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[Rezension] „Mordswetter“, Uli Aechtner (emons)

Ausgabe: Taschenbuch51fdvgtsgql-_sx327_bo1204203200_
Seiten: 224
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungstermin: 24. August 2017
ISBN-10: 3740801603
ISBN-13: 978-3740801601
Herkunft: Rezensionsexemplar für eine Blogtour
Sterne: 4 von 5

Eine Leseprobe gibt es hier

„Mordswetter“ – im wahrsten Sinne

Wie das Cover und der Titel schon ansatzweise verraten, geht es in diesem Krimi um Morde, die mit Wetterphänomenen in Zusammenhang stehen. Die Autorin macht auch kein großes Federlesen, und man wird als Leser direkt in die Geschichte hineingerissen, denn schon der Prolog hatte es in sich und gab Rätsel auf. Darauf folgte eine Geschichte, die sich durch den Schreibstil locker und leicht lesen ließ und dabei ungemein fesselnd war.

Tolle, aber nicht unkomplizierte Hauptfiguren

Die beteiligten Figuren werden parallel zur Geschichte eingeführt. Dies geschieht sehr gekonnt, so dass ich einen guten Eindruck bekam, mit wem ich es hier zu tun bekam.
Dies ist bereits der zweite Krimi, in dem Christian Bär die Ermittlungen leitet, doch ich stellte schnell fest, dass man hier auch ohne Vorkenntnisse sehr gut zurecht kommt. Die relevanten Details, warum Christian und die Reporterin Roberta sich kennen, wurden im Roman erwähnt, so dass man eine gute Vorstellung der Beziehung bekam. Auch wenn ich Roberta etwas zu spontan fand, was aber durchaus an ihrem Beruf gelegen haben könnte, gefiel sie mir sehr gut. Ich fand sie und auch Bär recht sympathisch, trotz der Reibungspunkte, die beide boten.

Auch die Nebenfiguren wussten sehr positiv zu überraschen

Sie waren nicht nur vom Erscheinungsbild und Wesen sehr facettenreich, sondern luden auch zu Verdächtigungen verschiedenster Art ein, oder man litt aus bestimmten Gründen mit ihnen. Wo sonst die Hauptfiguren einen Roman bestimmen, mischten hier auch die Nebencharaktere kräftig mit, und hauchten dem Krimi eine gehörige Portion mehr Leben ein.

Spannend bis zum bitteren Ende

Bis zum Schluss war ich gefesselt, und dann war es leider viel zu schnell vorbei. Allerdings blieb mir die Geschichte nachhaltig im Gedächtnis, denn da trat noch so einiges, unerwartetes zu Tage.
Da mir dieser Krimi sehr gut gefallen hat, werde ich mir den ersten Band auch noch zulegen und warte jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall.

Mein Fazit lautet somit: spannend und lesenswert, nicht nur wegen einiger Überraschungsmomente.

Mehr zum Buch und über die Autorin erfahrt ihr hier

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[Blogtour] zum Krimi „Mordswetter“, heute: Gewitter-Mythen

Herzlich Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zum Buch „Mordswetter“ von Uli Aechtner!

Mordswetter

Gestern hat euch Manja das Buch vorgestellt, daher wisst ihr bestimmt, dass es um ungeklärte Todesfälle während verschiedener Wetterphänomene geht.
Ich werde mich heute auf Gewitter beschränken und euch etwas zu den verschiedenen Mythen dazu erzählen. Stimmen sie oder stimmen sie nicht?

Der bekannteste Spruch bei Gewitter ist vermutlich317539_web_R_K_B_by_Birgit Winter_pixelio.de
Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“
Das stimmt nicht, denn jeder Baum birgt eine potentielle Gefahr. Es ist sogar so, dass die meisten Blitzopfer in der Nähe von Bäumen getroffen wurden, da spielt die Gattung keine Rolle.

Auch beliebt ist
„Bei Gewitter soll man sich im freien, unbewaldetem Feld flach auf den Boden legen“
Sicherlich ist eine Freifläche eine gute Wahl, allerdings sollte man lieber die Füße dicht zusammen stellen und sich hinhocken. Legt man sich und es schlägt ein Blitz ein, dann fließt der Strom durch den gesamten Körper.

