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Schlagwort-Archive: Indianer

[Rezension] „Wenn Lichter fliegen“, Marie S. Laplace

Ausgabe: Taschenbuch51XKfx5TZtL._SX322_BO1,204,203,200_
Seiten:
492
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 10. August 2017
ISBN-10: 1521985618
ISBN-13: 978-1521985618
Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

Spannend und mysteriös

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[Rezension] „Gefangene der Wildnis“, Gabriele Ketterl (Amrun)

Ausgabe: broschiertindex
Seiten: 360
Verlag: Amrun Verlag
Erscheinungsdatum: 14. März 2016
ISBN-10: 395869182X
ISBN-13: 978-3958691827

Inhalt
Über das Leben um 1846 in England und Amerika, über „Weiße“ und Indianer – mittendrin eine junge Frau, die hochmütiger nicht sein und tiefer kaum fallen kann, bis ihr die Augen geöffnet werden Read the rest of this entry »

 
3 Kommentare

Verfasst von - 09/06/2016 in Bücher, Fantasy, Rezension

 

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[Blogtour] Auslosung: „Gefangene der Wildnis“

Hallo!
Gefangene_Blogtour
Es freut mich, dass euch der Beitrag zu dem Buch „Gefangene der Wildnis“ so gut gefallen hat 🙂

Nun möchte ich euch die Gewinner präsentieren, die die Autorin persönlich gezogen hat:

 

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Verfasst von - 19/05/2016 in Bücher, Blogtour, Fantasy

 

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[Rezension] „Laredo Blues“, Hermann Oppermann (Kindle)

Format: Kindle Edition51-uuyhED3L._SX360_BO1,204,203,200_
Dateigröße: 3084 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 104 Seiten
Verlag: Hermann A. Oppermann
Erscheinungsdatum: 13. März 2016
ASIN: B01CY8C2B0

Eine Leseprobe gibt es auf Amazon
Inhalt
Ein indianisches Halbblut auf Verbrecherjagd

Meinung und Fazit
Ich habe schon einige Western gelesen und daraufhin irgendwann mal beschlossen, dass diese Genre nichts für mich ist. Daher ist es mir etwas schleierhaft, warum ich mich nach längerer Zeit erneut dazu hinreißen ließ, solch ein Werk nicht nur in Betracht zu ziehen, sondern auch noch zu kaufen. Mag sein, dass es an dem Titel „Edelwestern“ lag, aber der Grund spielt im Prinzip auch keine so große Rolle. Fakt ist, dass ich anschließend noch überraschter war, denn mich konnte bisher keine Geschichte dieses Genre so fesseln wie diese, und das von Anfang an.

Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich daher hervorragend lesen, und trotz der Kürze des Romans ist alles ganz wunderbar und detailreich beschrieben. Das betrifft die sehr guten Umgebungsdarstellungen, ebenso wie die verschiedenen Personen und den Handlungsverlauf.
Die Hauptfigur ist das Halbblut Sakenwah, alias Hunter, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist. Den Erzählstil habe ich als sehr lässig empfunden. Er teilt dem Leser alles Wissenswerte mit und würzt es mit seinen persönlichen Ansichten, die mich hier und da auch mal aufhorchen und sogar schmunzeln ließen. Er ist ein echter Held, und das weiß er im Grunde glaube ich auch. Trotzdem leidet er nicht an Selbstüberschätzung, sondern agiert sehr umsichtig und vorausschauend.
Dazu gab es diverse Nebenfiguren, und soweit sie Handlungsrelevant waren, konnte man auch hier nicht meckern. Präsenz hatten sie alle. Ihrer Stellung innerhalb des Romans angemessen, taten sich allerdings einige mehr, andere weniger hervor. Aber es passte.

