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[Rezension] „Hörst Du den Tod“, Andreas Götz (Oetinger)

04 Dez

Ausgabe: gebunden9783789136160
Seiten: 336 Seiten
Verlag: Oetinger
Erscheinungstermin: September 2014
ISBN-13: 978-3-7891-3616-0
EAN: 9783789136160
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Inhalt
Ein Spiel auf Leben und Tod

Meinung und Fazit
Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe dieses Buches, trotzdem hat mich der Inhalt neugierig gemacht. Zurecht, wie ich im Nachhinein sagen muss.
Ich wurde direkt in die Geschichte hinein geworfen, was mich daher von Anfang an fesselte. In einem Countdown leitete man mich danach durch das Buch, und es war wirklich schwer die Geschichte zu unterbrechen, da es immer wieder Spannungsmomente gab. Langweilig oder langatmig wurde es nie. Dafür sorgte unter anderem auch die Perspektivwechsel, in welchen der Autor verschiedenen Personen Raum gab ihre Sicht der Dinge zu erzählen.
Die Hauptfiguren waren alle sehr gut durchdacht. Kleine und größere Geheimnisse umgaben sie, und es war spannend das alles zu ergründen. Linus und Lucy waren mir sehr sympathisch, und auch einige der Nebenfiguren konnten durchaus positive Punkte sammeln.
Ich erlebte mit Linus vordergründig einen recht normalen Teenager. An seiner Familiensituation hat er aber schon zu knacken, was nicht nur an der Entführung liegt, und seine „Begabung“ macht ihm das Leben auch nicht gerade leichter. Wobei man Letzteres als Fluch und Segen zugleich ansehen könnte.
Eine weitere Hauptfigur, und für mich fast der stärkere Charakter, war Lucy. Sie kommt ebenfalls aus schwierigeren Verhältnissen und daher schien es mir nur verständlich, dass das in ihrem Denken und Handeln durchaus zum tragen kam. Irgendwie wirkte sie erwachsener, was sie aber nicht minder sympathisch erscheinen ließ.
Natürlich gab es auch Figuren, die ich nicht mochte, sonst wäre es ja zu langweilig gewesen, aber wer das sein könnte, das soll jeder für sich selbst herausfinden.
Was man bei diesem Thriller beachten sollte ist, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Der Schreibstil und Ausdruck ist dem angepasst, was ich allerdings nicht nachteilig oder gar störend empfand. Ich wusste ja vorher worauf ich mich einlasse…. Ebenso wird man übertrieben grausame oder blutrünstige Szenen vergebens suchen. Für meine Begriffe ist das aber auch gut so und der Autor hat bewiesen, dass man auch ohne dieses „Beiwerk“ einen guten Thriller schreiben kann.

Ein sehr guter Jugendthriller, der mich fesseln und überzeugen konnte.

Der Autor
Andreas Götz, geboren 1965, studierte Germanistik und arbeitet als freier Autor von Hörspielen für mehrere Rundfunkanstalten, als Journalist und Übersetzer. »Stirb leise, mein Engel« und „Hörst du
den Tod?“ sind seine ersten Romane für junge Erwachsene: zwei Thriller der Extraklasse.  (Quelle: Oetinger)

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Ein Kommentar

Verfasst von - 04/12/2014 in Bücher, Rezension

 

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Eine Antwort zu “[Rezension] „Hörst Du den Tod“, Andreas Götz (Oetinger)

  1. Daggi

    31/12/2014 at 00:25

    Es gibt tolle Jugendthriller, ich lese die normalerweise recht gerne. Das Buch ist mir schon öfter aufgefallen, vermutlich wegen des Stacheldrahtes.

    LG
    Daggi

     

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