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Schlagwort-Archive: Bloggertreffen

[Buchmesse-Nachlese] Tag 3, Freitag Teil 1

Ich hatte euch am Mittwoch „kleine Häppchen“ versprochen… Da aber am Freitag jede Menge los war, splitte ich den Artikel heute mal. Ich hoffe das ist o.k. 🙂
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Heute führte mich mein erster Weg zu Carlsen, denn ich wollte ein Gespräch mit Tamara Bach führen. Sie hat schon mehrere Preise gewonnen, u.a. erhielt sie 2004 den deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Jugendbuch.
Ihr letztes Buch „Vierzehn“ konnte mich sehr begeistern. Sie schreibt kurz und knackig, was ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand, mich letztlich aber voll überzeugen konnte. Die Buchbesprechung kannst du hier nachlesen.
Unser Gespräch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand die Autorin sehr sympathisch, und die Zeit verging wie im Flug. Es ging
(natürlich) um ihre Bücher und das Schreiben, aber auch um ihren
Werdegang, Pädagogik und andere Themen.
Am 08. Dezember liest sie in Köln.
Merkt euch den Termin, denn es lohnt sich!
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Danach ging ich zum #orbanismspace zum „BloggerFuturPlace“. Die im Vorfeld festgelegten Themen wurden nicht nur vorgetragen, sondern nach dem Vorbild des Heidelberger Literaturcamps anschließend für alle Anwesenden zur Diskussion gestellt.
Einige Themen trafen nur bedingt meinen Nerv, weil ich ich mich z.B. ohnehin um einen (möglichst) fehlerfreien Text bemühe oder mich nicht mit einer Kommerzialisierung des Blogs beschäftige/beschäftigen möchte. Als es aber dann um Vernetzung, Suchmaschinen und Lesergewinnung ging,
wurde ich etwas hellhöriger. An den Themen sieht man schon,
dass es abwechslungsreich war, so dass jeder etwas für sich
finden konnte.
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Mitlerweile war auch meine Freundin auf der Messe angekommen, die sich als erstes ins Lesezelt setzte. Dort gaben sich Julia Lange, Ivo Pala und Markus Heitz die Ehre. Ich wäre auch gerne dorthin gegangen, denn die beiden Autorinnen kannte ich noch nicht, und nun muss das erst auch mal so bleiben. Aber leider, leider geht ja nicht alles gleichzeitig.
Aber ich habe mir sagen lassen, dass es sehr interessant war.

Das war der erste Teil des Freitags. Den zweiten Teil kannst du am Nachmittag lesen, wenn du denn möchtest 🙂

 

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[Messe-Nachlese] Teil 2.1 – Blogger, Blogger überall

Wer schon Teil 1 gelesen hat, der weiß um meine Weckerschwierigkeiten. Doch ein gutes und vor allem aufmerksames Unterbewusstsein sorgte dafür, dass ich nicht (na gut… kaum) verschlief. 7.30Uhr schälte ich mich aus dem Bett, durchlief das übliche Procedere von duschen bis Frühstück um mich dann auf den Weg zu machen. Nein, nicht zur Messe, sondern erst mal auf die Suche nach einem Ladekabel. Auch hier werdet ihr wissen worum es geht, wenn ihr nochmal in Teil 1 hinein schaut.DSC04029

Glücklich, weil mit einem 15% geladenen Handy, betrat ich um ca. 10.00Uhr die Messe. Es war zumindest draußen noch recht leer, drin steppte allerdings schon der Bär.

Ich hatte den Eindruck, dass es nie zuvor so viele Veranstaltungen für Blogger gab wie dieses Jahr. Das empfand ich als große Wertschätzung, gleichzeitig hatte ich aber auch die Qual der Wahl.

Ich entschied mich letztlich für drei Veranstaltungen: dotbooks, vorablesen und lovelybooks.DSC04034

Mein erster Weg führte mich dementsprechend auch zu dotbooks, die sich mit dem Aufbau Verlag und skoobe zusammen getan hatten, um die Veranstaltung durchzuführen. Diese hatte bereits begonnen, daher musste ich mich etwas weiter hinten einsortieren, aber das machte nichts. Herr Sonderhüsken war auch so sehr gut zu sehen und zu hören 😉 Sehr schön fand ich, dass hier auf die Initiative „Blogger für Flüchtlinge“ aufmerksam gemacht wurde. Herr Sonderhüsken ging auch mit einer Spendendose herum, die sich rasch füllte. Außerdem gab es eine Instagram-Fotoaktion, die ich sehr witzig fand, und bei der ich gerne teilgenommen habe.
Außerdem hatte ich hier ein super nettes Gespräch mit Juliane Albrecht, alias Andrea Russo und ihrem Mann. Sie erzählten viel über die Arbeit, u.a. über ihr Buch „Möppelchensex“, ein neues DSC04036Buch, an welchem sie gerade schreibt und über ihr Kinderhörspiel „Charly hat Mut“, welches sie mit anderen Akteuren in Eigenregie verlegt hat. Letzteres durfte ich für meine Tochter mitnehmen, und möchte mich dafür nochmals herzlich bedanken! Ich habe mich sehr, sehr, sehr gefreut euch kennenzulernen. Genauso erging es mir bei Dagmar von „Daggis Welt“, die ich letztes Jahr schon kennen lernen durfte. War sehr schön dich wiederzusehen 🙂
Leider ging die Zeit zu schnell vorbei…

