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[Rezension] „Lebe deinen Beat“, Martin Klapheck (Goldegg)

23 Dez

Ausgabe: gebunden0297bux_lebe-deinen_beat-207x330
Seiten: 236
Verlag: Goldegg Verlag
Erscheinungstermin: 1. September 2016
ISBN-13: 978-3903090460
Preis: € 19,95 [D]
Herkunft: Rezensionsexemplar

Mehr über das Buch und Leseprobe unter http://www.lebedeinenbeat.de/

Inhalt: Dem langweiligen Alltag ein Schnippchen schlagen

Meinung und Fazit
Das Buch setzt an einem Punkt an, welcher durchaus den momentanen Zeitgeist trifft.
In Zeiten, wo der Burnout durch den Boreout abgelöst (oder ergänzt) wurde, ist durchaus die Frage erlaubt, woher das kommen mag.
Der Autor sieht häufige Gründe darin, dass man sich den unvermeidlichen Alltagsgeschäften wie selbstverständlich hingibt. Gleichzeitig stellt er die Frage, ob wirklich alles so unvermeidlich ist oder ob es nur so scheint.

Was man in diesem Buch nicht findet, sind Patentrezepte. Aber
es wird mit wichtigen Stilmitteln gearbeitet. Hierzu gehört der berüchtigte „Spiegel“ ebenso, wie Musik und Vorbildfiguren.
Ich habe mich besonders am Anfang dabei ertappt, dass ich still in mich hineinlächeln musste, weil ich mich selbst zum Teil erkannte. Außerdem wuchs bei vielen Sätzen die Erkenntnis, dass der Autor durchaus recht mit seiner Meinung hat. Zumindest zum Teil, denn er hat es schließlich nach diesem „Konzept“ geschafft und führt zudem auch noch andere prominente Beispiele an. Ob das Buch aber jedem helfen kann stelle ich mal in Frage. Wo kämen wir hin, wenn wirklich jeder nur noch darauf hört was ihm gut tut? Kann eine Gesellschaft so fortbestehen? Aber gut, man kann ja auch erstmal mit kleinen Dingen starten…

Ein wichtiger Bestandteil des Buches ist die Musik.
Kaum etwas ist besser in der Lage Gefühle zu transportieren, als die Musik. So ist jedes Kapitel mit einem Musikstück unterlegt, welches man sich per Scan-Code anhören kann. Das hat mich persönlich sehr angesprochen.

Trotz einiger Bedenken, hat mir der Grundtenor des Buches gefallen.
Wenn man unzufrieden ist, dann sollte man etwas ändern. Das Buch ermuntert zu etwas mehr Egoismus, zu mehr Gelassenheit, zu Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Vor allem soll man auf sich und seinen Körper hören. Gute Ansätze mit denen man das eigene Leben überdenken und daran arbeiten kann. Inwieweit das möglich ist, muss individuell entschieden werden.

Der Autor
Warum nicht mal etwas völlig Verrücktes tun? Die meisten Menschen träumen zwar davon, aus der grauen Monotonie ihres Alltags auszubrechen – doch genau dabei bleibt es meist.
Einer, der sich getraut hat, ist Erfolgsanstifter Martin Klapheck: Nach 23 Jahren als Bankkaufmann war ihm die Vorstandsposition so gut wie sicher – doch die Frage „War das schon alles?“ bereitete ihm schlaflose Nächte. Für Klapheck Grund genug, die Reißleine zu ziehen, um aus der Reihe zu tanzen und etwas Neues, Kreatives und Erfüllenderes zu tun.
Das Ergebnis: Als „Piano-Referent“ begeisterte der leidenschaftliche Klavierspieler und Keynote-Speaker bereits mehr als 100.000 Menschen mit seinen einzigartigen Vorträgen.[…]
(mehr auf http://www.lebedeinenbeat.de/)

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