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[Rezension] „Der Kreidemann“, C.J. Tudor (Goldmann)

14 Aug

Ausgabe: gebunden mit SchutzumschlagDer Kreidemann
Seiten: 384
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: 29. Mai 2018
ISBN-10: 344231464X
ISBN-13: 978-3442314645
Herkunft: Buchflüsterer
Sterne: 4 von 5

Eine Leseprobe gibt es beim Verlag

Eine Geschichte über die Zeiten hinweg

Dieser Thriller beginnt gruselig, auch wenn ich das Szenario noch nicht so richtig einzuordnen wusste. Damit hat es die Autorin von Anfang an geschafft mein Interesse zu wecken und mich letztlich von Seite zu Seite zu ziehen.

Sehr spannend, aber mit viel Romananteil

Obwohl es nach dem Eingangsteil gemächlicher weiter ging, herrschte unterschwellig immer eine gewisse Spannung. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber stetig, was nicht zuletzt daran lag, dass sie in zwei Zeitebenen abläuft.
Man erlebt die Hauptfiguren in der Vergangenheit, als sie noch Kinder waren und 30 Jahre später. In Teilen hat sich die einstige Kinderbande aufgelöst, doch als Kreidezeichnungen ins Spiel kamen wurde schnell klar, dass dieser Kreis irgendwie geschlossen werden würde, da hier der Schnittpunkt zur Verknüpfung lag. Der Weg dorthin war sehr spannend und teils unerwartet.
Interessant fand ich die gesellschaftspolitische Seite des Thrillers, denn auch hier gibt es reichlich Stoff zum grübeln und nachdenken, was die Geschichte umso interessanter machte.

Interessante Figuren bestimmen die Geschichte

Was ich der Autorin hoch anrechne, ist die Plastizität des Settings und der Figuren. Alles wirkte real und greifbar, egal welche Szene ich gerade las, ob spannend oder eher erzählend. Das bewirkte, dass mein Kopfkino ansprang und nach und nach (thrillerlike) ein Eigenleben entwickelte. Der Skizzierung der Figuren kam dabei besonders viel Aufmerksamkeit zu und zwar völlig unabhängig, ob es sich um Haupt- oder Nebencharaktere handelte.

Für mich war es kein typischer Thriller, aber dennoch ein sehr facettenreiches und spannendes Lesevergnügen, mit einem etwas gruseligen Ende.

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2 Kommentare

Verfasst von - 14/08/2018 in Bücher, Krimi, Rezension

 

2 Antworten zu “[Rezension] „Der Kreidemann“, C.J. Tudor (Goldmann)

  1. nilibine70

    14/08/2018 at 12:48

    Den guten hab ich auch noch daheim im RuB… vielleicht les ich den ja doch als nächstes 😉

     
  2. laberladen

    01/09/2018 at 23:06

    Ich hab das Buch ähnlich empfunden wie Du. Das Buch bzw. der Schreibstil der Autorin wird oft mit Stephen King verglichen und das finde ich auch – durchaus ein Kompliment, denn ich liebe Stephen Kings Bücher sehr. Auch die ruhigere Erzählweise, die besondere Atmosphäre und das Kleinstadtflair haben mir sehr gut gefallen.
    Ich hoffe, dass noch viel mehr solche Bücher von der Autorin kommen!

    LG Gabi

     

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