[Rezension] „Indigo – Das Erwachen“, Jordan Dane (Darkiss)

Inhalt
Sie sind anders, sie werden gejagt, doch es bleibt die Hoffnung…

Meinung und Fazit
Der Schreibstil der Autorin fesselte mich von Anfang an. Ich glaube, dass ich in letzter Zeit in fast keine Geschichte so schnell eintauchen konnte wie in diese.
Das lag nicht zuletzt auch an den Charakteren, denn sie waren einfach wunderbar. Sie kamen nicht immer ganz klischeefrei daher, aber diese Tatsache verblasste vollkommen auf Grund ihres Facettenreichtums und des hervorragenden Zusammenspiels innerhalb der Handlung.
Interessant fand ich, dass man nur schwer zwischen Haupt- und Nebencharakteren unterscheiden konnte. Rayne und Gabe nahmen sehr viel Raum ein, aber auch Lucas und viele der Indigo-Kinder waren mehr als präsent. Selbst Figuren wie Benny und Raphael, die nicht ganz so viel Raum beanspruchten, konnte ich nicht richtig in die Kategorie Nebencharaktere einordnen. Dazu waren ihre Erlebnisse zu eindrücklich, spannend und bewegend.
Vermutlich war es aber auch nicht zuletzt diese Vielfalt, die der Geschichte etwas besonderes verlieh. Jeder kann sich seinen Lieblingscharakter heraussuchen und ihn über die Geschichte hinweg begleiten. Das hat man nicht immer.

Die Art der Handlung und ihr Verlauf ist zwar nicht ganz neu, aber die Autorin hat eine wunderbare Form gefunden, dass es trotzdem nicht abgedroschen wirkt. Die Geschichte ist durchgehend interessant und spannend, manchmal schwingt auch etwas Tragik mit, und natürlich darf auch ein gewisses Prickeln nicht fehlen. Letzteres war jedoch so wohl dosiert, dass es nie ins kitschige abdriftet. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch Spannungspassagen und ruhigere Abschnitte wechseln sich gut ab.
Was manche Leser verwirren dürfte, ist der häufige Perspektivenwechsel. Immer wieder beendet die Autorin ein Kapitel kurz bevor es richtig spannend oder aufschlussreich wird und schreibt die Geschichte erstmal mit einem anderen Charakter fort. Ich persönlich mag so etwas sehr gerne, denn es bringt eine gewisse Rasanz und Abwechslung mit sich. Außerdem entsteht der Drang, dass man unbedingt weiter lesen will.

Ein wundervoller Auftakt zu einer Reihe die man nicht verpassen sollte. Kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen ist hier garantiert, und ich warte gespannt auf die Fortsetzung. Absolute Kaufempfehlung!

Die Autorin
Schon als Kind hat Jordan Dane gern gelesen. Dennoch hat sie einige Jahre bei einem Energiekonzern gearbeitet, bevor sie ihre Liebe zum Schreiben entdeckte. Jordan reist gern, liebt gutes Essen und Kochshows und lebt in Texas, wo sie ihre mehrfach preisgekrönten Romane schreibt. (Quelle: mira-taschenbuch)

Buchdaten
Ausgabe: broschiertdarkiss.logo
Seiten: 368
Verlag: Darkiss
Erscheinungsdatum: 10. März 2014 (1. Auflage)
ISBN-10: 3956490177

 

Ich danke blogdeinbuch und dem Verlag  darkiss.logo für das Rezensionsexemplar! Es war mir ein großes Vergnügen :-)

[Rezension] “Roter Mond“, Benjamin Percy (Penhaligon)

Inhalt
Lykaner und Menschen – Unterdrückte und Unterdrücker. Doch so soll es nicht länger sein, und der Kampf beginnt…

