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Schlagwort-Archive: Meinung

[DWZW] Diese Meinung ist (nicht) hilfreich….

Heute ist wieder das Wort zum Wochenende dran, und ich gebe meinen Senf zum Thema gute Meinung/schlechte Meinung ab…Das Wort zum Wochenende

Auf allen großen Online-Portalen kann man die angebotenen Produkte bewerten. Das ist im Prinzip eine tolle Sache, und besonders bei Büchern mache ich das auch gerne.
Was mir allerdings zunehmend gegen den Strich geht, sind dieses unsäglichen „hilfreich/nicht hilfreich Buttons“.

Auch mich stören eindeutige Rachebewertungen bzw. Einsatzbewertungen, in welchen von einer Begründung der Meinung („absoluter Mist… blablabla.“) nichts zu erkennen ist. Hinzu kommen Kommentare zum Produkt, die weit unter die Gürtellinie gehen. Besonders im letzten Fall bin ich dann auch versucht, diese Bewertung zu melden oder mit „nicht hilfreich“ zu markieren. Das gebe ich ja gerne zu…

Wenn eine Meinung jedoch mit Argumenten untermauert wird, warum das Buch gut oder schlecht bewertet wurde, drücke ich dann diesen (verflixten) „nicht hilfreich“ Button? Nein, warum sollte ich auch.
Nur weil der Verfasser nicht meiner Meinung ist, muss seine Meinung doch nicht zwangsläufig schlecht bzw. nicht hilfreich sein….

Viele Meinungen = besseres Urteil, zumindest in der Regel

Da kann man nicht pauschal nach gut und schlecht, hilfreich und nicht hilfreich gehen, das ist zumindest meine Meinung.

Daher plädiere ich an dieser Stelle mal dafür, dass es nur noch „diese Meinung hat mir gefallen“-Buttons gibt. Wird sich ohnehin nicht durchsetzen, aber egal… 😉

Jetzt interessiert mich natürlich deine Meinung. Was hältst du von solchen Buttons?

 
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Verfasst von - 28/03/2015 in Bücher, DWZW

 

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[DWZW] #2: Es leuchten die Sterne….

… nur bei mir bleibt es dunkel

Ein kurzes Vorwort:Das Wort zum Wochenende
Als ich bei Silke vor etwas über einer Woche einen Artikel zur Vergabe von Lesesternen las, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Ich hatte genau so einen Artikel für heute geplant, lustiger oder kurioser Weise mit (fast) den gleichen Argumenten und gleichem Fazit.
Tja, und nun… ?
Ich habe mich entschlossen den Artikel trotzdem so zu veröffentlichen, wie ich ihn geschrieben habe. Auch ich will mich erklären, und ich möchte eure Meinung dazu hören.
Daher sei es drum…. hier ist er 🙂 Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 14/03/2015 in Bücher, DWZW

 

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So langsam reicht es…. das muss jetzt raus

Ich bin wirklich ein (meist) geduldiger, harmoniebedürftiger Mensch. Ich denke gerne an mich, aber noch lieber an Andere, bin für Hilfe dankbar, helfe aber auch immer selber gerne mit, wenn Not an der Frau ist.
Ich kümmere mich gerne um meine Kinder und lese ihnen gerne etwas vor. Und genau hier platzt mir mittlerweile fast der Kragen.
Nein, es geht nicht um meine Kinder, es geht um die Bücher.

Lange habe ich Diskussionen über diskriminierende Inhalte in Kinderbüchern ausgehalten und habe nur die Augen gerollt, wenn eine Autorin wegen des Ausdrucks „Negerpuppe“ angefeindet wurde.
Aber nun ist der Zeitpunkt erreicht, dass selbst ich so langsam aus der Haut fahre.
Ursprung dafür war ein Artikel im letzten Dezember über die pädagogisch ach so wertvollen Ansichten unserer geschätzten Familienministerin Kristina Schröder, die klassische Kinderliteratur als „oft sexistisch“ hinstellt (Artikel Spiegel Online). Andere Stimmen bemängelten zudem einen „rassistischen“ Einschlag in mancher Kinderlektüre.

Nachdem der Oetinger Verlag schon „Pippi Langstrumpf“ bereinigte, sprang dann der Thienemann-Verlag darauf an und überarbeitete z.B. die „Kleine Hexe“.
Naja, dann sollen sie.
Aber bei allem Verständnis für diverse Minderheiten und ethnische (Klein-)Gruppen möchte ich anmerken, dass Kinder völlig unvoreingenommen an die Inhalte herangehen. Was wir Erwachsenen daraus machen und zusätzlich vermitteln spielt die wesentlich größere Rolle.
Kinderbücher sollten meines Erachtens nach nicht nur vorgelesen werden, sondern sollten Gesprächsanlässe bieten. Dazu gehört, dass man den Kindern klarmacht, dass sie bitte nicht in den nächsten Brunnen springen sollen, weil dort unten, nach Ansicht der Kinder, Frau Holle wartet. Und dazu gehört auch, dass erklärt wird, dass man nicht mehr Neger sagt, weil dies ein nicht mehr angebrachtes, verletzendes, zu ungenaues etc. Wort ist.

Hinzu kommt, dass sich die „political correctness“ ständig ändert, und außerdem von unterschiedlichen Wissenschaftlern ganz unterschiedlich betrachtet/bewertet wird. Wer bitte soll und will da noch durchblicken ?

Ein Artikel der mir diesbezüglich aus Herz und Seele spricht, erschien vor einer Woche bei Spiegel Online. Ich bin gespannt wie ihr dazu steht, denn ich kann dem Autor in vielen Punkten nur zustimmen.

Aber nochmal kurz zur Kinderliteratur und Kristina Schröder. Ich würde doch zu gerne wissen, was unsere Familienministerin unter einem „positiven Frauenbild“ versteht. So wie sie das Fähnchen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ vor sich her trägt, kann ich mir das nur zu gut erschließen.
Tja, schade…. ich bin „nur“ Hausfrau und Mutter, das sehr gerne und entspreche daher ihrem Idealbild wohl eher nicht. Ich habe meinen Status freiwillig gewählt und bin mir sehr wohl bewusst, dass auch ich damit einer Minderheit angehöre.
Und ich finde es furchtbar, dass mir mit Penetranz um die Ohren gehauen wird, dass ich doch bestimmt arbeiten gehen wollen muss.
Nein, muss ich nicht, will ich auch im Moment (noch) nicht.
Außerdem bin ich viel mehr für meine Familie und mein soziales Umfeld als Hausfrau und Mutter. Ich bevorzuge die Begriffe Familienmanagerin und freischaffende Ehrenamtlerin. Alles Andere empfinde ich als diskriminierend 😉

Nun Frau Schröder, liebe Wissenschaftler: Wie wollen sie der Minderheit, der ich angehöre, gerecht werden ?

 
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Verfasst von - 24/01/2013 in Bücher, Uncategorized

 

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