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Schlagwort-Archive: Rezensionsexemplar

„Fuck you love“, Daniela Hartig (TWENTYSIX)

Ausgabe: TaschenbuchFuck you love
Seiten:
404
Verlag: TWENTYSIX
Erscheinungstermin: 7. Juni 2018
ISBN-10: 374073406X
ISBN-13: 978-3740734060
Sterne: 5 von 5
Herkunft: Rezensionsexemplar

Hier gibt es eine Leseprobe (amazon)

Ein Buch mit diversen schwierigen Themen

Ich mag keine Bücher in denen gesoffen und gekokst wird, wo sich die neureichen Juppies alles erlauben und sich daneben benehmen können wie sie wollen. Ich mag auch keine (Jugend-)Romane mit Gewalttaten, es sei denn es ist ein Krimi oder Thriller. Dieses Buch ist kein Krimi/Thriller, trotzdem findet man all das vorher beschriebene. Wider erwarten fand ich es weder besonders klischeehaft, noch total abstoßend. Die Autorin hat diese schwere Gratwanderung wirklich sehr gut hinbekommen, indem sie weder beschönigt oder verteufelt. Sie bleibt recht sachlich und beschreibt einfach nur die gesellschaftlichen Schichten, die es genau so gibt, die genau so leben und sich genau so verhalten. Hier ist keineswegs alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, das komplette Gegenteil ist der Fall, und das betrifft sogar die Figuren und Lebenswelten, wo man es eher nicht vermutet. Vielleicht war das auch einer der Gründe, warum mich dieses Buch von Anfang an fesselte – trotz der schwierigen Themen.

Die Charaktere waren in mehrfacher Hinsicht beeindruckend

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[Rezension] „Märtyrerkunst (Elfenlicht 1)“, Judith Laverna (Papierverzierer)

Format: eBook

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Seitenzahl der Print-Ausgabe: 586
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2018
ASIN: B07CGMKSZR
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 4 von 5

Der Einstieg war nicht ganz einfach

Da ich lange keine High-Fantasy mehr gelesen habe, brauchte ich einen Moment um in der Geschichte anzukommen.
Der Prolog war zunächst verwirrend, weil ich zum einen direkt in die Geschichte hinein geworfen wurde, zum anderen, weil ich die Personen noch überhaupt nicht zuordnen konnte. Allerdings ist das ja nichts unübliches. Nach diesen ersten Seiten fand ein starker Bruch statt, es begann die eigentliche Geschichte, in die ich mich wesentlich besser einfand. Sie schreitet zügig voran und stellt im wesentlichen Abschnitte aus dem Leben von Ayleen, der unumstrittenen Hauptfigur vor.

Es ist eine spannende, kampfbetonte Geschichte mit elfischer Sprache

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[Rezension] „Die Töchter von Tarlington Manor“, Tanja Bern (beHEARTBEAT)

Format: ebook51vbvpwytcl-_sy346_
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 298 Seiten
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 10. April 2018
ASIN: B075RHR6TX
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

Eine Leseprobe gibt es auf amazon (ext. Link)

Von Anfang an gefangen

Ich mag die Bücher von Tanja Bern ohnehin sehr gerne, und auch diesmal hat sie es geschafft, dass ich von Anfang an gefesselt war.
Die Geschichte lässt sich locker-leicht lesen und das nicht nur, weil Casey mir sofort sympathisch war. Sie ist herrlich natürlich und man muss sie einfach sofort ins Herz schließen. Als dann noch Braydon hinzu kam war für mich klar, dass dies eine wunderbare Liebesgeschichte werden würde, denn auch er hat ein sehr einnehmendes, positives Wesen.

Dann wurde ich überrascht

Da ich den Klappentext kannte, wusste ich schon um den historischen Anteil der Geschichte. Ich war vorher schon sehr angetan, doch dieser Rückblick in das Leben einer anderen Person (Aeryn), deren Tagebuch Casey liest, war atemberaubend.
Diese zweite Geschichte spielt 170 Jahre zuvor in Irland. Sie war bewegend, spannend, liebevoll und was man sonst noch an Lobhudeleien loswerden könnte. Zudem wirkte es, als könnte sich diese Geschichte genau so zugetragen haben. Ich konnte es kaum erwarten, dass Seite um Seite verflog.

