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[Auslosung] 3Jahre, 3Wochen – Tag 4

“Verschwörung im Zeughaus” von Petra Schier wollten 17 Teilnehmer gewinnen, aber es konnte nur einen geben.

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Verfasst von - 21/02/2014 in Bücher, Gewinnspiele

 

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[Verlosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 4

Ich hatte euch versprochen, dass es Bücher verschiedener Genre zu gewinnen gibt, daher könnt ihr heute euer Glück im Bereich “historischer Roman” versuchen. Ich habe dieses Buch für euch


Meine Rezension zum Buch könnt ihr hier nachlesen.

Mehr zur Verlosung am Ende des Artikels…
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Verfasst von - 13/02/2014 in Bücher, Gewinnspiele, Rezension

 

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[Rezension] „Ein ganzes halbes Jahr“, Jojo Moyes (rororo)

Inhalt
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, Ein ganzes halbes Jahrdass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will. (Quelle: rowohlt.de)

Meinung und Fazit
Dies ist die Geschichte von Will und Lou.
Anders als im Klappentext beschrieben, würde ich nicht unbedingt von einer Liebesgeschichte sprechen, auch wenn dies einen Teil des Kerns ausmacht. Für mich ist es in der Hauptsache eher eine Schicksalsbegegnung.

Will ist erfolgreich, vermögend, sportlich und hat eine attraktive Partnerin. Doch plötzlich verändert ein Unfall sein ganzes Leben. Die Diagnose Tetraplegie wirft all seine Pläne und Wünsche über den Haufen und raubt ihm den Lebenswillen.
Tetraplegie war mir zwar ein Begriff, aber die Darstellung der Erkrankung in all ihren Facetten schockierte mich hin und wieder doch. Dass Will, der eine recht bewegte Vergangenheit hatte, damit nicht umgehen kann, schien mir irgendwann nur allzu verständlich.
Ihm gegenüber steht Lou. Sie kommt aus der Arbeiterschicht, wirkt auf den ersten Blick etwas exzentrisch, ist aber sehr liebenswert und denkt immer mehr an Andere als an sich selbst. Für meinen Geschmack war sie manchmal etwas zu devot, so dass ich sie gerne geschüttelt hätte, damit sie endlich aufwacht. Auf der Suche nach einer neuen Arbeit landet sie in einer befristeten Anstellung bei den Traynors, und somit nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Will und Lou könnten unterschiedlicher nicht sein und haben anfangs daher auch einige Probleme persönlicher Art zu bewältigen.
Lou möchte Will gerne den Lebensmut zurück geben, er begegnet ihr abweisend und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Doch Lous stets positive Art veranlasst Will dazu, dass er seine emotionale Mauer einreist. In kleinen Schritten kommen sie sich immer näher. Beide versuchen das Leben des Anderen nach eigenen Maßstäben positiv zu beeinflussen. Ob das gelingen kann ?

Ich fand die Geschichte wundervoll und traurig zugleich und kann mir gut vorstellen, dass es solche Schicksale und schicksalhafte Entscheidungen nicht nur in Romanen gibt.
Die Gegensätzlichkeit der Charaktere war sehr gut gewählt. Lou war mir von Anfang an sympathisch, bei Will dauerte es etwas länger. Über den gesamten Roman hinweg lernten sie voneinander, entwickelten sich und wuchsen zu einer festen Einheit zusammen. Es war Phasenweise kaum vorstellbar, dass es das Schicksal nicht gut mit ihnen meinen könnte. Aber so sehr ich mich für die beiden freute, schwang trotzdem immer ein etwas flaues Gefühl mit, wenn wieder ein Rückschlag daher kam.
Auch wenn das Buch von dem Zusammenspiel zwischen Lou und Will lebt, sticht Lou als Charakter eindeutig hervor. Sie macht mit Abstand die größte Entwicklung durch. Alles ist sehr nachvollziehbar, bemerkenswert und ich konnte es ihr von Herzen gönnen.

Doch auch die Nebenfiguren, obwohl sie seltener in Erscheinung traten, hatten eine sehr gute Präsenz. Wills Eltern erschienen mir zwar recht kalt, doch dieser Eindruck wurde spätestens dann revidiert, als jeder in einem Kapitel selber zu Wort kam. So erlangte man auch einen sehr guten und aufschlussreichen Einblick in ihre Gefühlswelt, der einiges verständlicher erscheinen lies. Hier wurde unter anderem deutlich, dass die Erkrankung eines Angehörigen, in diesem Fall die eines (erwachsenen) Kindes, weitreichende Folgen für alle Beteiligten haben kann. Ein Umstand, den man ja doch mal gerne vergisst….

