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[Rezension] „Auracle – Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe“, Gina Rosati (bloomoon)

24 Apr

Inhalt
Zwei Seelen, ein Körper

Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu Auracleverlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist. (Quelle: http://www.bloomoon-verlag.de)

Meinung und Fazit
Direkt am Anfang wird der Leser mit den Hauptfiguren bekannt gemacht, und erfährt auch sofort was Annas Gabe ist.
Kurze Zeit später nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, wobei ich allerdings zu bemängeln hätte, dass der Klappentext schon fast etwas zu viel verrät. Ich muss allerdings auch zugeben, dass mich das nur wenig gestört hat. Dafür war der Schreibstil einfach viel zu klar und angenehm zu lesen. Die Geschichte war spannend, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Annas Kampf etwas spektakulärer gewesen wäre. Aber die Ideen, die die Autorin hierzu hatte, fand ich trotzdem sehr gut weil ungewöhnlich. Auch Annas Astral-Reisen blieben leicht hinter meinen Erwartungen zurück. Hier hätte ich mir etwas mehr Ausschmückung erhofft. Aber auch trotz dieser Kritik verflog Seite um Seite, weil die Kapitelenden oft sehr spannend waren, und das Buch war viel zu schnell zu Ende.
Die Charaktere waren für mich von vornherein so, wie sie sein sollten. Es gab die sympathischen Figuren, wie Anna, Rei und Seth und die Unsympathischen wie Taylor. Daneben gab es noch viele Personen, von denen ich erst im Verlauf der Geschichte einen kompletten Eindruck bekam. Manchmal wusste ich bis zum Schluss nicht genau, wo ich sie emotional einordnen sollte. Was alle Charakteren aber gemeinsam hatten war, dass sie mir sehr natürlich und echt erschienen. Zudem war es ihre Unterschiedlichkeit und ihr Zusammenspiel, die die Geschichte sehr authentisch (Annas Gabe mal außen vor gelassen) und lebendig wirken lies.
Wenn man sich auf genauere Interpretationen einlässt merkt man, dass dieses Buch durchaus gesellschaftskritische Ansätze verfolgt. Ob das so gewollt war oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber für meinen Geschmack ist das gut gelungen.
Eine Figur, die mich diesbezüglich nachdenklich gemacht hat, war Reis Mutter. Ich bin mir immer noch nicht ganz schlüssig, aber ich denke dass die Autorin hier eine etwas abgeschwächte Form der „Tigermutter“ darstellen wollte. Das fand ich sehr interessant. Ebenso werden Themen wie Stalking, Mobbing, (häusliche) Gewalt und Alkoholismus angesprochen. Das, in dieser recht geballten Form, in einem Jugendbuch zu lesen, hat mich positiv überrascht.

Eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren.

Die Autorin
Alles über Gina Rosati erfahrt ihr unter http://ginarosati.com/bio.html

Buchdaten
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 368
Auflage: 1. (5. Februar 2013)
ISBN-10: 3760789072
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Ihr wollt das Buch kaufen? Dann klickt hier oder hier (externe Links)

Danke an      bloomoon-logo    und    blogdeinbuch     für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares 🙂

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