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Archiv der Kategorie: historisch

[Rezension] „Mein Name ist nicht Freitag“, Jon Walter (Königskinder)

Ausgabe: gebunden mit Schutzumschlag51H+FBup18L
Seiten: 448
Verlag: Königskinder
Erscheinungstermin: 24. März 2017
ISBN-10: 355156020X
ISBN-13: 978-3551560209
Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Herkunft: Rezensionsexemplar des Verlages
Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eine Leseprobe gibt es hier

Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jh., im amerikanischen Bürgerkrieg.

Sie zeigt hauptsächlich die Auswirkungen des Sezessionskrieges auf die schwarze Bevölkerung, die zum Teil zur Sklaverei verurteilt wurde. Samuel ist davon eigentlich nicht betroffen, denn er lebt in den liberalen Nordstaaten. Doch irgendwie kommt alles anders, und er muss seine komplette Identität niederlegen, inklusive seines Namens.

Samuel gibt eine großartige Hauptfigur ab.

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[Rezension] „Cavalliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“, Mackenzi Lee (Königskinder)

Ausgabe: gebunden 513era2pAmL._SX301_BO1,204,203,200_
Seiten: 496
Verlag: Königskinder
Erscheinungsdatum: 24. März 2017
ISBN-10: 3551560382
ISBN-13: 978-3551560384
Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 4 von 5

Eine Leseprobe gibt es hier

 

Dies ist ein Roman mit historischem Hintergrund.

Er spielt zu Zeiten der Renaissance, wo Cavalliersreisen üblicher Weise dazu genutzt wurden, um den (fast) erwachsenen Männern einen letzten Schliff in Sachen Umgangsformen, Bildung und Weltgewandtheit zu geben.

Monty und Percy begeben sich auf diese Reise.

Beide kommen aus gutem Hause, wenn ihre Hintergründe auch sehr verschieden sind.
Zu Monty hatte ich ein sehr gespaltenes Verhältnis. Er war mir in vielen Situationen zu unbedacht/unüberlegt und derart nur auf seinen Vorteil bedacht, dass ich manchmal nur den Kopf schütteln konnte. Erst gegen Ende des Romans wurde ich einigermaßen mit ihm warm, da man im Verlauf der Geschichte so einiges erfährt und dann auch besser versteht.
Percy hingegen mochte ich sofort. Er war sehr viel bodenständiger, bedachter, umsichtiger und nicht so „laut“. Daher bildete er den perfekten Gegenpol zu Monty.

Montys Schwester Felicity fand ich herausragend.

Sie begleitete die beiden jungen Männer, und obwohl sie nur eine Nebenrolle spielte, zeigte sie viel Präsenz. Zuerst noch züchtig, mit einem Buch oder Nadel und Faden in der Hand, blühte sie zunehmend auf und wurde zu einer starken Persönlichkeit mit viel Charakter. Sie verkörperte im Verlauf eher einen modernen, der Zeit eher unangepassten Frauentyp, was ich sehr mochte.

Die Geschichtsführung ist großartig, mit einem kleinen „aber“.

Dies hier ist quasi ein all-in-one-Roman. Es ist eine historische Abenteuergeschichte, die Humor, List, Tücke und Kampf gleichermaßen in sich vereint. Man findet aber ebenso Anflüge einer Liebesgeschichte und es geht um Schicksal und Tod. Als letztes Element verwendete die Autorin die Mystik, doch das passte für mich nur bedingt ins Konzept. Sicherlich bringt es zusätzliche Spannung, aber mir war es leider etwas zu fantastisch. Abgesehen davon, kam mir das Ende etwas zu abrupt und einfach vor.

Dafür waren die anklingenden Nebenhandlungen sehr gut gewählt.

Es ging unter anderem um Rassismus, Krankheit und (der Zeit angemessene) Bildung bei Frauen. Letzteres betraf Felicity, die hier mit ihrem Denken und Handeln beeindruckte. Montys und Percys Hauptpart war dahingegen das thematisieren von Freundschaft und Homosexualität. Letztere gab es in der damaligen Zeit schon, wurde aber nach Möglichkeit totgeschwiegen. Ich fand es positiv, darüber auch mal in einem Jugendbuch zu lesen.

Insgesamt fand ich das Buch sehr, sehr gut und kann es empfehlen.

Eine abwechslungs- und temporeiche Geschichte, die hervorragend erzählt und daher nie langweilig wurde.

