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[Rezension] „Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb“, Tanya Stewner (KJB)

13 Mrz

Ausgabe: gebundenDer Sommer in dem die Zeit stehenblieb
Seiten: 320
Verlag: FISCHER KJB
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2015
ISBN-10: 3596854261
Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 12 Jahre
Meine Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Eine Leseprobe gibt es hier

Inhalt
Ein geheimnisvoller Junge wirbelt Julis Leben durcheinander, aber hat die Liebe überhaupt eine Chance?

Meinung und Fazit
Ganz im Gegensatz zum Titel, bleibt die Zeit beim lesen des Buches keineswegs stehen. Sie verfliegt so schnell, dass man es gar nicht mitbekommt.
Schreibstil und Wortwahl sind altersentsprechend etwas einfacher gehalten (weitgehend), aber trotzdem sehr mitreißend. Nicht zuletzt sorgen auch die Dialoge und das Verhalten der Hauptfiguren dafür, dass man der Geschichte gerne weiter folgt.
Die Charaktere hat die Autorin nicht nur gut ausgesucht, sondern auch hervorragend umgesetzt. Sie wirken nicht stereotyp, sind sehr unterschiedlich, und genau deswegen ergänzen und bereichern sie sich gegenseitig ganz wunderbar.
Juli und Anjano stechen als Hauptfiguren natürlich heraus, aber bei Julis Eltern und Whoopi bin ich mir gar nicht sicher, ob ich sie als reine Nebenfiguren bezeichnen würde. Im Prinzip tragen alle Figuren entscheidende Details zur Geschichte bei und würzen sie mit Geheimnissen, Spannung, Drama und Witz. Nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Anteilen….

Die Geschichte überraschte mich in mehrerer Hinsicht. Die eingebrachten Ideen gehen in verschiedene Richtungen und lassen die Story vielschichtig erscheinen. Es gibt vollkommen unvorhersehbare Wenden, und außerdem werden viele große und kleine „Probleme“ angesprochen, wovon manche indirekt in erdachte Zukunftsszenarien einfließen. Vieles davon erschien mir gar nicht so weit her geholt. Auch wenn die Liebe eine Rolle spielt, nimmt sie nicht den Hauptpart ein und überlagert den Rest der Geschichte auch nicht. Bei genauerer Betrachtung ist es sogar in zweierlei Hinsicht keine dieser typischen Liebesromanzen.
Die Geschichte rief verschiedene Gefühle und Gedanken hervor, über die es sich nachzudenken lohnt. Denn irgendwie ist dieses Buch auch ein kleines Plädoyer für bessere Menschen und damit für eine bessere Welt. Wenn ihr wissen wollt warum ich das so sehe, dann lest dieses Buch 🙂

Eine wunderbare, utopische Pageturner-Geschichte für kuschelige Leseabende!

Die Autorin
Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Ihre Kinderbuchserien um Liliane Susewind und die Elfe Hummelbi sind riesige Erfolge. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter Mailena in Wuppertal. (Quelle: fischerverlage)

Mehr über die Autorin erfahrt ihr auch auf ihrer Homepage

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