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[Rezension] „Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“, Tanya Stewner (Oetinger)

11 Okt

Ausgabe: gebunden4867210f175a2a02d6540a10fde499ba
Seiten: 320
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2015
ISBN-10: 3789147478
ISBN-13: 978-3789147470
Vom Verlag empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Hier gibt es eine Leseprobe

Inhalt
Auftakt einer neuen, magisch-abenteuerlichen Kinderbuchreihe von Tanya Stewner

Meinung und Fazit
Wenn man als Erwachsener den Titel und Klappentext eines Kinderbuches liest, dann weiß man häufig wo die Geschichte hinführen wird. Man sollte aber nicht vergessen: es ist ein Kinderbuch, und meinem Kind war der Klappentext ziemlich egal. Jeder Satz der beim vorlesen meine Lippen verließ wurde begierig aufgesaugt, es wurde gebangt und der Lösung des Rätsels um Aleas Krankheit entgegengefiebert.
Wir haben sehr viel gelacht, denn die Alpha-Crew, zunächst bestehend aus drei Mitgliedern, war wirklich drollig. Alea ist zwar die tragende Hauptfigur, doch ohne die Unterstützung der anderen Figuren wäre die Geschichte nicht gelungen. Daher muss man sagen, dass hier viele Figuren nahezu gleichbedeutend nebeneinander stehen, und so kann sich jeder Leser aussuchen wen er am liebsten hat. Ich persönlich fand alle toll, weil sie so unterschiedlich waren.

Was nicht nur mir, sondern auch meiner Mitleserin sehr gefallen hat war, dass die Autorin sehr viel Phantasie walten ließ, was den Fortgang der Geschichte anging.
Es wurde eine abenteuerliche Seereise, auf der so manche Unwegbarkeiten überstanden werden mussten. Ganz toll und sehr lustig fand ich beispielsweise auch die Art der (Nach-)Namens- und Reisezielfindung. Als später noch weitere Figuren hinzu kamen, war es um mich geschehen. Spätestens ab jetzt war selbst ich wie gebannt, denn die Geschichte bekam eine sehr geheimnisvolle Note und dazu eine entscheidende Wende. Am Ende war nicht nur meine Tochter geknickt, dass es nun zu Ende war und wir auf den nächsten Band warten müssen.

Auch die Dialoge sollen nicht unerwähnt bleiben. Von lustig, über traurig bis hin zu pädagogisch war alles dabei, wobei nie mit dem erhobenen Zeigefinger gewunken wurde.
Ich lese gerne Kinderbücher weil sie nicht so verkopft und oftmals herrlich direkt, manchmal vielleicht auch ein wenig inkorrekt sind. Letzteres allerdings ohne wirklich böswillig zu wirken, und wenn es z.B. zu (erzieherischen) Reibungspunkten kommt, dann nehme ich das liebend gerne als Gesprächsanlass. Das Abenteuer steht hier aber deutlich im Vordergrund, und so sollte es auch sein.

Hier bekommt man ein wunderbares Kinderbuch, dass für mich wie eine Mischung aus Pipi Langstrumpf, Jack Holborn und der kleinen Meerjungfrau anmutete. Nicht abgekupfert, aber genauso abenteuerlich und phantasievoll. Ein toller Reihenauftakt und ein Lesespaß für Kinder und Erwachsene!

Die Autorin
Tanya Stewner, geboren 1974 in Wuppertal, träumte bereits mit 10 Jahren davon, Schriftstellerin zu werden. Der Traum wurde wahr: Die Autorin der Bestseller über »Liliane Susewind« hat eine riesige Fangemeinde, und ihre Leser warten sehnsüchtig auf jedes neue Buch von ihr. (Quelle: Oetinger)
Mehr über Tanya Stewner gibt es unter http://tanyastewner.de/

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