Das zweite Bloggertreffen folgte bei vorablesen. Hier hatte ich mich auch angemeldet, aber da ich etwas zu spät war ergatterte ich leider keinen Sitzplatz mehr. Irgendwie kam es mir auch so vor, als wären viel mehr Leute dort als angemeldet waren, aber gut, so ist das manchmal.DSC04039
Zunächst stand ich noch draußen vor der Tür, und lauschte mehr schlecht als recht der Lesung und dem anschließenden Gespräch von und mit Corina Bomann. Der Eingangsbereich leerte sich aber mit der Zeit ein wenig und so hatte ich dann auch einen besseren Blick und ausreichende Akustik. Wie schon bei dotbooks so gab es auch hier „Goodiebags“. Darüber freue ich mich natürlich, weniger erfreulich war das Gedränge, dass dann spontan einsetzte. Ich wurde einfach mit der Masse fortgezogen, hätte die Füße heben können und wäre trotzdem noch in Bewegung geblieben. Was mir dieses Gedränge etwas erträglicher werden ließ war, dass ich anschließend stolzer Besitzer einer Büchertasche war, in der sich auch das neue Buch von Corina Bomann befand. Das freute mich natürlich sehr, und ich ließ es mir auch gleich signieren und wechselte ein paar nette Worte.

Irgendwann bin ich dann zum #orbanismspace zurück gekehrt, dem Messetreff für Blogger schlechthin. Dass es ihn überhaupt gab ist u.a. Leander Wattig zu verdanken, daher an dieser Stelle nochmal ein dickes DANKE!

Hierher kam ich um am lovelybooks-Treffen teilzunehmen und ergatterte sogar noch einen Sitzplatz, bevor es voller und voller und voller DSC04057wurde. Gegen diesen Andrang war selbst das Mikro nahezu machtlos und Tina musste der Menge mit dem Megafon zu Leibe rücken. Was nebenbei bemerkt schon Methode hat und auch gut gelang.
Ich fand ein paar bekannte Gesichter, führte auch nette Gespräche, doch auf Angelika Schwarzhuber wartete ich leider vergebens. Sehr, sehr schade, denn ich wollte mich so gerne mit ihr über ihr neues Buch unterhalten. Naja, dann kann ich es halt „nur“ lesen…
Auch hier gab es die berühmten „Goodiebags“, doch als ich den Ansturm sah, der auf das Ausgabehäuschen zuraste, hatte ich schon fast die Nase voll. Außerdem dachte ich mir, dass genug Taschen da sein müssten, denn es waren geschätzt 300-400 Teilnehmer vor Ort und es sollten 500 Taschen verteilt werden. Also ging ich erst mal Richtung Azubistro, um mir etwas zu trinken zu bestellen und mir einen Platz für die spätere Lesung von Patrick Brosi zu sichern.
Auf diesem Weg sah ich, dass sich hinter dem „Taschenhäuschen“ auch Leute anstellten und gar nicht mal so viele, daher stellte ich mich dann doch kurzentschlossen dazu. Ich bekam auch sehr schnell eine Tasche, freute mich wie ein Keks, das Problem war nur: ich kam nicht mehr weg…. Von allen Seiten drückte eine derartige Menschenmasse (nicht nur) auf mich ein, die es mir nahezu unmöglich machte vom Fleck zu kommen. Ich schaffte es schließlich, aber ich frage mich jetzt noch, ob ich solch ein Erlebnis noch einmal haben muss. Ich denke eher nicht…
Außerdem gingen wohl einige Mitglieder leer aus, obwohl ich geschworen hätte, dass die Taschen hätten reichen müssen. Ich kann mir das nur so erklären: wenn es was umsonst gibt, dann fühlen sich erst mal alle angesprochen, ob sie nun dazu gehören oder nicht. Sehr schade. Vielleicht ist das Gutscheinsystem vom letzten Jahr doch die bessere Alternative, wobei es natürlich immer einfacher ist Kritik zu üben als so etwas zu organisieren. Daher liebe lovelybooker: Hut ab, ich hätte nicht mit euch tauschen wollen!

