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[Verlosung] Gewinnt zwei Kinokarten, ein Buch oder das Hörbuch zu „Der Fall Collini“

Hallo und herzlich willkommen!

Diese Woche habe ich euch den Kinofilm „Der Fall Collini“ vorgestellt und gestern habe ich die Buchvorlage zum Film besprochen. Natürlich hoffe ich, dass es dich ein wenig neugierig gemacht hat 🙂

Heute gibt es etwas zu gewinnen, dass mir von der Agentur jetzt & morgen zur Verfügung gestellt wird. ❤

Wenn du mir sagst, warum dich „Der Fall Collini“ interessiert, egal ob die Buchvorlage oder der Film, kannst du bis zum 14.04.2019 teilnehmen und einen der folgenden Preise gewinnen:

Hier noch die Teilnahmebedingung

  • Dieses Gewinnspiel wird von lesen und mehr organisiert und steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt (auch wenn es dort gepostet wird).
  • Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet. 4 Wochen nach Gewinnversand, werden die Daten gelöscht.
  • Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten für den Versand des Gewinns, zur Verfügung zu stellen.
  • Der Gewinner muss sich im angegebenen Zeitraum (steht im Auslosungspost) selber melden, um Adressdaten zu hinterlassen
  • Gewinner werden in der Regel öffentlich genannt (Name, der für die Bewerbung benutzt wurde)
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.
  • Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs/-Sorgeberechtigten vorlegen.
  • Der Gewinnversand erfolgt ausschließlich nach Deutschland und wird durch die Agentur „jetzt & morgen“ übernommen
  • Für einen Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel läuft von 11.04.2019 bis 14.04.2019, 23.59Uhr
  • Der Gewinner wird bis Dienstag, den 16.04.2019 auf dem Blog bekannt gegeben

Auf die Kommentare, fertig los…. Ich wünsche viel Glück!

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[Rezension] „Der Fall Collini“, Ferdinand von Schirach (btb)

Ausgabe: TaschenbuchDer Fall Collini
Seiten: 208
Verlag: btb Verlag
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017
ISBN-10: 3442714990
ISBN-13: 978-3442714995
Herkunft: Rezensionsexemplar der Agentur „jetztundmorgen“
Sterne: 5 von 5

Hier geht es zur Leseprobe (Verlagsseite)

Fesselnd

Der Anfang ist zugegebenermaßen grausam und nichts für zart besaitete Seelen. Doch als ich auf die Hintergründe der Tat wartete, stieß ich auf Schweigen.
Das machte den Roman zunächst etwas verwirrend, da alles einfach zu klar erschien, aber es machte ihn auch spannend. Letztlich wird man doch noch über die Hintergründe informiert, aber ich fand diesen Roman trotz des zunächst fehlenden Motivs sehr fesselnd. Daran hatten nicht zuletzt der Schreibstil und Ausdruck einen erheblichen Anteil. Die manchmal minimalistische Ausdrucksweise beschönigt nicht und schmückt wenig aus. Sie stellt in wenigen Worten die Situation dar und zwar genau so wie sie ist.

Erschreckend

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[Kinovorschau] „Der Fall Collini“ – mit Elias M´Barek in der Hauptrolle (ab 18.04. im Kino)

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Kürzlich las ich ein sehr eindrückliches Buch, welches mich sehr nachdenklich gemacht und fast schockiert zurück gelassen hat: „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach.
Dem Roman liegt ein Justizskandal zugrunde, der nur durch Zufall und die Mithilfe der Presse an die Öffentlichkeit gelangte. Von Schirach hat der Geschichte Leben eingehaucht, imdem er das persönliche, aber fiktive Schicksal von Fabrizio Collini damit verband.

Zur Geschichte:
Fabrizio Collini war ein unbescholtener Bürger, bis er den Großindustriellen Hans Meyer ermordete. Kaltblütig, skrupellos und heimtückisch. Über die Gründe schweigt sich Collini aus.
Als der junge Anwalt Caspar Leinen die Pflichtverteidigung übernimmt, scheint die Lage aussichtslos. Zudem ahnt er noch nicht, welche persönlichen Verstrickungen der Prozess für ihn bereithalten wird. Im Verlauf stößt er auf Fakten, die manches in einem anderen Licht zeigen und plötzlich wird der Mensch hinter der Tat sichtbarer denn je.

Während des lesens schossen mir bereits Bilder in den Kopf.

