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[Rezension] „Der himmlische Weihnachtshund“, Petra Schier (Rütten u. Loening )

03 Dez

Inhalt
Santa Claus findet einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass DerhimmlischeWeihnachtshund_1seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat er beide Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik und soll in Kürze heiraten. Doch er ist alles andere als glücklich.
Santa Claus schickt ihm einen jungen Labrador. Der Hund soll Michael helfen, sein wahres Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das totale Chaos aus. Friede, Freude, Hundekuchen – oder wie Santa Claus kurz vor Weihnachten ein komplettes Liebes-Chaos anrichtet. (Quelle: Petra Schier
)

Meinung und Fazit
Diese Geschichte fängt schon ganz toll an und versprüht ihren ganz besonderen Charme direkt ab der ersten Seite. Auch wenn ich selbstverständlich nicht mehr an den Weihnachtsmann glaube, hat mich die Geschichte durch den originellen Einstieg sofort eingefangen. Kann der Weihnachtsmann wieder gut machen, dass er Michaels Weihnachtswunsch vor 20 Jahren nicht erfüllen konnte ? Er versucht es zumindest, und somit nimmt eine wunderbare Geschichte ihren Lauf, die aber nicht immer komplikationslos verläuft. Lustig fand ich in dem Zusammenhang den warnenden Zeigefinger der Weihnachtsfrau, die genau das prophezeit hatte….
Der Hauptteil der Geschichte rankt sich daher um die Wiedergutmachung dieses unerfüllten Wunsches. Hier spielt, wie sollte es laut Buchtitel anders sein, ein Hund eine nicht unbeträchtliche Rolle. Er fungiert als Mittler zwischen den Geschlechtern, wobei er seinen Gedanken freien Lauf lässt. Diese Passagen erinnerten mich an „Guck mal wer da spricht“, und sie sprühten oftmals vor feinsinnigem Humor, ehrlicher Freude oder auch schierer Verzweiflung. Hunde sind halt doch die besseren Menschenkenner…
Die anderen (menschlichen) Hauptfiguren fand ich trotz der Kürze der Geschichte sehr gut ausgearbeitet. Ihre Beziehungen untereinander, die Gefühle und alles was sich drumrum rankte, fand ich wundervoll dargestellt. Bei dem Thema „Selbstbestimmung“ lies mich die Geschichte sogar etwas nachdenklich zurück.

Schnappt euch Plätzchen und einen leckeren Tee und genießt diese wundervolle, weihnachtliche Geschichte !

Die Autorin
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte  Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.
Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening.

Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig die Action-Romance E-Book-Serie um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. (Quelle:Petra Schier)

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Ein Kommentar

Verfasst von - 03/12/2012 in Bücher, Rezension

 

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Eine Antwort zu “[Rezension] „Der himmlische Weihnachtshund“, Petra Schier (Rütten u. Loening )

  1. Ally

    03/12/2012 at 15:41

    schöne Rezi, das Buch habe ich auch auf meinem Wunschzettel 🙂

     

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