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Archiv der Kategorie: Krimi

[Buchmesse-Nachlese] Das war mein Samstag

Das es zum Ende der Buchmessewoche immer etwas voller ist,Norwegen Banner
weiß man inzwischen. Auch am Freitag füllte es sich schon zusehends, aber was mich heute erwartete spottet jeder Beschreibung.
Es war nicht voll, es war brechend voll. Hätte man die Beine angezogen, wäre man von der Masse einfach mitgetragen worden und das schon morgens um 11.00 Uhr. Keine Ahnung ob es daran gelegen hat, dass der Buchverkauf diesmal schon am Samstag starten durfte, aber ich stand keineswegs alleine mit der Meinung, dass es an einem Samstag noch nie derart voll gewesen wäre. Wie dem auch sei, ich fand es fast schon etwas unangenehm, daher freute ich mich auf mein erstes Bloggertreffen am heutigen Tag, dass mich zu Bastei Lübbe und Rebecca Gablé führen sollte.

Treffen mit Rebecca Gablé 2 (C) Olivier Favre

(C) Olivier Favre

Bastei Lübbe hatte eine Ecke im abgetrennten Bereich für uns reserviert, daher war weder die Platzwahl, noch die herrschende Lautstärke in der Halle ein größeres Problem. Ich traf mit einer Gruppe von acht weiteren Bloggern auf eine gut gelaunte Autorin, die sichtlich Spaß daran hatte uns von ihrer Arbeit zu erzählen. Es ging unter anderem um die Einflechtung ihrer Figuren in die historisch, realen Begebenheiten ihrer Romane und die Gefühle, wenn man eine Figur aus unterschiedlichen Gründen wieder loslassen muss. Besonders interessant fand ich, dass die Recherchearbeit nur wenige Wochen in Anspruch nimmt und nicht wie ich dachte, mehrere Monate.
Nach diesem Treffen hatte ich erstmal Gelegenheit mich noch an den anderen Buchständen umzuschauen, was ich allerdings aufgrund des hohen ‚Verkehrsaufkommens‘ als schwierig erwies.
Elke Pistor
Etwas später ging ich dann noch mal zum Stand von emons, weil ich dort am Weihnachtssingen mit Elke Pistor teilnehmen wollte. Wir waren nicht wenige Blogger und da wir im Gang stehen mussten, war hinter uns natürlich ein ständiges Kommen und Gehen. Nichtsdestotrotz konnte man Elke gut verstehen, wenn Sie denn in der richtigen Ecke stand, denn das Mikro hatte zwischenzeitlich leichte Soundprobleme. Spaß hatten wir trotzdem und wer wissen möchte wie sich der „BloggerChor“ angehört hat, der kann sich das kurze, untenstehende Video ansehen. Lustig war’s…, soviel will ich schon mal verraten.

Danach zog es mich zu DroemerKnaur, wo ich mir die Buchvorschauen, zusammen mit einigen anderen Bloggern anschauen wollte. Auch dort hatten wir das Glück einen kleinen separaten Raum zu haben, da es ansonsten fast unmöglich gewesen wäre sich zu unterhalten. Die Vorschau war wirklich super und es wird im Frühjahr viele must-reads geben, darunter Bücher von Ursula Poznanski, Markus Heitz, Nalini Singh, Gabriella Engelmann, Michael Tsokos und und und. Außerdem wird es einen neuen „Auris“-Band von Kliesch/Fitzek geben.

lesenZum Abschluss des Tages ging ich noch mal kurz ins Lesezelt, wo als allerdings auch sehr voll war, danach schlenderte ich noch so etwas über die Messe. Da mein Kreislauf allerdings an diesem Tag sehr gelitten hat, bin ich, ganz gegen meine sonstigen Gepflogenheiten, schon um 17 Uhr aufgebrochen. Statt mich dem Gedränge weiter auszusetzen, habe ich es mir mit einem Buch im Hotelzimmer gemütlich gemacht und den Tag so ausklingen lassen. Alles in der Hoffnung, dass der Sonntag wieder etwas mehr Entspannung bieten würde.