Überrascht war ich über diesen Mythos
„Im Auto bin ich sicher“
Ich dachte immer das stimmt, weil das Auto wie ein „faradayscher Käfig“ wirkt. Daher würde der Blitz um die Fahrgastzelle herum abgeleitet.
Es ist allerdings so, dass das oft nur noch für die alten Autos gilt, denn die Autobauer verwenden immer mehr Materialien, die den Strom nur schlecht oder gar nicht mehr leiten.
Darum: glücklich, wer noch einen Oldtimer besitzt. Trotzdem ist es immer noch sicherer, als sich ungeschützt irgendwo aufzuhalten. Von Cabrios mal abgesehen…

Dann gibt es noch folgende:325235_web_R_K_by_Frank Güllmeister_pixelio.de
„Vom Blitz getroffene Menschen nicht anfassen – Lebensgefahr!“
Da der Körper keinen Strom speichern kann, ist das natürlich unwahr. Es kann sofort erste Hilfe geleistet werden. Tut man dies nicht, besteht lediglich für das Blitzopfer Lebensgefahr.

„Das Gewitter ist weit weg, da kann nichts passieren“
Blitze legen manchmal eine erstaunliche Weite zurück. Sobald man sich auftürmende Gewitterwolken sieht, sollte man Schutz suchen. Selbst 20km (manchmal auch mehr) vom Gewitter entfernt kann man vom Blitz getroffen werden.

155750_web_R_K_by_Martina Taylor_pixelio.de„Man wird eher vom Blitz getroffen, als dass man im Lotto gewinnt“
Die Blitzopferrate liegt bei etwa 1:6Mio, bei Lottogewinnern (6 Richtige ohne Zusatzzahl) liegt die Quote bei 1:15,5 Mio.. Von daher stimmt das wirklich 😉

Ein letzter Mythos ist
„Bei Gewitter auf keinen Fall telefonieren“
Wenn man diesen Spruch auf ein Festnetztelefon mit Kabel anwendet, dann stimmt er, da das Telefon mit der Erde verbunden ist. Bedenkenlos ist das telefonieren z.B. mit Handys oder über Headset.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen, und ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Meine Mythen habe ich den folgenden Quellen entnommen: bild, Augsburger Allgemeine, FFH

Morgen geht es bei Martina von www.leserattenhoehle.blogspot.de weiter.
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Last but not least gibt es natürlich auch wieder etwas zu gewinnen.
Gewinnen könnt ihr 3 x je ein Buch „Mordswetter“ in Print + 1 Paar Gummistiefeletten

Um die Chance auf einen der Preise zu haben, beantwortet bitte die aktuelle Tagesfrage in den Kommentaren (je Blogtourhalt eine Frage).

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 26.09.2017!

Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.
Agentur-Banner-e1503588498944

Den gesamten Blogtourfahrplan findet ihr hier, ebenso wie die Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels.

Infos zum Buch:

51fDvGTSgQL-e1505841797633Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 224
Verlag: Emons Verlag (24. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740801603
ISBN-13: 978-3740801601

Kaufen könnt ihr das Buch beispielsweise bei amazon.
Hier findet ihr es beim Verlag.

Nun zur Tagesfrage:

Bitte beschreibt in drei oder vier Sätzen,
ob ihr Gewitter eher bedrohlich oder faszinierend findet
und warum das so ist.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden

 
 

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[Messe-Nachlese] Tag 2.2 – Wo ich mich Samstag sonst noch so rum trieb

Ich berichtete euch gestern schon von den Bloggertreffen, aber das war natürlich nicht alles was ich Samstag sah. Die Buchmesse ist jaDSC04052 immer ein unerschöpflicher Pool an Veranstaltungen – und gefühlt finden alle gleichzeitig statt 😉

Das habe ich sonst noch erlebt:

