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[Rezension] „Kürbisköpfe küsst man nicht“, Harper Rhys

KurzrezensionKürbisköpfe küsst man nicht

Hier bekommt man eine zuckersüße Kurzgeschichte, die sich sehr gut zwischendurch, in einem Rutsch lesen lässt.
Der zügig-knackige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch die Figuren waren gut ausgearbeitet. So richtig in die Tiefe geht es natürlich nicht, aber das hätte ich bei einer so kurzen Geschichte auch nicht erwartet. Man erfährt allerdings einiges Relevantes über die Vergangenheit der Hauptfiguren (Mary und Jack) und das erklärt in weiten Teilen, warum sie so sind wie sie sind. Eines zumindestens hatten die beiden Protas gemein: sie waren mir unglaublich sympathisch.
Außerdem beinhaltet die Story ein Auf und Ab der Gefühle. Gerade wenn ich meinte dass alles in relativ geordneten Bahnen läuft, wie ich es mir bei einer schönen Lovestory erhoffe, wartete die Autorin mit einer Überraschung auf. Diese gab der Geschichte einen etwas anderen Verlauf als ich es erwartet hätte.
Auch wenn diese Geschichte in der Zeit um Halloween und Thanksgiving da spielt, ist sie perfekt für die gesamte Herbst-/Winterzeit geeignet.
Sie bescherte mir einen kurzweiligen Abend, lies mich schmunzeln, mitleiden und -lieben.
Als Anmerkung möchte ich noch machen, dass die eigentliche Geschichte aus ca. 80 Seiten besteht. Im Anhang, quasi als Appetizer, bekommt man noch eine XXL-Leseprobe eines weiteren Buches, die Lust auf mehr macht.

Eine gelungene Kurzgeschichte mit Wohlfühlfaktor und klarer Leseempfehlung!

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Werbung (Coverrechte bei der Autorin)Kürbisköpfe küsst man nicht

Ausgabe: Taschenbuch
Seiten:
104
Herausgeber: Independently published
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2020
ISBN-13: 979-8554835346
Herkunft: REx der Autorin
Sterne

Bewertung: 5 von 5.
 
 

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[Rezension] „Körbchen unterm Mistelzweig“, Petra Schier (Harper Collins)

War das wieder herrlich30 September

In diesem Roman von Petra Schier, wie auch schon in den letzten Weihnachtsromanen, geht es wieder um die Familie Sternbach. Ich habe sie mittlerweile schon so lieb gewonnen, dass ich mich richtig auf die Geschichte gefreut habe und das nicht zuletzt, weil es diesmal um Viola ging.
Ich habe schon vor dem Lesen des Klappentextes geahnt oder zumindest darauf gehofft, dass sich zwischen ihr und Lukas (ihrem Schwager) etwas anbahnen würde. Das dem nun wirklich so war steigerte meine Vorfreude nur noch.

Warm und herzlich

Die Geschichte war von Anfang an so herzerwärmend, wie ich es von Petra Schier gewohnt bin. Viola war eine ganz hervorragende Hauptfigur, denn mit ihrer zurückhaltenden, schüchternen Art kommt sie absolut natürlich und authentisch rüber, wobei sie durchaus in der Lage war,
diese auch mal abzulegen. Kein Wunder, dass Sie Lukas dabei etwas verzweifeln lässt, weil er manchmal nicht so genau weiß wie er damit umgehen und was er davon halten soll.
Zunächst schien es so, als hätte die Geschichte eine recht klare, eindeutige Linie, doch plötzlich nahm das ganze eine vollkommen andere Richtung. Das hat mich zwar überrascht, aber es passte 100%ig zu Violas Charakter.
Die Geschichte zog mich immer weiter, von Seite zu Seite, so dass ich richtig darin versinken konnte.