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Das waren die Bloggertreffen, doch bevor ihr jetzt denkt „außerdem ist nix gewesen“ darf ich euch sagen, dass das natürlich nicht alles war. Was ich sonst noch gesehen und gehört habe lest ihr später noch.

In diesem Sinne:

To be continued 🙂

 
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Verfasst von - 25/10/2015 in Bücher, Buchvorstellung

 

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[Messe-Nachlese] Tag 1 – Diese Messe wollte mich nicht :-(

Freitagmorgen und ich fahre zur Messe – Yeah – denkste…., denn erst mal fährt gar nichts, weil mein Auto streikt. Na das fängt ja gut an…
Zum Glück war´s nicht sooo schlimm, so dass ich wenigstens ca. 1,5 Stunden später durchstarten konnte.

Erster Wermutstropfen war allerdings, dass ich dadurch das Blog´n talk von Randomhouse verpasst habe. Dabei hatte iDSC04014ch mich so auf Bernhard Aichner gefreut, denn ich lese gerade Totenfrau, und das Buch gefällt mir super! Nicht nur darüber hätte ich mich gerne mit ihm unterhalten… Als ich ihn später sah, war er leider immer in ein Gespräch vertieft, also wurde es auch später leider nichts.
Nicht zu ändern, aber wenigstens der Rest des Tages verlief gut und komplikationsfrei, aber trotzdem mit einer gewissen Grundunruhe, als würde ich spüren „das war noch nicht alles“…

17.30Uhr war für mich Messeende, denn ich wollte mit dem Team von Blog dein Buch/Smyles zu Abend essen. Also ab zum Hotel und … einchecken erst mal Fehlanzeige. Irgendwas mit dem gebuchten Zimmer stimmt nicht. Laberrabarber, etc. pp….. als das geklärt und ich endlich auf dem Weg zur S-Bahn war kam aber die Nachricht, dass viele Blogger schon aufbrechen. Da mir ohnehin nicht mehr so recht nach fröhlichem Beisammensein war, hab ich das für mich persönlich gestrichen. Schade, aber nicht zu ändern. Kurz noch was zu essen besorgt, und ab aufs Zimmer.
Ich lag kaum auf dem Bett, mache das Wlan an, da piept und summt es und ist aus – das Handy. Die Verwirrung war groß, denn es hätte noch Akkukapazität haben sollen. Naja, egal, ran ans Ladekabel… Fehlanzeige, das Ding lud einfach nicht….

Das war in etwa der Moment, in dem ich gerne laut Sch**** geschrien hätte, denn mit dem Handy hatte ich auch keinen Wecker mehr, und das Hotel bot keinen Weckservice.

Es gibt so Tage, die braucht man nicht….

To be continued…

Aber jetzt noch ein paar Bilder von und Infos zu den Veranstaltungen, die ich Freitag besucht habe.DSC04022

Das Bloggertreffen mit den Verlagen Hanser, Surkamp und S. Fischer, dass von Leander Wattig geleitet wurde, fand ich sehr gut und informativ, auch wenn mir die Wortmeldung zweier Blogger etwas gegen den Strich ging. Hier wurde tatsächlich nach einem pekuniären Ausgleich für das bloggen bzw. bewerben von Büchern gefragt, was nicht nur bei mir für einige Irritationen gesorgt hat. Ich hätte eine Gegenmeinung positionieren können, im Nachhinein vielleicht sogar sollen, denn der spätere Artikel im Blog der FAZ bezieht sich zum Teil leider genau auf  diese Frage. Was ich besonders ärgerlich fand war die damit DSC04020verbundene Verallgemeinerung, dass die meisten Buchblogger wohl nur auf finanzielle Ausgleiche für ihre Arbeit aus seien. Wenn dieser Rundumschlag nicht gewollt gewesen wäre, dann hätte sich die Redakteurin (Bloggerin?) den Einleitungssatz bzgl. des „Reiseziels“ getrost sparen können. Aber es sei ihr gegönnt. Nicht nur Sex sells – Bissigkeit tut es bisweilen auch.

Dann habe ich mich noch etwas in den Hallen herum getrieben, bis ich letztlich an der ARD-Bühne geblieben DSC04023bin. Hier sprach Julia Engelmann sehr offen, locker und ehrlich über
sich und ihr neues Buch. Von Youtube-Star zur Buchautorin, Poetry-Slam at its best. Ihr neues Buch heißt „Wir können alles sein, Baby“ und macht diese Art der Dichtkunst schon zum zweiten mal per Buch einem breiten Publikum zugänglich, vielleicht sogar erst bekannt. Wer sich den Beitrag der ARD-Bühne anschauen möchte, der kann hier klicken.

 
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Verfasst von - 23/10/2015 in Bücher, Buchvorstellung, Lesung

 

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