Meinung und Fazit
Ich hatte Anfangs etwas Mühe in die Geschichte hinein zu finden, und ich kann noch nicht mal genau sagen warum. Doch mit zunehmender Seitenzahl schaffte es der Autor dann doch, dass ich mich von der Geschichte davon tragen lies.
Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie waren sehr unterschiedlich in Gestalt und Charakter, außerdem passten sie sich gut in ihre Rolle ein.
Auch die Umgebungsbeschreibungen gefielen mir gut. Ich muss allerdings sagen, dass der Autor scheinbar eine Vorliebe für Details hat. Er beschrieb die Örtlichkeiten nicht nur sehr genau, sondern ließ manchmal eine derartige Akribie walten, dass ich es schon fast als störend empfand, weil der eigentliche Geschichtsfluss unterbrochen wurde. Es mag Leser geben, die genau das als sehr positiv empfinden, weil es alles so plastisch erscheinen lässt, aber ich gehöre nicht dazu. Gut beschreiben ja, ausschweifen nein…. das ist eher mein Fall. Trotzdem war es nicht so, dass mich das lang anhaltend irritiert hätte.
Die Geschichte selber war durchgehend sehr spannend. Das lag nicht zuletzt daran, dass der Fokus immer wieder auf einen anderen Charakter gelegt wurde. Das sorgte nicht nur für Abwechslung, sondern man wollte natürlich auch wissen, wie es mit der jeweiligen Figur weiter geht. Dabei gab es so manche Überraschungseffekte, die die Spannung zusätzlich noch steigerten.
Schon im Klappentext heißt es „Eine überzeugende Parabel auf die Welt, in der wir leben.“, und das hätte man nicht besser ausdrücken können. Es geht um viele, auch aktuell relevante Themen, aber vor allem um Apartheid, Rassismus und alles, was damit zusammenhängt. Diese hochbrisanten Themen wurden für meinen Geschmack gut umgesetzt, auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas mehr Emotion gewünscht hätte.
Als das Ende nahte war ich dann doch etwas enttäuscht, denn ich hätte gerne noch mehr gelesen. Zum einen sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen (nicht alle aber viele), zum anderen ging mir das plötzlich alles zu schnell, es wirkte leicht abgehackt, holperig und hinterließ zudem auch offene Fragen.

Trotz der Kritik ist „Roter Mond“ ein spannendes, empfehlenswertes Jugendbuch.

Der Autor
Benjamin Percy wuchs auf im tiefsten Oregon. Vor seinem Romandebüt „Wölfe der Nacht“ schrieb er zwei hochgelobte Erzählbände. Er lehrt Creative Writing an der Iowa State University. (Quelle: randomhouse)

Buchdaten
Ausgabe: gebundenes Buch mit Schutzumschlagpenhaligon
Seiten: 640
Erscheinungsdatum: 24. März 2014
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3123-2

[Verlosung] „Blogger schenken Lesefreude“

Hallo und herzlich willkommen !Blogger_Lesefreude_2014_Logo
Auch wenn es auf meinem Blog derzeit etwas ruhiger ist, mache ich natürlich bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ mit, denn ich verschenke mindestens genauso gerne etwas, wie ich selber Geschenke bekomme. :-)

Daher gibt es auch nicht nur ein Buch zu gewinnen, sondern direkt 3 davon.

Damit für jeden Geschmack etwas dabei ist, habe ich mich für je ein Exemplar aus dem Bereich Jugendbuch, Krimi und historischer Roman (Hörbuch) entschieden.
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Das Buch “Bayrisch Kongo” und das Hörbuch “Das Haus in der Löwengasse” sind Lese-/Hörexemplare, das Buch “Indigo” ist neu
Alle drei Bücher haben mir sehr gut gefallen !

Wie kannst du gewinnen?

Es gibt wie immer keine Lose oder etwas anderes, ein einfacher Kommentar genügt :-)
Schreib bitte im Kommentar welches Buch/Hörbuch du gewinnen möchtest und warum.

Ich freue mich natürlich, wenn du Leser bist oder wirst, Voraussetzung für die Teilnahme ist das aber nicht.
Mit dem absenden des Kommentars stimmst Du den Teilnahmebedingungen zu.

Teilnahmeschluss
 ist der 30.04.2014, 23.59Uhr

Die Teilnahmebedingungen:
1.) Teilnehmer müssen über 14 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Der Gewinner/die Gewinnerin muss sich innerhalb einer Woche bei mir per eMail melden, sonst verfällt der Gewinn. (eMail an: t_geyer[at]gmx.de)
3.) Ich übernehme keine Haftung, sollte der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen.
4.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche Dir viel Glück!