Ein hochemotionaler Roman, der mich tief bewegt und zum Nachdenken angeregt hat. Zurück bleibt die Frage, wie viel die Liebe im Leben eines Menschen bewirken kann. Vermutlich viel, aber manchmal einfach nicht genug…

Die Autorin
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. (Quelle: rowohlt.de)

Buchdaten
Ausgabeformat: Broschiert
Seiten: 512
Verlag: rororo
Auflage: 3 (21. März 2013)
ISBN-10: 3499267039
Originaltitel: Me Before You

 
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Verfasst von - 01/05/2013 in Bücher, Rezension

 

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[Buch-Woche] # 31

Letzte Woche habe ich aus Zeitgründen gepasst, aber diesmal bin ich bei der Buchwoche von solitary wieder dabei :-)Buchwoche

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff “Dreizehn Tage am Meer”. Dieses Buch wurde geschrieben von Markus Thiele und es handelt sich um einen gefühlsbetonten Roman. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut.
Die Neuzugänge der Woche lauten “Schloss der Engel” von Jessica und Diana Itterheim. Ich habe das Buch zusammen mit einer “Magnet-Eule” bei Bücherchaos gewonnen und mich riesig darüber gefreut. In Sachen Büchern habe ich  mir für die folgende Woche folgendes vorgenommen: Ich werde am Lesemarathon von Lovelybooks teilnehmen.

In meinem Bücherregal stehen ca. 350 Bücher und 100 eBooks.

MännertourEin Buch dass von Sommer handelt ist “Männertor – aber anders” von Ben Bertram und darin geht es um ein Männer-Trio, eine geplante Weltreise und die Erfüllung von Träumen. Dagegen ist “Stille Nacht” eher ein Winterbuch und dort geht es um 6 magische Liebesgeschichten, geschrieben von Romantasy-Autorinnen.

Mein Buch-Favourit dieses bisherigen ersten Vierteljahres war “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes, denn ich fand das Buch toll geschrieben und sehr, sehr gefühlvoll und anrührend.

Bis jetzt habe ich diesen Monat 6 Bücher gelesen, nämlich Nubila 1″, “Ein ganzes halbes Jahr”, “Die Wandler 1″, “Danke für meine Aufmerksamkeit”, “Göttlich verliebt” und “Auracle”.

Diesen Monat will ich noch mind. 2 Bücher lesen, denn mein SuB soll nicht noch höher krabbeln.

Tja, das war meine Buchwoche :-)

 
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Verfasst von - 26/04/2013 in Bücher, Blogtour

 

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[Rezension] „Unearthly. Dunkle Flammen“ von Cynthia Hand (rororo)

Inhalt
Die Erde steht still, wenn Engel lieben. «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzele, und er ist weg.» Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle,zwischen Christian und Tucker …

