RSS

Schlagwort-Archive: Buch

[Rezension] „Rückkehr der Engel“/“Zorn der Engel“/“Buch der Engel“, Marah Woolf

Format: eBookRückkehr der Engel
ASIN: B07HCLL4F6 (Band 1)
ASIN: B07NTH22TW (Band 2)
ASIN: B07VGND3WV (Band 3)

Herkunft: gekauft
Sterne: 5(00) von 5

Der Einfachheit halber bespreche ich in dieser Rezension alle drei Teile der Reihe zusammen. So hoffe ich, dass ich Spoiler möglichst vermeide, die ansonsten bei der Besprechung von Teil 2 und 3 zwangsläufig vorgekommen würden.

Toller EinstiegZorn der Engel

Die Welt, die die Autorin erdacht hat, hat schon etwas irritierend faszinierendes. Normalerweise geht man davon aus, dass Engel gute Wesen und stets für den Menschen da sind, um ihn zu beschützen.
Hier ist die Sachlage eine etwas andere, denn die Engel haben die Herrschaft über die Welt übernommen und versuchen die Menschen zu unterjochen. Die Menschen, die sich nicht eigenständig versorgen können, müssen für Geld, ihr Überleben und die Belustigung anderer in der Arena kämpfen.
Ziemlich schnell wurde aber klar, dass die Engel allerdings auch von den Menschen abhängig sind. Warum, das möchte ich hier an dieser Stelle allerdings nicht verraten.

Sehr spannendBuch der Engel

Moon war für mich die unangefochtene Hauptperson in allen drei Büchern. Sie erinnerte mich durch ihre kämpferische Art und der „die Hoffnung stirbt zuletzt“-Einstellung etwas an Katniss Everdeen. Sie war gerade prädestiniert dazu, dass man mit ihr kämpfte, litt und hoffte.
Ihren Weg begleiteten mehrere andere Figuren, die ich allerdings nur als Nebenfiguren kategorisieren würde, auch wenn einige von ihnen eine beeindruckende Präsenz hatten und den Hergang der Geschichte entscheidend beeinflussten.

Überrschend

Das tolle an den Nebenfiguren war, dass sie immer wieder für Überraschungen sorgten. Man konnte sich nie so wirklich sicher sein, ob sie gut oder böse waren. Manchmal änderten sie die Position auch während der Geschichte und gaben ihr somit einen komplett anderen Verlauf. Sie verloren dabei allerdings keineswegs ihre Authentizität und ich muss der Autorin absoluten Respekt zollen, für die vielen Ideen und Wendungen, die sie im Verlauf der drei Bücher eingebaut hat.

Mich hat schon lange keine Trilogie mehr so begeistert, wie es hier der Fall war. Die Seiten flogen nur so dahin und das lesen war ein Genuss!
Wer die „Hunger Games“ und/oder „Das Reich der sieben Höfe“ mochte, der wird auch diese Trilogie lieben! Davon bin ich überzeugt!

Werbeanzeigen
 

Schlagwörter: , , , , , ,

[Rezension] „Bratapfel am Meer“, Anne Barns (Mira)

Format: eBookBratapfel am Meer
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 16. September 2019
ASIN: B07PQRSH71

Herkunft: Rezensionsexemplar des Verlages
Sterne: 5 von 5

Schöner Einstieg

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen. Zum einen lag das am wunderbaren Schreibstil der Autorin, zum anderen weil ich die Hauptfigur sehr sympathisch fand. Was sie erleben musste war keineswegs schön und glich einem auf und ab der Gefühle, was sie mir umso näher brachte. Ihr Beruf, der sehr gut und authentisch, wenn auch in knappen Worten dargestellt wurde, tat dazu sein übriges.
Außerdem ist mir bei diesem Buch etwas passiert, was ich sonst normalerweise vermeide. Ich habe zu den letzten Seiten geblättert… Direkt am Anfang werden nämlich einige „Köstlichkeiten“ angesprochen und ich musste unbedingt nachsehen, ob diese denn auch im hinteren Teil des Buches aufgeführt sind. Erfreut stellte ich fest, dass dem so ist und ich freue mich jetzt schon das eine oder andere Rezept ausprobieren zu können.

