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[Rezension] „Arsen und Apfelwein“, Andrea Habeney (Conte)

13 Dez

Inhalt
Jenny Becker und ihr Team ermitteln im Fall eines versuchten Mordes, und stoßen auf Ungereimtheiten, denen es auch nachzugehen gilt.

Meinung und Fazit
Die Geschichte beginnt in der Weihnachtszeit und startet sehr spannend. Doch eh man sich versieht befindet man sich bereits sechs Monate in der Vergangenheit, was natürlich einige Fragen zu eventuellen Parallelen und/oder Zusammenhängen aufwirft.
Diese Geschichte in der Geschichte startet erst einmal etwas gemäßigt, ist dabei aber keineswegs langatmig. Die Personen und ihre Beziehungen untereinander werden sehr gut und nachvollziehbar dargestellt und vermitteln einen guten Überblick.
Es dauert nicht lange bis es auch hier spannend wird. Immer wieder werden neue, kleine Details offen gelegt, die gerade dazu einladen die Zusammenhänge und damit den Fall zu entschlüsseln. Letztlich befindet man sich wieder am Ausgangspunkt der Geschichte, in der Weihnachtszeit, wo die ganzen Begebenheiten zusammen geführt werden und die Aufklärung des Falls erfolgt.
Für mich persönlich war es eine sehr gelungene, runde Geschichte, wobei der letztliche Aufklärungsteil ein ganz klein wenig kürzer hätte gefasst werden können.

Die Person der Jenny Becker fand ich sehr gelungen. Sie ist Sympathieträger und darüber hinaus sehr authentisch. Man konnte sich gut mit ihr identifizieren. Im Roman geht es auch um ihr Liebesleben, aber das wirklich nur am Rand, was die eigentliche Geschichte keineswegs beeinträchtigte oder gar störte. Ein einziges mal hatte ich den allerdings den Eindruck, dass mir etwas an Wissen fehlt, denn es war davon die Rede „dass das aus ihrer Vergangenheit herührt“. An dieser Stelle merkte man kurz, dass es sich bereits um Jenny Beckers zweiten Fall handelt. Doch da diese Aussage nicht für anhaltende Verwirrung sorgte, konnte ich darüber gut hinweg sehen.
Auch die anderen Personen, egal ob sie viel oder wenig Raum einnahmen, fand ich sehr gut gezeichnet. Sie wirkten in sich stimmig, und in ihrem Zusammenspiel glaubhaft. Bei einigen Figuren erschreckte mich zwar die Persönlichkeitsstruktur etwas, aber das machte sie nur noch interessanter. Hier hat die Autorin recht viel Kreativität walten lassen.

Wer einen guten, spannenden Krimi lesen möchte, der zumindest zum Teil in der Weihnachtszeit spielt, der sollte zugreifen. Von Kleinigkeiten abgesehen, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.

Die Autorin
Andrea Habeney lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie in Gießen Veterinärmedizin. Heute führt Andrea Habeney im Westen Frankfurts eine Tierarztpraxis. (Quelle: conte-verlag)

Buchdaten
Ausgabe: Paperbackconte
Seiten: 304
Verlag: Conte
Erscheinungsdatum: Juli 2013 (1. Auflage)
ISBN-10: 3941657933


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an blogdeinbuch  und conte

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