Abschließend hier noch die „Gesangsprobe“ der emons-Blogger 😉

 

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[Buchmesse-Nachlese] Das war mein Freitag

Nachdem ich am Vortag schon einige Veranstaltungen besucht habe, stand auch dieser Tag wieder im Zeichen von Bloggerveranstaltungen und Lesungen.

Conte Verlag

Bild: Danke an Tanja hasirasi ❤

Zunächst ging es für mich zu Conte, ein Verlag, von dem ich bisher noch nicht so viel gelesen habe, was sich allerdings jetzt ändern wird.
Mit einer ganzen Gruppe von Bloggern traf ich mich dort mit der Schauspielerin und Autorin Isabella Archan, die ihren neuen Willa-Stark-Krimi „Ein reines Wesen“ vorstellte und über sich und ihr Leben plauderte. So erzählte sie, dass sie bereit im Alter von 15 Jahren am Grazer Schauspielhaus auftrat. Obwohl sie einst vorhatte Medizin zu studieren, ging sie von dort aus weiter ans Wiener Volkstheater, es folgten Auftritte in verschiedenen Serien und einem Kinofilm, bevor es sie an das Stadttheater in Luzern/Schweiz zog. Sie erzählte mit einem Schmunzeln, dass sie sogar schon Harald Krassnitzer (damals Faust, jetzt Tatort Kommissar) geküsst habe, als sie am Staatstheater Saarbrücken tätig war und das Gretchen in Goethes Faust spielte. Ihr zuzuhören hat viel Spaß gemacht. Mit anwesend war auch Tanja Karmann, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Conte zuständig ist. Sie stellte uns noch die genreübergreifende Kurzgeschichtensammlung „Der unmögliche Mord“ vor, die sie herausgegeben hat. Auch hieran ist Isabella beteiligt und neben ihr noch 14 weitere AutorInnen, darunter Markus Heitz und Sonja Rüther.

Danach verschlug es mich zunächst zur ARD-Bühne, wo Dennis Scheck Cannabis Connectionmit Christian Seiler sprach („Alles Gute: Die Welt als Speisekarte“) und später noch ins Lesezelt. Hier präsentierten Thomas Hoeps und Jac. Toes ihr Buch „Die Cannabis-Connection“. Neben einer Lesung aus dem Krimi gaben sie interessante Fakten zur Drogenszene zum besten und räumten auch das eine oder andere Klischee aus. Es war sehr interessant…

Danach ging es weiter zur Lesung von Marah Woolf, Ava Reed, Rose Snow-Anna Pfeffer und Katharina Herzog und auch hier wurde es kurzweilig 🙂 Alle vier (bzw. fünf) Autorinnen lasen aus ihren Büchern und erzählten etwas aus ihrem Leben. Damit ja keiner einschlief, wurde das Ganze von lustigen Spielchen unterbrochen. Ich kannte bereits drei der vorgestellten Bücher, darunter „Ashes & Souls“, „Ein Augenblick für immer“ und „Tausend mal schon“ und kann alle drei empfehlen! „Tausend mal schon“ ist dabei das einzige „stand-alone“ für all jene, die gerne oder lieber Einzelbücher lesen. Wobei ich persönlich anmerken möchte, dass sich die Autorin ein kleines Hintertürchen offen gelassen hat 😉Austrian Writers Club

Als letzte Station ging es dann zum Bloggertreffen von Emons. Es nannte sich „Austrian Writers Club“, denn mit Michaela Kastel, Berhard Hofer und Andrea Nagele waren drei österreichische Meister des Crime Noir anwesend. Sie wohnen nicht mehr alle (dauerhaft) in Österreich, fühlen sich der Heimat dennoch anhaltend verbunden. Die drei AutorInnen interviewten sich selbst im lockeren Wechsel und sprachen über ihr Leben, ihre Schreib- und Lesevorlieben und natürlich ihre neuen Bücher. „Worüber wir schweigen“ von Michaela Kastl habe ich schon gelesen und fand es sehr gut (hier die Rezension), die anderen beiden Bücher hörten sich aber auch so toll an, dass ich sie unbedingt haben wollte. Berhard Hofers „Tannenfall“ ist eine Premiere und der Auftakt zu einer Trilogie (mit Option auf einen vierten Band), während Andrea Nagele mit ihren Grado-Krimis schon zu den etablierten Autorinnen gehört. Mit „Grado im Sturm“ ist bereits der vierte Band erschienen, doch ich habe mir sagen lassen, dass sich alle Bücher auch solo lesen lassen. Auch das Rahmenprogram war typisch österreichisch geprägt, denn als kleine Aufmerksamkeit gab es Gösser-Bier und Mannerschnitten, während wir den Gesprächen lauschten.

