[Rezension] „Der Zorn des Lammes“, Johannes Groschupf (Oetinger)

Inhalt
Sie leben beide in Berlin, und jeder sieht die Welt mit anderen Augen. Dies ist die schockierende Geschichte von Jazz und Milan….

Meinung und Fazit
Als ich mir den Klappentext durchlas erahnte ich schon, um welches Thema sich diese Geschichte ranken dürfte. Zum Teil lag ich damit garnicht so falsch, und doch wurde ich von der Intensität dieser Erzählung überrascht.
Es ging recht locker los, und ich lernte zuerst Jazz kennen. Sie wirkte jugendlich, frisch, voller Tatendrang, auch wenn ich ihr einen gewissen Grat an Naivität zusprechen musste. Trotzdem, oder gerade deswegen, fand ich sie sehr sympathisch, vor allem weil sie mir so lebensnah erschien. Alles wirkte leicht und froh, mit einer positiven Grundstimmung.
Da die Kapitel abwechselnd aus Jazz´ und Milans Sicht geschrieben sind, wandelte sich das Bild jedoch zu Beginn des zweiten Kapitels recht abrupt.
Man erfährt zunächst nicht viel über Milan, er nimmt erst nach und nach Gestalt an. Trotzdem hat es der Autor geschafft, dass ich sofort eine vage Beklemmung verspürte. Im Gegensatz zu Jazz´ Geschichte wirken Milans Schilderungen bedrückend und düster. Nach und nach wurde mir auch klar, warum das so war, denn hier hatte ich es mit einem echten Psychopathen zu tun.
Die Geschichte nahm ihren Lauf, und manchmal konnte ich garnicht glauben was ich da lese. Es war so erschreckend real, dass mich einige Stellen fast atemlos zurück ließen. Ich hoffte und bangte, war geschockt und gefesselt gleichermaßen.
Daher mag es nicht verwundern, dass sich das Buch sehr schnell seinem Ende neigte. Zurück blieb ein Nachhall der Beklemmung und Ungläubigkeit, aber auch eine gewisse Erleichterung machte sich breit.
Vor der Leistung, diese Geschichte derart eindrücklich auf relativ wenige Seiten zu bringen, muss ich den Hut ziehen. Das war sicherlich nicht einfach, aber der Autor hat es mit Leichtigkeit geschafft alles passgenau auf den Punkt zu bringen, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verstricken.
Eine schockierende und gleichzeitig fesselnde Geschichte mit Nachhall. Absolute Kaufempfehlung !

Der Autor
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature “Der Absturz”. (Quelle: dtv-dasjungebuch.de)

Buchdaten
Ausgabe: TaschenbuchOetinger
Seiten: 192
Erscheinungsdatum: April 2014
ISBN: 978-3-8415-0282-7
Altersempfehlung: ab 14J.
Verlag: Oetinger Taschenbuch

[Auslosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 20

“Das Rachespiel” von Arno Strobel mit Signatur wollten 24 Teilnehmer gewinnen, 2 Bücher hatte ich zu verlosen…

Die zwei glücklichen GewinnerInnen heißen:  Mehr

[Verlosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 20

Vorletzter Tag, vorletzter Buchgewinn :-)

Habt ihr den gestrigen Artikel über Arno Strobel gelesen? Der Fischer Verlag war so freundlich und hat mir zwei Bücher spendiert, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte!
Daher verlose heute 2 x 1 signiertes Exemplar


Ich lese das Buch selbst gerade erst, daher gibt es noch keine Rezension, aber bisher gefällt es mir sehr gut.

Mehr zur Verlosung am Ende des Artikels…
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[Lesung] Mit Arno Strobel in Bochum

Letzte Woche war ich bei einer Lesung von Arno Strobel in der Mayerschen Buchhandlung Bochum. Er präsentiertePlakat dort seinen neusten Thriller „Das Rachespiel“.

Direkt am Anfang wurde mir aber schon der Zahn gezogen, dass ich mich auf einer „wirklichen“ Lesung befand. Wenn man erwarten würde, dass er fast die ganze Zeit liest, dann sollte man sich vielleicht besser das Hörbuch kaufen, so Arno Strobel.
Nun, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn viel gelesen worden wäre, denn ich kannte das Buch ja noch nicht. Ich gebe allerdings gerne zu, dass es sehr viel unterhaltsamer und persönlicher ist, wenn man stattdessen einiges über den Autor erfährt. Außerdem hätte ich mir das Buch nicht mehr gekauft, wenn ich schon die Hälfte gekannt hätte. Naja, obwohl…. Natürlich hätte ich es trotzdem gekauft. Wer kann schon (signierten) Büchern widerstehen? Also ich nur unter Zwang…