Gegensätze ziehen sich an

Ich denke das ist das Geheimnis der Geschichte. Ein toller Mix aus einer zeitgenössischen und einer historischen Geschichte, mit hervorragend ausgearbeiteten, authentischen Charakteren, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Die komplette Gefühlspalette wurde bedient, die Seiten flogen nur so dahin, und dafür gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

 

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[Rezension] „Mordswetter“, Uli Aechtner (emons)

Ausgabe: Taschenbuch51fdvgtsgql-_sx327_bo1204203200_
Seiten: 224
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungstermin: 24. August 2017
ISBN-10: 3740801603
ISBN-13: 978-3740801601
Herkunft: Rezensionsexemplar für eine Blogtour
Sterne: 4 von 5

Eine Leseprobe gibt es hier

„Mordswetter“ – im wahrsten Sinne

Wie das Cover und der Titel schon ansatzweise verraten, geht es in diesem Krimi um Morde, die mit Wetterphänomenen in Zusammenhang stehen. Die Autorin macht auch kein großes Federlesen, und man wird als Leser direkt in die Geschichte hineingerissen, denn schon der Prolog hatte es in sich und gab Rätsel auf. Darauf folgte eine Geschichte, die sich durch den Schreibstil locker und leicht lesen ließ und dabei ungemein fesselnd war.

Tolle, aber nicht unkomplizierte Hauptfiguren

Die beteiligten Figuren werden parallel zur Geschichte eingeführt. Dies geschieht sehr gekonnt, so dass ich einen guten Eindruck bekam, mit wem ich es hier zu tun bekam.
Dies ist bereits der zweite Krimi, in dem Christian Bär die Ermittlungen leitet, doch ich stellte schnell fest, dass man hier auch ohne Vorkenntnisse sehr gut zurecht kommt. Die relevanten Details, warum Christian und die Reporterin Roberta sich kennen, wurden im Roman erwähnt, so dass man eine gute Vorstellung der Beziehung bekam. Auch wenn ich Roberta etwas zu spontan fand, was aber durchaus an ihrem Beruf gelegen haben könnte, gefiel sie mir sehr gut. Ich fand sie und auch Bär recht sympathisch, trotz der Reibungspunkte, die beide boten.

Auch die Nebenfiguren wussten sehr positiv zu überraschen

Sie waren nicht nur vom Erscheinungsbild und Wesen sehr facettenreich, sondern luden auch zu Verdächtigungen verschiedenster Art ein, oder man litt aus bestimmten Gründen mit ihnen. Wo sonst die Hauptfiguren einen Roman bestimmen, mischten hier auch die Nebencharaktere kräftig mit, und hauchten dem Krimi eine gehörige Portion mehr Leben ein.

Spannend bis zum bitteren Ende

Bis zum Schluss war ich gefesselt, und dann war es leider viel zu schnell vorbei. Allerdings blieb mir die Geschichte nachhaltig im Gedächtnis, denn da trat noch so einiges, unerwartetes zu Tage.
Da mir dieser Krimi sehr gut gefallen hat, werde ich mir den ersten Band auch noch zulegen und warte jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall.

Mein Fazit lautet somit: spannend und lesenswert, nicht nur wegen einiger Überraschungsmomente.

Mehr zum Buch und über die Autorin erfahrt ihr hier

 
 

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[Rezension] „Auf den Wellen des Glücks“, Petra Schier (Mira)

Format: eBook51+HNdnveaL
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 97 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 15. August 2017
ASIN: B073WH2TC8
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

Eine Leseprobe gibt es hier

Dies ist ein Spinn-off aus „Körbchen mit Meerblick“.

In der Phantastik findet man solche Auskopplungen häufiger, aber bei Romanen kannte ich das noch nicht. Ich war sehr gespannt, wie das wohl werden würde, wobei ich vorweg nehmen möchte, dass mir die beiden Hauptfiguren (Silvana und Marcos) schon im oben genannten Roman gefallen haben, selbst wenn ich Silvana gegenüber etwas skeptisch war.

Auch hier führt ein Hund in die Geschichte ein,

wie man es aus den süßen Hunderomanen von Petra Schier gewohnt ist.
„Schoki“, so der Name der Hundedame, erzählt eine sehr, sehr kurze Zusammenfassung des Hauptromans, an die sich zusätzlich eine kurze Szene aus diesem Roman anschließt.

Dann ist es aber eine komplett eigenständige Geschichte.

Denn direkt nach dieser Zusammenfassung findet eine Rückblende statt, die mit dem Hauptroman nichts mehr zu tun hat, außer, dass ich die beiden Hauptfiguren schon kannte.
Das machte allerdings wenig, denn Silvana hatte ich etwas anders wahrgenommen und im Gedächtnis behalten. Ihre Tochter erzählte so einiges über die diversen Männergeschichten, und das gab nicht immer ein positives Bild ab. Umso überraschender war dieses Spinn-off.

Die Charaktere fand ich toll dargestellt.

