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[Rezension] „Schwesterlein, komm stirb mit mir“, Karen Sander (rororo)

27 Aug

Inhalt
Ein bestialischer Mord geschieht, und in Hauptkommissar Georg Stadler weckt es die Erinnerung an einen früheren Fall. Doch er ist sich nicht sicher, ob dies die Tat eines Serienmörders sein könnte. Daher bittet er die Psychologin Liz Montario um Hilfe. Was er nicht weiß ist, dass Liz Montario auch mehrere Geheimnisse hütet… und dann geschieht ein weiterer Mord.

Meinung und Fazit
Nach einem kurzen Ausflug in die Vergangenheit, geht die eigentliche Handlung sehr spannend los. Man befindet sich sofort im Geschehen und parallel dazu werden die Hauptfiguren vorgestellt. Dieser Spagat gelang der Autorin sehr gut.
Georg Stadler und Liz Montario wirkten sympathisch, und doch boten sie Stellen, an denen man sich reiben konnte. Auch die Nebenfiguren gefielen mir gut und passten sich stimmig in die Handlung ein.
Die Morde waren grausam und gruselig zu gleichen Teilen. Es ging recht blutig zu, doch die Autorin schaffte es trotzdem alles im Rahmen zu halten, so dass auch zarter besaitete Seelen diesen Thriller sicher noch gut lesen können. Sie arbeitet mit vielen psychischen Elementen, wobei sie die Spannung stetig hielt und immer wieder Spitzen einbaute.
Ich muss gestehen, dass ich nach ca. 2/3 der Geschichte eine ungefähre Ahnung hatte, auf was das Ganze hinausläuft. Doch das störte mich kaum, denn die Geschichte an sich gefiel mir sehr. Bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, war auch alles schlüssig ausgearbeitet. Außerdem verstand es die Autorin gut, mich hier und doch nochmal zu verwirren und auf eine falsche Fährte zu führen. Nach und nach taten sich immer mehr versteckte Geheimnisse auf, und die letztliche Aufklärung des Falls war wirklich sehr gut hergeleitet. Der Schluss wirkte in widersprüchlicher Weise unglaublich und glaubhaft zugleich, und ich fragte mich, ob es einen ähnlichen Fall vielleicht schon mal gegeben hat. Eine gruselige Vorstellung.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein echter Pageturner.

Die Autorin
Karen Sander arbeitete viele Jahre als Übersetzerin und unterrichtete an der Universität, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Mann im Rheinland und arbeitet zurzeit an ihrer Promotion über die englische Thriller-Autorin Val McDermid. «Schwesterlein komm stirb mit mir» ist der Auftakt zu einer Thriller-Reihe um das Ermittlerduo Kriminalhauptkommissar Georg Stadler und Psychologin Elisabeth Montario. (Quelle: rowohlt)

Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuchrowohlt_logo_neu
Seiten: 400
Erscheinungstermin: 01.08.2013
ISBN: 978-3-499-24217-5

 
2 Kommentare

Verfasst von - 27/08/2013 in Bücher, Rezension

 

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2 Antworten zu “[Rezension] „Schwesterlein, komm stirb mit mir“, Karen Sander (rororo)

  1. herzgedanke

    27/08/2013 at 09:31

    Und schon wieder erinnert mich eine tolle Rezension, dass ich dieses Buch unbedingt noch lesen möchte!

     

Ich freue mich immer über einen Kommentar (wird später freigeschaltet) - trau Dich :-)

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