[Rezension] „Brombeerliebe“, Andrea Reichart (Oldigor)

Inhalt
Über ein unerwartetes Erbe und unerwartete Folgen

Meinung und Fazit
Diese Geschichte schaffte es, dass ich von Anfang an verzaubert war.
Andrea Reichart hat einen ganz wunderbaren, lockeren Schreibstil und viel Liebe zum Detail.
Die Geschichte beginnt mit einer Autorin, die ihr nächstes Buchprojekt beenden muss. Ihr Mann fährt daher mit den Kindern alleine in den Urlaub, wobei er allerdings von der attraktiven Yvonne, nebst Kind, begleitet wird.
Als ich wenig später schon dachte, dass sich die Geschichte in die Richtung Dreiecksbeziehung/Seitensprung/Eifersucht entwickeln würde, vollzog sich allerdings eine beeindruckende Wende, und es sollte nicht die letzte Überraschung bleiben.
Mit der Benachrichtigung über eine Erbschaft, an die allerdings Bedingungen geknüpft waren, wurde die Geschichte noch besser als sie es ohnehin schon war. Was dann folgte war interessant, stellenweise sehr lustig und auch tragisch. So trug mich die Geschichte spielerisch von Seite zu Seite.

Nicht nur die Geschichte hat mich begeistert, auch die Figuren fand ich alle ganz wunderbar.
Viele verschiedene Charaktere treffen hier aufeinander, ergänzen und bereichern sich gegenseitig.
Die Hauptfigur Sue Sandig ist Autorin und schreibt gerade ihren nächsten, potentiellen Bestseller. Daneben ist sie (zumindest vorrangig) so herrlich durchschnittlich, dass es mir das Herz erwärmt hat. Weil sie so bodenständig und lebensnah rüber kommt, hebt sie sich deutlich von den sonst gebräuchlichen, stereotypen Figuren ab.
Ganz im Gegensatz dazu ist Yvonne eine schillernde, egomane Gestalt. Ein wunderbarer Gegensatz. Später kommen so manche Typen dazu, wie man sie sich besser nicht hätte ausdenken können. Aber ich will hier nicht zu viel verraten, dass muss man einfach selber lesen.

Ein wunderbares, kurzweiliges Lesevergnügen, mit viel Humor, aber auch tragischen Momenten. Absolute Kaufempfehlung!

Die Autorin
Andrea Reichart wurde 1960 in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit in den USA und die weiterführende Schulzeit in Deutschland (Essen). Nach ihrer Buchhandelslehre studierte sie Germanistik und Anglistik (MA, 1989), arbeitete bis 2004 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Essen am Lehrstuhl von Prof. H. Wenzel und besaß von 1992 bis 2008 in Essen einen Verlag und eine Buchhandlung.
1986 erschien eine von ihr und Peter Gustav Bartschat zusammengestellte Stilblütensammlung aus dem Buchhandel bei Eichborn unter dem Titel ‚Bücher welken nicht‘. 1996 erschien im Item-Verlag die erweiterte Neuauflage unter dem Titel ‚Haben Sie Bücher?‘ und 2006 die nochmals erweiterte Neuauflage ‚Heidi ist tot‘.
Zu ihren wissenschaftlichen Zeiten in den frühen 90er Jahren publizierte sie zu Themen der Alltags- und Genderforschung (Wochenbett und Kindertaufe im Mittelalter) und dem Alltagsleben im spätmittelalterlichen Essen.
2008 kam sie nach Iserlohn, um das Literaturhotel Franzosenhohl zu leiten, dessen literarisches Konzept von ihr stammt. Nachdem das Hotel im Sommer 2009 von der Stiftung Lesen für „die herausragende Initiative“ ausgezeichnet wurde, übergab sie die Geschäftsleitung Ende 2009 an einen Hotelfachmann und ist seit 2010 mit ihrer Agentur Leseziel wieder selbstständig. Das Literaturhotel ist ihr Kunde.
Sie bietet dort mit großem Erfolg 1-Personen-Blitz-Workshops an, stellt aktuelle Neuerscheinungen bei Buchpartys vor oder liest bei Wellness- oder Candlelight-Lesungen, wenn sie nicht an eigenen Texten arbeitet oder fremde Texte lektoriert.
Es fließen aus ihrer Feder immer wieder Kurzgeschichten – aus Freude an der Sache oder gezielt im Auftrag für Privatpersonen und Firmen, die sich dann als literarische Figuren darin wiederfinden.
Sie ist Herausgeberin der Anthologie ‘Sprung’ (erschienen im Mönnig Verlag 2010, ISBN 978-3-933519-48-1), das Ergebnis eines von ihr organisierten Kurzgeschichten Wettbewerbs des Literaturhotels. Im Candela Verlag erschien 2011 eine Kurzgeschichte in der Erotik-Anthologie ‚Venerii‘.
Im Mönnig-Verlag erschien im September 2011 ihr erster Roman: “Nenn mich Norbert” (ISBN 978-3-933519-51-4). Die Startauflage von 1.500 Exemplaren war nach nur 12 Wochen vergriffen, die 2. Auflage wurde im Januar 2012 ausgeliefert, die 3. Auflage im Frühjahr 2013. Am 14.2.2012 wurde „Norbert“ nominiert für den DeLiA Literaturpreis 2012 für den schönsten Liebesroman des Vorjahres. 2012 erschien „Safranträume“ und gleichzeitig in der Anthologie „Der vierte König“ (Kaufmann Verlag) die Geschichte „Adventsträume“. 2013 erscheint „Brombeerliebe“ – ein Roman, der auf Fortsetzungen angelegt ist. Sue Sandig und ihre Familie sind einfach zu nett! Und – für Norbert Fans – Sue’s Agent ist Norbert Schulte … 2013 gab die Autorin die Anthologie „Zauberhafte Welten“ heraus (Oldigor Verlag), darin erschien ihre Kurzgeschichte „Spiralnebel“.
Andrea Reichart organisiert nicht nur für das Literaturhotel in Iserlohn literarische Events. Sie war Mitorganisatorin der NRW Literaturtage 2011 und 2012 im Planungsteam für die DeLiA Liebesromantage 2013, beide in Iserlohn. Sie moderierte zwischen 2010 und Sommer 2013 literarische Sendungen für den Förderverein Lokalfunk Iserlohn (Fölok). Dazu interviewte sie die Autoren, die sie zu Lesungen ins Literaturhotel nach Iserlohn einlud. Sie ist Mitglied bei DeLiA. (Quelle: Oldigor)