In Halle 3.0 führte es mich zum Stand von Harper Collins bzw. Mira und ich unterhielt mich mit Petra Schier. Ich lese ihr historischen Romane sehr gerne und auch ihre Weihnachts-Hundebücher begeistern mich immer wieder. Genau so ein Hundebuch hatte sie auch im Gepäck, denn es erscheint erstmals bei Mira. Sie verriet mir bei dieser Gelegenheit zu meiner großen Freude, dass es diese tollen Romane bald vermutlich sogar zweimal pro Jahr geben wird 🙂 Ich habe es mir nicht nehmen lassen euch etwas mitzubringen, aber mehr wird noch nicht verraten…DSC04026

Auch die ARD-Bühne war wieder Ziel meiner Begierde. Hier hörte ich Matthias Steiner zu, der sein Buch „Das Steiner Prinzip“ anpries. Der Olympiasieger im Gewichtheben (2008) hat kein Diätbuch verfasst, aber eine Art Ratgeber, der viele Tipps, Tricks und so manch Wissenswertes enthält, um sich bewusster zu ernähren und somit das Gewicht zu optimieren. Ich fasste mir hier einfach mal an die eigene Nase und das Buch wanderte auf die Notizliste.
Später war ich nochmal an dieser Bühne zu Gast, denn Mario Adorf wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Er erzählte von sich, seinen Schauspielanfängen und Zeiten als DSC04042Filmbösewicht, aber natürlich war er auch da um sein neues Buch „Schauen sie mal böse“ vorzustellen. So stellte er sich auch Fragen zu Schreibgewohnheiten und erklärte wie es dazu kam, dass seine eigenen Illustrationen das Buch schmücken. Sehr interessant, ein schönes, offenes Gespräch.
Alle ARD-Bühnen-Gespräche findet ihr hier

Wie ich schon schrieb, trieb es mich vom lovelybooks-Blogger-/Lesertreffen zu einer Lesung des emons Verlages. Patrick Brosi las aus seinem Buch „Der Blogger“, DSC04062
und welches Buch hätte thematisch besser zu mir gepasst? 😉 Die Lesung hat mir schon mal gut gefallen und ich verspreche mir, dass der Krimi sehr spannend wird. Daher habe ich auch direkt vor Ort erworben. Schau´n mer mal….

Letztlich hörte ich mir noch einen Poetry-Slam an. Ich mag ja Gedichte aller Art, wobei mir diese Vortragsart trotz Julia Engelmann und den tollen Büchern über Will&Layken immer etwas fern blieb. Ich habe hier aber wieder einmal die Erfahrung gemacht, dass sich das hinhören lohnt. Ich muss mal drauf achten, wann bei mir in der Nähe so ein Slam stattfindet.

Gegen Ende verschlug es mich ein letztes mal an die Agora-Bühne, wo ich mir noch Jennifer Estep ansah und -hörte, und nun freue ich mich noch mehr darauf, dass ich ihr neues Buch bald lesen werde. Abschließend ging ich DSC04063noch in Halle 3.0.
Dort lief ich Silke von Siljas Bücherkiste über den Weg, und möchte auch auf diesem Weg noch einmal DANKE sagen – du weißt warum 🙂

Ich ziehe für mich folgendes Fazit:

Ja, diese Messe war nicht unbedingt meine, doch trotz Pleiten, Pech und Pannen nehme ich wieder viele positive Eindrücke mit.
Nächstes Jahr komme ich wieder, so Gott will aber lieber wieder drei Tage, vermutlich von Donnerstag bis Samstag.

Also dann: SEE YOU AGAIN NEXT YEAR, BOOKFAIR!

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[Rezension] „Belzebub“, Christine Bendik (emons)

Ausgabe: Taschenbuch, Broschur978-3-95451-391-8
Seiten: 208
Erscheinungsdatum: 17.09.2014
Verlag: emons
ISBN: 978-3-95451-391-8

Inhalt
Eine verschwundene Schwester und ein mysteriöser Leichenfund
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Verfasst von - 14/12/2014 in Bücher, Krimi, Rezension

 

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[Rezension] „Die Sau ist tot“, Rudolf Jagusch (emons)

Ausgabe: Broschur978-3-95451-461-8
Seiten: 272
Verlag: emons
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2014
ISBN: 978-3-95451-461-8

