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[Rezension] „Grühnkohlsuppen-Blues“, Eileen Schlüter (CreateSpace )

20 Mrz

InhaltGrünkohlsuppenBlues
Ein vergessenes Leben, eine vergessene Liebe. Stella muss sich neu orientieren…

Meinung und Fazit
Anfangs war ich doch etwas skeptisch, denn die Geschichte erinnerte mich fast an eine Mischung aus „Overboard“ und „Dein Tag ist meine Nacht“. Ich schicke aber schonmal vorweg, dass es die Autorin gut verstand diese ursprüngliche Annahme zu widerlegen.

In ihrer Geschichte greift sie das kaum beachtete Phänomen der partiellen Amnesie auf und schildert die Auswirkungen der Krankheit sehr glaubhaft. Dabei bezieht sie nicht nur die Hauptfigur Stella ein, sondern natürlich auch ihr gesamtes soziales Umfeld und legt die Schwierigkeiten aller Beteiligten dar. Diese bestehen hauptsächlich darin, dass sich Stella an die letzten Jahre ihres Lebens nicht erinnern kann und glaubt eine ganz Andere zu sein.
Dabei entstehen manche lustige Situationen, aber es herrscht besonders auf Stellas Seite auch viel Frust. Das Leben, welches sie zu haben glaubte, gibt es so nicht mehr, und der Kontrast zu ihrem jetzigen Dasein könnte kaum krasser sein. Korksandalen und Biogemüse, statt High Heels und Kaviar…. Doch genau das, und die Suche nach ihrem „wahren“ Leben, macht die Geschichte interessant.
Ich muss allerdings auch sagen, dass mir Stella anfangs ganz schön auf den Wecker ging, denn ihre Anti-Haltung war teilweise kaum auszuhalten. Hinzu kam, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass ich mich (zusammen mit der Hauptfigur) nur im Kreis drehte.
Doch irgendwann hatte ich mich mit Stellas Art arrangiert, der kleine Hänger war auch recht schnell überwunden, und mit fortschreitender Geschichte wurde es auch nochmal richtig interessant, skurril, lustig, aufschlussreich und – zugegeben – ein wenig kitschig. Aber hier handelt es sich schließlich um Chick-Lit…. da darf es dann auch mal gefühlsduselig zugehen.

Von den kleinen Kritikpunkten abgesehen bekommt man hier ein Buch für unterhaltsame Lesestunden.

Die Autorin
Eileen Schlüter, die 1978 in Marl (Kreis Recklinghausen, im nördlichen Ruhrgebiet) geboren wurde, schreibt vorwiegend moderne heitere Liebesromane. Schon im Grundschulalter entdeckte sie ihre Leidenschaft für Bücher und kurz darauf begann sie, selbst erste Geschichten zu schreiben. Ihr erster Chick-lit-Roman „Geliebte Nanny“ erschien im April 2012 beim Aavaa-Verlag, Berlin. Den zweiten Roman „Grünkohlsuppen-Blues“ (ebenfalls ein heiterer Frauenroman) veröffentlichte sie als E-Book (Selfpublishing) bei Neobooks und über CreateSpace Independent Publishing Platform. Ausschlaggebend sich für die Alternative des Selfpublishings zu entscheiden, war vor allem, den Lesern dadurch günstige Kondition für das E-Book anbieten zu können.

Eileen Schlüter ist verheiratet und hat mit drei Söhnen alle Hände voll zu tun. Sooft es ihr gelingt versucht sie sich von ihrem chaotischen Alltag, mit drei kleinen Jungs, zurückzuziehen und zu schreiben. Mittlerweile stapeln sich unendlich viele Skizzen und Konzepte verschiedener Projekte. Dabei hat sie die vollständige Unterstützung ihres Mannes, der sie bestärkt und ihr mehr Zeit zum Schreiben ermöglicht.

Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 278
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 28. November 2013
ISBN-10: 1494429454

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Ein Kommentar

Verfasst von - 20/03/2014 in Bücher, Rezension

 

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Eine Antwort zu “[Rezension] „Grühnkohlsuppen-Blues“, Eileen Schlüter (CreateSpace )

  1. Eileen

    21/03/2014 at 13:53

    Ich danke Dir für die schöne Rezension und freue mich, dass dir mein Buch gefallen hat.
    Liebe Grüße Eileen

     

Ich freue mich immer über einen Kommentar - trau Dich :-)

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