Macht Lust auf mehr

Es wurde sehr herzlich, ich habe zwischendurch viel geschmunzelt und gelacht, es war auch romantisch und es gab etwas zum aufregen. Letzteres betraf Figuren, die ich schon im letzten Roman mit zwiespältigen Gefühlen betrachtet habe und hier bestätigten sie meine Sichtweise höchstens noch.
Was ich noch erwähnen muss ist, dass dieser Roman natürlich noch von anderen Figuren lebt als den Hauptprotagonisten. An erster Stelle ist hier die süße Hundedame zu nennen, deren eigenwillige Gedankengänge mich oft zum Schmunzeln brachten. Sie war wirklich zuckersüß… Außerdem
ist da natürlich noch der Weihnachtsmann, der scheinbar am Anfang gar nicht so viel zu tun hat, dann aber plötzlich doch in Action verfällt. Auch die Einflechtung dieser Geschichte fand ich wieder äußerst gelungen und passgenau.

Ein absoluter Wohlfühl-Roman mit weihnachtlichem Flair, der romantisch – gemütliche Lesestunden verspricht und dieses Versprechen mehr als nur erfüllt.
Absolute Leseempfehlung!

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WERBUNG (Coverrechte beim Verlag)30 September

Ausgabe: Taschenbuch
Seiten:
416 Seiten
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 25. August 2020
ISBN-10: 3959675356
ISBN-13: 978-3959675352
Herkunft: REx des Verlags/der Autorin
Sterne

Bewertung: 5 von 5.
 

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[Rezension] „Das letzte Mädchen“, David Führt (TWENTYSIX)

Einstieg mit HerzrasenDas letzte Mädchen

Der Prolog war für mich schon harter Tobak. Der Autor hat an dieser Stelle vieles richtig gemacht, was allerdings keineswegs die Brisanz aus der Szene nahm. Es gibt ja immer wieder Darstellungen, die ein Leser besser verpackt als der andere. Ich persönlich musste nach dem Einstieg das Buch erst mal kurz zur Seite legen und mich sortieren. Dazu muss ich erwähnen, das eigentlich gar nicht so viel passiert, aber mir reichte es, denn das Kopfkino spielt halt hin und wieder mal verrückt. Zudem fand ich die Reaktionen der Beteiligten zwar authentisch, aber gleichzeitig abstoßend und schockierend mild.
Nach dem Durchatmen laß ich aber gespannt weiter und wollte wissen, was der Prolog mit dem Rest der Geschichte zu tun haben würde.

Spannend

Die Figuren hatten alle etwas Eigenes und man konnte ihnen nicht vorwerfen, dass sie aalglatt wären. Ecken und Kanten fand man überall und das gab nicht nur den Protas sondern auch der Geschichte etwas sehr eigenes. Außerdem barg es ein gewisses Konfliktpotenzial, welches immer unterirdisch schwelte. Mit einer Nebendarstellerin konnte ich zwar nicht besonders viel anfangen, aber ich bin mal gespannt ob man in späteren Bücher noch von ihr lesen wird. Dafür fand ich die Gedanken des Täters absolut gruselig. Aus seiner Sicht heraus authentisch dargestellt, objektiv und von außen betrachtet abstoßend und grausam. Empfindsame Gemüter dürften auch hieran etwas zu knacken haben.

Die Geschichte an sich hat mich, nach dem etwas komplizierten Anfang, sehr schnell gepackt. Sie war abwechslungsreich, spannend und kaum vorhersehbar. Die Kapitel waren recht kurz, was die Geschichte zudem sehr rasant machte. Allerdings lag hier auch ein wenig der Hase im Pfeffer, denn manche Kapitel waren mir einfach zu kurz. Dadurch wirkte es manchmal fast gehetzt und ich hatte den Eindruck, dass auch die Protas (in ihrer Tiefe) ein wenig darunter litten. Dies wurde im Nachhinein zumindest zum Teil wettgemacht, da man im Anhang noch etwas mehr erfährt. Durchaus interessant, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass das eine oder andere irgendwie in die Story eingearbeitet worden wäre.

Was mir gut gefiel war, dass der Autor in seinen Darstellungen mit diversen Ängsten spielt. Sie hatten alle mit dem Fall zu tun, waren aber unterschiedlichster Natur. Einige davon projizierten sich zwangsläufig auch auf mich als Leserin. Aber das macht ja auch den Reiz eines Krimis oder Thriller aus.

