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[Rezension] „Zeiten des Sturms“, Nele Neuhaus (ullstein)

Auch solo gut zu lesenZeiten des Sturms

Dies ist der dritte und letzte Roman der Sheridan-Grant-Reihe. Ich kannte die beiden Vorgänger nicht, aber es gelang mir trotzdem leicht in die Geschichte hinein zu gleiten. Ich fühlte mich sofort wohl und mitgerissen.
Im kleinen Rückblicken beschreibt die Autorin markante Situationen aus Sheridans Vergangenheit, die für diesen Teil von Bedeutung sind. Diese Schilderungen trugen entscheidend dazu bei, dass ich die gerade gelesene Situationen besser verstehen und einordnen konnte. Ich kann nicht abschätzen wie es LeseInnen geht, welchen die vorherigen Teile bekannt sind, aber für mich waren die Beschreibungen der Vergangenheit vollkommen ausreichend.

Fesselnd

Sheridans Geschichte hat mich von Anfang an gepackt.
Sie wirkte absolut authentisch, auch wenn ich sie hin und wieder etwas naiv fand, was der Sympathie allerdings keinen Abbruch tat. Zudem Zudem wirkte sie irgendwie zerrissen… unschlüssig, ob sie das „gute“, planbare Leben leben wählen oder ihren Träumen und Sehnsüchten nachgeben sollte. Sie schien ihrer Vergangenheit nie so ganz abgeschüttelt und vergessen zu haben. Wie auch, wenn die alten Zeiten sie immer wieder einholten.
Die schon angesprochenen Rückblenden schockierten mich bisweilen, aber es klärte sich dadurch auch einiges. Ich habe mich dazu entschlossen, dass ich mir die ersten beiden Bände dieser Saga auch noch zulegen werde, um Sheridans Weg nochmal von Anfang an verfolgen zu können.
Die Hauptgeschichte wechselt sich mit Handlungen von einem gewissen Marcus Goldstein ab, der in der Musikbranche tätig ist. Auch wenn es die Geschichte etwas auflockert, konnte ich mit dieser Nebenhandlung anfangs noch wenig anfangen. Der Zusammenhang erschloss sich im Laufe der Geschichte aber immer mehr. Ebenso war es mit Sheridans Suche nach ihren Wurzeln. Letztlich ergab aber alles ein großes Ganzes.

Toll geschrieben

Bisher kannte ich nur die Krimis von Nele Neuhaus und mochte sie sehr. Hier bedient sie (hauptsächlich) ein anderes Genre, aber ihr Ausdruck und Schreibstil sind gleichbleibend toll und gefielen mir wieder sehr gut.
Sie verstand es wieder einmal wunderbar alles in Worte zu packen, egal ob Menschen, Landschaften oder Situationen. Unweigerlich wird der Leser in die Geschichte hineingezogen.

Obwohl ich die Vorgänger nicht kannte, habe ich das lesen sehr genossen. Ein toller Mix aus verschiedenen Genre, der mir sehr gefallen hat!

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WERBUNGZeiten des Sturms

Ausgabe: broschiert
Seiten:
528

Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 3. August 2020
ISBN-10: 386493124X
ISBN-13: 978-3864931246
Herkunft: mytest
Sterne

Bewertung: 5 von 5.
 
2 Kommentare

Verfasst von - 29/08/2020 in Bücher, Land und Leute, Roman

 

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[Kurz-Rezension]“Der laute Mond am stillen Horizont“, Rhiana Corbin

Format: eBookDer laute Mond am stillen Horizont
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 156 Seiten
ASIN: B07QJ7ZWMD

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5 (mit Sternchen)

Auch wenn mir alle Geschichten der Autorin gefallen: So eine tolle Geschichte habe ich von Rhiana Corbin schon lange nicht mehr gelesen!
Direkt am Anfang ging mir die Geschichte sehr zu Herzen, denn die weibliche Hauptfigur hatte einiges zu verkraften. Schon hier konnte man so richtig mitleiden. Danach schritt die Geschichte erstmal etwas zügiger voran, der eine oder andere mag auch sagen dass es vorhersehbar war, aber mir hat das überhaupt nichts ausgemacht. Dazu war die Geschichte einfach zu zauberhaft geschrieben. Abgesehen davon musste ich hier und da feststellen, dass eben nicht immer alles so war, wie es auf den ersten Blick erschien.
Trotz der geringen Seitenzahl dringt die Autorin tiefer in die Geschichte ein, als ich es mir ursprünglich vorgestellt habe und spricht dabei ein Thema an, welches immer mal wieder diskutiert wird. Ich würde fast behaupten, dass dieses Buch eine regelrechte
Hommage an die Organspende ist. Hier wird ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen, welches viel zu selten in Büchern thematisiert wird. Besonders beeindruckend fand ich in diesem Zusammenhang nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch das Nachwort der Autorin. Sinngemäß heißt es dort, dass jeder sich überlegen sollte wie er anderen helfen kann, wenn ihm selber nicht mehr zu helfen ist. Das ist ein Satz der mir so schnell vermutlich nicht mehr aus dem Kopf gehen wird.
Hier bekommt man eine wunderbar geschriebene Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt. Verpackt wird das Ganze in einer zauberhafte Liebesgeschichte. Trotz der Fiktion kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es etwas ähnliches vielleicht schonmal im realen Leben gegeben hat. Die Geschichte hat mich zum Lachen gebracht, schockiert, zu Tränen gerührt und sie wird mir bestimmt so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Zumal es auch die eine oder andere Situation gab, bei der die Geschichte nicht geradlinig, sondern recht kurvig verlief.
Dieses Buch sollte dir unbedingt lesen!

 

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Die Lesenacht zum Welttag des Buches

Hallo Ihr Lieben!Lesenacht

Nach zahlreichen Aktionen wie #BlogDenWelttag , #BücherFlashmob und #MottoFlashmob , möchte ich euch zu einer abschließenden Lesenacht einladen.

Ab 18.00Uhr wird es bei mir losgehen und euch erwartet hier auf dem Blog immer wieder ein Update. Dort werde ich verschiedene Bücher zuende- bzw. anlesen und euch kurz vorstellen.
Ich werde auch auf den Socialmedia-Kanälen präsent sein und dort den Hashtag #IchLeseAmWelttag verwenden.
Zur Lesenacht und dem Buchflashmob gibt es auch eine Facebook-Aktion, wo ihr die Lesenacht miterleben könnt. Bei Interesse hier entlang 🙂 Read the rest of this entry »

 

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