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Mehr als 500.000 Mal verkaufte sich Ferdinand von Schirachs erster Roman „Der Fall Collini“ allein in Deutschland. Mich verwundert dies nicht und noch mehr freut mich, dass die Verfilmung ab 18.04.2019 in den Kinos zu sehen sein wird.

Der Regisseur Marco Kreupaintner hat sich der nicht ganz einfachen Aufgabe angenommen, dieses Buch bzw. das Drehbuch filmisch umzusetzen. Die Thematik stellt sich im Buch als sehr komplex heraus, wie auch morgen in meiner Buchbesprechung zu lesen sein wird. Eine der Herausforderungen war es sicherlich, die verschiedenen Emotionen glaubhaft zu transportieren, denn emotional war die Buchgrundlage direkt in mehrfacher Hinsicht.

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Elias M´Barek (Anwalt Caspar Leinen) und Franco Nero (Angeklagter Fabrizio Collini)

Auch die Besetzung kann sich sehen lassen.
Ich persönlich bin sehr auf Elias M´Barek (Caspar Leinen) gespannt, denn es ist meines Wissens nach seine erste ernste Charakterrolle. Da ich den Trailer kenne bin ich mir allerdings sicher, dass er diese hervorragend ausfüllen wird.
Ebenso interessant finde ich das Mitwirken von Alexandra Maria Lara (Johanna Meyer, Enkelin des Toten), Franco Nero (Fabrizio Collini) und Heiner Lauterbach (Richard Mattinger, Anwalt der Anklage). Auch diese Rollenvergaben gefallen mir sehr gut und bin gespannt, wie sich die Rollenpräsenz und das Zusammenspiel gestaltet.

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Vorschau deine Neugier wecken.
Wenn du noch nicht komplett überzeugt bist, dann schau dir noch den Trailer an. Ich fand diesen schon sehr packend!

Wir sehen uns…
am 18.04.2019 im Kino 😉

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Bei diesem Beitrag und dem nachfolgenden Link handelt es sich um Werbung nach
§ 2 Nr. 5 TMG

Die Bilder und einige Filminfos wurden mir von www.jetztundmorgen.de zur Verfügung gestellt

 

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1000 Fragen an mich selbst #13

Hallo und herzlich willkommen! 1000fragen

Eine fiese Erkältung hat mich erwischt, kein Wunder bei dem Wetter und meinem Stress der letzten Zeit :-/
Aber egal, da muss ich durch und habe heute wieder 10 neue Fragen beantwortet.
Viel Spaß damit 🙂

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Darüber habe ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht, aber ich denke nicht.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dass sie immer für mich da waren.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein und das ist auch gut so. „Manchmal einfach Klappe halten“ ist ganz sinnvoll.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nicht oft, aber es kommt vor, z.B. gerade in diesem Moment, wo ich diesen Satz schreibe 😉

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Da gibt es keinen, irgendwann verging bisher jeder Schmerz. A**** hoch und weiter machen…

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Spontan würde ich sagen: ein günstiges eBook, was zu essen und eine Latte Macchiato. Wenn es mal so weit sein sollte, kann das ganz anders aussehen

127. Verliebst du dich schnell?
Nein, sonst wäre ich nicht so lange verheiratet.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Manchmal geht mir nochmal etwas durch den Kopf, was am Tag gewesen ist oder etwas, dass ich nicht vergessen darf. Manchmal denke ich auch an den Anfang eines Buches, welches ich nie schreiben werde.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Donnerstag oder auch Vize-Freitag… dann ist das Wochenende schon in Sichtweite

130. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?
Ich denke es ist ein Erfolg, dass ich so tolle Kinder großgezogen habe. Es war nicht immer alles Sonnenschein, aber auf die beiden bin ich sehr stolz! ❤

 
2 Kommentare

Verfasst von - 31/03/2019 in privates

 

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1000 Fragen an mich selbst #11 und #12

Hallo und herzlich willkommen! 1000fragen

Wenn ihr euch fragt, warum es in letzter Zeit hier so still geworden ist, kommt hier die Antwort:
Ich habe einen neuen Job und dazu auch noch mit erhöhter Arbeitszeit 🙂
Zum einen ist das ein riesiger Grund mich zu freuen, zum anderen habe ich nun merklich weniger Zeit zum bloggen, denn Familie und Haushalt managen sich auch nicht von alleine. Aber ich will mich nicht beklagen, denn ich wollte es so und außerdem macht es sehr viel Spaß! ❤
Das bloggen will ich aber (noch) nicht komplett an den Nagel hängen, denn auch das macht mir Spaß und daher geht es heute erstmal mit einem Doppelpack „Fragen an mich selbst“ weiter….

