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[Rezension] „Die Wandler. Der Beginn“, Laura Bitterlich (Edition Zweihorn)

22 Mai

Inhalt
Wie alle Wandler wird Leara dann eine Tierform zugewiesen bekommen, in welche sie sich zu jeder Zeit verwandeln kann. wandlerDiese Tierform wird über ihren sozialen Status und über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen. Doch es herrscht Unruhe in diesem Königreich. Die Herrscher kümmern sich kaum um die Belange des Volkes, die Krieger tyrannisieren das einfache Volk, das zu schwach ist, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Trotz allem existiert Hoffnung. Denn seit Jahrhunderten wird eine Prophezeiung überliefert, welche besagt, dass eines Tages der Allwandler – ein Gestaltwandler, welcher sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann – kommen und die Herrscher stürzen wird. Der jungen Autorin Laura Bitterlich ist ein Fantasy-Debüt gelungen, das ganz ohne Elfen, Zwerge und Feen auskommt, dafür aber umso packendere und ungewöhnlichere Abenteuer bereithält. (Quelle: editionzweihorn)

Meinung und Fazit
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie, und ich bin sehr angetan.
Die Autorin hat eine sehr schöne, fantastische Welt geschaffen, die sehr gut ausgestaltet ist. Dabei verliert sie sich nicht in Details, sondern legt das Augenmerk auf die Geschichte an sich, so dass sich auch bei jungen Lesern sicher sofortiges Lesevergnügen einstellt.
Die Geschichte begeistert auch durch die unterschiedlichen Gestalten, die man im Verlauf kennen lernt. Sie sind nicht immer direkt als gut oder böse zu kennzeichnen, manchmal ergibt sich das erst im Verlauf der Handlung. Vielschichtige Spannungsmomente komplettieren die Geschichte, so dass man immer weiter lesen möchte.
Der Schreibstil ist auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten und lässt sich dadurch sehr flüssig und zügig lesen. Auch die Kapitellängen fand ich sehr gut gewählt. Gerade für jüngere Kinder sind die Kapitel nicht zu lang, zudem sind sie nochmals in Abschnitte unterteilt, so dass man jederzeit unterbrechen kann.
Hier und da hätte ich mir persönlich gewünscht, dass die Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen etwas mehr Raum eingenommen hätten, und auch die Problembewältigung hätte etwas detailreicher sein können. Da dies allerdings ein Buch für jüngere Leser ist, halte ich die Ausgestaltung für ausreichend.
Was mich persönlich auch ein ganz klein wenig gestört hat war, dass die Autorin an einigen Stellen die spätere Handlung schon vorweg genommen hat. Doch das hat meinen Lesespaß nur sehr gering gemindert, und auch hier ist es vermutlich so, dass man als Erwachsener anders liest, und dass das für Kinder/Jugendliche durchaus o.k. ist.

Ein modernes Märchen, vorwiegend für Kinder und jüngere Jugendliche, wobei die Geschichte auch mich als Erwachsenen begeistern konnte. Zum vor- und selber lesen ebenso gut geeignet wie als Klassenlektüre.

Die Autorin
Laura Bitterlich, geboren am 17.09.1996, begann mit dreizehn Jahren ihr erstes Manuskript „Die Wandler – Der Beginn“ zu schreiben.
Aktuell arbeitet sie am Folgeband und hat auch noch andere Projekte in Planung.
Laura wohnt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf am Rand des Saarlandes.
Weitere Informationen, Aktuelles zum Buch und ausgewählte Leseproben finden Sie unter: www. laura-bitterlich.de (Quelle: editionzweihorn)

Buchdatenedition zweihorn
Format: Taschenbuch, broschiert
Seiten: 175
Erscheinungstermin: 1. Auflage, 8. März 2013
ISBN-10: 3943199126

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