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Schlagwort-Archive: Weihnachtsmann

Adventskalender von „Steffi bloggt“, Türchen 5

Ich mache beim facebook-Adventkalender von Steffi bloggt mit und habe heute eine kleine, in Ansätzen „medizinische“ Geschichte im Gepäck. Viel Spaß damit 🙂

Der SCHOKOLADENWEIHNACHTSMANN chocolate-santa-claus-490825_1920.jpg

Eine klinische / notfallmedizinische Studie
Die eigentliche Herkunft der Weihnachtsmaenner ist unklar, sie liegt quasi im Dunkeln. Schon das periodisch massive Auftreten bereits im Herbst, sowie das schlagartige Verschwinden nach der Wintersonnenwende bedarf noch intensiver Untersuchungen. Die vorliegende Studie befasst sich mit notfallmaessigen Gesichtspunkten, wobei im Wesentlichen die traumatologischen Aspekte im Vordergrund stehen sollen.

ANATOMISCHE VORBEMERKUNGEN
Die interessante Spezies „Schokoladenweihnachtsmann“ ist makroskopisch recht gut untersucht worden. Umgeben ist der Patient von einer festen Haut, welche die verschiedensten Farbnuancen aufweisen kann. Die Farbgebung als solches laesst menschenaehnliches Gesicht und Gestalt vermuten. Hinweise auf einen funktionstuechtigen Bewegungsapparat finden sich nicht. Die Extremitaeten sind wie bei einer Syndaktylie verschmolzen. Die aeussere Haut (Pellicula aluminica) dient dem Schutz des Individuums vor dem Unbilden der menschlichen Spezies; verhindert aber offensichtlich auch den Verlust koerpereigener Substanzen bei der AEnderung des Aggregatzustandes der Koerpersubstanz. Diese Grundsubstanz liegt als Exoskelett nach innen dicht der Pellicula an und umhuellt die grosse zentrale Vakuole, welche in ihrer Form ein getreues Abbild des Weihnachtsmannes darstellt. Die Herkunft dieser Grundsubstanz ist umstritten. Biochemisch scheinen aber Zusammenhaenge mit dem Abraum der Oetker`schen Schokoladenbergwerke zu bestehen. Der Schokoladenweihnachtsmann kommt in den verschiedensten Groessen und Formen vor. Dies hat er mit den Gartenzwergen gemeinsam, denen er allerdings nur aeusserlich aehnlich ist. Es wurden Exemplare von 20 – 4000 g gesehen. Ueber Wachstum, Nahrungsaufnahme sowie raeumlichen Veraenderungen raetselt die Wissenschaft noch heute.

UNFALLMECHANISMEN
Die Welt der Menschen ist fuer Schokoladenweihnachtsmaenner an sich als extrem feindlich zu betrachten. Eine Hyperthermisierung des Corpus kann zu irreversiblen Schaeden fuehren. So ist bereits das Auflegen einer Kinderhand oder die Positionierung auf einem Heizkoerper fuer das Objekt sehr gefaehrlich. Intensive Sonnenstrahlung oder Badewasser hinterlaesst beeindruckende Schaeden. Frakturen treten schon bei Bagatelltraumen auf. Polytraumen werden allerdings eher bei Stuerzen aus groesseren Hoehen beobachtet.

DIAGNOSTIK
Die Pupille des Patient hat sich nach mehreren Testserien als lichtstarr erwiesen. Es ist keinerlei Reaktion bei der Konvergenz zu bemerken. Selbst ein Ausleuchten der Augenhoehlen mittels Softlaser hat zu keinerlei neuer Erkenntnis beigetragen. Vor einer Inspektion der Mundhoehle muss dringend gewarnt werden, da es neben einer irreversiblen Schaedigung der Pellicula zu Gesichtschaedelfrakturen (meist Typ LeFutch II.) sowie massiven Kieferfrakturen kommen kann. Die Perkusion kann sehr aufschlussreich sein. Bei intakter Aura ist ein hypersonorer Klopfschall zu vernehmen. Bei Hitzetraumen wird der Klopfschall meist klebrig, bei Polytrauma ist er nicht zu registrieren. Eine Auskultation erscheint unsinnig und belanglos. Die Temperaturmessung des Patienten erweist sich als aeusserst schwierig, da physiologische Koerperoeffnungen oder Hauttaschen fehlen. Somit ist es ohne Verletzung des Probanden nicht moeglich Rezeptoren einzufuehren. Es gibt Untersuchungen, welche belegen, dass es sich bei dieser Spezies um Poikilotherme handeln koennte.

THERAPIE
Fuer die klinisch relevanten Traumen ist bislang seitens der Physiotherapie keine Studie bekannt geworden. Recherche haben keine Hinweise finden koennen, ob thermische Traumen mit anschliessenden Gestaltsverlust erfolgreich zu therapieren sind. Frakturen des Exoskelett sind heute noch therapieresistend. Eine Heilung im Sinne der Kallusbildung konnte leider nicht herbeigefuehrt werden. Eine primaere oder sekundaere Wundheilungen findet nicht statt. Kleinere Fissuren koennen als Bagatelle unbeachtet gelassen werden, da sie den Allgemeinzustand nicht beeintraechtigen. Eine Applikation von Analgetika ist grundsaetzlich kontraindiziert!

ZUSAMMENFASSUNG
Grundsaetzlich scheinen Traumen jeglicher Form therapieresistend und ohne Aussicht auf Erfolg. Mit der Frage, ob der Verzehr der durch grobe Gewalt laedierten Patienten der richtige Weg zur Beseitigung des Corpus Delikti ist, wird sich in naechster Zeit die Kriminologie beschaeftigen. Es sind Hinweise eingegangen, dass nach der Wintersonnenwende Schokoladenweihnachtsmaenner zu Schokoladenosterhasen transmutieren.

