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[Rezension] „Tödliche Besessenheit“, Elke Schwab (Solibro)

15 Okt

Ausgabe: Taschenbuch9783932927959
Seiten: 336
Verlag: Solibro Verlag
Erscheinungsdatum: 2. September 2015
ISBN-10: 3932927958
ISBN-13: 978-3932927959

Hier gibt es die Leseprobe

Inhalt
Ein weiterer Fall für die Ermittler Lukas Baccus und Theo Borg

Meinung und Fazit
Dies war nicht mein erster Krimi von Elke Schwab und bestimmt auch nicht mein letzter.
Von Anfang an baute sich Spannung auf, die in gutem Wechsel mit ruhigeren Passagen erst richtig zur Geltung kam.
Elke Schwab führte mich in tiefe menschliche Abgründe, die dem Krimi einen Hauch Thrill verliehen, da ich zumindest einen vagen Einblick in das Seelenleben, Denken und Bestreben des Täters bekam. Diese Stellen fand ich oft sehr gruselig, weil sie Bilder in meinem Kopf erzeugten, die ich so schnell nicht mehr los wurde, weil sie unwillkürlich weiter gesponnen werden wollten.
Die Geschichte ist etwas verschachtelt, was ich aber nicht als Nachteil empfand, sondern eher das Gegenteil war der Fall. Die Geschichte profitierte davon, weil sie kaum vorherzusehen war. Dafür nahm ich gerne in kauf, dass ich mir die beteiligten Personen und ihre „Funktionen“ gut merken musste.
Das Ermittlerduo hat mir sehr gut gefallen. Die Figuren schienen gut ausgereift und bodenständig zu sein. Trotzdem boten sie auch Reibungspunkte, besonders im privaten Bereich, was die Authentizität allerdings nur noch unterstrich. Sie glänzten mit ihrer Präsenz und ich habe ihren Weg sehr gerne verfolgt, selbst wenn ich manchmal missbilligte was dort vor sich ging. So ist das Leben…
Nicht weniger interessant waren allerdings die Nebenfiguren, die einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Geschichte beitrugen. Daher ist der Begriff „Nebenfigur“ auch nur bedingt passend, soll aber hier trotzdem Verwendung finden, denn die Verweildauer dieser Figuren war nun mal oft nicht lang. Ihre Nachhaltigkeit bzw. der Wiedererkennungswert war allerdings sehr wohl gegeben, was mich beeindruckt hat.

Elke Schwab schreibt einfach gute Krimis, dass hat sie auch hier wieder bewiesen. Sehr lesenswert!

Die Autorin
Im Nordosten von Frankreich in einem alten elsässischen Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit Lebensgefährte samt Pferden, Esel und Katzen.
Elke Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik.
Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. 2001 brachte sie ihr erstes Buch auf den Markt. Seitdem sind fünfzehn Krimis und sechs Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden. Ihre Krimis sind Polizeiromane in bester „Whodunit“-Tradition. Neben Baccus und Borg ist Hauptkommissar Kullmann eine ihrer Hauptfiguren. 2013 erhielt sie den Saarländischen Autorenpreis der „HomBuch“ in der Kategorie „Krimi“. Im selben Jahr folgte der Kulturpreis des Landkreises Saarlouis für literarische Arbeit mit regionalem Bezug. 2014 erhält sie zum 2. Mal in Folge den „HomBuch“-Krimipreis. (Quelle: Solibro)

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2 Kommentare

Verfasst von - 15/10/2015 in Bücher, Krimi, Stöckchen

 

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2 Antworten zu “[Rezension] „Tödliche Besessenheit“, Elke Schwab (Solibro)

  1. Daggi

    22/11/2015 at 12:20

    Ich war zwar schon an Lesungen von Elke Schwab im Rahmen der Saarländischen Buchmesse, aber gelesen habe ich noch nichts von ihr, ich glaube, das sollte ich dringend nachholen, immerhin liegt ja schon ein Buch von ihr auf dem SuB 😉

     
    • lesenundmehr

      25/11/2015 at 01:48

      Das war nicht mein erstes Buch von ihr, und ich finde sie immer sehr gut 🙂 Viel Spaß!

       

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