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[Rezension] „Wenn Lichter fliegen“, Marie S. Laplace

Ausgabe: Taschenbuch51XKfx5TZtL._SX322_BO1,204,203,200_
Seiten:
492
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 10. August 2017
ISBN-10: 1521985618
ISBN-13: 978-1521985618
Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

Spannend und mysteriös

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[Rezension] „Herbstlande“, verschiedene Autoren (Verlag Torsten Low)

Ausgabe: Taschenbuch61dWJjxhkkL
Seiten: 362
Verlag: Low, Torsten
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2016
ISBN-10: 3940036404
ISBN-13: 978-3940036407
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

 

Ist das eine Liebesgeschichte, ein Abenteuerroman oder urbane Fantasy?

Mir war nur vage bewusst, worauf ich mich einlassen würde, als ich das Buch zu lesen begann.
Es handelte von Scarlett und Nathan, einem verliebten Paar, welches sich nichts sehnlicher wünscht als ein gemeinsames Kind. Um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, folgt Scarlett einem Mythos. Doch das hatte fatale Folgen, da sie einiges nicht richtig bedachte.

Nach der Vorgeschichte fand ich mich in einer vollkommen anderen Welt wieder,

und diese hätte in jeder Hinsicht nicht fantastischer sein können. Wie der Titel des Buches schon vermuten lässt, findet man sich in einer herbstlichen Umgebung wieder. „Herbstlande“ ist ein Gemeinschaftswerk mehrerer Autoren, und jeder führte mich durch einen anderen Monat.
Fabienne Siegmund durch den September, Stephanie Kempin durch den Oktober, Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser gemeinsam durch den November, bis hin zum Finale.

Der Roman glänzte durch eine wunderbare Umgebung und facettenreiche, interessante Figuren.

Die Skizzierung der Umgebung war schlicht atemberaubend. Alle Facetten des jeweiligen, herbstlichen Monats wurden aufgenommen, so dass das Kopfkino sofort angeschaltet wurde. Bereichert wurde die Umgebung durch die vielen Figuren, die Scarletts Weg kreuzten und ihn ein Stück mit ihr bestritten. Alle waren einfach zum verlieben, vollkommen egal ob gut oder böse.
Ich fühlte mich ein wenig wie Alice im Wunderland und entdeckte Seite für Seite eine Welt, die ich so noch nicht erlebt habe.
Scarlett hatte ich von Anfang an ins Herz geschlossen, denn sie wirkte klein und beschützenswert. Doch dann entwickelte sie sich weiter, wurde im Verlauf der Geschichte immer stärker, und das hat mir hervorragend gefallen.

Es wurde eine unerwartete Suche, mit einem unerwarteten Ende.

Scarletts Reise war schon einzigartig, aber das Ende hat mir fast die Sprache verschlagen. Denn das, was ich am Anfang schon vermutet oder vielmehr gehofft hatte, bewahrheitete sich immer mehr. Aber nicht nur das. Es wurde nochmals eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, und ganz zum Schluss wurde ich erneut überrascht – und ich liebte es.

Die wunderschönen Illustrationen möchte ich nicht unerwähnt lassen.

Sie wurden alle, inklusive des Covers, von Jana Damaris Rech gezeichnet und passen wunderbar zur Geschichte.

Eine unglaubliche Geschichte. Spannend, liebevoll, zauberhaft und tiefsinnig – das muss man einfach gelesen haben.

Mehr über das Buch und die Autoren erfahrt ihr bei amazon

 
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Verfasst von - 27/08/2017 in Bücher, Blogtour, Fantasy, Rezension

 

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[Rezension] „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“, Salman Rushdie (der Hörverlag)

Ausgabe: Hörbuch MP3-CD513d3WFBuoL._AA300_
Laufzeit: 719 Minuten
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: der Hörverlag
ISBN: 978-3-8445-1905-1

Hier gibt es die Hörprobe

Inhalt
Eine phantastische Geschichte wie aus tausendundeine Nacht

Meinung und Fazit
Direkt das erste Zitat machte mich neugierig auf die Geschichte, denn ich war gespannt darauf, wie der Autor sich selbst ein phantastisches Märchen vorstellt. Und phantastisch wurde es wirklich in mehrfacher Hinsicht.
Der Autor zaubert die Dschinn in unsere Welt. Sie leben mehr oder weniger unerkannt unter uns, wobei einige guter, andere böser Natur sind. Sie haben verschiedene Motivationen unter uns zu sein und Fähigkeiten, die sie auch gezielt zu gebrauchen wissen.
Hinzu kommt eine (ebenso phantastische) Liebesgeschichte zwischen der Dschinn Dunja und dem Philosophen Al Ruschd.
Doch was erstmal so zauberhaft leicht klingt, ist in Wirklichkeit eine gut recherchierte und umgesetzte Darstellung der Gesellschaft. Einigen Themen näherte sich der Autor auf sehr philosophische Art, und immer wieder blitzte Kritik auf. Ich kam auch nicht umhin mich zu fragen, wer dieser Al Ruschd wirklich ist, ob diese Figur mehr als der Hauptdarsteller sein könnte.
Abgesehen davon konnte ich mich auch des Gefühls nicht erwehren, dass der Autor sich seiner eigenen Position in der Gesellschaft sehr bewusst ist und daher einige kleine Spitzen in die Geschichte einflocht. Doch das unterliegt der Spekulation.
Wie dem auch immer sei, ich hatte unterhaltsame Hörstunden, wenngleich es hier und da kleinere Längen gab. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass sich der Autor etwas zu detailverliebt gab und sich zu verstricken drohte.
Dass das nicht zu sehr zum tragen kam, ist nicht zuletzt der Verdienst des Sprechers.
Simon Jäger hat einen hervorragenden Job erledigt und das Buch wunderbar umgesetzt. Ich mag ihn als Sprecher ohnehin, aber hier gefiel er mir besonders gut.

Obwohl ich schon viel über den Autor gehört habe, war dies mein erster Roman von Salman Rushdi. Doch diese Geschichte hat mir so gut gefallen, dass es nicht die letzte gewesen sein wird.
Ein phantastisches Märchen über tausendundeine Nacht.

Der Autor/ Der Sprecher
Salman Rushdie (Autor)
Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder« wurde er weltberühmt. Seine Bücher erhielten renommierte internationale Preise, er wurde u.a. als der beste aller Booker Preisträger ausgezeichnet, 1996 wurde ihm der Aristeion-Literaturpreis der EU zuerkannt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Zuletzt erschien bei C. Bertelsmann seine gefeierte Autobiografie „Joseph Anton“.

Simon Jäger (Sprecher)
Simon Jäger, geboren 1972, ist u.a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. Für den Hörverlag Simon Jäger bereits „Die dunklen Gassen des Himmels“ und “ Happy Hour in der Hölle“ von Tad Williams gelesen.
(Quelle: der Hörverlag)

 
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Verfasst von - 30/11/2015 in Bücher, Hörbuch, Rezension

 

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