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstossen?
Ich glaube das tut jeder mal, also ja. Ich bin z.B. schon zu schnell gefahren oder habe im Halteverbot geparkt. Mag für manchen jetzt nicht schlimm oder gar normal sein, aber es bleibt trotzdem gesetzeswidrig

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ja, das tun sie zumindest zum Teil. Am stärksten spiegelt sich das in meiner Berufswahl wider und wie (fast) alle Waagen bin ich stets um „Ausgleich“ bemüht.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Grob umrissen → Erdfarben, also von beige bis braun und Schwarz

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein. Manchmal mag ich es auch einfach in den Tag hineinzuleben

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmässig?
Ich schaue wenig fern. An Serien schaue ich mom. „Outlander“ und gelegentlich „Big Bang Theoarie“

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?
Wenn ich in einem Freizeitpark bin und die Cast Members/Street-Actors sehe, die so tolle Figuren wie Scrat, Spongebob oder Micky Maus darstellen, dann wäre ich gerne wieder Kind 🙂 Als Erwachsener geht man etwas distanzierter damit um und knuddelt nicht einfach drauflos… hm, warum eigentlich nicht? 😉

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Keine Ahnung, ich habe es noch nie ausprobiert. Würde mir aber sicher schwer fallen

107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann und meine beste Freundin

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Dekorieren 😉 Im Ernst: kochen und backen finde ich gut…

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja, hin und wieder schon. Manchmal liegt das aber auch daran, dass meine Ansprüche zu hoch waren oder ich andere Vorstellungen hatte. Das ist nicht der Fehler der anderen, sondern eher mein eigenes Problem.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Ausschlafen, duschen, frühstücken, herumlümmeln und lesen – diese Tage gibt es nur leider kaum 😦

111. Bist du stolz auf dich?
Jein. Ich bin auf vieles stolz, aber es besteht in mancherlei Hinsicht auch Nachbesserungsbedarf

112. Welches nutzloses Talent besitzt du?
Gegenfrage: ist nicht jedes Talent irgendwie oder für irgendwas nützlich?

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Spontan fällt mir dazu nichts ein

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?
Ich trinke wenig Alkohol. Zum einen vertrage ich ihn nicht mehr so gut wie früher, zum anderen kann ich auch ohne Alk gesellig und gut drauf sein

115. Welche Sachen machen dich froh?
Da gibt es viel…. Wenn meine Lieben alle gesund sind, dass ich gesund bin, dass ich einen tollen Job habe, Bücher und lesen, wenn mir jemand im Haushalt hilft, wenn man meine (Haus-)Arbeit schätzt etc., interessante Begegnungen, tolle Gespräche, schöne Ausflüge…

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Das mache ich sehr gerne. Ich schaue auch immer mal, ob ich besondere Figuren entdecke

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Eigentlich sage ich zu oft „eigentlich“ und laut meiner Kollegin „ja, ja“ 😉

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Überhaupt nicht! Ich mag das gar nicht. Wenn ich einen Vortrag halten muss oder lobend erwähnt werde, dann warte ich quasi drauf, dass es vorbei ist

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Für mich und meine Träume

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Nein, ich denke dass die Urinstinkte das verhindern. Diese sagen uns, dass nur der Stärkere überlebt. Das ist zwar traurig, aber es ist nun mal so. In einer Überflussgesellschaft, wenn wirklich alle daran teilhaben, kommt das nicht ganz so zum Tragen, aber wenn es um den Schutz des Besitzes oder das eigene Überleben geht, ist sich jeder selbst der Nächste

 
3 Kommentare

Verfasst von - 24/03/2019 in privates

 

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1000 Fragen an mich selbst #10

Hallo und herzlich willkommen! 1000fragen

Letzte Woche gab es die „1000 Fragen an mich selbst“ im Doppelpack, aber heute läuft alles wie gewohnt (ich will ja nicht nachlässig werden 😉 )
Ich wünsche daher viel Spaß mit den nächsten 10… ❤