Getreu einem Western findet man hier Kavallerie, Indianer, Cowboys, Ranches, Orte, wo man fast die Tumbleweeds durch die Gegend rollen sieht, Saloons und alles was sonst noch dazu gehört.
Obwohl ich dieses Setting normalerweise nicht so ganz mag, habe ich das nach kurzer Zeit scheinbar ausgeblendet, und fühlte mich von der Geschichte einfach nur gefesselt. Es war unterhaltsam, spannend und amüsant zugleich.
Wenn ich meckern müsste, dann würde ich lediglich anmerken, dass manche Wörter und die eine oder andere Floskel/Redewendung vielleicht nicht so ganz in die Zeit passen. Aber das wäre wirklich jammern auf hohem Niveau. Wer ausgerechnet mich mit einem Western so einfangen und mit auf die Reise nehmen kann, der hat es nicht verdient, dass man sich an Kleinigkeiten aufhängt.

Eine tolle Geschichte, von der ich in mehrfacher Hinsicht überrascht war. Die Seiten flogen nur so dahin. Sehr gerne mehr davon!

Der Autor
Ich habe 1937 das – damals noch kriegsfreie – Licht der Stadt Hannover erblickt, packte gleich darauf Windeln und Eltern ein und zog nach Braunschweig. Dort reifte ich langsam heran und ging weisungsgemäß zur Schule. Erst in die Volksschule Alt-Lehndorf, dann – ich erspare mir die Details der zerbombten, brennenden Stadt und der sterbenden Menschen , auch der Evakuierungen– in das Gymnasium Lessingschule. Ein hartes Haus! Später ging ich zur Bundeswehr und studierte danach Betriebs – und Volkswirtschaft.
Meine Managerkarriere begann mit einigen Jahren für die Rollei-Werke in Singapur, ich umkreiste reisend den Globus einige Male. Auch für andere Unternehmen, wie Texas Instruments, Olympia oder schließlich, als General-Manager bei Johnson Controls.
1985 musste ich mich am Rücken operieren lassen, bekam eine Lungenembolie und lag drei Wochen in der Intensivstation – zum Nachdenken und zum Überleben. Ich schaffte beides und stieg aus! In Kanada kaufte ich mir ein Stück Land, ließ ein Blockhaus bauen und begann, meinen alten Traum zu verwirklichen: Ich schrieb. Da waren zunächst Western – die Umgebung passte – dann gab es auch Kurzgeschichten und Gedichte. Und danach war ich bereit für das ernste Geschäft: ‚Richtige Bücher‘ schreiben. Man sagt, das sei gut gelungen…  Auch heißt es, die Bandbreite meiner  Werke sei außerordentlich.
Ich schreibe Thriller-Romane, Märchen, Autobiographisches und gern Fantasy – insbesondere über die Wesen der Nacht. (Quelle: H. Oppermann)

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 22/03/2016 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Nocona“ von Britta Strauss (Sieben Verlag)

Inhalt
Die junge Fotografin Sara reist durch den mittleren Westen der USA, auf der Suche nach dem einen, besonderen Foto. Als ihr in einem Museum der Comanche Makah über den Weg läuft, ist sie hingerissen. Das perfekte Gesicht für das perfekte Foto. Doch wie erklärt sich die Vertrautheit zwischen ihnen? Was haben die intensiven Träume zu bedeuten, die sie seit ihrem ersten Zusammentreffen immer häufiger heimsuchen? Träume, die sie in die Vergangenheit reisen lassen, in eine Welt, die längst untergegangen ist. Immer mehr Fragen tauchen auf, die mit dem Verstand nicht zu beantworten sind. Als Pflichten Sara zurück nach New York zwingen, wird sie von Visionen überwältigt. Sie spürt, dass nur Makah ihr helfen kann. Verzweifelt versucht sie, ihn wiederzufinden, doch als es ihr endlich gelingt, bricht Unheil über die beiden Liebenden herein. Schatten aus ferner Vergangenheit drohen ihr Leben zu zerstören, auf Sara wird ein Mordanschlag verübt. Während Vision und Wirklichkeit zunehmend verschwimmen und eine tragische Liebe aus längst vergangenen Zeiten ihren Weg in die Gegenwart findet, kämpft Makah um das Leben der Frau, der sein Herz gehört.