Buchdatenoldigor
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 250
Verlag: Oldigor
Erscheinungsdatum: 21.11.2013
ISBN: 978-3943697827

[Auslosung] Indie-Aktion zu “Grünkohlsuppenblues” und “Durch Tod heilbar”

Ihr Lieben,

erstmal ein paar Worte in eigener Sache.

Ich muss mich dafür entschuldigen, dass ich diesmal so spät auslose.
Leider gibt es im Privatleben manchmal Ereignisse, denen man Vorrang gewähren muss.
Ich hoffe ihr versteht das.
Ich war schon froh, dass ich die Blogtour letzte Woche schon “vorgeplant” hatte, aber zum auslosen kam ich leider nicht.

Aber dafür gibt es heute gleich drei Gewinner zu verkünden :-) Mehr

[Rezension] „Der Zorn des Lammes“, Johannes Groschupf (Oetinger)

Inhalt
Sie leben beide in Berlin, und jeder sieht die Welt mit anderen Augen. Dies ist die schockierende Geschichte von Jazz und Milan….

Meinung und Fazit
Als ich mir den Klappentext durchlas erahnte ich schon, um welches Thema sich diese Geschichte ranken dürfte. Zum Teil lag ich damit garnicht so falsch, und doch wurde ich von der Intensität dieser Erzählung überrascht.
Es ging recht locker los, und ich lernte zuerst Jazz kennen. Sie wirkte jugendlich, frisch, voller Tatendrang, auch wenn ich ihr einen gewissen Grat an Naivität zusprechen musste. Trotzdem, oder gerade deswegen, fand ich sie sehr sympathisch, vor allem weil sie mir so lebensnah erschien. Alles wirkte leicht und froh, mit einer positiven Grundstimmung.
Da die Kapitel abwechselnd aus Jazz´ und Milans Sicht geschrieben sind, wandelte sich das Bild jedoch zu Beginn des zweiten Kapitels recht abrupt.
Man erfährt zunächst nicht viel über Milan, er nimmt erst nach und nach Gestalt an. Trotzdem hat es der Autor geschafft, dass ich sofort eine vage Beklemmung verspürte. Im Gegensatz zu Jazz´ Geschichte wirken Milans Schilderungen bedrückend und düster. Nach und nach wurde mir auch klar, warum das so war, denn hier hatte ich es mit einem echten Psychopathen zu tun.
Die Geschichte nahm ihren Lauf, und manchmal konnte ich garnicht glauben was ich da lese. Es war so erschreckend real, dass mich einige Stellen fast atemlos zurück ließen. Ich hoffte und bangte, war geschockt und gefesselt gleichermaßen.
Daher mag es nicht verwundern, dass sich das Buch sehr schnell seinem Ende neigte. Zurück blieb ein Nachhall der Beklemmung und Ungläubigkeit, aber auch eine gewisse Erleichterung machte sich breit.
Vor der Leistung, diese Geschichte derart eindrücklich auf relativ wenige Seiten zu bringen, muss ich den Hut ziehen. Das war sicherlich nicht einfach, aber der Autor hat es mit Leichtigkeit geschafft alles passgenau auf den Punkt zu bringen, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verstricken.
Eine schockierende und gleichzeitig fesselnde Geschichte mit Nachhall. Absolute Kaufempfehlung !