Interessant und liebevoll

Caros Reise auf die Nordseeinsel Juist habe ich sehr gerne mitverfolgt. Sie fängt etwas ungewöhnlich an, denn Caro hat einen Auftrag zu erfüllen. Was ich daraus noch entwickeln würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht. Außerdem traf sie direkt am Anfang der Reise auf einen Mann, von dem ich hoffte, dass er die Geschichte noch entscheidend beeinflussen würde. Wie sich herausstellte blieb er ein Nebencharakter, aber ein Federführender, der seine Rolle sehr gut erfüllte und ganz nebenbei für ein auf und ab der Gefühle sorgte.

Zum Wohlfühlen

Dieser Roman ist so schön winterlich und weihnachtlich, dass dass ich mich einfach mit einer schönen Tasse Tee in einer Decke einkuscheln wollte. Er hinterließ im Nachklang ein absolutes Wohlgefühl, auch wenn es zwischendurch das eine oder andere Hindernis zu überwinden gab. Das betraf Caros Gefühlsleben, ebenso wie den zu erfüllen den Auftrag. Letzter entpuppte sich als gar nicht so einfach, zumal er auch ganz anders ausging, als ich es ursprünglich erwartet hatte. Hier hat die Autorin nicht nur viel Fantasie, sondern auch Fingerspitzengefühl und Feinsinn bewiesen.

Ein Roman für kuschelige Lesestunden, den ich jedem Leser von Liebesroman gerne ans Herz lege.

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

[Rezension] „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“, Cecilia Ahern (Krüger)

Ausgabe: gebundenPostscript
Seiten: 432
Verlag: FISCHER Krüger
Erscheinungstermin: 23. Oktober 2019
ISBN-10: 3810530670
ISBN-13: 978-3810530677

Herkunft: lovelbooks Leserunde
Sterne: 4 von 5

Ein eigenständiges Buch

Auch wenn dies das Nachfolgebuch von „P.S. ich liebe dich“ ist, so bekommt man hier ein vollkommen eigenständiges Buch, dessen Geschichte bedenkenlos solo gelesen werden kann. Es gibt einige Rückblicke, aber diese haben mit der Geschichte des aktuellen Buches nichts oder nur am Rande zu tun, erklären aber Hollys Gedanken und Gefühle, die sie z.B. bei der Erfüllung ihrer „Aufträge“ oder bezüglich Begebenheiten im Privatleben hegte. Diese Stellen zeigten sehr gut, dass man die Vergangenheit nie so ohne weiteres ablegen kann und dass sie das Leben auf die eine oder andere Art und Weise verändern. Ob es einem bewusst ist oder nicht.

Bewegend

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist wie schon bei „PS. Ich liebe dich“ eingängig und leicht lesbar.
Es geht um eine Gruppe erkrankter, die die Hauptfigur Holly um Hilfe bitten, weil sie sich erhoffen, dass sie ihren Angehörigen auch etwas hinterlassen können. Ähnlich wie es ihr Mann damals bei ihr tat. Die Beweggründe dafür sind ganz unterschiedlich und als ich mehr darüber erfuhr, rührte es mich doch das eine oder andere Mal zu Tränen. Wie im wahren Leben, so ist auch hier jede Hintergrundgeschichte anders, sowie auch der Umgang mit Sterben und Tod.
Aber es gibt auch Erlebnisse, die mich als Leserin durchaus lächeln ließen oder die ich sehr skurril fand. Das lockerte die schwere Thematik etwas auf.

Macht nachdenklich

Einige Stellen des Buches ließen mich auch darüber nachdenken, wie ich mit Tod und Sterben umgehe. Was mich ebenso nachdenklich machte waren die eigentlichen Beweggründe der Todkranken, ihren Angehörigen etwas zu hinterlassen. Es machte mir klar, dass vieles doch im Unterbewussten abläuft, was wir nicht beeinflussen können.
Ganz zum Schluss passierte dann noch etwas, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte und nicht erst dann war es um mich geschehen.

Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen, aber sie kommt nicht ganz an „PS. Ich liebe dich“ heran. Vielleicht weil die Thematik anders war, vielleicht auch weil mich das Buch damals sehr mitgenommen hat. Auch wenn man die Geschichten nicht vergleichen kann, so tut man es vielleicht doch unbewusst immer ein wenig.
Nichtsdestotrotz ist und bleibt es eine sehr schöne, nachdenklich machende Geschichte und ich empfehle sie allen Lesern, die auch mit etwas schwereren, traurigen Thematiken umgehen können.

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

[Rezension] „Stille Nacht, flauschige Nacht“, Petra Schier (Mira)

Ausgabe: TaschenbuchStille Nacht flauschige Nacht
Seiten: 320
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 16. September 2019
ISBN-10: 3745700384
ISBN-13: 978-3745700381

Herkunft: Rezensionsexemplar Autorin/Verlag
Sterne: 5 von 5 (am liebsten mehr 😉 )

Zurück bei den Sternbachs

Auch dieser Roman spielt wieder im Umfeld der Familie Sternbach, die mir schon im letzten Roman von Petra schier ans Herz gewachsen ist. Ich mag diese offene, diskussionsfreudige Familie sehr gerne und war daher natürlich gespannt, was alles passieren würde.
Im Mittelpunkt stand diesmal ihr Adoptivsohn Patrick, der auch im letzten Buch schon eine kleine Rolle spielte. Mir war er sofort sympathisch und das wurde noch gesteigert, als ich mehr über seine Vergangenheit erfuhr. Die weibliche Hauptfigur ist Angelique, die ich auch sofort mochte, weil sie durch ihre unkomplizierte und trotzdem durchorganisierte Art Patricks (Arbeits-)Leben ganz schön durcheinander wirbelte. Ich musste sehr oft schmunzeln, wenn die beiden wieder mal aneinandereckten.

Nicht unkompliziert, aber einfach schön

Wer Petra Schiers Romane kennt, der weiß in der Regel wie sie ausgehen. Man hofft auch immer darauf, dass es ein Happy End gibt, aber so ganz sicher sein kann man sich irgendwie nie.
Auch in dieser Geschichte gab es sehr viele Höhen und Tiefen, die die Hauptfiguren zu durchschreiten hatten. Manche Begebenheiten waren diesmal so unglaublich, dass ich einfach nur den Kopf schütteln konnte. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Geschichte nicht glaubhaft gewesen wäre. Das Gegenteil war (leider) der Fall und das schockierte mich zum Teil sehr.
Auf der anderen Seite gab es allerdings auch die Momente, die ich einfach nur lustig, liebevoll oder romantisch fand und die mir das Herz wärmten.
Eine durch und durch runde Geschichte und wenn mich nicht alles täuscht, dann hat die Autorin sogar einen Vorgeschmack darauf gegeben, um welche Personen es sich im nächsten Roman handeln könnte.

Für kuschelige Lesestunden

Wie immer in Petra Schiers Büchern, so gibt es natürlich auch hier viele weitere Charaktere, die die Geschichte sehr bereichern. Manche auf positive, manche Figuren auch auf negative Art und Weise.
Die unsympathischen Figuren erwähne ich an dieser Stelle nicht, denn damit würde ich vermutlich zu viel vorwegnehmen. Wer aber absolut eine Erwähnung verdient hat ist der süße Oskar, die Hundefigur des Romans. Seine, in Kursivschrift geschriebenen Gedanken, waren teils amüsant, teils sehr treffsicher und brachten mich oft zum Lachen.
Santa und sein Gefolge spielten natürlich nur eine absolute Nebenrolle, gaben dem Roman allerdings einen liebenswerten Wiedererkennungswert und rundeten die Geschichte ab.