Jugendliteraturpreis LebenswerkLetztlich besuchte ich an diesem Tag noch die Verleihung des deutschen Jugendliteraturpreises im Congress-Center. Durch die Veranstaltung führte, wie schon in den letzten Jahren, die Journalistin und Moderatorin Vivian Perkovic. Es folgten verschiedene Redner, darunter die Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die Schirmherrin der Veranstaltung.
Es war ein sehr schöner und gelungener Abend, mit einigen Überraschungen. Das betraf nicht nur die Preisträger, sondern bemerkenswert fand ich unter anderem die Eingangsrede des Vorsitzenden des Arbeitskreises für Jugendliteratur Ralf Schweikart.

Wer mehr wissen möchte, der kann sich das abschließende Video anschauen – viel Spaß!

 

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[Buchmesse-Nachlese] Das war mein Donnerstag

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In der letzten Woche hatte ich gar keine Zeit für Messe-Blues, da ich das Wohnzimmer mit Laminat ausgestattet habe (ich möchte hier sehr lobend meinen Mann erwähnen ❤ ).
Das ist auch der Grund, warum meine Messeberichte erst heute und in den folgenden Tagen kommen.
HarperCollins Bloggertreffen
Die Anfahrt war schon eine Katastrophe. Ich bin so früh losgefahren, dass ich um 9.00Uhr angekommen wäre, entspanntes schlendern durch Halle 3 war geplant, bevor ich um 11.00Uhr zum Bloggertreffen mit Harper Collins gehen wollte. So zumindest der Plan.
Die Wirklichkeit sah so aus, dass ich aufgrund des starken Verkehrs vollkommen abgehetzt um 10.45Uhr an der Messe und beim Bloggertreffen ankam…
Als es losging streikte der Beamer des angemieteten Raumes, aber Paula und Kathrin von Harper Collins improvisierten die Präsentation so toll, dass wir alle Spaß hatten 🙂 Die Vorschau hat mich sehr neugierig gemacht und man darf sich auf tolle Neuerscheinungen freuen! Es wird auch eine leichte Umstrukturierung der Genres innerhalb des Verlags geben, daher bitte nicht irritiert sein, wenn z.B. die Romane von Anne Barns demnächst nicht mehr unter Mira, sondern unter Harper Collins erscheinen…
Ruth Moschner Kindle Storyteller
Dach ging es zum Lesezelt, diesmal wirklich im entspannten Schlenderschritt, denn dort wurde der „Kindle Storyteller Award“ verliehen. Die Jury war mit Ruth Moschner, Adriana Popescu, Anne Freytag, Jobst-Ulrich Brand und Frank Euler hochkarätig besetzt und die Autoren, wie auch das Publikum waren sehr gespannt. Ich muss gestehen, dass ich Michele Schrenk die Daumen gedrückt habe, aber als ich die Bücher der Konkurrenz kennenlernte war klar, dass das schwer werden würde. Gewonnen hat Jutta Maria Herrmann mit dem Psychothriller „Böse bist du“. Sehr verdient wie ich zugeben muss, denn ich lese das Buch gerade. Den ersten Platz beim „Storyteller X“ erreichte zu meinem Erstaunen das „Regenbogen Märchenbuch“ von Jule Markwald. Als ich allerdings erfuhr, was es für Märchen sind, war auch diese Entscheidung mehr als verständlich, denn sie setzen sich in jeglicher Form über Rollenklischees hinweg.Böse bist du Kindle Storyteller
Ich möchte aber betonen, dass alle Finalisten den ersten Preis verdient hätten. Ich wünsche allen eine breite Leserschaft!
Nach einem abschließenden Yogitee, den ich wieder sehr genossen habe, machte ich mich dann auf zum Gmeiner Verlag, um mir dort die Vorschau anzusehen.