Inhalt
Ein Mord wurde begangen, und der Mörder ist geständig. Doch was waren seine Beweggründe?
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Verfasst von - 08/12/2014 in Bücher, Krimi, Rezension

 

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[Rezension] „Kraut und Rübchen“, Elke Pistor (emons)

Ausgabe: KlappenbroschurKraut und Rübchen
Seiten: 272
Erscheinungsdatum: 10.Oktober 2013
Verlag: emons
ISBN: 978-3-95451-179-2

Hier geht es zur Leseprobe

Inhalt
Ein ungewöhnlicher Fund entführt Katharina weit in die Vergangenheit und weckt böse Ahnungen… Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 13/09/2014 in Bücher, Krimi, Rezension

 

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[Geistesblitze] Heute: Elke Pistor

VITA: Foto1-Elke Pistor
Elke Pistor wurde 1967 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder, drei Katzen und zahllose rote Accessoires. Sie liebt gute Freude, gutes Essen und gute Bücher und hasst Fanatiker jeglicher Couleur, Intoleranz und Ungerechtigkeit. Andere mögen an ihr ihren rheinländischen Humor, ihre Loyalität, Zuverlässigkeit und Selbstironie. 2011 fand sich ihr Name auf der Short-List zum „NordMordAward“, 2014 erhielt sie das Töwerland-Stipendium. Im Jahr 2012 war sie Jurymitglied für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debüt und 2013 Juryorganisation. Zudem wurde sie 2014 zum zweiten Mal in die Jury des Jacques-Berndorf-Preis (Eifel-Krimi-Förderpreis) berufen. 2014 wurde sie zur Sprecherin des Syndikats gewählt und leitet die Geschäftsstelle. Mehr über Elke Pistor finden Sie unter:
www.elkepistor.de

Liebe Elke ! Danke dass Du Dir Zeit für die Geistesblitze nimmst 🙂

Steckbrief
(Real-)Name: Elke Pistor
Wohnort: Köln
Alter: 47
Sternzeichen: Wassermann
Größe: zu klein für mein Gewicht
Haarfarbe: wie sagt mein Friseur? „Blond mit wachsendem Weißanteil“
Augenfarbe: grün

und nun zu den Geistesblitzen:

Mein liebstes Reiseziel – das Meer, egal wo

Auf eine einsame Insel würde ich folgende drei Dinge mitnehmen – Schreibzeug, ein Taschenmesser, ein Rückfahrticket.

Diese Person würde ich gerne mal treffen – Da gibt es keine bestimmte Person. Aber ich liebe es, mich mit Leuten zu unterhalten, die es schaffen, mich neugierig zu machen. Auf das, was sie tun (weil sie es mit Begeisterung tun), auf die Art wie sie leben (weil sie es aus Überzeugung tun) und darauf, ob aus dieser Bekanntschaft etwas mehr (dienstlich oder privat) werden kann, von dem beide Seiten profitieren.

Mein Lebensmotto  außer im Karneval unterwerfe ich mich keinem Motto.

Ein optimaler, erfüllter Tag sieht für mich so aus – Zeit genug zu haben, mich auf alles, was ich tue richtig einzulassen – meine Familie, meine Arbeit und ein bisschen Pausenzeit für mich – und am Ende das Gefühl zu haben, Dinge fertig bekommen zu haben.

Mein liebstes Hobby – meine Katzen.

Ich schreibe, weil – es mir Spaß macht mit Texten zu jonglieren … weil ich meine Neugierde auf diese Weise wunderbar befriedigen kann … weil ich mit jedem Recherchethema etwas neues dazu lerne … weil ich dafür brenne, was ich tue.

Mein nächstes Projekt/Buch – Der zweite Folgeband zur Krimireihe mit Verena Irlenbusch und Christoph Todt und im Anschluss daran der fünfte Eifelkrimiband mit Ina Weinz und Judith Bleuler.

Für die Zukunft wünsche ich mir – Ein ganzes Buchregal voll mit meinen eigenen Büchern.

 
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Verfasst von - 11/09/2014 in Bücher, Interview, Krimi

 

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