Ich kann diesen Roman sehr empfehlen! Mit Kuscheldecke und einem leckeren Tee, versüßt er die Vorweihnachtszeit und sorgt für kurzweilige Lesestunden

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 11/10/2019 in Bücher, Liebe, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , ,

[Kinovorschau] „Dem Horizont so nah“, ab 10.10.2019 im Kino

[Werbung]
Am 10. Oktober kommt ein Film in die Kinos,DHSN_02_Plakat
auf den ich mich sehr, sehr freue. Es handelt
sich dabei um die Verfilmung des gleichnamigen Buches.

Die Romanvorlage des Films stammt von Jessica Koch, die ich 2016 in Frankfurt auf der Buchmesse kennenlernen durfte. Die Autorin hat in diesem Buch die Geschichte ihrer ersten großen Liebe beschrieben, die alles andere als unkompliziert und harmonisch war. Es geht um Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Stärke, dunkle Vergangenheiten und eine schwierige Gegenwart. Ebenso werden gesellschaftlich schwierige Themen aufgegriffen, wie z.B. Vorurteile und Gewalt. Ich prophezeie schon mal einen heftigen Taschentuchalarm! Mich hat die Geschichte zumindest sehr bewegt.

Doch nicht nur mir ging es so. Ich denke, dass über 800.000 Leser für sich sprechen 🙂 Das Buch hielt sich über 6 Wochen in den deutschen Bestsellerlisten und die Rechte an Film und Taschenbuch wurden zudem international verkauft.
Wenn du mehr über das Buch wissen möchtest, dann schau mal hier (Rezension zum Buch) oder warte mein Re-read-Statement ab, welches auch noch vor Kinostart erscheint.

Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie die Verfilmung umgesetzt wurde.
Mit den Hauptdarstellern Luna Wedler und Jannik Schümann hat man meiner Meinung nach schonmal ins Schwarze getroffen.
Jannik Schürmann kannte ich schon aus der Fernsehserie Charité und als Synchronsprecher (u.a. Shadowhunters), wohingegen Luna Wedler für mich ein neues Gesicht war, auch wenn man sie vielleicht schon aus „Das schönste Mädchen der Welt“ kennen kann. Nichtsdestotrotz habe ich beim ersten anschauen des „Dem Horizont so nah“-Trailers sofort gedacht: „Tolle Besetzungswahl“. Die beiden scheinen gut zu harmonieren, so wie ich es mir bei Jessica und Dany vorgestellt habe.

In den nächsten Tagen werde ich euch noch mehr über das Buch/den Film erzählen und außerdem wird es noch eine Verlosung geben! Sei gespannt 🙂

Bis dahin schau doch einfach mal auf der Instagram-Seite vorbei (https://www.instagram.com/demhorizontsonah.film/)

oder sieh dir den Trailer an. Ich wünsche dir viel Spaß!

__________________________________________________________________
Bei diesem Beitrag und dem nachfolgenden Link handelt es sich um Werbung nach
§ 2 Nr. 5 TMG

Die Bilder und einige Filminfos wurden mir von jetztundmorgen und digital-epk zur Verfügung gestellt

 
2 Kommentare

Verfasst von - 26/09/2019 in Bücher, Buchvorstellung, Film, Liebe

 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

[Kurz-Rezension] „Sascha, Oligarch von Moskau“, Rhiana Corbin

Format: eBookSascha Oligarch von Moskau
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 108 Seiten
ASIN: B07Q14LT28

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

Am Anfang ging alles recht schnell.
Katharina und Sascha treffen zügig aufeinander. Ich ging jetzt davon aus, dass es sich um eine recht schnell voranschreitende Liebesgeschichte handeln würde, doch dem war nicht ganz so. Die Autorin hatte ihre Protagonisten mit einigen Geheimnissen ausgestattet, die man erst im Verlauf der Geschichte entschlüsselte. War das eine oder andere von vornherein noch etwas offensichtlicher, wurde ich trotzdem von anderen Begebenheiten sehr überrascht. Obwohl die Geschichte recht geradlinig zu verlaufen schien, konnte ich mir nie so ganz sicher sein was als nächstes passieren würde. Daher gab es im Verlauf immer wieder Raum für Spekulationen, was mir sehr gefallen hat.