Petra Wendler empfing mich und dann ging es auch schon los. Wer Krimis mag, der wird hier sicher fündig, denn auch diese Vorschau war großartig. Ich habe den Verlag erst kürzlich für mich entdeckt und war überrascht, wie breit und gut sortiert das Angebot ist. Ich persönlich werde bald mit weihnachtlicher Lektüre anfangen und da fielen mir besonders die Krimis „Advent, Advent, die Zeche brennt“ von Margit Kruse und „Glück Auf – Oje du fröhliche“ von Petra Steps ins Auge. Als Ruhri lese ich natürlich auch gerne etwas regionales 😉DSC02389

Da ich auch (immer noch) gerne Jugendbücher lese, ging ich danach zum Oetinger Bloggertreffen. Der Saal war gut gefüllt und auch hier fand ich die Vorschau super. Besonders angetan war ich von einem Buch: „Die Tribute von Panem X“. Es ist das Prequel zur drei Panem-Trilogie und erzählt von der Zeit vor den Hungerspielen. Ich bin schon sehr neugierig… Aber auch auf Reckless-Fans kommt etwas zu und es wird schöne „Stand-alones“ geben.

Damit war der Messetag zwar offiziell beendet, aber noch nicht vorbei, Jo Nesbodenn ich hatte eine Karte für Jo Nesbo. Diese Veranstaltung begann um 20Uhr im Congress-Center und der Saal war voll. Kein Wunder, denn solch einen Autor zu erleben ist schon etwas tolles. Die Veranstaltung wurde von Alf Mentzer (hr2) moderiert und er sprach mit dem Autor nicht nur über sein Buch, sondern u.a. auch über seinen Werdegang. Die Gespräche wurden von der kapitelweisen Lesung seines neuesten Harry-Hole-Krimis „Messer“ unterbrochen. Hier glänzte Oliver Mommsen als Sprecher, der die Abschnitte hervorragend las. Es war ein sehr schöner, kurzweiliger Abend!
Damit endete mein erster Tag und es ging für mich ins Hotel.
Wer bis hierhin durchgehalten hat und wen ich auf Jo Nesbo neugierig machen konnte, der kann hier den Abend nachträglich erleben. Viel Spaß!

 

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Einige Veranstaltungen Frankfurter Buchmesse 2019

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Ich hatte versprochen, dass ich noch Veranstaltungen posten werde, die für den einen oder anderen Besucher von Interesse sein werden.
Ausgespart habe ich, mit einer Ausnahme, die diversen Signierstunden. Schau dazu auf die Seite deines Lieblingsverlages, da wird man in der Regel immer fündig.

Nun aber zu den Veranstaltungen. Such raus was dir gefällt… diese und alle anderen Veranstaltungen findest du auch unter der Veranstaltungssuche der FBM oder lade dir die App herunter

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Mittwoch, 16.10.2019
An diesem Tag bin ich noch nicht vor Ort

12:00 – 12:30 Sascha Lobo im Gespräch (Spiegel-Verlag, Halle 3.0 / Stand D56)
13:00 – 14:00 Buchvorstellung Harald Glööckler (MusketierVerlag, Halle 3.0 / Stand C 45)
13:30 – 14:00 Tatjana Kruse im Gespräch: Tannenduft mit Todesfolge (lieradio/IG Autorinnen Autoren, Halle 4.1 / Stand B33)
15:00 – 15:30 Gespräch mit Deniz Yücel – Agentterrorist (SZ, Halle 3.0 / Stand C103)
15:30 – 16:00 Gespräch mit Ulrich Wickert – Identifiziert euch! Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen (SZ, Halle 3.0 / Stand C103)
16:00 – 16:30 Gespräch mit Denis Scheck – Schecks Kanon. Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur (SZ, Halle 3.0 / Stand C103)
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Donnerstag, 17.10.2019
10:05 – 11:00 Lesart, Das Literaturmagazin – Gäste: Jan Weiler mit „Kühn hat Hunger“, Doris Dörrie mit „Schreiben, leben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben“, Hans von Trotha mit dem „Jahresmops“, dem Preis für den kuriosesten Buchtitel 2019, Matthias Friedrich Muecke mit „Niemandsland. Erinnerungen an eine Kindheit“ und dem Trio LumiMare
Liveübertragung im Deutschlandfunk Kultur (Halle 3.1 / Stand J 11)
13:00 – 14:00 Gewinnerbekanntgabe des Kindle Storyteller Awards (Agora Lesezelt)
14:30 – 15:00 Jo Nesbø im Gespräch – Messer (SPIEGEL-Verlag, Halle 3.0 / Stand D56)
15:30 – 16:00 Gespräch mit Jussi Adler-Olsen – Opfer 2117 (SPIEGEL-Verlag, Halle 3.0 / Stand D56)

