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[Rezension] Mörderische Rosen von Regina Fouqué (Traumstunden Verlag)

08 Mai

Heute ist wieder eine Krimi-Rezension dran.
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar von wir lesen erhalten und war sehr gespannt, denn dieser Verlag war mir bisher nicht bekannt. Da ich sehr gerne neue Verlage entdecke, war es mir ein besonderes Vergnügen dieses Buch lesen zu dürfen, aber wie sich bald heraus stellte nicht nur deswegen….
Aber lest selbst – viel Spaß !

Inhalt
Profilerin Lea Berling wird nach zwei Jahren Abwesenheit der SoKo Düsseldorf zugeteilt. Kurz darauf erfolgt der erste Mord. Was hat dieser mit dem Tod ihres Mannes zu tun? Und wieso liegen neben jedem Opfer dunkelrote Rosen? Lea Berling ahnt, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Meinung und Fazit
Ich kannte bisher weder den Verlag, noch die Autorin. Umso interessierter war ich, dieses Buch zu lesen. Ich nehme schonmal vorweg, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte hinein zu kommen. Daneben fielen mir sofort die gut ausgearbeiteten Charaktere auf. Allen voran die Protagonistin Lea Berling. Man erlebt sie nicht nur von der Ermittlerseite aus, sondern erfährt auch viel über ihre tragische Vorgeschichte. Sie ist ein authentischer, sympathischer Charakter und man kann sich gut mit ihr identifizieren. Auch die anderen Protagonisten gefielen mir sehr gut, auch wenn die Autorin – zumindest ansatzweise – das eine oder andere Klischee bedient.

Man erahnt schon zügig worauf die Geschichte hinauslaufen wird, doch hier war für mich eher der Weg das Ziel, bzw. der Kern des Krimis. Spannung wechselte sich mit ruhigeren Passagen ausgewogen ab, so dass ich mich immer animiert fühlte weiter lesen zu wollen. Zwischendurch gab es Stellen, an welchen ich sogar etwas verwirrt und irritiert war. Die Autorin schaffte es gut die wahre Identität des Täters bis zu Schluss zu verschleiern.

Ein Manko des Buches ist, dass man leider sehr viele Rechtschreibfehler findet. Da ich aber weiß, dass sich das Buch aktuell in der Überarbeitung befindet, lasse ich dies bei der Beurteilung außen vor.
Noch ein kurzes Wort zum Cover und Qualität. Das Cover gefällt mir in seiner Gestaltung sehr gut. Was mich aber besonders überrascht hat war, dass ein Kleinverlag Bücher in solch guter Qualität heraus gibt. Der Preis ist daher etwas höher, aber ich denke es lohnt sich.

Für mich persönlich ist dieser Roman eine Mischung aus Krimi und Thriller. Mysteriös, spannend, bewegend und unterhaltsam zugleich. Man sollte sich Zeit nehmen das Buch zu lesen, denn sonst fehlen evt. später Puzzlestücke zur Lösung.

Die Autorin
Regina Fouqué geboren 1946 Wildes Kind der sechziger Jahre, trotzdem Abitur, Studium. Seit dem elften Lebensjahr übten Papier und Bleistift, eine magische Anziehungskraft auf die Autorin aus. So entstanden erste Gedichte und kleine Geschichten. 1986 gelangten einige ihrer ausgegoreneren Geistesblitze bis in eine Tageszeitung. Ab 1999 sogar in einige Boulevardblätter. Heute lebt die Autorin meist friedlich mit zwei Miniaturtigern, vor den Toren Düsseldorfs.

Die Buchdaten

  • Taschenbuch: 290 Seiten
  • Verlag: Traumstundenverlag Essen; Auflage: 1 (28. Februar 2011)
  • Ausgabe: Taschenbuch
  • ISBN-10: 3942514060
  • Erscheinungstermin: Februar 2011


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