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[Rezension] „Vierzehn“, Tamara Bach (Carlsen)

18 Okt

Ausgabe: gebunden mit Schutzumschlagvierzehn
Seiten: 112
Verlag: Carlsen
Erscheinungstermin: 29. September 2016
ISBN-10: 3551583595
ISBN-13: 978-3551583598
Vom Verlag empfohlenes Alter: 14 – 20 Jahre
Meine Empfehlung: für alle junggebliebenen

Eine Leseprobe gibt es hier
Inhalt
Ein Tag im Leben von Beh, mit Höhen und Tiefen und allem was dazu gehört

Meinung und Fazit
Als ich dieses Buch bekam wusste ich noch nicht, ob es in der Lage sein würde, mich überzeugen zu können.
Die ersten Seiten waren auch eine echte Herausforderung, denn der Leser wird beständig mit „Du“ angesprochen. Man soll sich vorstellen, dass man selbst die Geschichte erlebt. Als ob das nicht schon gewöhnungsbedürftig genug wäre kam hinzu, dass sie zu 80% aus kurzen, teilweise abgehackt wirkenden Sätzen besteht. Im Zusammenhang erzählen sie Dialoge, aber manchmal auch nur Gedanken oder von (unterlassenen) Taten. Insgesamt gesehen also erstmal keine leichte Kost.
Doch irgendwann merkte ich, wie Beh, deren richtigen Namen man erst zum Ende hin erfährt, es schaffte mich einzufangen. Sie nahm mich einen Tag lang auf einen Rundgang durch ihre Welt mit.
Ich kam mir ein wenig vor wie auf einer Traumreise. Obwohl alles so straff aufeinander folgte und dadurch manchmal unruhig wirkte, empfand ich plötzlich Sympathie für ein Mädchen, dass ich gar nicht wirklich kannte. Ich fragte mich, ob sie überhaupt echte Freunde hat, litt und ärgerte mich mit ihr oder lächelte still in mich hinein. Es waren sogar oft die kleinen Gedanken, Sätze oder Gesten, die ich besonders schön fand.
Letztlich war ich fast traurig, als Beh ins Bett verschwand, und der Tag vorüber war, denn ich hätte gerne noch mehr von ihr erfahren. Ich hätte gerne gewusst, wie es weiter geht, denn einige Fragen blieben offen und manche Situation wurde nicht geklärt. Gestört hat mich das allerdings nicht, und vielleicht war es auch gut, dass es so endete. Meine Traumreise hatte ein Ende, ebenso wie dieses Buch.

Als ich dieses Buch bekam wusste ich noch nicht, ob es in der Lage sein würde, mich überzeugen zu können. Als ich dieses Buch beendete, war ich begeistert!

Die Autorin
Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, „Marsmädchen“, wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für „Was vom Sommer übrig ist“. 2014 stand „Marienbilder“ auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin. Ihr neuestes Buch heißt „Vierzehn“ und ist ebenfalls bei Carlsen erschienen. (Quelle: Carlsen)

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 18/10/2016 in Bücher, Rezension

 

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Eine Antwort zu “[Rezension] „Vierzehn“, Tamara Bach (Carlsen)

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