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[Rezension] “Geschöpf der Finsternis”, Lara Adrian (Lyx)

21 Jan

Inhalt
“Geschöpf der Finsternis” von der englischen Autorin Lara Adrian erzählt eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir, die aufgrund verschiedener Umstände scheinbar wenig Chancen hat.

Dieses Buch ist der dritte Band eine Reihe, und die Hauptfiguren (Tegan und Elise) kennen sich bereits flüchtig aus der Vorgeschichte.
Nun treffen sie erneut aufeinander. Tegan, der kämperische Einzelgänger und Angehöriger des Kriegerordens der Vampire, der sich verpflichtet hat mutierte, von reiner Blutgier befallene Vampire (Rogues) zu jagen und zu töten. Und Elise, eine verwitwete Menschenfrau und zugleich Stammesgefährtin, die ihren Sohn verlor, als er durch eine Droge zum Rogue mutierte und gerichtet werden musste.
Beide durchstreifen die Straßen von Boston auf der Jagt nach den Hintermännern der Rogues, deren Lakaien und den Rogues selbst. Er will, auch aus persönlichen Beweggründen befrieden, die Menschen schützen und die (Drogen-) Verstecke der Rogues aufspüren, sie will Vergeltung für den Tod ihres Sohnes.
Verschiedene Umstände bedingen es, dass sie eine Zweckbeziehung eingehen, die für Beide noch weitreichende Folgen nach sich ziehen wird. Elise benötigt Vampirblut um bei Kräften zu bleiben und nicht zu altern, aber es gilt als verpönt zum Selbstzweck von einem Vampir zu trinken. Denn dieser Akt ist offiziell nur Paaren vorbehalten.

Meinung und Fazit
Hat man die ersten beiden Bände der Reihe nicht gelesen, so wird man anfänglich leichte Schwierigkeiten haben sich in die Geschichte einzufinden. Doch im Verlauf wird sicher vieles klarer, da Hintergründe nochmals erläutert werden.
Einer der Hintergründe ist beispielsweise, dass die “Vampir-Väter” ursprünglich Aliens waren. Hierüber musste sogar ich die Stirn runzeln, da ich diese Tatsache an den Haaren herbei gezogen finde, Fantasy hin oder her. Doch im Verlauf des Buches vergisst man dieses Detail schnell, was dann den Lesegenuß nicht mehr zu trüben vermag.

Sehr positiv finde ich hingegen, dass dieser Roman nicht dem typischen Klischee “Vampir findet Stammesgefährtin und verliebt sich” unterliegt, sondern diese Geschichte ist viel komplexer. Man befindet sich im ständigen Wandel der Gefühle, von düster, feindselig und kämpferisch, über tragisch, bis leidenschaftlich und erotisch. Das, sowie auch die unerwarteten Wendungen und der gute Aufbau der Spannungskurven, machen das lesen anhaltend spannend.

Wer Vampir-Romane mag und nichts gegen einen Schuss (leicht obszöner) Erotik in Büchern hat, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Die Autorin
Lara Adrian ist das Pseudonym von Tina St. John. Geboren wurde sie 166 in Michigan, lebt heute aber in Neuengland. Unter ihrem Originalnamen veröffentlichte sie erst romantische Romane, bevor sie sich das Pseudonym zulegte und die „Midnight Breed“ Serie schrieb.

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