Trotz der Kürze hat es die Autorin zwei Figuren geschaffen, die im Gedächtnis bleiben. Es wurde einiges über ihre Hintergründe erzählt, was ich noch nicht wusste oder vermutet hätte.
Außerdem erfährt man hier, wie und warum sich Silvana und Marcos kennenlernten und erhält dabei ein Stück weit Einblick in ihr Seelenleben. Es wurde eine sehr schöne, nicht immer selbstverständliche Liebesgeschichte.
Selbst wenn es ein Spinn-off ist, kann man die Geschichte solo lesen.

Ein unterhaltsamer, kurzweiliger Roman, der ein Wohlfühlgefühl verspricht, welches er vollends halten kann.

Mehr zum Buch und über die Autorin erfahrt ihr hier

 
 

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[Rezension] „Herbstlande“, verschiedene Autoren (Verlag Torsten Low)

Ausgabe: Taschenbuch61dWJjxhkkL
Seiten: 362
Verlag: Low, Torsten
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2016
ISBN-10: 3940036404
ISBN-13: 978-3940036407
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

 

Ist das eine Liebesgeschichte, ein Abenteuerroman oder urbane Fantasy?

Mir war nur vage bewusst, worauf ich mich einlassen würde, als ich das Buch zu lesen begann.
Es handelte von Scarlett und Nathan, einem verliebten Paar, welches sich nichts sehnlicher wünscht als ein gemeinsames Kind. Um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, folgt Scarlett einem Mythos. Doch das hatte fatale Folgen, da sie einiges nicht richtig bedachte.

Nach der Vorgeschichte fand ich mich in einer vollkommen anderen Welt wieder,

und diese hätte in jeder Hinsicht nicht fantastischer sein können. Wie der Titel des Buches schon vermuten lässt, findet man sich in einer herbstlichen Umgebung wieder. „Herbstlande“ ist ein Gemeinschaftswerk mehrerer Autoren, und jeder führte mich durch einen anderen Monat.
Fabienne Siegmund durch den September, Stephanie Kempin durch den Oktober, Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser gemeinsam durch den November, bis hin zum Finale.

Der Roman glänzte durch eine wunderbare Umgebung und facettenreiche, interessante Figuren.

Die Skizzierung der Umgebung war schlicht atemberaubend. Alle Facetten des jeweiligen, herbstlichen Monats wurden aufgenommen, so dass das Kopfkino sofort angeschaltet wurde. Bereichert wurde die Umgebung durch die vielen Figuren, die Scarletts Weg kreuzten und ihn ein Stück mit ihr bestritten. Alle waren einfach zum verlieben, vollkommen egal ob gut oder böse.
Ich fühlte mich ein wenig wie Alice im Wunderland und entdeckte Seite für Seite eine Welt, die ich so noch nicht erlebt habe.
Scarlett hatte ich von Anfang an ins Herz geschlossen, denn sie wirkte klein und beschützenswert. Doch dann entwickelte sie sich weiter, wurde im Verlauf der Geschichte immer stärker, und das hat mir hervorragend gefallen.

Es wurde eine unerwartete Suche, mit einem unerwarteten Ende.

Scarletts Reise war schon einzigartig, aber das Ende hat mir fast die Sprache verschlagen. Denn das, was ich am Anfang schon vermutet oder vielmehr gehofft hatte, bewahrheitete sich immer mehr. Aber nicht nur das. Es wurde nochmals eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, und ganz zum Schluss wurde ich erneut überrascht – und ich liebte es.

Die wunderschönen Illustrationen möchte ich nicht unerwähnt lassen.

Sie wurden alle, inklusive des Covers, von Jana Damaris Rech gezeichnet und passen wunderbar zur Geschichte.

Eine unglaubliche Geschichte. Spannend, liebevoll, zauberhaft und tiefsinnig – das muss man einfach gelesen haben.

Mehr über das Buch und die Autoren erfahrt ihr bei amazon

 
2 Kommentare

Verfasst von - 27/08/2017 in Bücher, Blogtour, Fantasy, Rezension

 

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[Rezension] „Crazy like you“ (Crazy-Reihe 3), Skylar Grayson (Edel Elements)

Format: eBookCrazy3
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 57 Seiten
Verlag: Edel Elements
Erscheinungsdatum: 4. Mai 2017
ASIN: B072NSJSQY
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 3 von 5

Achtung: Besprechung einer Reihe → Spoilergefahr

Eine Leseprobe gibt es hier

Diesmal ist die dritte Schwester an der Reihe.

Paisley ist die kleine Schwester von Harper und Peach, die in den ersten beiden Kurzromanen die Hauptrolle spielten. Bisher nahm ich relativ wenig Notiz von ihr, was sich allerdings recht schnell ändern sollte. Read the rest of this entry »

 
 

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