Meinung und Fazit

Direkt vorweg: Ich bin mehr als stark beeindruckt!
Der flüssige Schreibstil machte es mir sehr leicht in die Geschichte hinein zu kommen. Alle handlungsrelevanten Personen sind überaus plastisch, facettenreich und glaubhaft. Zudem versprühen sie eine unglaubliche Lebendigkeit.

Der Roman ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt. Der historische Teil umfasst die Geschichte von Cynthia Ann Parker und dem (späteren) Indianerhäuptling Nocona, und in der Gegenwart lesen wir von Sara und Makah. Beide Geschichten wechseln sich ab und sind dabei wunderbar nahtlos miteinander verwoben. Beide Teile würde ich als interessant, anrührend, dramatisch und spannend bezeichnen, und auch erotische Szenen fehlten nicht. Im historischen Teil kam die Bandbreite der Emotionen allerdings noch besser zur Geltung. Man erfährt viel über das Leben der Comanchen, nimmt an ihrer Jagd und ihren Kämpfen teil, spürte ihren Stolz, erlebte ihr Glück, sowie das Lieben, Leiden und Sterben. Man merkte deutlich, dass der Autorin dieser Teil besonders wichtig war.
Auch wenn die Comanchen in diesem Roman als „die Guten“ hingestellt werden, so geht die Autorin auch kurz darauf ein, dass nicht alle Indianer gut und alle Weißen schlecht waren. Dieser Aspekt fiel mir besonders positiv auf, da er das realistische Bild unterstreicht.
Gegen Ende des Romans spitzt sich das Drama um Cynthia und Nocona immer weiter zu, und auch bei Sara und Makah wird es nochmals sehr tragisch. Diese letzten Szenen fand ich erneut überaus berührend und im wahrsten Sinne zum heulen.

Ein bildgewaltiger, emotionsgeladener Roman über das ergreifende Schicksal von Cynthia Ann Parker und ihrem Mann Nocona. Die historische Geschichte wurde perfekt mit der Gegenwart verknüpft, so dass ein wunderbares Gesamtwerk entstanden ist. Zurück bleibt die Frage, wie man Cynthia Ann Parker, als auch den Indianern so etwas antun konnte. Nach unseren heutigen Maßstäben ist das kaum zu begreifen, damals war es normal.
Von mir gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung, und das nicht nur für Freunde von Indianer-Sagen !

Die Autorin
Geboren 1978 in Sachsen-Anhalt, habe ich meine metaphorischen Zweige und Äste seit 2001 zum bergischen Land ausgestreckt. Ich schreibe, um mich selbst zu entführen – um durch nächtliche Wälder zu rennen, in die Tiefen des Universums einzutauchen, auf fremden Planeten Urlaub zu machen oder mit Walen zu tauchen. Und ich schreibe, um meine Leser zu entführen. Für eine Weile die Realität vergessen. Abtauchen. Eintauchen. Verführt werden.
In meinem Leben erlaube ich mir so viele Freiheiten wie möglich und gehöre zu den glücklichen Wesenheiten, die ihre wahre Liebe gefunden haben. Meinereiner glänzt durch Chaos, Unordnung, Zerstreutheit, Naturvernarrtheit, Vorliebe für Dresdner Stollen, Kaffee und sonstige Leckereien, sowie durch exorbitanten Hang zum Träumen und Fabulieren, dem sehnsüchtigen Streben nach Erfüllung und Freiheitsdrang in manchmal ungesundem Maße. Wo derselbe in der Realität an seine Grenzen stößt, muss mein Laptop ran. Denn im Geiste ist die Freiheit grenzenlos.
Motto: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen. Oder woanders.
Muse: Mein Liebster. Meine Kollegin Jennifer. Die Erde, der Himmel und das Universum.
(Quelle: www.brittastrauss.com)

 

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