Nicht unkompliziert

Schreibstil und Ausdruck des Autors haben mir weitgehend gut gefallen. Er schreibt an manchen Stellen recht unverblümt, ohne allerdings zu sehr ins Detail zu gehen. Das was er geschrieben und wie er es beschrieben hat reichte mir persönlich schon, der Rest fand ohnehin im Kopf statt.

Am Ende kommt es zu einem echten Aha-Effekt, den ich so habe nicht kommen sehen. Ich fand diese Wendung/Erkenntnis interessant und überraschend, zum anderen allerdings nicht hundertprozentig stimmig. Es hätte den beteiligten Personen/Beamten schneller klar sein müssen, dass da etwas nicht zusammenpasst. Es war für mich schwer vorstellbar, dass das nicht auffällt, aber möglich ist natürlich alles.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die zeitlichen und örtlichen Abläufe, die ich mir etwas klarer dargestellt gewünscht hätte. Teilweise war es so, das zwischen einem Szenenwechsel noch nicht mal ein Absatz eingefügt wurde. Das hat mich dann doch etwas verwirrt und führte dazu, dass mein Lesefluss behindert wurde.

Trotz der Kritik hat der Autor mit diesem Thriller ein Debüt hingelegt, was mir letztlich gut gefallen hat. Sollte es einen weiteren Fall für Schröder und Fuchs geben, würde ich vermutlich wieder zugreifen.

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Ausgabe: TaschenbuchDas letzte Mädchen
Seiten: 256
Verlag: TWENTYSIX
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2019
ISBN-10: 3740753544
ISBN-13: 978-3740753542
Meine Altersempfehlung: ab 18J.
Herkunft: Recensio online für den Crime Award


Sterne

Bewertung: 3 von 5.

Coverrechte liegen beim Verlag

 

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[Rezension] „Für eine Nacht sind wir unendlich“, Lea Coplin (dtv)

MagischFür eine Nacht sind wir unendlich

Ich muss gestehen, dass ich vorher nicht gedacht hätte, dass man einen Roman nur über einen einzigen Tag schreiben kann. Dies ist der Autorin allerdings mit Bravour gelungen.

Mit dem Festival, auf dem sich die beiden Hauptfiguren (Jonah und Liv) befinden, hat sie einen wundervollen, ausdrucksstarken und emotionsgeladenen Ort für die Handlung geschaffen. Die einzelnen Abschnitte des Festivalgeländes hatte ich schnell deutlich vor Augen, konnte die Atmosphäre spüren und die Musik nahezu hören. Hinzu kam noch die unvergleichliche Spannung, die die ganze Zeit zwischen Jonah und Liv herrschte.

Emotional

Zum Gelingen der Geschichte trägt entscheidend bei, dass die sie abwechselnd aus Jonahs und Livs Sicht erzählt wird.

Sie bewegen sich langsam aufeinander zu und scheinen sich gegenseitig abzutasten. Irgendwann fangen sie an umeinander herum zu tanzen und ich würde es fast mit einem Tango vergleichen. Unerwartet gaben sie ihre Schwächen Preis, waren darüber erschrocken oder erstaunt und verlangen dem anderen gleichzeitig ein eben solches Geständnis ab.

Es findet nicht nur eine gegenseitige Auseinandersetzung statt, sondern auch eine mit sich selbst. Das betraf die Gegenwart als auch die Vergangenheit, die man weder ablegen noch dauerhaft verleugnen kann.

Bewegend

Dieser Roman hat mich sehr berührt. Fast kam es mir vor, als würde ich ständig neben Liv und Jonah stehen und ihnen zuhören und -sehen.
Das erste was mir nach dem Lesen in den Sinn kam war: „Beziehungen kommen, Beziehungen gehen, aber die Schatten bleiben lange im Gedächtnis. Doch man darf nicht zulassen, dass sie das Leben bestimmen.“.