Ich habe an diesem Tag einige Verlagstermine und werde abends bei der Pressekonferenz von Jo Nesbo sein, worauf ich schon sehr gespannt bin. Ich bin nicht ganz sicher, aber es gibt wohl noch Restkarten für Pressevertreter
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Freitag, 18.10.2019
11:00 – 11:30 Gespräch mit Richard David Precht – Sei du selbst (Süddeutsche Zeitung GmbH, Halle 3.0 / Stand C103)
12:30 – 13:00 Lesung von Sebastian Fitzek „Das Paket“ (Droemer Knaur, Lesezelt, Agora)
13:00 – 13:30 Gespräch mit Iny Lorentz „Der Fluch der Rose“ (Droemer Knaur, Halle 3.1 / Stand F89)
13:30 – 15:00 Bloggertreffen »Krall sie dir«, mit Kerstin Fielstedde („Katerminator“) und Myriane Angelowski („Porzellankind“). (Emons, Halle 3.0 / Stand A48 / A53)
15:30 – 17:00 Bloggertreffen »Austrian Writers Club« mit Michalea Kastel, Bernhard Hofer und Andrea Nagele (Emons, Halle 3.0 / Stand A48 / A53)
15:30 – 16:00 Gespräch mit Thomas Gottschalk – „Herbstbunt“ (SPIEGEL-Verlag, Halle 3.0 / Stand D56)
16:00 – 17:00 Bloggertalk: Wie können Frauen sowas schreiben? Mit den Thriller-Autorinnen Nienke Jos und Anne Nordby (Gmeiner, Halle 3.0 / Stand B30) → um Anmeldung wird gebeten!
16:00 – 16:30 Gespräch mit Denis Scheck – „Schecks Kanon“ (SPIEGEL-Verlag, Halle 3.0 / Stand D56)

Ich habe noch ein zusätzliches Lesertreffen mit Marah Woolf, Ava Reed und Katharina Herzog, für das es im Vorfeld Karten zu gewinnen gab und ab 17.30Uhr bin ich bei der Verleihung des deutschen Jugendliteraturpreises. Die Karten hierfür sind allerdings leider auch schon vergeben.
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Samstag, 19.10.2019
10:00 – 11:00 Gespräch mit Adriana Popescu – „Goldene Zeiten im Gepäck“&“Morgen irgendwo am Meer“ und Anne Freytag – „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ (Thalia Bücher GmbH, Halle 3.0 / Stand E3)
11:10 – 11:35 Gespräch mit Ursula Poznanski -„Erebos 2“ (FAZ, Halle 3.1 / Stand 3.1/D106)
11:45 – 12:15 | Diskussion | Seminar | Workshop „How-To: Instagram“ (BIB Berufsverband Information Bibliothek, Halle 4.2 / Stand #THELAB N75)
12:00 – 12:30 Gespräch mit Sebastian Fitzek & Friends (Droemer Knaur, Halle 3.1 / Stand F89)
13:00 – 13:30 Gespräch mit Jan Weiler – „Kühn hat Hunger“ (SZ, Halle 3.0 / Stand C103)
13:00-14:30 Weihnachtssingen „Ihr Bloggerlein kommet“ mit Elke Pistor (Emons, Halle 3.0 / Stand A48 / A53)
14:00 – 14:20 Performance – Literarisches Trommeln mit Cara DeWinter (Halle 3.0 / Stand J15/J17)
14:30 – 15:00 Gespräch mit Markus Heitz „Staffel zwei von „DOORS““ (Droemer Knaur, Halle 3.1 / Stand F89)
16:30 – 17:15 Lesung zu „One True Queen“ mit Jennifer Benkau (Ravensburger, Halle 3.0 / Stand E85)