Der Autor
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature “Der Absturz”. (Quelle: dtv-dasjungebuch.de)

Buchdaten
Ausgabe: TaschenbuchOetinger
Seiten: 192
Erscheinungsdatum: April 2014
ISBN: 978-3-8415-0282-7
Altersempfehlung: ab 14J.
Verlag: Oetinger Taschenbuch

[Blogtour] „Der Zorn des Lammes“, Thema „Stalking“

Heute ist der zweite Tag der Blogtour und ich möchte ein zentrales Thema des Buches behandeln: Stalking.

Der Begriff Stalking kommt von englischen Wort „to stalk“, also jagen, hetzen, belästigen, belauern oder (heran) pirschen.
Es bedeutet, dass der Stalker sein Opfer wiederholt verfolgt und belästigt, weil er es will (kein äußerer Zwang). Das hat nicht selten zur Folge, dass das Opfer psychische und/oder körperliche Schäden davon trägt.

Um zu verdeutlichen was es heißt „gestalkt“ zu werden, möchte ich euch den Erfahrungsbericht einer sehr guten Freundin vorstellen. Mehr

[Blogtour] „Der Zorn des Lammes“ von Johannes Grohschupf

Ab heute findet eine Blogtour zu einem tollen, neuen Buch aus dem Oetinger Verlag statt.

Der Zorn des Lammes Mehr

[Rezension] „Die Gefangene des Highlanders“, Megan MacFadden (dotbooks)

Inhalt
„Sie ist seine Geisel – doch ihre Schönheit schlägt sein Herz in Ketten.“
Schottland, Ende des 12. Jahrhunderts. Als der tapfere Kreuzritter Braden MacDean aus dem Heiligen Land nach Hause zurückkehrt, steht er vor dem Nichts: Seine Familie wurde getötet, die Burg zerstört, das Land vom Clan der MacArons erobert. Braden bleibt nur eine Möglichkeit: Er entführt die schöne Marian MacAron, um seine Feinde unter Druck zu setzen. Natürlich glaubt der Highlander, dass seine Geisel Widerstand leisten wird – aber er ist nicht darauf vorbereitet, welche Gefühle die temperamentvolle Rothaarige in ihm weckt… (Quelle: dotbooks.de)

Meinung und Fazit
Anfangs war ich etwas skeptisch, denn der Einstieg in die Geschichte ähnelt einem bekannten, mehrfach verfilmten Roman doch recht stark. Doch ich ließ mich davon nicht beirren und stellte fest, dass sich schon nach wenigen Seiten eine sehr interessante, eigene Geschichte entwickelte.

So las ich gerne weiter, liest mich von der Geschichte mitreißen und verzaubern.
Was das Ende angeht nehme ich schon mal vorweg, dass die Geschichte recht vorhersehbar ist, aber auch das schmälerte den Lesegenuss nicht. Bei solchen Romantik-Schmökern erwarte ich das fast schon. Doch im Verlauf passiert auch viel Unerwartetes und Spannendes, was diese Geschichte erheblich aufwertete.
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr unterschiedlich in Wesen und Gestalt, passten sich gut in die Zeit und Umgebung ein, und sie hielten so manche Überraschung bereit. Die Autorin schaffte es sogar, dass mir einige der Nebenfiguren ans Herz wuchsen, weil sie ungewöhnlich waren, viel Beachtung fanden und aus der Masse herausragten.

