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[Rezension] „The hate u give“, Angie Thomas (cbt)

30 Jun

 

Ausgabe: TaschenbuchThe hate u give
Seiten:
528
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 26. Dezember 2018
ISBN-10: 3570312984
ISBN-13: 978-3570312988
Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

Amnerkung: Ich entschuldige mich schon vorher dafür, dass vielleicht nicht alles 100% politisch korrekt ist

Stark

Dieses war eins der wenigen Bücher, die mich dieses Jahr bisher anhaltend beeindrucken konnten.

Es erzählt die Geschichte von Starr, einem afroamerikanischen Mädchen. Ich durfte in ihren Alltag eintauchen, der mal im verarmten Viertel und teilweise auch im Umfeld ihrer besser situierten, weißen Mitbürger spielt.
Ihre Heimat ist das Ghetto, doch sie wurde von ihren Eltern in dem Maße gefördert, was sie sich erlauben konnten. Sie wollten ein besseres Leben für Starr und schickten sie daher auf eine Schule, auf die vornehmlich weiße Kinder gehen, da sie sich dort eine bessere Schulbildung für ihre Tochter versprachen.

Eindrücklich

Starr wandelt daher mit je einem Fuß in zwei verschiedenen Welten und versucht sich darin zurechtzufinden , dazuzugehören und Freundschaften zu knüpfen. Ich persönlich fand es erstaunlich wie gut ihr das gelang, die anderen Figuren im Buch sahen das aber teilweise anders bzw. zwiespältig. Sie sah sich daher immer wieder mit Vorwürfen verschiedener Art konfrontiert.
Im Laufe der Geschichte werden viele konfliktbehaftete Themen aufgegriffen, wie z.b. Bandenkriege, Rassismus oder Mobbing und hier ging es nicht nur um die klischeehafte Darstellung ‚Schwarz gegen Weiß‘. Ich fand die Darstellung dieser Themen nicht überzogen und auch nicht übermäßig wertend. Es war eher so, das alles sehr sachlich, fair und realistisch dargestellt wurde. Damit ließ die Autorin mir als Leserin genügend Spielraum um die Situationen selber werten zu können. Emotionen wie Zustimmung, Fassungslosigkeit, Erleichterung oder Mitgefühl ergaben sich somit von ganz alleine.

Nachdenklich

Dieses Buch ließ mich traurig, nachdenklich und hoffnungsfroh zugleich zurück. Ich fand die Darstellung der heutigen Situation in den USA sehr gut gelungen. Allerdings kann man diese Geschichte nicht auf Amerika alleine begrenzen. Vieles von dem was ich gelesen habe, findet tagtäglich in dem Leben von fast jedem statt. Der einzige Unterschied ist, dass man es sich nicht immer so bewusst macht. Daher hatte dieses Buch auch einen Lerneffekt für mich. Ich habe über mich selber nachgedacht und über meine Einstellungen zu verschiedenen Themen. Außerdem hat es mir klar gemacht, dass man vor allen Dingen zu sich selber und seinen Überzeugungen stehen sollte.
Doch bevor ich jetzt noch mehr Spoiler oder Lobhudeleien loslasse, nur noch eins: lest dieses Buch!

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Dieses Buch habe ich im Rahmen der #Bleibdu -Kampagne von der Netzwerkagentur Bookmark in Kooperation mit Authors Assistant erhalten.
Für mehr Infos und Artikel zum Thema, schaut auch mal hier vorbei -> https://bleibdu.de/

 

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