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[Rezension] „Das Portal“ von Elke Pistor (Emons)

11 Apr

Inhalt
Die junge Komissarin Nia Hallmann hat Schlimmes erlebt. Seitdem ist sie des Lebens müde und will Allem ein Ende setzen. Doch dann lernt sie den geheimnisvollen Psychologen Eliah Kahmen kennen. Er fasziniert sie, berührt ihre Seele und weckt tiefe Gefühle. Bevor Nia versteht wohin das führen wird, ist es bereits fast zu spät. Eine Weissagung nimmt ihren Lauf.

Parallel zu dieser Geschichte lernt man das Leben von Anna Parler im Jahr 1348 kennen. Sie ist die Tochter von Heinrich Parler, einem Steinmetzmeister, der in der Dombauhütte zu Köln tätig ist. Ihrer Familie fehlt es an Nichts, doch Anna hat das Leben in der Gemeinschaft der Beginnen vorgezogen und sich der Pflege Bedürftiger verschrieben. Hier hat die Prophezeiung, die sich 2010 in Köln zu erfüllen droht, ihren Ursprung.

Meinung und Fazit
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Ich finde die Idee der Geschichte, als auch die Umsetzung sehr gelungen. Die verschiedenen mystischen Themen gestalten das lesen sehr interessant und abwechslungsreich. Die Vielfältigkeit der transportierten Gefühle und der gute Spannungsaufbau machen es schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Die beiden Handlungsstränge werden parallel behandelt, doch durch die gute Darstellung der Handlungsorte findet man sich sehr schnell in beiden Zeitepochen zurecht. Sowohl das Stadtbild Kölns im Jahre 1348, als auch 2010 sind sehr plastisch dargestellt und, soweit ich das beurteilen kann, gut recherchiert. Die Charaktere der Protagonisten wirken authentisch und Ausdrucksstark. Auch die Nebencharaktere werden zumeist gut beschrieben und erlangen eine gewisse Tiefe, soweit das für die Handlung relevant ist.

Eine sehr gute und gelungene Mischung aus Mystery, Phantastik und Krimi vor historischer und zeitgenössischer Kulisse.

Die Autorin
Jahrgang 67. In Gemünd in der Eifel aufgewachsen, geprägt und der Region bis heute eng verbunden. Abitur in Schleiden. Studium in Köln.
Nach kurzem Stopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als freie Seminartrainerin und leitet Schreibworkshops.
Seit 2009 mordet sie sich mit dem größten Vergnügen in schriftlicher Kurz- und Langform quer durch alle Gesellschaftsschichten, Personenkreise und Landschaften.
Elke Pistor ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und im Syndikat.
Im Frühjahr 2011 wurde sie für den NORDMORDAWARD 2011 nominiert. (Quelle: http://www.elke-pistor.de/page1.php)

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Ein Kommentar

Verfasst von - 11/04/2011 in Bücher, Rezension

 

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