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[Rezension] „Tage zum Sterneflücken“, Kyra Groh (blanvalet)

23 Dez

Ausgabe: Taschenbuch5175xbaxrrl-_sx314_bo1204203200_
Seiten: 480
Verlag: Blanvalet
Erscheinungstermin: 14. März 2016
ISBN-10: 3734101751
ISBN-13: 978-3734101755
Preis: 9,99 [D], € 10,30 [A], CHF 13,90*
Herkunft: Rezensionsexemplar

Eine Leseprobe gibt es hier

Inhalt
Kommen sie zusammen oder nicht? Das ist hier die Frage…

Meinung und Fazit
Highschool- oder Universitäts-Geschichten mit einem hin und her der Gefühle kennt man zur Genüge. Ich habe sie oft etwas anstrengend gefunden, besonders wenn es sich um Reihen handelte. Hier aber zeigt die Autorin, dass es auch kurz und knackig geht, ohne dabei oberflächlich zu wirken.
Der frische, junge und manchmal freche Schreibstil ist vielfach mit Humor gespickt, was die Geschichte sehr unterhaltsam macht. Daneben werden aber auch Themen angesprochen, die nicht so locker zu nehmen sind. Eins wirft fast schon ethisch/moralische Fragen auf, allerdings ohne dabei die Hauptgeschichte zu erdrücken.
Die Hauptfiguren (Layla und Julius) sind hervorragend ausgearbeitet. Sie wirken sehr natürlich, sympathisch, authentisch und harmonieren (bei allem hin und her) sehr gut miteinander. Auftretende Konflikte/Zwickmühle werden gut und nachvollziehbar dargestellt, so dass man selbst als Leser ins grübeln kommt. Ich stellte mir mehr als einmal die Frage, wie ich auf manche Begebenheit reagiert hätte.
Einen nicht unbeträchtlichen Anteil nehmen auch die Nebenfiguren und deren Geschichten ein. Sie sind ebenso glaubhaft, überraschen auch manchmal und bereichern die Geschichte ungemein.

Bei allem Lob gab es aber auch zwei Szenen die mir fehlten, bzw. die ich nicht ausreichend dargestellt fand. Die eine betrifft die Krankheit von Laylas Mutter. Diese kommt zwar zur Sprache, aber die Emotionen, die zwangsläufig damit einhergehen, fand ich persönlich zu dürftig dargestellt.
Die zweite Kritik betrifft Julius´ Freundin. Ich hätte sehr gerne noch ein oder zwei Sätze mehr gelesen, wie es ihr am Schluss erging.
Trotz dieser, mir fehlenden Stellen muss ich anmerken, dass es sich bei beiden Charakteren um Nebendarsteller handelte. Wenn man die Hauptgeschichte zu Grunde legt, dann wäre es vielleicht auch zuviel verlangt, diese beiden Rollen derart auszuschmücken.

Eine wunderbare Geschichte für gemütliche Leseabende.

Die Autorin
Kyra Groh, geboren 1990, hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Sie lebt in Frankfurt, wo sie als Texterin arbeitet. (Quelle: blanvalet)

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