grundatmosphäre durch etwas „Cool & the Gang“ aufgelockert, und es kam Konzertstimmung auf.

Die Leseabschnitte wurden allesamt von Musik unterlegt, die von „Buffer Underrun“ gespielt wurde. Die vier Jungs (2x Synthy, Gitarre und Schlagzeug) unterstützten durch ihre Musik das LesungKopfkino in einem Maß, dass es fast zum nägelabknabbern war. Und das obwohl ich Noahs Geschichte schon kannte – Wahnsinn! Es war einfach eine geniale Kombi.

Letztlich wollte ich auch noch meine Bücher signieren lassen, was angesichts des Andrangs gar nicht so leicht war. Doch auch nach über einer Stunde hatte Sebastian Fitzek noch super Laune, signierte was das Zeug hielt und lies sich fotografieren. Alles mit einer mit Engelsgeduld…. Die Kinder stählen vermutlich seine Nerven, ich spreche aus Erfahrung😉

Ich kann jedem Thriller-Fan nur raten: Wenn diese Lesung bei euch in der näheren Umgebung gastiert und ihr noch ProfilKarten bekommt, dann geht hin ! So etwas habt ihr noch nicht erlebt !

Leider kann ich euch nicht viele Bilder präsentieren, da ich etwas weiter hinten und seitlich saß, aber hier ist noch ein Youtube-Clip, der ein wenig veranschaulicht, was ich erleben durfte.

Wenn ihr noch mehr Infos wollt, dann schaut auf der Homepage oder Facebookseite von Sebastian Fitzek oder auf der offiziellen Noah-Webseite.
Auch Buffer Underrun findet man auf Facebook.

Und mir bleibt nur zu sagen: Danke für diesen super Abend ! Es war toll, fantastisch, grandios, exorbitant oder um es mit dem Superlativ des Ruhrgebietes auszudrücken:

Boah watt war dat geil!

 
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Verfasst von - 09/02/2014 in Bücher, Lesung

 

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