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[Rezension] „In sanguine veritas – Die Wahrheit liegt im Blut“, Jennifer Wolf (Oldigor)

11 Jun

Inhalt
Miriam, 16 Jahre, begegnet im Sommerurlaub ihrer ersten großen Liebe. Doch kaum beginnt die Schule, hat sie nur noch In Sanguine VeritasAugen für Elias, den Vampir! Er übt eine sonderbare Macht auf Miriam aus. Doch als ihre Mutter ihr offenbart, dass Miriam kein Mensch, sondern eine Gestaltenwandlerin ist, gerät ihre Welt erst recht aus den Fugen, denn sie ist eine Feindin der Vampire!

Das hält sie aber nicht davon ab, Elias das Leben zu retten und einer Prophezeiung zu folgen, damit das Schicksal Miriam für immer an Elias bindet … (Quelle: oldigor)

Meinung und Fazit
Nach den ersten Seiten war ich doch etwas erstaunt, denn nach einem sehr guten Einstieg waren die Parallelen zum ersten Biss-Roman meines Erachtens nach nicht ganz weg zu diskutieren. Trotzdem konnte ich mich dem Zauber der Geschichte nicht entziehen, denn der Schreibstil und die beeindruckende Rasanz der Geschichte zog mich magisch in seinen Bann. Außerdem wich die Autorin sehr gekonnt immer weiter von gängigen Klischees ab, was mich auch zum weiter lesen bewog.
Ich wurde mehr als belohnt, denn schon nach wenigen Seiten entwickelte sich eine wunderbare, eigenständige Geschichte. Sie war abwechslungsreich und wirkte dabei sehr ungewöhnlich und frisch, was nicht zuletzt an der nicht alltäglichen Konstellation der Charaktere lag.
Die Hauptfiguren haben mir alle sehr gut gefallen. Sie waren nicht aalglatt, sondern zeigten auch ihre Ecken und Kanten. Das lies sie sehr echt und lebensnah wirken. Neben Miriam und Elias, haben mir persönlich Anastasija und David am besten gefallen. Sie stachen unter den sehr gut ausgearbeiteten Charakteren nochmals heraus. Es gab zwar durchaus Situationen, wo ich wenig Verständnis für das Verhalten einzelner Figuren aufbringen konnte, aber unsympathischer machte sie das nicht. Eher das Gegenteil war der Fall.
In einem Jugendbuch darf natürlich die Romantik nicht fehlen, und auch davon hat die Geschichte einiges zu bieten. Ich hatte zwar den Eindruck, als ginge es etwas hoppla hopp, doch je mehr man in die Geschichte eintauchte, umso erklärlicher wurde diese schnelle Verliebtheit. Außerdem wurde das Ganze abgemildert durch wirklich zaghaft, romantische anmutende Passagen, die sich mit knisternden Szenen abwechselten, die ich für ein Jugendbuch recht ungewöhnlich und direkt, aber auch sehr gut fand.
Wer jetzt allerdings meint, dass dies ein gefühlsduseliges Werk ist, der irrt sich sehr. Für Spannung und Action ist reichlich gesorgt, und auch hier fand ich die kreativen Ideen der Autorin mehr als beeindruckend. Es gab diverse packende Szenen, in welchen die Spannung nach und nach aufgebaut wurde, um sich auf dem Höhepunkt schlagartig zu entladen. Auch an diesen Stellen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war wiederholt beeindruckt von den Ideen der Autorin, sowie deren Umsetzung.

Anfängliche Parallelen zu einem recht berühmten Vorgänger-Werk zum Trotz, überzeugt die Autorin durch eine gut durchdachte Geschichte. Das Buch wartet mit frischen Ideen, Witz, Spannung und einer gefühlvollen, romantischen Liebesgeschichte auf, die aber alles andere als abgedroschen wirkt. Sehr lesenswert!

Die Autorin
Jennifer Wolf, verheiratet und Mutter einer Tochter, wurde 1984 in Bonn geboren. Sie besuchte ein Gymnasium für Mädchen und hat eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und das Fachabitur abgelegt. Heute arbeitet Sie als Kundenberaterin und Vertriebsassistentin in einer Versicherungsagentur.

Ihre Großmutter erweckte schon früh ihre Leidenschaft zum Lesen und die Liebe zu Büchern. Mit vierzehn Jahren wurde ihr bewusst, dass ihr das Schreiben mindestens genau so viel Spaß macht wie das Lesen. Für lange Zeit schrieb sie nur Kurzgeschichten, bis sie 2007 das Vampirfieber packte und sie die Arbeit an der Trilogie um die Gestaltenwandlerin Miriam und dem Vampir Elias begann, die nun im Oldigor Verlag erscheint. Zurzeit schreibt sie an einem Engel-Roman.

Homepage: www.jennifer-wolf.com
Facebook: Jennifer-Wolf-Autorin
(Quelle: oldigor)
oldigor
Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: ca. 468
ISBN: 978-3-943697-23-0
Erscheinungstermin: März 2013

 

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