Trotz dieser Schatten herrscht zwischen den beiden schnell eine Art Seelenverwandtschaft, die beiden gut tut, sie auf der anderen Seite aber auch etwas erschreckt und vorsichtig werden lässt. Gerade das fand ich sehr authentisch, weil man so etwas nicht oft erlebt und es liegt vermutlich in der Natur des Menschen, dass man zwangsläufig misstrauisch mit den eigenen Gefühlen umgeht. Hinzu kamen auch immer wieder Situationen, die von sich aus diese spontane Verbundenheit auf die Probe stellten. Auch das konnte ich sehr gut verstehen.

Dieses Buch war ein absoluter Lesegenuss vom Anfang bis zum Ende. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter!

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WERBUNGFür eine Nacht sind wir unendlich
Ausgabe: broschiert
Seiten: 304 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 24. Juli 2020
ISBN-10: 3423740604
ISBN-13: 978-3423740609
Vom Verlag empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Herkunft: lovelybooks

Sterne

Bewertung: 5 von 5.

Coverrechte liegen beim Verlag

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 12/08/2020 in Bücher, Buchvorstellung

 

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[Rezension] „Glück Auf – Oje du fröhliche“, Petra Steps (Gmeiner)

Ausgabe: TaschenbuchGmeiner
Seiten:
281
Verlag: Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2019
ISBN-10: 3839225280
ISBN-13: 978-3839225288

Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 4 von 5

Literarischer Adventskalender

Dieses Buch besteht aus insgesamt 24 kleinen, kriminellen Geschichten, die sehr gut in die Adventszeit passen. Man kann dieses Buch durch die passende Anzahl der Geschichten wunderbar als Adventskalender lesen, aber ich habe mir einfach jeden Tag mehrere dieser kleinen Geschichten gegönnt.

Spielort: Erzgebirge

Die Kurzkrimis haben alle einen regionalen Bezug zum Erzgebirge. Vor jeder Geschichte ist verzeichnet, in welcher Stadt man sich gerade befindet. Auch wenn ich mich im Erzgebirge überhaupt nicht auskenne fand ich das eine sehr schöne Idee. Abgesehen davon verbindet man diese Region irgendwie automatisch mit Weihnachten, aber nicht zwangsläufig mit kriminellen Machenschaften, was Geschichten ungleich interessanter machte.

Abwechslungsreich

Neben Petra Steps haben sich 10 Autoren an diesem Buch beteiligt. Ich persönlich finde solche Anthologien immer sehr schön, weil durch die unterschiedlichen Ideen, sowie der anderen Sicht – und Schreibweise fast von sich aus gewährleistet ist, dass es vielfältig wird und so war es dann auch… Ich fand die Geschichten sehr abwechslungsreich und oftmals überraschend. Jede Geschichte lies dabei den kriminellen Touch und manchmal auch ein Schmunzeln nicht vermissen.
Ich kann diese weihnachtlich angehauchte, kriminelle Anthologie sehr empfehlen.

 

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Adventskalendertürchen Nr. 6 – Nikolaus-Verlosung

Herzlich willkommen und einen wunderschönen Nikolaustag!

Was wäre dieser Tag ohne eine Überraschung?20191130_205446

Ich habe ein zweites Book-Blind-Date vorbereitet, dass auf einen Leser wartet. Die abgebildete Karte auf dem Bild kann, wie schon beim letzten mal, variieren.
Es ist diesmal ein Jugendbuch (Stand-alone) und von dieser Autorin habe ich letztens erst eine Trilogie gelesen. Außerdem war ich auf der Buchmesse bei einer ihrer Veranstaltungen.

Um das Buch zu gewinnen hinterlass mir einfach einen Kommentar, welches Buch ich meinen könnte. Die richtige oder falsche Antwort hat dabei keinen Einfluss auf die Gewinnvergabe.

