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[Festival] 1. Nachlese zur Phantastika in Oberhausen (Samstag, Part 1)

06 Sep

Am letzten Samstag stand für mich die Phantastika auf dem Plan.Plakat.jpg
Sie versprach keine Convention und keine Buchmesse zu sein, sondern ein All-in-One-Event. Ob sie das halten konnte, lest ihr hier.

Viele Lesebegeisterte kennen die Buchmessen in Leipzig oder Frankfurt, rannten sich dort schon die Füße platt, redeten mit Verlagsvertretern, Autoren, anderen Bloggern/Lesern und hörten sich Vorträge an. Am Ende, platt aber glücklich, fuhr man nach Hause, mit vielen Eindrücken im Gepäck.
Nun war das Congresscenter von recht übersichtlicher Größe, doch das täuschte. Denn: am Ende, platt aber glücklich, verließ ich Samstag das Gebäude – soviel vorweg.Fahnen.jpg

Als ich ankam war der Ansturm übersichtlich. Vielleicht war das Wetter einfach zu gut, um den Tag drin zu verbringen. Für den Veranstalter war das natürlich sehr schade, ich persönlich fand das aber nicht schlecht, denn so herrschte nicht das übliche Gedränge.
Nach der Taschenkontrolle ging es auch schon los.

In fünf Räumen fanden Veranstaltungen statt, und wer das Staraufgebot vorher kannte, der wusste, dass die Entscheidung schwer werden würde. Ob Fantasy oder Science Fiction, hier wurde viel geboten.
So führte mich mein erster Weg zu Rebecca Hohlbein & Knödelbert. Rebecca stellte ihr neues Buch vor, der Moderator/Youtuber Knödelbert unterstützte sie dabei. So erlebte ich eine Lesung mit lockerem Dialog, wobei man merkte, dass die beiden noch nicht ganz eingespielt sind. Das wirkte aber nicht störend, sondern eher liebenswert.
Danach nahm ich mir ein wenig Zeit, begutachtete schon mal die ersten Stände, bevor ich mich auf ein Experiment einließ.LievenLLitaer
„Klingonisch lernen“ stand auf dem Plan…. na dann 😉 Lieven L. Litaer, einer der wenigen Menschen weltweit, die perfekt klingonisch sprechen, hat seinen Zuhörern einen Eindruck dieser Kunst vermittelt. Ich kann jetzt nicht viel mehr als vorher, aber ich bin tatsächlich nachhaltig beeindruckt! Großes Kino, kann ich nur sagen.
Dann ging es für mich nochmal zu den Buchständen und von dort weiter zu einem Weltstar.
Ian Beattie, bekannt durch die Rolle des Königsgardisten Meryn Trant in der TV-Serie „Game of Thrones“, gab sich die Ehre. Er leitete, zusammen mit einem Stunt-Coordinator, einen Schwertkampf-Workshop. Dabei wurde nicht nur gekämpft, es wurde auch munter geplaudert und ich erlebte einen lustigen, mitteilsamen Schauspieler, der sich nicht zu schade war, auch mal auf die Knie zu gehen oder sogar auf dem Boden herum zu kriechen. Er nahm sich selbst nie zu wichtig, und sparte gegenüber den Teilnehmern nicht mit Lob. Wenn man dann aber während der Kämpfe seine Mimik und Gestik begutachtete, konnte man den ehrgeizigen Schauspieler in ihm erkennen. Das war schon sehr beeindruckend!
IanBeattie3    IanBeattie2.jpg
Natürlich, gab es noch viel mehr zu sehen und zu erleben, aber ich mache hier eine kurze Pause. Freut euch schon auf den zweiten Teil, in dem es auch um den deutschen Phantastikpreis gehen wird 🙂

 

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