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[Rezension] „Jägerin des Mondlichts“, Christine Johnson (Ullstein)

09 Sep

Klappentext
Seit Wochen hat sich Claire auf ihre Geburtstagsparty gefreut. Endlich würde auch sie einmal im Mittelpunkt stehen. Doch dann kommt alles ganz anders: Claire erfährt, dass sie einer sagenumwobenen Dynastie von Werwölfinnen angehört, die seit Jahrhunderten in den dunklen Wälder Nordamerikas leben. Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, hat sich Claire auch noch verliebt und das ausgerechnet in Matthew, den Sohn eines berühmten Werwolfjägers. Kann sie ihm trotzdem vertrauen?

Fazit
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und flüssig zu lesen. Man merkt nicht nur am Alter der Protagonistin, dass dieses Buch auf jugendliche Leser zugeschnitten ist.

Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass es in diesem Roman nur weibliche Werwölfe gibt. Das gab der Geschichte etwas Besonderes. Viel mehr Neues wird man hier nicht finden, aber das habe ich auch nicht unbedingt erwartet.
Die Charaktere sind weitgehend gut ausgeformt und wirken sehr sympathisch. Besonders Matthew dürfte die Mädchenherzen höher schlagen lassen.

Erzählt wird überwiegend aus Claires Sicht, unterbrochen von der Sichtweise der mordenden Werwölfin. Das sorgte für konstante Spannung. In Bezug auf die Täterin versucht die Autorin den Leser auf eine bestimmte Fährte zu führen, doch mir war das etwas zu offensichtlich. Trotzdem war mir bis zu einem gewissen Punkt nicht klar, wer wirklich diese Morde begeht. Das fand ich spannend.
In die Geschichte ist eine Romanze eingebunden, die sich sehr gut einpasst.. Hier schreibt die Autorin nicht übertrieben sondern sehr feinfühlig, verzichtet auf die „überschwenglich, große Liebe“ und inszeniert lieber eine zarte Romanze. Auch das hat mir gut gefallen.
Aufregende Passagen wechseln sich mit ruhigen Abschnitten ab, nur muss ich leider sagen, dass diese ruhigen Stellen teilweise etwas langatmig wirkten. Dort dümpelt die Geschichte manchmal sehr vor sich hin.

Die Geschichte zeigt deutliches Potential, bleibt jedoch leider hinter meinen Erwartungen zurück. Für junge Leser(innen) ist das Buch sicher lesenswert, aber wenn man hier einen durchgehend spannenden, actionreichen Roman erwartet, wird man sicherlich enttäuscht sein.

Die Autorin
Nach mehreren Jahren in Chicago und vielen unterschiedlichen Jobs lebt Christine Johnson inzwischen mit Mann und Kindern in Indianapolis und widmet sich ganz dem Schreiben.Jägerin des Mondlichts ist ihr erster Roman.

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