Aber wie dem auch sei, es wurde ein toller Abend.
Arno Strobel las den Prolog und Teile des ersten Kapitels aus seinem neuen Werk und lockerte den Abend mit zwei seiner Kurzgeschichten auf. Diese kleinen, bitterbösen, sarkastischen und unterhaltsamen Geschichten gibt es auch im Buchformat zu kaufen, allerdings ausschließlich bei seinen Lesungen. Wenn ihr die Möglichkeit habt greift zu, ich kann es nur empfehlen.Lesung

Die gesamte Zeit herrschte eine lockere Atmosphäre, die man einfach nur genießen konnte. Ein sehr sympathischer Autor und ein fragefreudiges Publikum sorgten dafür, dass ich zwischen den Leseabschnitten sehr viel wissenswertes erfuhr.
So geht Arno Strobel, der unlängst seinen 50sten Geburtstag feiern durfte, seit kurzem keinem Brotjob bei der Bank mehr nach, er ist jetzt freiberuflicher/hauptberuflicher Autor. Mich persönlich überraschte das, denn „Das Rachespiel“ ist ja nicht sein erstes Buch, welches er mit Erfolg an den Leser bringt. Und Kritiker gibt es ja überall, aber das nur so nebenbei…

Sein Autorendasein hat streng genommen schon vor ca. 37Jahren angefangen. Die Saarbrücker Zeitung veröffentlichte einen sehr fantasievollen Aufsatz, den der damals 13jährige ursprünglich für die Schule verfasst hatte.
Jahre später schrieb er dann sein erstes Buch, selbstredend sollte es ein Bestseller werden, und kassierte zu seiner Verwunderung nur Absagen.
Daher verlegte er es kurzer Hand selber, putze Klinken bei diversen Buchhandlungen und wurde tatsächlich per soloZufall vom Verlag dtv entdeckt. Das war der Anfang, das Schicksal nahm seinen Lauf, und mittlerweile kann er auf viele erfolgreiche Jahre zurück blicken, wobei er zuletzt im Fischer Verlag veröffentlichte.

Da ich auch sehr gerne Jugendbücher lese freute es mich zu hören, dass im Loewe Verlag bald ein Jugendbuch mit dem Titel „Abgründig“ von ihm erscheint. Weitere sollen folgen. Ich bin gespannt.

Letztlich kann ich sagen, dass der Abend leider viel zu schnell vorbei war. Wenn Arno Strobel in eure Nähe kommt, dann geht hin, es lohnt sich. :-)

Die Bilder zur Lesung wurden mir übrigens von Silvia Borowski zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! :-)

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[Verlosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 19

Der Countdown beginnt…. heute ist der drittletzte Tag meiner dreiwöchigen Blog-Geburtstagsfeier.

Es gibt erneut ein signiertes Hörbuch von Sebastian Fitzek zu gewinnen. Diesmal ist es

DasKind Mehr

[Auslosung] 3Jahre, 3Wochen – Tag 11

An diesem Tag gab es “Seelen im Eis” zu gewinnen,

und gewonnen hat: Mehr

[Auslosung] 3Jahre, 3Wochen – Tag 7

Am Ende der ersten Verlosungswoche gab es das Hörbuch “Noah” von Sebastian Fitzek zu gewinnen.
Unter den 13 Teilnehmern hat gewonnen: Mehr

[Verlosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 11

Nachdem ich die letzten zwei Tage etwas lustiges für euch hatte, wird es jetzt wieder spannend.

Meine Rezension zum Buch findet ihr hier.

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[Buchvorschau] Take Death to live and die

Dem Tod zu vertrauen bedeutet leben und sterben.

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Ein Gegensatz?

Zwei Teile eines Ganzen?

 Am 01. März erscheint „Death“
im Verlag Chicken House Deutschland (Carlsen).

Es ist ein Thriller über

Leben   Liebe    Kult   eine Droge   Versuchung   Kick   Grenzen    Freundschaft   Tod


Doch es gibt offene Fragen:

Wer ist Jimmy Earle?
Rockstar, Egomane, Psychopath, Heilsbringer oder der personifizierte Tod?

Wer oder was ist „Death“, und was hat Jimmy damit zu tun?

Finde es heraus und besuche sein letztes Konzert.

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Sei auch Du dabei!
Auf Facebook oder unter www.jimmyearle.com
Save the date.  

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[Verlosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 7

Vor etwas über einer Woche war ich bei der “Noah”-Lesung von Sebastian Fitzek. Es war toll, und meinen Bericht könnt ihr hier nachlesen.
Natürlich habe ich von dort etwas mitgebracht, und dass möchte ich heute verlosen:
Das “Noah”-Hörbuch, welches von Sebastian signiert wurde und ein Label von Buffer Underrun, der Band mit der er auf Tour war. Die vier Jungs haben es auch auf der Rückseite signiert.

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Ich habe zwar das Buch “Noah” rezensiert, das Hörbuch kenne ich nicht, aber vielleicht wollt ihr trotzdem die Rezension dazu lesen.
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