Ich habe an diesem Tag zwei Bloggertreffen, die nur mit vorheriger Anmeldung/Einladung besucht werden können, außerdem werde ich um 19.00Uhr zur Literaturgala gehen, worauf ich mich sehr freue. Auch hier bin ich nicht ganz sicher, aber es gibt wohl noch Restkarten für Pressevertreter
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Sonntag, 20.10.2019
11:00 – 12:00 Signierstunde mit Jojo Moyes (Rowohlt, Halle 3.1 / Stand E 65)
12:00 – 14:00 Lesung und Live-Musik von „Die Lochis“ (Open Air Stage)
13:00 – 13:00 Lesung von Ava Reed – „Die Stille meiner Worte“ (Oetinger, Halle 3.0 / Stand F 121)
15:30 – 16:00 „Die Lochis“ im Gespräch über ihr neues Buch „Willkommen Realität“ (SPIEGEL-Verlag, Halle 3.0 / Stand D56)
15:30 – 16:15 Sandra Nauheimer liest aus „Das Freulein backt!“ – Backrezepte für Weihnachten (Societäts-Verlag, Halle 3.1 / Stand C 48)

Ich werde es an diesem Tag sehr gelassen angehen… Vermutlich werde ich viel im Lesezelt sitzen, Yogi-Tee trinken und mir die Lesungen anhören, bevor es wieder nach Hause geht. 🙂

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Vorgeschmack liefern. Es gibt natürlich noch viel, viel mehr Veranstaltungen! Wenn du etwas bestimmtes suchst, wirst du auf der Homepage der FBM, bzw. im Veranstaltungskalender fündig.

Ich freue mich zumindest schon sehr und vielleicht sehen wir uns ❤

 

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[Rezension] „Zechentod“, Sylvia Sabrowski (Gmeiner)

Ausgabe: TaschenbuchZechentod
Seiten: 224
Verlag: Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum: 14. August 2019
ISBN-10: 3839225205
ISBN-13: 978-3839225202

Herkunft: lovelybooks Leserunde
Sterne: 5 von 5

Spannend von Anfang an

Als Region für diesen Krimi hat die Autorin vorwiegend die Städte Bottrop, Kirchhellen, sowie die Zeche Prosper Haniel gewählt. Da ich selber aus der Nähe komme, freute ich mich sehr auf das lesen und wurde nicht im geringsten enttäuscht! Auch wenn einige Strukturen vereinfacht wurden, um eine bessere Lesbar- und Verständlichkeit herzustellen, fand ich alles sehr gut und plausibel dargestellt. Was mich sehr begeistert hat, war der von Anfang an herrschende Spannungseffekt. Dieser entstand hauptsächlich aus kleinen, durch Kursivschrift abgegrenzten Abschnitten, die scheinbar einen Mord nachzeichneten, bzw. die Gedanken des Mörders offen legten. Was es damit auf sich hatte konnte ich allerdings nach und nach erst erahnen, wodurch sich die Spannungskurve konstant aufrecht hielt. Abgesehen davon fühlte ich mich das eine oder andere Mal doch recht aufs Glatteis geführt, was das miträtseln ungleich interessanter machte

Unterhaltsam

Neben der Spannung fand ich die Geschichte allerdings auch überaus unterhaltsam und lehrreich. Man erfährt viel über den Bergbau und die Mentalität der Bergleute. Besonders toll fand ich auch den Abschnitt über die Bergmannskluft, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der heiligen Barbara steht. Was mich sehr überrascht hat war, das zwar die beiden Hauptfiguren (Liesa und Timo) das Geschehen und die Ermittlungsarbeit leisten, die Nebenfiguren ihnen aber in nichts nachstehen. Fast das Gegenteil war der Fall, denn die sie sorgten hauptsächlich dafür, das der Geschichte der typische regionale Touch verliehen wurde. Diese Figuren sind typische „Ur-Ruhris“, ein Menschenschlag der zwar nicht mehr häufig vorkommt, den es aber immer noch hier und da gibt. Es machte einfach Spaß ihre Unterhaltungen im typischen und sehr eigenen Dialekt zu verfolgen. Manchmal musste ich wirklich lachen, weil sie in ihrer pragmatischen, unkomplizierten, unverblümten und bodenständigen Art so authentisch wirkten.

Sehr emotional

Bei einem Krimi ist es ja häufig so, dass man miträtselt wer der Mörder sein könnte und das es den Leser auch teilweise gruselt. Ein leichter Gruselfaktor war unbestritten vorhanden, durch die schon erwähnten Abschnitte in Kursivschrift, was ich allerdings nicht erwartet hätte war, dass mich dieser Krimi auch (fast) zu Tränen rühren würde. Als es im hinteren Teil um die Schließung der letzten Zeche ging, die ja wirklich letztes Jahr im Dezember vollzogen wurde, musste ich schon sehr schlucken und an mich halten. Diesen Teil fand ich nicht nur sehr gut, sondern auch sehr emotional geschrieben. Ich habe dieses Geschehen damals nur im Fernsehen verfolgt, konnte mich aber noch gut an die Emotionalität erinnern, die dieses Ereignis mit sich brachte. Die Autorin hat es hervorragend verstanden, diese Gefühle erneut wach zu rufen. Ein toller Regionalkrimi, den ich jedem ans Herz legen möchte, der mal in den Bergbau und/oder das Ruhrgebiet hinein schnuppern möchte. Spannend, ehrlich, emotional und authentisch!

 
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Verfasst von - 27/09/2019 in Bücher, Krimi

 

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[Rezension] „Die Peer Gynt Papers“, Rainer Doh (Parlez)

Ausgabe: broschiertDie Peer Gynt Papers
Seiten:
400
Verlag: Parlez Verlag
Erscheinungsdatum: 1. April 2019
ISBN-10: 3863270525
ISBN-13: 978-3863270520

Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 4 von 5

(Nicht nur) ein Norwegen-Krimi

Die Menschheit benötigt Rohstoffe, das ist nichts Neues. Genau damit startet das Buch, in dem bekanntgegeben wird, dass ein neues, riesiges Erdgasvorkommen entdeckt wurde.
Schon kurz darauf nimmt die Geschichte Fahrt auf.

Dieser Krimi startet in Norwegen, doch schon bald wird klar, dass sich dieser Fall nur auf globaler Ebene lösen lässt. So findet man sich irgendwann noch in anderen europäischen Ländern wieder, unter anderem In der Schweiz und Spanien. Dreh und Angelpunkt bleibt aber nichtsdestotrotz Norwegen.

Tolle Charaktere

Die Figuren, egal ob Haupt oder Nebenfiguren, haben mich in diesem Buch sehr begeistert. Direkt am Anfang hat mich eine Nebenfigur sogar schmunzeln lassen, weil ich sie zunächst sympathisch fand, dann aber erkennen musste, dass man mich vollkommen aufs Glatteis geführt hat. Nicht was die Sympathie betrifft, sondern… Das werde ich nicht verraten, denn das sollte aber jeder Leser selber herausfinden.
Arne Jacobsen bestimmt als ermittelnder Beamter das Geschehen. Dass er aus der Provinz kommt, machte ihn nur ungleich sympathischer.

Spannend, aber nicht unkompliziert

Dieser Krimi hält die Spannung bis zum Schluss, obwohl man als Leser manchmal mehr weiß als der ermittelnde Beamte selber, da zwischen einzelnen Szenen hin und her gesprungen wird. Trotzdem wurde ich immer wieder überrascht.
Was mir anfangs nicht ganz so leicht fiel war die norwegische Gepflogenheit, dass sich die handelnden Figuren prinzipiell mit ‚du‘ Ansprachen, unabhängig vom Rang oder dem Beziehungsstatus untereinander. Fand ich nicht unsympathisch, aber in Deutschland ist hier doch eher dass ‚Sie‘ gebräuchlich. Letztlich habe ich mich dafür entschieden, dass das allerdings einen Teil der Authentizität der Geschichte ausmacht.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft allerdings die Handlung selbst. So spannend die Geschichte auch war, im hinteren Teil wird sie doch manchmal recht verworren, so dass ich höllisch aufpassen musste alles mitzubekommen.

Trotz der leisen Kritik kann ich diesen Krimi empfehlen, denn ich habe ihn sehr gerne gelesen, fand ihn spannend und ich fühlte mich gut unterhalten.

 
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Verfasst von - 19/09/2019 in Bücher, Krimi, Rezension

 

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[Rezension] „Der Store“, Rob Hard (Heyne)

Ausgabe : gebundenDer Store
Seiten:
592
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstermin: 2. September 2019
ISBN-10: 3453272307
ISBN-13: 978-3453272309

Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

 

Licht- und Schattenseiten der Verkaufsgiganten

Dieser Roman handelt von einem Großkonzern. Man kennt solche Firmen heute schon, aber ich prophezeie einfach mal, dass „Der Store“ alles schon dagewesene schlägt.

„Der Onlinestore ‚Cloud‘ weiß, beschafft und liefert alles“. So würde ich das Konzept dieses Onlinegigannten grob umreißen und auch das kennt man heute (fast) schon. Zunächst hört sich vieles sehr positiv an, nicht nur für den Kunden, sondern ebenso für den Arbeiter, aber schnell werden auch die Schattenseiten in den Fokus gerückt.
Schon dem Klappentext kann man eine Groteske entnehmen, die mir persönlich sauer aufstieß und im Roman gibt es noch einige mehr.

Fiktion trifft Non-Fiktion

Einiges was dieser Roman thematisiert existiert heute schon, ist gängige Praxis oder befindet sich zumindest in Planung. Manches fand ich nicht gut, aber es erschreckte mich beim lesen auch nur mäßig. Scheinbar lässt die Realitätsnähe eine gewisse Abstumpfung aufkommen, was mir allerdings schon zu denken gab. Dann passierten aber wiederum Dinge und es kam zu Begebenheiten, die ich zum Teil wirklich gruselig fand wenn ich mir vorstelle, dass so etwas mal Realität werden würde. An diesen Stellen kam nicht nur Spannung, sondern auch Unbehagen auf. Ich persönlich hoffe, dass einiges wirklich Fiktion bleiben wird.

Sehr spannend

Was diesen Roman noch auszeichnet ist, dass er nicht einfach nur von den Machenschaften eines riesigen Konzerns erzählt. Je weiter man in die Geschichte vordringt, umso spannender wird sie.
Hierbei spielen die zwei Hauptfiguren, Paxton und Zinnia tragende Rollen, denn sie arbeiten wie viele andere bei ‚Cloud‘.
Zunächst beherrschte daher noch „der Store“ selbst, sowie seine Hintergründe, Arbeitsbedigungen und andere Details die Bühne, die aus der unterschiedlichen Sichtweise von Paxton und Zinnia präsentiert wurden. Doch zum Glück gingen beide stets mit wachen Augen und klarem Verstand vor und durch ihre unterschiedliche Motivation bei ‚Cloud‘ zu arbeiten, traten immer mehr Details zutage, die nicht nur mir eine Gänsehaut verursachen dürften. Es entwickelte sich fast eine Art Krimi und es blieb bis zum Schluss sehr spannend, da Details nur nach und nach offensichtlich wurden. Erst zum Schluss offenbarte sich ein großes Gesamtbild.

Ich fürchte, dass ich Onlinekäufe von nun an mit anderen Augen sehen werde. Außerdem ruht meine Hoffnung darauf, dass die Politik und andere Kontrollinstanzen solche Konzerne zu verhindern wissen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

 
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Verfasst von - 09/09/2019 in Bücher, Krimi, Land und Leute, Roman

 

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