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[Rezension] “Septemberblut” von Rebekka Pax (ullstein)

27 Mai

Inhalt
Nach dem Tod ihres Bruders Frederik, gelangt dessen Schwester Amber in den Besitz eines magischen Messers. Dieses Messer verleiht seinem Besitzer große Macht im Kampf gegen Vampire. Auch die Vampir-Clans von Los Angeles wissen um diese tödliche Macht, daher möchten sie es mit allen Mitteln in ihren Besitz bringen. Es entbrennt ein Kampf um das Messer und seine Trägerin.

Als Amber den Vampir Julius kennen lernt ist sie noch ahnungslos. Doch schon bald droht sie zwischen die Fronten zu geraten, und ihre zarte Liebe zu Julius wird auf eine harte Probe gestellt.

Meinung und Fazit
Der Roman ist aus Julius´ Sicht in der Ich-Form geschrieben. Man kann sich mühelos in ihn hineinversetzen, auch wenn er als Person voller Widersprüche steckt. Auf der einen Seite ist er der kompromisslose Jäger „abtrünniger Vampire“, dann ist er wieder vollends ergebenes Clanmitglied, dass keine eigenen Entscheidungen trifft und sich bedingungslos unterwirft. Er hat viele Ecken und Kannten, begeht auch Fehler, doch grade das macht nicht nur ihn, sondern den gesammten Roman aus. Man könnte sagen, es ist ein Schritt „Back to the roots“.

Die starke Persönlichkeit der Geschichte ist Amber. Auch sie ist wunderbar facettenreich und wirkt sehr authentisch. Im Verlauf der Geschichte macht sie die beeindruckendste Entwicklung durch. Auch das unterscheidet diesen Roman von den meisten anderen Büchern dieses Genres. Ich fand es sehr erfrischend.

Alle Charaktere des Buches haben etwas Eigenes. Ich fand sie durchweg sehr gut und glaubhaft gezeichnet. Auch die Nebencharaktere stehen dem in nichts nach. Sie bleiben lediglich blass, wenn sie kaum etwas zur Geschichte beitragen.

Es handelt sich hier nicht um einen Mainstream-Roman, in dem starke Helden und eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Vampir und Mensch finden auch in dieser Geschichte letztlich zueinander, aber in weiten Teilen dieses Buches dominiert in erster Linie die Spannung.

Die Geschichte vermochte es, mich von Anfang an zu fesseln. Beginnend mit einem Selbstmord, wird man gefangen genommen von actionreichen, teils recht blutigen Kämpfen und Intriegen und findet sich in einer hierarchischen, magischen Welt wieder. Zwischendurch wurde ich immer wieder von unvorhersehbaren Wendungen überrascht. Das hielt die Geschichte durchweg spannend und interessant. Im weiteren Verlauf, spätestens jedoch im letzten Teil des Romans, durchlebt ich die gesamte Gefühlspalette. Die Autorin schaffte es mit Leichtigkeit, Gefühle realistisch, glaubhaft und der Situation angemessen zu transportieren, rührte mich letztlich sogar fast zu Tränen.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es aus der Masse heraussticht. Ein toller Auftakt der Trilogie !

Das nächste Buch der Reihe („Flammenmond“) erscheint am 17.02.2012

Die Autorin
Rebekka Pax, 1978 geboren, war nach Abschluss eines Studiums der Skandinavistik und Archäologie mehrere Jahre sowohl in Amerika als auch in Deutschland beim Film tätig. Heute lebt sie zusammen mit ihren zwei Katzen in ihrer Geburtsstadt und arbeitet, wenn sie nicht gerade schreibt, als archäologische Zeichnerin. (Quelle: ullstein)

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Ein Kommentar

Verfasst von - 27/05/2011 in Bücher, Fantasy, Rezension

 

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