Eine sehr schöne Bedtime-Novel, von der ich mich sehr gut unterhalten fühlte. Schade dass die Geschichte so schnell zu Ende war. Sie hätte von mir aus gerne noch ein paar Seiten mehr haben können.
Wer auf unterhaltsame Liebesgeschichten mit einem Hauch Erotik steht, der sollte hier zugreifen.

 
 

Schlagwörter: , , , , ,

[Rezension] „Der Store“, Rob Hard (Heyne)

Ausgabe : gebundenDer Store
Seiten:
592
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstermin: 2. September 2019
ISBN-10: 3453272307
ISBN-13: 978-3453272309

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

 

Licht- und Schattenseiten der Verkaufsgiganten

Dieser Roman handelt von einem Großkonzern. Man kennt solche Firmen heute schon, aber ich prophezeie einfach mal, dass „Der Store“ alles schon dagewesene schlägt.

„Der Onlinestore ‚Cloud‘ weiß, beschafft und liefert alles“. So würde ich das Konzept dieses Onlinegigannten grob umreißen und auch das kennt man heute (fast) schon. Zunächst hört sich vieles sehr positiv an, nicht nur für den Kunden, sondern ebenso für den Arbeiter, aber schnell werden auch die Schattenseiten in den Fokus gerückt.
Schon dem Klappentext kann man eine Groteske entnehmen, die mir persönlich sauer aufstieß und im Roman gibt es noch einige mehr.

Fiktion trifft Non-Fiktion

Einiges was dieser Roman thematisiert existiert heute schon, ist gängige Praxis oder befindet sich zumindest in Planung. Manches fand ich nicht gut, aber es erschreckte mich beim lesen auch nur mäßig. Scheinbar lässt die Realitätsnähe eine gewisse Abstumpfung aufkommen, was mir allerdings schon zu denken gab. Dann passierten aber wiederum Dinge und es kam zu Begebenheiten, die ich zum Teil wirklich gruselig fand wenn ich mir vorstelle, dass so etwas mal Realität werden würde. An diesen Stellen kam nicht nur Spannung, sondern auch Unbehagen auf. Ich persönlich hoffe, dass einiges wirklich Fiktion bleiben wird.

Sehr spannend

Was diesen Roman noch auszeichnet ist, dass er nicht einfach nur von den Machenschaften eines riesigen Konzerns erzählt. Je weiter man in die Geschichte vordringt, umso spannender wird sie.
Hierbei spielen die zwei Hauptfiguren, Paxton und Zinnia tragende Rollen, denn sie arbeiten wie viele andere bei ‚Cloud‘.
Zunächst beherrschte daher noch „der Store“ selbst, sowie seine Hintergründe, Arbeitsbedigungen und andere Details die Bühne, die aus der unterschiedlichen Sichtweise von Paxton und Zinnia präsentiert wurden. Doch zum Glück gingen beide stets mit wachen Augen und klarem Verstand vor und durch ihre unterschiedliche Motivation bei ‚Cloud‘ zu arbeiten, traten immer mehr Details zutage, die nicht nur mir eine Gänsehaut verursachen dürften. Es entwickelte sich fast eine Art Krimi und es blieb bis zum Schluss sehr spannend, da Details nur nach und nach offensichtlich wurden. Erst zum Schluss offenbarte sich ein großes Gesamtbild.

Ich fürchte, dass ich Onlinekäufe von nun an mit anderen Augen sehen werde. Außerdem ruht meine Hoffnung darauf, dass die Politik und andere Kontrollinstanzen solche Konzerne zu verhindern wissen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

 
2 Kommentare

Verfasst von - 09/09/2019 in Bücher, Krimi, Land und Leute, Roman

 

Schlagwörter: , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: