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Archiv der Kategorie: historisch

Adventskalendertürchen Nr. 22 – Verlosung (8)

Hallo und herzlich willkommen!historischer Roman

Heute startet die letzte Verlosung des Adventkalenders und nochmal gibt es ein Blind-Date.

Was gibt es zu gewinnen?
Diesmal dürfen sich alle LeserInnen angesprochen fühlen, die historische Romane mögen. Das Buch ist außerdem signiert.
Weiter Tipps sind:
Ich habe auf der Frankfurter Buchmesse zwar keine Lesung der Autorin besucht, aber sie war für einen Preis nominiert und bei dieser Preisverleihung war ich dabei. Sie hat mir dort ein Buch übergeben, aber auch eins für den Blog 🙂

Was musst du dafür tun?
Hinterlass mir einfach ein paar weihnachtliche Worte und schon bist du dabei :mrgreen:

Teilnahmebedingungen und Datenschutz

  1. Dieses Gewinnspiel wird von lesen und mehr organisiert und steht in keiner Verbindung mit Facebook/Instagram und wird auch nicht von diesen Plattformen unterstützt (auch wenn es dort gepostet wird).
  2. Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet. 4 Wochen nach Gewinnversand, werden die Daten gelöscht.
  3. Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten für den Versand des Gewinns, zur Verfügung zu stellen.
  4. Weitere Informationen zum Datenschutz von „lesen und mehr“ finden sich in der Datenschutzerklärung.
  5. Der Gewinner muss sich im angegebenen Zeitraum (steht im Auslosungspost) selber melden, um Adressdaten zu hinterlassen
    Gewinner werden in der Regel öffentlich genannt (Name, der für die Bewerbung benutzt wurde)
  6. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.
    Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs- /Sorgeberechtigten vorlegen.
  7. Der Gewinnversand erfolgt als Bücher-/Warensendung bzw. elektronisch und ausschließlich nach Deutschland.
  8. Für einen Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
  9. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  11. Das Gewinnspiel läuft vom 22.12.2019 bis 29.12.2019, 23.59Uhr
    Der Gewinner wird bis Dienstag, den 31.12.2019 auf dem Blog bekannt gegebenAuf die Kommentare, fertig los…. Ich wünsche viel Glück!
 

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Adventskalendertürchen Nr. 11 – Adventskranz

Hallo und herzlich willkommen!

Auch wenn sich schon der 3. Advent mit riesen Schritten nähert, habe ich im heutigen Türchen die Geschichte des Adventskranzes versteckt. Ich wünsche viel Spaß mit dem „Wissen light“-Türchen 🙂

Die Geschichte des Adventskranzes*DSCI0508
Er ist aus den Wohnzimmern kaum noch wegzudenken: der Adventskranz. Im Gegensatz zu anderen Weihnachtbräuchen ist dieser allerdings noch recht jung.
1833 gründete der Theologe Johann Hinrich Wichern das „Rauhe Haus“ in Hamburg, ursprünglich als Einrichtung für verwaiste, vernachlässigte oder heimatlose Kinder und Jugendliche. Ihm war die Vorweihnachtszeit immer sehr wichtig und er beging sie mit Andachten und Liedern. Als die Kinder immer wieder fragten, wann denn nun Weihnachten sei, kam er 1839 auf die Idee des Adventskranzes.
Dieser bestand ursprünglich aus einem Wagenrad, auf welches 4 dicke, weiße Kerzen und 19 dünne, rote Kerzen gesteckt wurden. Die weißen Kerzen symbolisierten die Adventsonntage, die roten Kerzen standen für die Werktage dazwischen. Die Anzahl der roten Kerzen variierte seitdem von Jahr zu Jahr, da der Abstand von ersten Advent bis zum heiligen Abend in jedem Kirchenjahr unterschiedlich lang ist (22-28 Tage).
1860 wurde der damalige Kranz erstmals mit Tannengrün geschmückt, so wie wir ihn heute noch kennen. Im Lauf der Zeit zog der Adventskranz in immer mehr Häuser ein, denn Johann Hinrich Wichern erzählte sehr oft in der Kirche davon, so dass sich die Idee verbreitete.
1925 übernahm die katholische Kirche die Idee, allerdings schmückte sie den Kranz nur mit den 4 dicken Adventskerzen.
So kennen wir den Kranz auch heute noch. Dass er mittlerweile generell nur noch mit 4 Kerzen geschmückt wird ist DSCI0508dem Umstand geschuldet, dass die Wohnungen in der Regel zu klein waren und sind, um einen Kranz von ca. 2m Durchmesser dort aufzuhängen. Daher verkleinerte man den Kranz und verringerte die Anzahl der Kerzen.

Der Adventskranz besitzt bei den Christen immer noch eine hohe Symbolkraft.
Der Kranz ist schon sehr lange ein Zeichen des Sieges. In Zusammenhang mit der Tanne steht er für ein Stück (grünes) Leben und damit für den Sieg über die kalte Jahreszeit. Die roten Kerzen stehen für die Liebe Gottes, und das Licht dieser Kerzen für Wärme und Hoffnung. „Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Dunkelheit umher irren, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt. (Joh 8,12)

*Quellenangaben: http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/wichern.pdf, http://www.ndr.de/geschichte/adventskranz1289.html

Ich hoffe dieser kleine Ausflug in die Geschichte des Adventskranzes hat dir gefallen.
Ich wünsche allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

 
4 Kommentare

Verfasst von - 11/12/2019 in Adventskalender, historisch

 

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[Buchmesse-Nachlese] Das war mein Samstag

Das es zum Ende der Buchmessewoche immer etwas voller ist,Norwegen Banner
weiß man inzwischen. Auch am Freitag füllte es sich schon zusehends, aber was mich heute erwartete spottet jeder Beschreibung.
Es war nicht voll, es war brechend voll. Hätte man die Beine angezogen, wäre man von der Masse einfach mitgetragen worden und das schon morgens um 11.00 Uhr. Keine Ahnung ob es daran gelegen hat, dass der Buchverkauf diesmal schon am Samstag starten durfte, aber ich stand keineswegs alleine mit der Meinung, dass es an einem Samstag noch nie derart voll gewesen wäre. Wie dem auch sei, ich fand es fast schon etwas unangenehm, daher freute ich mich auf mein erstes Bloggertreffen am heutigen Tag, dass mich zu Bastei Lübbe und Rebecca Gablé führen sollte.

Treffen mit Rebecca Gablé 2 (C) Olivier Favre

(C) Olivier Favre

Bastei Lübbe hatte eine Ecke im abgetrennten Bereich für uns reserviert, daher war weder die Platzwahl, noch die herrschende Lautstärke in der Halle ein größeres Problem. Ich traf mit einer Gruppe von acht weiteren Bloggern auf eine gut gelaunte Autorin, die sichtlich Spaß daran hatte uns von ihrer Arbeit zu erzählen. Es ging unter anderem um die Einflechtung ihrer Figuren in die historisch, realen Begebenheiten ihrer Romane und die Gefühle, wenn man eine Figur aus unterschiedlichen Gründen wieder loslassen muss. Besonders interessant fand ich, dass die Recherchearbeit nur wenige Wochen in Anspruch nimmt und nicht wie ich dachte, mehrere Monate.
Nach diesem Treffen hatte ich erstmal Gelegenheit mich noch an den anderen Buchständen umzuschauen, was ich allerdings aufgrund des hohen ‚Verkehrsaufkommens‘ als schwierig erwies.
Elke Pistor
Etwas später ging ich dann noch mal zum Stand von emons, weil ich dort am Weihnachtssingen mit Elke Pistor teilnehmen wollte. Wir waren nicht wenige Blogger und da wir im Gang stehen mussten, war hinter uns natürlich ein ständiges Kommen und Gehen. Nichtsdestotrotz konnte man Elke gut verstehen, wenn Sie denn in der richtigen Ecke stand, denn das Mikro hatte zwischenzeitlich leichte Soundprobleme. Spaß hatten wir trotzdem und wer wissen möchte wie sich der „BloggerChor“ angehört hat, der kann sich das kurze, untenstehende Video ansehen. Lustig war’s…, soviel will ich schon mal verraten.

Danach zog es mich zu DroemerKnaur, wo ich mir die Buchvorschauen, zusammen mit einigen anderen Bloggern anschauen wollte. Auch dort hatten wir das Glück einen kleinen separaten Raum zu haben, da es ansonsten fast unmöglich gewesen wäre sich zu unterhalten. Die Vorschau war wirklich super und es wird im Frühjahr viele must-reads geben, darunter Bücher von Ursula Poznanski, Markus Heitz, Nalini Singh, Gabriella Engelmann, Michael Tsokos und und und. Außerdem wird es einen neuen „Auris“-Band von Kliesch/Fitzek geben.

lesenZum Abschluss des Tages ging ich noch mal kurz ins Lesezelt, wo als allerdings auch sehr voll war, danach schlenderte ich noch so etwas über die Messe. Da mein Kreislauf allerdings an diesem Tag sehr gelitten hat, bin ich, ganz gegen meine sonstigen Gepflogenheiten, schon um 17 Uhr aufgebrochen. Statt mich dem Gedränge weiter auszusetzen, habe ich es mir mit einem Buch im Hotelzimmer gemütlich gemacht und den Tag so ausklingen lassen. Alles in der Hoffnung, dass der Sonntag wieder etwas mehr Entspannung bieten würde.

Abschließend hier noch die „Gesangsprobe“ der emons-Blogger 😉

 

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[Rezension] „Der Fall Collini“, Ferdinand von Schirach (btb)

Ausgabe: TaschenbuchDer Fall Collini
Seiten: 208
Verlag: btb Verlag
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017
ISBN-10: 3442714990
ISBN-13: 978-3442714995
Herkunft: Rezensionsexemplar der Agentur „jetztundmorgen“
Sterne: 5 von 5

Hier geht es zur Leseprobe (Verlagsseite)

Fesselnd

Der Anfang ist zugegebenermaßen grausam und nichts für zart besaitete Seelen. Doch als ich auf die Hintergründe der Tat wartete, stieß ich auf Schweigen.
Das machte den Roman zunächst etwas verwirrend, da alles einfach zu klar erschien, aber es machte ihn auch spannend. Letztlich wird man doch noch über die Hintergründe informiert, aber ich fand diesen Roman trotz des zunächst fehlenden Motivs sehr fesselnd. Daran hatten nicht zuletzt der Schreibstil und Ausdruck einen erheblichen Anteil. Die manchmal minimalistische Ausdrucksweise beschönigt nicht und schmückt wenig aus. Sie stellt in wenigen Worten die Situation dar und zwar genau so wie sie ist.

Erschreckend

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[Kinovorschau] „Der Fall Collini“ – mit Elias M´Barek in der Hauptrolle (ab 18.04. im Kino)

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Kürzlich las ich ein sehr eindrückliches Buch, welches mich sehr nachdenklich gemacht und fast schockiert zurück gelassen hat: „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach.
Dem Roman liegt ein Justizskandal zugrunde, der nur durch Zufall und die Mithilfe der Presse an die Öffentlichkeit gelangte. Von Schirach hat der Geschichte Leben eingehaucht, imdem er das persönliche, aber fiktive Schicksal von Fabrizio Collini damit verband.

Zur Geschichte:
Fabrizio Collini war ein unbescholtener Bürger, bis er den Großindustriellen Hans Meyer ermordete. Kaltblütig, skrupellos und heimtückisch. Über die Gründe schweigt sich Collini aus.
Als der junge Anwalt Caspar Leinen die Pflichtverteidigung übernimmt, scheint die Lage aussichtslos. Zudem ahnt er noch nicht, welche persönlichen Verstrickungen der Prozess für ihn bereithalten wird. Im Verlauf stößt er auf Fakten, die manches in einem anderen Licht zeigen und plötzlich wird der Mensch hinter der Tat sichtbarer denn je.

Während des lesens schossen mir bereits Bilder in den Kopf.

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Mehr als 500.000 Mal verkaufte sich Ferdinand von Schirachs erster Roman „Der Fall Collini“ allein in Deutschland. Mich verwundert dies nicht und noch mehr freut mich, dass die Verfilmung ab 18.04.2019 in den Kinos zu sehen sein wird.

Der Regisseur Marco Kreupaintner hat sich der nicht ganz einfachen Aufgabe angenommen, dieses Buch bzw. das Drehbuch filmisch umzusetzen. Die Thematik stellt sich im Buch als sehr komplex heraus, wie auch morgen in meiner Buchbesprechung zu lesen sein wird. Eine der Herausforderungen war es sicherlich, die verschiedenen Emotionen glaubhaft zu transportieren, denn emotional war die Buchgrundlage direkt in mehrfacher Hinsicht.

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Elias M´Barek (Anwalt Caspar Leinen) und Franco Nero (Angeklagter Fabrizio Collini)

Auch die Besetzung kann sich sehen lassen.
Ich persönlich bin sehr auf Elias M´Barek (Caspar Leinen) gespannt, denn es ist meines Wissens nach seine erste ernste Charakterrolle. Da ich den Trailer kenne bin ich mir allerdings sicher, dass er diese hervorragend ausfüllen wird.
Ebenso interessant finde ich das Mitwirken von Alexandra Maria Lara (Johanna Meyer, Enkelin des Toten), Franco Nero (Fabrizio Collini) und Heiner Lauterbach (Richard Mattinger, Anwalt der Anklage). Auch diese Rollenvergaben gefallen mir sehr gut und bin gespannt, wie sich die Rollenpräsenz und das Zusammenspiel gestaltet.

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Vorschau deine Neugier wecken.
Wenn du noch nicht komplett überzeugt bist, dann schau dir noch den Trailer an. Ich fand diesen schon sehr packend!

Wir sehen uns…
am 18.04.2019 im Kino 😉

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Bei diesem Beitrag und dem nachfolgenden Link handelt es sich um Werbung nach
§ 2 Nr. 5 TMG

Die Bilder und einige Filminfos wurden mir von www.jetztundmorgen.de zur Verfügung gestellt

 

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[Rezension] „Die wilde Rose“, Patricia Cabot (dp)

Format: eBookDie wilde Rose
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 390 Seiten
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS
Erscheinungsdatum: 2. August 2018
ASIN: B07G4FLHYN
Herkunft: lovelybooks Leserunde
Sterne: 4 von 5

Eine Leseprobe gibt es bei dp

Ein historischer Liebesroman

Ich lese nicht oft Romane dieses Genres und wenn, dann sind es historisch basierte Geschichten. Ich fand die Gepflogenheiten der Zeit und die Darstellung des Ortes (England, Yorkshire, 1860) sehr gut getroffen. Abgesehen davon hat die Autorin auch die Umgebung sehr gut und bildhaft beschrieben. Die Stellung der (ledigen) Frau war vollends anders als heute, was auch immer wieder gut ersichtlich wurde. Außerdem kamen die Ausschweifungen des Adels zur Sprache.

Facettenreiche Charaktere

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[Rezension] „Guten Morgen, Genosse Elefant“, Christopher Wilson (KiWi)

Ausgabe: gebundene Ausgabe mit SchutzumschlagGuten Morgen Genosse Elefant
Seiten: 272
Verlag: Kiepenheuer&Witsch
Erscheinungsdatum: 16. August 2018
ISBN-10: 9783462050769
ISBN-13: 978-3462050769
Herkunft: Verlag (keine Rezensionspflicht)
Sterne: 4 von 5

Eine Leseprobe gibt es beim Verlag

Überraschend

Ich muss gestehen, dass ich mir dieses Buch vermutlich kaum angesehen hätte, wenn ich es nicht vom Verlag bekommen hätte. Es ist nicht unbedingt mein Thema, und auch wenn das Cover sehr kreativ und passend ist, stellt es für mich keine sofortige Anziehungskraft her.
Manchmal ist es aber so, dass ich genau deshalb von einem Buch überrascht wurde, wenn ich ihm dennoch eine Chance gab, und genau das passierte hier.

Mitreißend

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2 Kommentare

Verfasst von - 27/10/2018 in Bücher, historisch, Rezension, Roman

 
 
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