 
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Verfasst von - 05/12/2018 in Bücher

 

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[Rezension] „15 Lustige Weihnachtssketche: Einzigartige und humorvolle Sketche zu Weihnachten“, IVB Neue Medien GmbH

Ausgabe: TaschenbuchLustige Weihnachtssketche
Seiten:
54 Seiten
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 30. August 2017
ISBN-10: 1549628151
ISBN-13: 978-1549628153
Herkunft: Club der Produkttester
Sterne: 3 von 5

Gut erklärt und übersichtlich

Als ich mir erst mal einen groben Überblick der Sketche verschaffte fiel sofort auf, dass sie gut vorbereitet und durchdacht waren. Es sind nicht viele Personen und Requisiten von Nöten, und es wurde alles gut erklärt, was ich zunächst sehr positiv fand.
Auch bei näherer Betrachtung der Texte wurde deutlich, dass die Durchführung auch für Laien kein Problem sein sollte. Zudem sind die Sketche kurzweilig, denn sie dauern im Schnitt 5-10 Minuten, und man findet unterschiedliche Bereiche, wie z.B. Vorbereitung der Firmenfeier oder Weihnachtsmann vs. Behörden.

Trotzdem trügt der Titel

Wenn man „lustig“ explizit in den Buchtitel einbindet, dann stelle ich an das Buch gewisse Erwartungen, und diese wurden hier leider nicht erfüllt. Bei manchen Sketchen kam für meinen Geschmack die Pointe vollkommen zu kurz bzw. war gar nicht existent, andere Sketche fand ich amüsant. Richtig zum totlachen war leider keine der Aufführungen, woei es hier sicher auch auf das Humorverständnis des Einzelnen ankommt.

Für komplette Laien ist dieses Buch sicher eine Hilfe, ansonsten sehe ich es eher als Anregung für eigene, ähnliche Sketche.

 

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[Rezension] „Kleines Hundeherz sucht großes Glück“, Petra Schier (MIRA)

Ausgabe: Taschenbuch41FO5JHuqUL._SX334_BO1,204,203,200_
Seiten: 304
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2015
ISBN-10: 3956492420

Eine Leseprobe gibt es hier

Inhalt
Ein weihnachtlicher Roman über vergessene Wünsche, die auf ihre Erfüllung warten

Meinung und Fazit
Wer die bisherigen, weihnachtlichen Hunderomane der Autorin kennt der weiß, dass sie eher Kurzgeschichtencharakter hatten. Das ist nun anders, denn nach dem Verlagswechsel zu Mira gibt es diese wundervollen Bücher in (fast) doppelter Länge.
Das war für mich ein Grund zur Freude, denn ich liebe Petra Schiers Schreibstil und die Geschichten, die sie sich ausdenkt. Sie sind immer weihnachtlich, herzerwärmend und mit einem hohem Wohlfühlfaktor versehen.
Wie die Vorgänger, so startet auch diese Geschichte mit Santa Claus und seinen Helferlein, und auch das Christkind findet Erwähnung. Es geht um vergessene (Weihnachts-)Wünsche bei Mensch und Tier, und wer den Weihnachtsmann kennt der weiß, dass er bestrebt ist diese zu erfüllen.
Bei diesem Roman ist im Prinzip klar wie er ausgeht, doch das ist nebensächlich. Hier ist erneut eindeutig der Weg das Ziel, und diesen Weg bin ich sehr gerne gegangen.
Der Roman ist in 25 Kapitel aufgeteilt. Daher kann man die Geschichte jederzeit unterbrechen, oder man könnte das Buch wie einen Adventskalender lesen. Ich habe das nicht geschafft, denn einmal in der Geschichte versunken, konnte ich mich nicht mehr losreißen.
Es war einfach wieder zauberhaft, solch einen Roman zu lesen. Nach und nach lernte ich die verschiedenen Figuren kennen, die alle sehr gut, mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet waren. Man konnte sich sehr gut in sie eindenken und -fühlen. Natürlich bekamen die drei Hauptfiguren viel Raum, aber es war keineswegs so, dass die Nebenfiguren untergegangen wären. Allen waren einzigartig, hatten Wiedererkennungswert, und insgesamt war es ein gutes Zusammenspiel aller Charaktere. Ich fühlte mich auf beste Art und Weise von dieser kurzweiligen Geschichte unterhalten, und die Rezepte am Ende weckten das Verlangen diese nachzukochen.

Ein modernes Märchen für Erwachsene, dass man einfach nur genießen kann. Es bringt Weihnachtsstimmung ins Gemüt, daher: einkuscheln, loslegen und wohlfühlen 🙂

Die Autorin
Petra Schier, geboren 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Autorin.
Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Verlag.
Beliebt und ebenfalls sehr erfolgreich sind auch ihre romantischen Weihnachtsromane, die bei Rütten & Loening und MIRA Taschenbuch verlegt werden.

Unter dem Pseudonym Mila Roth publiziert sie darüber hinaus verlagsunabhängig und erfolgreich verschiedene Buchserien.
Sie ist die Vorsitzende der Jury des DeLiA-Literaturpreises und damit Mitglied des Vorstands der Autorenvereinigung DeLiA. Außerdem ist sie Mitglied bei HOMER und im SYNDIKAT. (Quelle: Pertra Schier)

 
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Verfasst von - 18/12/2015 in Bücher, Rezension

 

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