Mehr zum Buch und zur Autorin findet man auf der Verlagsseite

 

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Die 2. LitBlogConvention – Part 3

Hallo ihr Lieben,

und welcome back zum letzten Bericht der #lbc17 (versprochen :mrgreen:)

Die letzten beiden Workshops waren wieder Autorengespräche, und

mein erster Weg führte mich zu Benne SchröderBenne

Der Radiomoderator und Debütautor erzählte munter drauf los, war sehr unterhaltsam, lustig und glänzte mit Fachwissen, dass er sich (nicht nur) durch das sehen aller Folgen von „Sex and the city“ angeeignet hatte. Auch persönliche Gespräche mit Frauen, und zwar solche der pikanten Art, gehörten zur Recherche.
Sein Weg zu LYX war vorerst von Ablehnung gekennzeichnet, aber er hat es geschafft. Zurecht, wie ich schon nach den ersten Seiten seines Romans „In der Liebe ist die Hölle los“ feststellen durfte. Man ist sofort mittendrin und es liest sich toll 🙂
Damit wäre wohl der Beweis angetreten, dass ein Mann einen Liebesroman für Frauen schreiben kann – und daraus macht Benne jetzt sgar eine ganze Reihe 😀

Der 5te und damit letzte Workshop,

führte mich zur Königin des historischen Romans.RGable
Rebecca Gablés Bücher sind ja echte Schwergewichte, trotzdem lese ich sie sehr gerne. Sie sind gut recherchiert, verquicken gekonnt reale mit fiktiven Figuren und fesseln mich jedes mal aufs Neue.
Auch sie erzählte von ihrer Recherche- und Schreibarbeit, was ich sehr interessant fand. Mir war z.B. nicht bewusst, dass es auch Figuren gab, die ihr regelrecht Angst machten, über die sie jedoch trotzdem schrieb.
Auch bei ihr war es so, dass ich noch lange hätte zuhören können.

Als letzte Station stand das „Get together“ auf dem Programm,

wo wir uns auch über das Buffet hermachten. Diesmal vegetarisch, lecker, aber letztes Jahr war es besser. Gut, das ist zum einen Geschmacksache und darüber hinaus meckern auf hohem Niveau 🙂

FAZIT: Ein toller Tag, der viel mehr bot als man (leider) wahrnehmen konnte. Viele, tolle Veranstaltungen, informative Stände, leckeres Essen – was will man mehr

Aber eins muss ich noch loswerden.

Es gab dieses Jahr einige Veranstaltungen, die ich auch noch gerne besucht hätte. Zwei davon waren z.B. „Tomi Ungerer – ein eigener Kosmos“ und Torsten Woywod und seine 100 „Bookshops around the world“. Aber leider, leider überschnitten sich ja immer mehrere Veranstaltungen. Geht halt nicht anders.
Dafür habe ich mich im Foyer bei den Verlagen informiert und die Programme mitgenommen.
Was ich dieses Jahr super fand, war der Fotobulli. Verkleidet habe ich mich allerdings nicht – ich bin lieber ich 😉Mitbringsel.jpg

Bleibt noch DANKE zu sagen für die nette und reichliche Bewirtung, für gute Laune, viel Abwechslung, starke Nerven und für das prall gefüllte Goodiebag!

DANKE, DANKE, DANKE!

See you next year at #lbc18 😉

Wenn ihr jetzt noch Lust habt, dann schaut euch noch meine Zusammenstellung an.
Viel Spaß!

 

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Jetzt stehen sie fest…

… die Gewinner des Leserpreises von lovelybooks.lp-logo-2016

In den letzten Wochen konntet ihr eure besten Bücher des vergangenen Jahres erst nominieren, und dann hattet ihr bis zum 22. November die Möglichkeit, diesen Büchern per Abstimmung zum begehrten Leserpreis zu verhelfen.

Hier könnt ihr nochmal nachlesen, wie ich nominiert und abgestimmt habe.

Nun aber zu den Ergebnissen.
Es gab nicht viele, aber trotzdem einige Überraschungen!
Ich präsentiere euch nur die Erstplatzierten und die Platzierungen meiner Favoriten. Die weiteren Platzierungen könnt ihr bei lovelybooks nachlesen.

Ich sage allen Preisträgern herzlichen Glückwunsch !

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Jetzt geht’s um die Wurst…

Ich schrieb ja vor ein paar Tagen im Beitrag „lovelybooks tut es wieder“, dass ihr Bücher für den Leserpreis nominieren könnt.leserpreis2016_300250_abstimmen

Diese Abstimmungsphase ist beendet, ausgezählt, und nun geht es um die Wurst,
bzw. es findet die Finale Abstimmung zum Leserpreis statt.

