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[Rezension] „Infernale“, Sophie Jordan (Loewe)

12 Feb

Ausgabe: gebunden7651
Seiten: 384
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016
ISBN-10: 378558167X
ISBN-13: 978-3785581674
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Inhalt
Was macht einen Mörder aus? #SeiMehrAlsDeineGene

Meinung und Fazit
Ich hatte schon einige Jugendbücher in der Hand, die mich begeistern konnten. Doch ich habe lange kein Jugendbuch mehr gelesen, welches mich auf Grund der Themenauswahl derart in seinen Bann gezogen hat.

Schon nach den ersten Seiten war ich tief in der Geschichte versunken, hatte die Autorin doch ein Thema aufgegriffen, welches schon vor Jahren heiß diskutiert wurde (klick). Die zentralen Fragen waren, ob uns unsere Gene wohl möglich zu Mördern machen, und wie andere damit umgehen.
Sicherlich ist es für jede Gesellschaft wünschens- und erstrebenswert, mit bestimmten Normen und Werten das Zusammenleben zu regeln. Gewalt in jeglicher Form sollte abgelehnt werden, doch das was in dieser Geschichte passiert ist eine Vorab-Selektion, weil man „nur eventuell“ dieser Norm nicht entsprechen könnte.

Die zentrale Hauptfigur ist zunächst Davy, ein Wunderkind par excellence. Von jetzt auf gleich gerät ihr Leben aus den Fugen, und wie ihr Umfeld damit umgeht ist schockierend, aber nicht verwunderlich. Ab diesem Zeitpunkt werden noch ganz andere, vielfältige und nicht gerade einfache Themen in die Geschichte eingewoben. Man trifft auf Höhen und Tiefen der Freundschaft, Mobbing, Stigmatisierung, Instrumentalisierung, diverse menschliche Abgründe und vieles mehr.
Diese Mischung war es, welche mich stetig neu begeisterte und immer weiter lesen ließ.

Davy bleibt aber nicht die einzige Hauptfigur, denn sie gerät in eine Subkultur, die noch weitere hervorragende Charaktere zu bieten hat. Selbst die Nebendarsteller waren so gut ausgearbeitet und einbezogen, dass sie anhaltend im Gedächtnis haften blieben. Das Zusammenspiel Aller ist es, welches ein auf und ab der Spannung garantiert. Hier und da gibt es noch Potential nach oben, aber da diese Geschichte als Dilogie verfasst wurde, ist noch Raum dafür da.

Die Autorin hat mir in diesem Buch eine Geschichte präsentiert, die auf den ersten Blick einfach und vorhersehbar wirkt, und doch hält sie sehr viele Überraschungen bereit.
Die vielfältigen, gesellschaftlich diskutierten Themen wirken bereichernd auf die Handlung ein und gestalten das lesen kurzweilig und spannend.
Ich warte jetzt schon auf den zweiten Teil!

Die Autorin
Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf und landete mit ihrer Firelight-Trilogie einen internationalen Bestseller. 2016 legt sie mit „Infernale“ den Auftakt einer packenden Liebesgeschichte vor, die durch geschickt platzierte gesellschaftskritische Anklänge zum Nachdenken anregt. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. (Quelle: Loewe)

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3 Kommentare

Verfasst von - 12/02/2016 in Bücher, Rezension

 

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3 Antworten zu “[Rezension] „Infernale“, Sophie Jordan (Loewe)

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