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[Rezension] „Die Gefangene des Highlanders“, Megan MacFadden (dotbooks)

31 Mrz

Inhalt
„Sie ist seine Geisel – doch ihre Schönheit schlägt sein Herz in Ketten.“
Schottland, Ende des 12. Jahrhunderts. Als der tapfere Kreuzritter Braden MacDean aus dem Heiligen Land nach Hause zurückkehrt, steht er vor dem Nichts: Seine Familie wurde getötet, die Burg zerstört, das Land vom Clan der MacArons erobert. Braden bleibt nur eine Möglichkeit: Er entführt die schöne Marian MacAron, um seine Feinde unter Druck zu setzen. Natürlich glaubt der Highlander, dass seine Geisel Widerstand leisten wird – aber er ist nicht darauf vorbereitet, welche Gefühle die temperamentvolle Rothaarige in ihm weckt… (Quelle: dotbooks.de)

Meinung und Fazit
Anfangs war ich etwas skeptisch, denn der Einstieg in die Geschichte ähnelt einem bekannten, mehrfach verfilmten Roman doch recht stark. Doch ich ließ mich davon nicht beirren und stellte fest, dass sich schon nach wenigen Seiten eine sehr interessante, eigene Geschichte entwickelte.

So las ich gerne weiter, liest mich von der Geschichte mitreißen und verzaubern.
Was das Ende angeht nehme ich schon mal vorweg, dass die Geschichte recht vorhersehbar ist, aber auch das schmälerte den Lesegenuss nicht. Bei solchen Romantik-Schmökern erwarte ich das fast schon. Doch im Verlauf passiert auch viel Unerwartetes und Spannendes, was diese Geschichte erheblich aufwertete.
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr unterschiedlich in Wesen und Gestalt, passten sich gut in die Zeit und Umgebung ein, und sie hielten so manche Überraschung bereit. Die Autorin schaffte es sogar, dass mir einige der Nebenfiguren ans Herz wuchsen, weil sie ungewöhnlich waren, viel Beachtung fanden und aus der Masse herausragten.

Braden und Marian, die beiden Hauptfiguren, nahmen den größten Raum ein. Was mir an den Beiden gut gefiel war, dass hier die typischen Rollenklischees nicht immer, aber zumindest oftmals durchbrochen wurden. Braden mimte nicht immer den Held und Herrscher, sondern zeigte auch weiche Seiten, und Marian bestritt ihre Rolle mit nicht alltäglicher Präsenz, reichlich Stärke und Durchsetzungsvermögen.
Das einzige was ich den beiden Figuren ankreiden muss ist das Misstrauen und die Zickigkeit, die sie in Beziehungsdingen manchmal an den Tag legten. Ohne diese ständigen Feden und Missverständnisse hätte die Geschichte zwar einige Seiten eingebüßt, aber meinen Nerven hätte es offen gestanden gut getan. So hatte ich leider den Eindruck, dass ich mich in dieser Sache etwas zu sehr im Kreis drehte. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich den Rest der Geschichte nicht trotzdem genossen hätte.

Eine unterhaltsame, spannende Highland-Saga mit viel Romantik. Sehr lesenswert!

Die Autorin
Megan MacFadden ist eins der Pseudonyme, unter denen die Autorin Hilke Sellnick ihre leidenschaftlichen Historienromane veröffentlicht. Sie studierte Russisch und Französisch und arbeitet heute als freie Roman- und Drehbuchautorin. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt Hilke Sellnick im Taunus.

Bei dotbooks erschienen die Megan-MacFadden-Romane „Die Gefangene des Highlanders“, „Die Geliebte des Kosacken“ und „In den Fesseln des Wikingers“. (Quelle: dotbooks.de)

Buchdatendb_logo_72dpi
Ausgabe: ePUB
Seiten: (ca.) 396
Erscheinungsdatum: Apr 2013
ISBN: eBook 978-3-95520-187-6
Verlag: dotbooks

 

 
 

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