Noch ca. 7 Tage habt ihr Zeit, mehr verrät euch der Countdown auf der Leserpreisseite von lovelybooks.

Nehmt teil, und verhelft eurer Lieblingsautorin/eurem Lieblingsautor aufs Treppchen.
Hierzu könnt ihr einfach das lovelybooks-Leserpreis-Banner anklicken, meldet euch auf der Seite an und seht die Kategorien durch.

Entgegen meiner ursprünglichen Aussage habt ihr auch diesmal drei Stimmen, bzw. ihr könnt euch für drei Bücher entscheiden.

Meine Wahl ist schon gefallen, und ich habe es mir auch diesmal wieder nicht leicht gemacht, obwohl die Auswahl diesmal wesentlich übersichtlicher war.

Das sind meine Votes (Rezensionen zum Titel sind rot geschrieben):

Romane: „Unterleuten“ (Juli Zeh), „Wintersonnenglanz“ (Gabriella Engelmann), „Dem Horizont so nah“ (Jessica Koch)

Krimi & Thriller: „Die Flut“ (Arno Strobel), „Wolfsspinne“ (Horst Eckert), „Interview mit einem Mörder“ (Bernhard Aichner)

Fantasy & Science Fiction: „Wedora“ (Markus Heitz), „Aschenkindel“ (Halo Summer), „Book Elements – Die Welt hinter den Buchstaben“ (Stafanie Hasse)

Jugendbücher: „Mein Herz wird dich finden“ (Jessi Kirby), „Infernale“ (Sophie Jordan), „Elanus“ (Ursula Poznanski)

Kinderbücher: „Mein Freund Button“ (Ross Antony/Sabine Zett), „Alea Aquarius 2“ (Tanya Stewner), „George“ (Alex Gino)

Liebesromane:
„Dieses mal für immer?“ (Torine Mattutat), „Eine Schildkröte macht noch keinen Sommer“ (Emma Wagner), „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ (Petra Hülsmann)

Erotische Romane:
„The Club – Flirt“ (Lauren Rowe)

Historische Romane: „Vergeltung im Münzhaus“ (Petra Schier), „Gefangene der Wildnis“ (Gabriele Ketterl)

Humor: „Ein Job für Mr. Grey“, „Im Urlaub mit Mr. Grey“, „Frohes Fest mit Mr. Grey“ (Emily Bold)

Sachbuch- und Ratgeber: „Wir Kassettenkinder“ (Stefan Bonner/Anne Weiss)

Bestes Hörbuch:
„Magisterium – Der Schlüssel aus Bronze“ (Cassandra Clare)

Bestes E-Book only:
„Jahreszeiten“ (Jennifer Wolf), „Book Elements“ (Stefanie Hasse)

Bester Buchtitel:
„Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ (Joachim Meyerhoff), „Das Ende der Welt ist auch nicht das, was es mal war“ (Sebastian Niedlich), „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ (Becky Chambers)

Bestes Buchcover: „Flawed“ (Cecilia Ahern), „Pandora“ (Eva Siegmund), „Das Paket“ (Sebastian Fitzek)

Jetzt seid ihr dran: Wem gönnt ihr den Sieg?

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LovelyBooks tut es wieder…

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Bereits zum achten mal lobt die größte deutsche Literaturplattform LovelyBooks den Leserpreis aus – und ihr könnt mitbestimmen. Damit könnt ihr quasi mittendrin, statt nur dabei sein!

Welche Bücher, die im Zeitraum November 2015 bis Oktober 2016 erschienen sind, waren eure Lieblinge, und werden sie es auf das begehrte Treppchen schaffen? Diese Frage gilt es zu beantworten, und das geschieht in zwei Schritten. Read the rest of this entry »

 

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[Rezension] „Vergeltung im Münzhaus“, Petra Schier (Rowohlt)

Ausgabe: Taschenbuchvergeltung-im-munzhaus
Seiten: 512
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 26. August 2016
ISBN-10: 3499269589
ISBN-13: 978-3499269585

Eine Leseprobe gibt es hier

Inhalt
Morde und Drama im Mittelalter. Adelina muss erneut sich und ihre Lieben schützen
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3 Kommentare

Verfasst von - 18/10/2016 in Bücher, historisch, Krimi, Rezension

 

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