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[Rezension] „Beiß mich, Käthe“, Björn Willems (EPIDU)

19 Jun

Klappentext
„Ängste sind nicht dafür da, vor ihnen wegzulaufen. Davon gehen sie nicht weg. Deinen Ängsten musst du dich stellen.“

Die Ausbildung zur Vampirjägerin ist für Lotta ein großes Abenteuer. Als sie auf Käthe trifft, ahnt sie nicht, dass dieser Job ihr Leben für immer verändern soll.
Von dem Glanz, der Käthes Verwandlung in einen Vampir einst begleitete, ist nach mehr als zweihundert Jahren nicht mehr viel übrig. Das zweifelhafte Geschenk der ewigen Jugend ist nur ein Fluch, der Käthe in den Schatten der Menschheit drängt. Sie ahnt nicht, dass man auf sie aufmerksam geworden ist. Käthe ist nicht interessiert an Mord und Totschlag, vielmehr sucht sie einen Weg, ihrer abgrundtiefen Einsamkeit zu entkommen. Als ihre bürgerliche Tarnung eines Tages aufzufliegen droht, verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, Vampirismus und menschlichem Dasein. Käthe entlarvt Stück für Stück die hässliche Seite ihrer Verfolger….. (Quelle: epidu)

Meinung und Fazit
Titel und Cover fand ich nicht direkt überzeugend. Für einen Vampirroman war mir beides zu schlicht und wenig aussagekräftig. Als ich jedoch die Leseprobe las, änderte sich meine Meinung.

Die Geschichte ist in drei Handlungssträngen geschrieben. Man blickt zurück, wie Käthe früher gelebt hat und wie sie von ihrem Meister gefunden, dann verwandelt wurde und warum sie jetzt alleine lebt. Die anderen beiden Teile spielen in der Gegenwart. Man erfährt wie Käthes Leben heute aussieht und lernt die „Gesellschaft“ kennen, die sich der Vampirjagd verschrieben hat. Hier trifft man auf Lotta, die eine Vampirjäger-Ausbildung begonnen hat.
Durch die abwechselnden Sichtweisen von Käthe und Lotta, sowie die Rückblenden in Käthes Vergangenheit, erhält der Roman viel Lebendigkeit und weckt Neugier.
Der Schreibstil ist einfach und klar gehalten, was einen sehr guten Lesefluss garantiert.
Die Protagonisten, besonders Käthe und Lotta, sind liebevoll gezeichnet. Im Verlauf des Romans gewinnen sie an Persönlichkeit, lassen jedoch trotzdem eine gewisse Tiefe vermissen. Lotta wirkt auf mich zudem durchgehend viel zu naiv. Es hat schon was für sich, dass Käthe sie häufiger „Dummkopf“ nennt.
Einiges wirkt vorhersehbar, jedoch kann das Buch auch mit einigen Überraschungen und unverhofften Wenden aufwarten. Trotzdem fehlt ein guter Spannungsaufbau, der durchgehend fesselnd wirkt.
Was ich sehr vermisst habe, ist die Aufteilung des Buches in Kapitel. Hier waren die Handlungsstränge nur durch Sternchen getrennt. So war die Strucktur leider nicht immer klar erkennbar.

Abschließen kann ich sagen, dass ich dieses Buch gerne gelesen habe, auch wenn er mich nicht durchgehend fesseln konnte.

Der Autor
Seine Liebe zum Schreiben entdeckte er fast zufällig, als er in seiner Jugend versuchte, ein Mädchen mit Poesie zu beeindrucken. Auch wenn dieser erste Versuch erfolglos blieb, lässt ihn das Schreiben seitdem nicht mehr los.
Björn lässt sich gerne von Science-Fiction-Literatur inspirieren. „Das wichtigste beim Schreiben“, sagt er „ist sich selbst Grenzen zu setzen. Denn erst die Grenzen machen eine Geschichte interessant.“ Ohne das Schreiben kann Björn nicht leben. „Gott sei Dank braucht man dazu nur einen Notizblock und einen Bleistift.“ so der Student.
Neben dem Schreiben und natürlich auch dem Lesen begeistert sich Björn für Forschungsprojekte, die dem Menschen einen hohen Nutzen bringen. Solche Projekte finanziell unterstützen zu können ist ein großer Wunsch von ihm. (Quelle: EPIDU)

Ich bedanke mich beim und bei für das Rezensionsexemplar 🙂

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