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[Rezension] „Schattenzwilling“, Katrin Bongard (Oetinger)

23 Aug

Ausgabe: broschiertSchattenzwilling
Seiten: 272
Erscheinungsdatum: 1. September 2014 (1.Auflage)
Verlag: Oetinger Taschenbuch
ISBN-10: 3841502792
ISBN-13: 978-3841502797
Vom Verlag empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Hier gibt es die Leseprobe

Inhalt
Mysteriös und beängstigend sind die Vorgänge in Teresas neuem Zuhause. Als dann noch die Zwillinge auftauchen, die Teresa zwei Jahre aus den Augen verloren hat, geht es einmal mehr um die Frage: Was ist Wahrheit und was ist Lüge?

Meinung und Fazit
Bei diesem Thriller war ich sofort wie gebannt. Die Autorin hat es von Anfang an wunderbar verstanden die verschiedenen Stimmungen im Buch wieder zu geben, egal ob Freude, Liebe, Zweifel oder Angst. Hinzu kam, dass die sehr gut ausgearbeiteten Figuren in jeder Situation vollkommen authentisch wirkten. Man bekam somit einen guten Eindruck mit wem man es zu tun hatte, von Ausnahmen mal abgesehen. Aber genau diese kleinen Undurchsichtigkeiten machten die Geschichte zusätzlich interessant und spannend.
Teresa/Tessa fand ich als Hauptfigur sehr passend. Selbst wenn sie verunsichert oder sogar ängstlich war, wirkte sie letztlich stark. Ihre wache und aufmerksame Art machte einfach Freude, und man konnte sich gut mit ihr durch die Geschichte bewegen.
Sehr herausragend fand ich auch die Zwillinge. Sie schafften von Anfang an eine undurchsichtige, manchmal sogar düstere Atmosphäre. Man kam gar nicht umhin sich zu fragen, was da los war. Auch das sorgte dafür, dass ich regelrecht durch das Buch gezogen wurde.
Die diversen Nebenfiguren waren auch erstaunlich präsent, sorgten aber mehr für den passenden Rahmen der Handlung. Trotzdem gefielen mir fast alle gut. Einzig mit dem Vater der Zwillinge hatte ich so meine Schwierigkeiten. Sogar im Nachhinein habe ich mich gefragt, wie man so ignorant sein kann.

Irgendwann war ich der Meinung, dass ich wusste worauf die Geschichte hinausläuft. Doch als die Auflösung kam, war ich geschockt und irgendwie auch irritiert. Das Szenario, welches hier aufgelöst wurde, war unglaublich. Daher stellte ich mir die Frage, wie wahrscheinlich solche Begebenheiten sein können. Ich kam zu dem Schluss, dass theoretisch alles möglich ist, und ziehe meinen Hut vor so viel Phantasie.
Ein durch und durch fesselnder und am Ende schockierender Jugend-Thriller.

Die Autorin
Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig.
(Quelle: oetinger)

9von10

 
2 Kommentare

Verfasst von - 23/08/2014 in Bücher, Rezension

 

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2 Antworten zu “[Rezension] „Schattenzwilling“, Katrin Bongard (Oetinger)

  1. irveliest

    24/08/2014 at 22:19

    Klingt ganz schön düster und beklemmend…aber gut!!!

     
  2. karin

    25/08/2014 at 14:55

    Hm, da ging doch gerade erst die Blogtour dazu zu Ende.

    Schon recht unheimliches alles..

    LG..Karin..

     

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