Teilnahmebedingungen und Datenschutz

  1. Dieses Gewinnspiel wird von lesen und mehr organisiert und steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt (auch wenn es dort gepostet wird).
  2. Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet. 4 Wochen nach Gewinnversand, werden die Daten gelöscht.
  3. Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten für den Versand des Gewinns, zur Verfügung zu stellen.
  4. Weitere Informationen zum Datenschutz von „lesen und mehr“ finden sich in der Datenschutzerklärung.
  5. Der Gewinner muss sich im angegebenen Zeitraum (steht im Auslosungspost) selber melden, um Adressdaten zu hinterlassen
    Gewinner werden in der Regel öffentlich genannt (Name, der für die Bewerbung benutzt wurde)
  6. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.
    Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs- /Sorgeberechtigten vorlegen.
  7. Der Gewinnversand erfolgt als Bücher-/Warensendung und ausschließlich nach Deutschland
  8. Für einen Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
  9. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  11. Das Gewinnspiel läuft vom 06.12.2019 bis 13.12.2019, 23.59Uhr
    Der Gewinner wird bis Sonntag, den 15.12.2019 auf dem Blog bekannt gegeben

    Auf die Kommentare, fertig los…. Ich wünsche viel Glück!

 

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[Rezension] „Cold Storage, es tötet“ David Koepp (HarperCollins)

Ausgabe: broschiertCold Storage
Seiten: 336
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 16. September 2019
ISBN-10: 3959673418
ISBN-13: 978-3959673419

Herkunft: Rezensionsexemplar (Verlag)
Sterne: 5 von 5

Fesselnd

Ich fand den Klappentext spannend, der mich dazu animiert hat das Buch lesen zu wollen. Was mir gut gefallen hat war, dass der Auto nicht lange fackelt. Nach einer kurzen Einführung wird es bereits sehr spannend und ich fand mich in einem fast unwirklichen Szenario wieder. Von da an flog Seite um Seite nur so dahin.

Spannend

Die Geschichte spielt im wesentlichen in zwei Zeitabschnitten, einmal 1987 und der zweite Abschnitt beginnt 32 Jahre danach.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber es geht um eine mutierte, biologische Substanz, die die Welt in Angst und Schrecken versetzen könnte. Um dies zu verhindern schickt man im ersten Abschnitt der Geschichte zwei Beamte einer Sondereinheit und eine Biologin vor Ort, die sich der Sache annehmen und sie untersuchen sollen. Vorsichtig ausgedrückt könnte man sagen, dass schon dabei nicht alles ganz glatt läuft.
Im zweiten Teil der Geschichte findet man sich in einer Art „Outbreak-Szenario“ wieder.
Was hier nach und nach erzählt wurde, fand ich unglaublich spannend und nervenaufreibend.

Horrormäßig

Im Verlauf der Geschichte kam mir der Gedanke, dass ich hier keinen Thriller, sondern eher ein Horrorstreifen vor mir habe.
Ich las die Geschichte mit einer gewissen Atemlosigkeit, denn es gab kaum Stellen, an denen es wirklich ruhig zuging. Wenn ich die eine Szene gerade verdaut hatte, ging es an anderer Schaustätte mit gleicher Intensität weiter. Zu Atem kam ich höchstens, wenn von der biologischen Substanz und ihren Mutationseigenschaften die Rede war. Doch diese Abschnitte waren sehr interessant und auch wenn einiges vermutlich Fiktion sein dürfte, so klang es für mich durchaus plausibel und zumindest vorstellbar.
Ein großes Lob möchte ich auch den Figuren aussprechen. Zumeist ließen sich nicht in eine bestimmte Kategorie einteilen oder in eine Schublade stecken, was mir sehr gut gefallen hat. Es gab lediglich zwei Figuren, die ich als Anti – Helden einstufen würde und die ihre Rollen hervorragend gespielt haben. Sie haben die Geschichte nicht nur größtenteils dominiert, sondern sie auch über alle Maßen bereichert ohne dass es irgendwie klischeehaft gewirkt hätte.

Ein Thriller zum mitfiebern und ein echter Page-Turner! Von mir gibt es dafür eine klare Kaufempfehlung!

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 28/11/2019 in Bücher, Thriller

 

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