91. Wie heisst dein Lieblingsbuch?
Ich habe ganz viele Lieblingsbücher. Auch wenn mich jetzt einige steinigen werden… „Twilight“ gehört eindeutig dazu 😉 Der Grund ist ganz einfach: es ist und bleibt, bei allem Hohn über das Glitzern, eine tolle Geschichte. Abgesehen davon waren es die Bücher, die mich wieder zum lesen gebracht haben, nachdem ich viele Jahre weder Zeit noch Lust dazu hatte. Seitdem lese ich wieder (sehr) viel. Da ist es nur richtig, dass diese Reihe einen festen Platz in meinem Herzen hat 🙂

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Mit meiner Familie ❤

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Das kommt darauf an, um was es konkret geht. Ich denke aber, dass es trotzdem auf „Ja“ hinausläuft 😉

94. Gibt es Gerüchte über dich?
Mit Sicherheit. Es interessiert mich allerdings nicht in dem Maße, als dass ich mich weiter und langfristig damit beschäftigen würde. Außerdem erfährt man das ja in den seltensten Fällen.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Vermutlich reisen, wenn es die Finanzen erlauben

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ich kann Auto fahren… ob es gut ist, kann ich nicht beurteilen.

97. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?
Ich glaube, dass jeder gemocht/nett gefunden werden will. Es ist mir aber nicht mehr so wichtig, wie es mir mal war. Außerdem kann man nicht von jedem gemocht werden und ich verbiege mich dafür nicht (mehr)

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders?
Dazu fehlen mir gerade die Worte/Einfälle… 😉

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich gehe selten aus. Wenn, dann gehe ich gerne essen, zu einer Lesung oder einer sonstigen Veranstaltung

 
 

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[Rezension] „Friends – küssen unmöglich“, Tina Eugen

Ausgabe: TaschenbuchFriends Küssen unmöglich
Seiten: 305
Verlag: Tina Eugen (Nova MD)
Erscheinungstermin: 25. Januar 2019
ISBN-10: 3964435198
ISBN-13: 978-3964435194
Von der Autorin empfohlenes Alter: Ab 15 Jahren
Herkunft: Rezensionsexemplar von authors-assistant
Sterne: 4 von 5

Toller Einstieg, tolle Figuren

Der Einstieg war schon irgendwie beklemmend, denn ich lernte Judith, die weibliche Hauptfigur der Geschichte, in einer sehr schlechten Phase ihres Lebens kennen. Sie hatte gleich zwei Schicksalsschläge zu verkraften, die ihr schwer zu schaffen machten und gleichzeitig musste sie ihrem Job nachgehen, der nicht gerade unanstrengend war. Hier legte die Autorin nicht nur viel Authentizität in die Figur, sondern auch in die Geschichte an sich.
Unterstützung erhält sie u.a. von ihrem besten Freund Leon. Anfangs dachte ich noch, dass er hier den „Ich-bin-so-toll“-Kerl miemt und nur da ist, um Judith den Kopf zu verdrehen. Letztlich muss ich mich korrigieren, denn die Autorin hatte wohl anderes mit ihm vor. Sie legte den Fokus zunächst mehr auf Hilfe und Unterstützung für Judith und so kam es, dass Leon sie nicht vom Fleck weg umhaute, sondern ihr eher zu neuer Kraft verhalf und sie strahlen ließ.

Interessant und nicht vorhersehbar

Es gab noch diverse andere Figuren, die ich sehr interessant fand. Einige davon waren mir sehr sympathisch, andere unsympathisch und von einigen wusste ich lange nicht, was ich von ihnen halten sollte. Es war aber lediglich eine Figur dabei, von der ich ein klein wenig mehr hätte erfahren wollen, um sie noch besser einordnen zu können. Allen gemein war allerdings, dass sie der Geschichte eine ganz besondere Würze gaben. Daher nahm die Geschichte einen sehr kurvigen Verlauf und ich wusste nie so recht, wie das ganze ausgehen wird.

Bis zum Schluss wunderbar

Es war letztlich bis zum Ende so, dass ich immer wieder überrascht wurde. Die Autorin hat es wirklich toll verstanden kleine Schockmomente einzubauen, die mich (und auch einige der Figuren) vollkommen verunsicherten. Trotzdem blieb die Geschichte glaubhaft, nachvollziehbar und schoss nicht über das Ziel hinaus. Sie bestach durch eine abwechslungsreiche, emotionsgeladene Mischung aus Trauer, Wut, Humor, Liebe und dergleichen mehr.
Anfangs musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, aber dann war es ein absoluter Lesegenuss, daher: kuschelt euch ein und gönnt euch dieses Buch mit wunderbar winterlichem Setting.

 

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