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[Rezension] „Altraterra – Die Prophezeiung“, Yvonne Pioch (lulu.com)

04 Apr

Die Geschichte
Anne ist Halbwaise und lebt mit ihrem Vater auf einem kleinen Bauernhof. Ihre Mutter starb vor einigen Jahren und ihr Bruder Hernri, der magische Fähigkeiten besitzt, darf an der Universität studieren. Anne scheint kein magisches Können zu haben, daher blieb sie bei ihrem Vater auf dem Hof und übernahm alle häuslichen Pflichten.

Als Henri eines Tages mit seinem Mentor Miraj zu Besuch kommt erstarrt Anne, denn Miraj war kein Unbekannter. Sie hatte bereits häufiger von ihm geträumt.
Anne ahnte bisher nichts von der Magie, die auch ihre Welt erreichen kann. Doch kurz nach der Ankunft der Besucher kamen auch die Schwarzmagier und setzten ihren Hof in Brand. Henri und Miraj versuchten gegen sie anzukämpfen, doch es blieb ihnen nichts weiter übrig, als Anne zu nehmen und mit ihr zu fliehen. Von nun an verändert sich Annes Leben, denn sie wird fortan in einer wahrhaft magischen Welt leben.

Meinung und Fazit
Die Autorin hat mit Altraterra eine wahrhaft magische Welt geschaffen. „Die Prophezeiung“ bildet hierbei den Auftakt zu einer Trilogie.

Die gute Struktur, die kurzen Kapitel und der flüssig zu lesende Text machen einfach Spaß. Auch die Wortwahl der verschiedenen Zauber und Handlungsorte finde ich sehr kreativ. Es gibt viele gut aufgebaute Spannungsbögen und so manche unvorhersehbare Wendung, die sich mit ruhigeren, erklärenden Passagen abwechseln. So wurde das lesen nie langweilig und ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen.
In den ersten Kapiteln wird der Leser in das bäuerliche Leben eingeführt, dass etwas ans Mittelalter erinnert. Hier, als auch in den Folgekapiteln 6-12, werden zudem die Protagonisten vorgestellt. Sie sind authentisch, sowie äußerlich und im Wesen facettenreich. Hinzu kommen im späteren Verlauf die diversen Nebencharaktere. Als Gruppen wären hier zunächst die unterschiedlichen Völker zu nennen. Im Einzelnen: Grünmagier, Schwarzmagier, gelbes Volk, rotes Volk und nichtmagische Menschen. Die Autorin macht es durch ihre gute Darstellung leicht, dass man Diese gut unterscheiden und die verschiedenen Fähigkeiten/Charaktereigenschaften zuweisen kann. Einige Personen dieser Gruppen greifen eingehender in die Geschichte ein. Auch sie werden nahezu durchweg gut beschrieben und bleiben nur in Ausnahmefällen blass, wenn sie z.B. keine bedeutende Rolle im Geschehen einnehmen.
Im Verlauf der Geschichte wird auch das Land Altraterra, sowie die Schutzzone, die Stadt Viriditas und die Universität Scientia sehr plastisch, nahezu greifbar, vorgestellt. Ein müheloses abtauchen in diese Welt ist somit garantiert.

Ein kurzes Wort zum Cover: Ich finde es sehr gut gelungen. Es stellt die Geschwister Anne und Henri in den Vordergrund und deren Charaktere, sowie ihre angespannte Beziehung zueinander werden schon hier deutlich.

Diese Geschichte ist ein All-Age-Roman, den ich Lesern ab 12Jahren, aber auch Erwachsenen empfehlen kann. Darüber hinaus ist er ein sehr gelungenes Roman-Debüt einer Autorin, von der wir hoffentlich noch viel lesen werden.

Die Autorin
Yvonne Pioch wurde 1980 in Düsseldorf geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Ratingen-Lintorf. Nach dem Abitur studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Informatik und arbeitete als Journalistin für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Praktika im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Nachrichten-Agentur AP verschlugen sie nach Frankfurt am Main, ihre neue Wahlheimat. Heute lebt sie als selbstständige Lektorin, Autorin und Journalistin in Frankfurt-Sachsenhausen. Altraterra ist ihr erster Roman und der Auftakt einer Trilogie. (Quelle: http://www.lovelybooks.de/autor/yvonne-pioch/)

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2 Kommentare

Verfasst von - 04/04/2011 in Bücher, Rezension

 

2 Antworten zu “[Rezension] „Altraterra – Die Prophezeiung“, Yvonne Pioch (lulu.com)

  1. Yvonne

    05/04/2011 at 18:16

    Dankeschön auch für die nette Einleitung. Die „junge aufstrebende Autorin“ freut sich. 😉

    Ich habe den Eindruck, dass es einige Leser gibt, die lieber mal neue Autoren entdecken. Nur die Verlage haben es irgendwie noch nicht mitbekommen. Schade.

     
  2. jennifer0509

    06/04/2011 at 08:09

    Ich weiß was du meinst, ich habe in der letzten Zeit Carol Grayson, Yvonne Pioch und Annette Eikert gelesen. Alles deutsche Autorinnen, die teilweise schon einige Werke mehr veröffentlicht haben, die man aber im Buchhandel nicht findet. Doch ich bin sehr begeistert von ihren Bücher. Ich lese zwar weiterhin gerne was auch alle lesen, dennoch bleibe ich den neuen Autorinnen treu.

     

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