Braden und Marian, die beiden Hauptfiguren, nahmen den größten Raum ein. Was mir an den Beiden gut gefiel war, dass hier die typischen Rollenklischees nicht immer, aber zumindest oftmals durchbrochen wurden. Braden mimte nicht immer den Held und Herrscher, sondern zeigte auch weiche Seiten, und Marian bestritt ihre Rolle mit nicht alltäglicher Präsenz, reichlich Stärke und Durchsetzungsvermögen.
Das einzige was ich den beiden Figuren ankreiden muss ist das Misstrauen und die Zickigkeit, die sie in Beziehungsdingen manchmal an den Tag legten. Ohne diese ständigen Feden und Missverständnisse hätte die Geschichte zwar einige Seiten eingebüßt, aber meinen Nerven hätte es offen gestanden gut getan. So hatte ich leider den Eindruck, dass ich mich in dieser Sache etwas zu sehr im Kreis drehte. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich den Rest der Geschichte nicht trotzdem genossen hätte.

Eine unterhaltsame, spannende Highland-Saga mit viel Romantik. Sehr lesenswert!

Die Autorin
Megan MacFadden ist eins der Pseudonyme, unter denen die Autorin Hilke Sellnick ihre leidenschaftlichen Historienromane veröffentlicht. Sie studierte Russisch und Französisch und arbeitet heute als freie Roman- und Drehbuchautorin. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt Hilke Sellnick im Taunus.

Bei dotbooks erschienen die Megan-MacFadden-Romane „Die Gefangene des Highlanders“, „Die Geliebte des Kosacken“ und „In den Fesseln des Wikingers“. (Quelle: dotbooks.de)

Buchdatendb_logo_72dpi
Ausgabe: ePUB
Seiten: (ca.) 396
Erscheinungsdatum: Apr 2013
ISBN: eBook 978-3-95520-187-6
Verlag: dotbooks

 

[Rezension] „Humor und Hausverstand gewünscht“, Brigitte Teufl-Heimhilcher

Inhalt
Eine Powerfrau meistert ihr Leben

Meinung und Fazit
Ich muss schon sagen, dass mich alleine die Hauptfigur Thessa schon dazu bewogen hat das Buch in einem Rutsch zu lesen, denn sie ist alles andere als stereotypisch. Modelmaße und Perfektion sucht man vergebens, nur im Beruf macht ihr niemand so schnell etwas vor. Sie erschien mir recht bodenständig und sympathisch, und sie hatte mit so manchen Widrigkeiten zu kämpfen. Als alleinerziehende Mutter ist sie vermutlich gestählt.
Wie man an dieser (groben) Beschreibung schon merkt, hat die Autorin ihrer Hauptfigur sehr viel Persönlichkeit verliehen. Das macht die Identifikation wunderbar leicht, auch wenn man nicht gerade alleinerziehend ist. Etwas anders sieht das bei den weiteren Figuren aus. Sie bleiben manchmal hinter den Erwartungen zurück. Auch wenn sie sich überwiegend gut in die Geschichte einpassten, waren sie mir etwas zu blaß. Das betrifft natürlich nicht alle Figuren, aber einige. Mich persönlich störte das allerdings nicht so sehr, denn mir blieb ja Thessa…

Locker, leicht und herzlich ist der Schreibstil, mit einem sympathischen österreicher Dialekt. Letzteres aber sehr gut dosiert, so dass man alles versteht. Außerdem hat ein Dialekt für mich immer etwas sehr charmantes.
Die Geschichte an sich wirkt modern, was nicht zuletzt Thessas Lebens- und Beziehungsführung zu verdanken ist. Sie hat mit typischen, aber auch nicht ganz so typischen Situationen zu kämpfen, und versucht ihr Leben zu meistern.
Manchmal schwenkt die Geschichte zu ihrem (noch) Ehemann, der sich im Vorarlberg niedergelassen hat. Das macht die Erzählung abwechslungsreich, aber trotzdem fand ich diesen Teil der Geschichte etwas schwächer. Aber als ich gerade dachte dass die Geschichte jetzt in einen Zickenkrieg mit Eifersuchtsdrama abdriftet, überraschte mich die Autorin mit einer ungeahnten Wende. Das gab neuen Schwung und hat mir sehr gefallen, so dass ich gerne weiter las.

Ein Buch für vergnügliche Lesestunden, mit Liebe, Leid und Überraschungen. Einkuscheln und loslegen!

Die Autorin
Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.

Buchdaten
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 559 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 281 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00CS3NTNW

 

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