Meinung und Fazit
Durch den guten, flüssig zu lesenden Schreibstil kam ich gut in die Geschichte hinein. Zudem findet man sich schnell mitten in der Geschichte wieder, und versucht das Rätsel um den geheimnisvollen Jungen genauer zu ergründen und zu lösen.
Die Protagonisten haben mir insgesamt gesehen ganz gut gefallen, denn sie waren gut beschrieben und daher sehr plastisch. Im Grunde war die Mehrzahl aber nichts besonderes, einige fand ich sogar eher langweilig. Auch Clara und Christian hätte etwas mehr Facettenreichtum ganz gut getan. Doch Tucker und Angela, eine Freundin Claras, haben das mäßige Bild der Protas dann doch noch vollkommen heraus gerissen. Tucker war für einen Jugendroman beeindruckend normal und bodenständig, benahm sich dabei auch wie ein normaler Teenager und war nicht „Supermann“. Außerdem überraschte er mich auch das ein oder andere mal, und ich muss zugeben, dass in seiner Gegenwart Clara auch Pluspunkte sammeln konnte. Angela fand ich sehr interessant, weil ich bis heute nicht ganz sicher bin, ob sie nicht doch etwas im Schilde führt…. Diese beiden haben die Geschichte wirklich bereichert. Eine Figur gab es, mit der ich mich besonders schwer tat, und das war Claras Mutter. Auf der einen Seite kam sie als sehr authentische amerikanische Teenie-Mutter rüber, aber sobald es um Claras Vision ging, verkroch sie sich ins Schneckenhaus mit der Floskel, dass Clara alles selbst herausfinden müsste. Sie ließ sie in der Luft hängen, erklärte ihr nichts über die Herkunft der Engel oder sonst was, alles musste Clara sich erkämpfen. Hätte ich eine schlüssige Erklärung bekommen warum das so war, wäre es vermutlich nicht so schlimm gewesen. Doch die fehlte mir leider, daher nervte mich das Verhalten der Mutter irgendwann.
Was die Geschichte an sich angeht, so ist es eine nette Liebesromanze, die mit Fantasy-Elementen ummantelt wurde. Im Grunde fand ich das auch garnicht so schlecht, denn es passt zu Zielgruppe. Da die Geschichte einige Rätsel aufgibt und zum Ende hin auch sehr spannende Passagen hat, fand ich das Buch insgesamt gut.
Das Ende an sich hinterließ aber nochmal einen etwas schalen Beigeschmack, denn es passte sich nicht vollkommen stimmig in die Geschichte ein. Dieses Buch ist der Auftakt einer Reihe und weißt trotzdem keinen harten Cliffhanger auf, was ich sehr gut fand. Stattdessen ließ man aber die Protas als auch den Leser ratlos zurück. Das hätte man anders lösen können, um mehr Lust auf den Folgeband zu machen.

Trotz der Kritik habe ich das Buch ganz gerne gelesen, die Zielgruppe dürfte hier aber deutlich euphorischer sein.

Die Autorin
Cynthia Hand unterrichtet Kreatives Schreiben an der Pepperdine University in Los Angeles. Sie lebt mit Mann und Sohn in Südkalifornien. http://www.cynthiahand.blogspot.com

 

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[Rezension] „Ich bin der Herr Deiner Angst“ von Stephan M. Rother (rororo)

Klappentext
In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im ‹Fleurs du Mal› bot, wird mich bis an das Ende meines Lebens begleiten. Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen. Das war hier nicht der Fall.

Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen…

Meinung und Fazit
Ich hatte diesmal ein wenig Mühe in die Geschichte hinein zu finden.
Das lag zum Großteil am Schreibstil, denn die Geschichte wird aus den (unterschiedlichen) Sichtweisen von Hauptermittler Jörg Albrecht und Kommissarin Hannah Friedrichs erzählt. Den Ansatz, die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen fand ich sehr gut, aber ich hatte anfangs Schwierigkeiten zu erkennen, wessen Sicht hier grade dargestellt wird. Doch nachdem ich einen guten Zugang zu den Protagonisten gefunden hatte löste sich dieses Problem, und das Lesen gestaltete sich immer flüssiger.
Die zahlreichen Morde geschahen teilweise zeitlich recht geballt, und sie waren alle sehr grausam, was nicht Jedermanns Fall ist. Ich finde aber, dass der Autor weitgehend darauf verzichtet zu sehr ins Detail zu gehen, so dass das Kopfkino das übrige verrichten konnte oder musste. Das habe ich positiv zur Kenntnis genommen. Irgendwann während der Ermittlungsarbeit kam aber leider der Punkt, wo ich das ungute Gefühl hatte, dass ich grade eine angelehnte Erzählung an „Das Schweigen der Lämmer“ lese. Der Autor hat hier allerdings zügig und gut die Kurve bekommen, um doch seine eigene Geschichte weiter zu führen.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir die Geschichte auf Grund des Titels anders vorgestellt hätte, eher in Richtung Psychothriller.
Trotz aller Kritik finde ich das Buch lesenswert. Es hat mich in weiten Teilen gefesselt, und es war spannend bis zum Schluss. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und in ihrer Gesamtheit gut dargestellt. Hoffentlich darf dieses Duo noch weiter Fälle lösen.

Der Autor
Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.

Die Buchdaten

  • ISBN-10:3-499-25869-2
  • Erscheinungstermin:02.04.2012
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Seiten:574
  • Einband:Taschenbuch
 
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Verfasst von - 30/04/2012 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Tabu“, Casey Hill (rororo)

Klappentext
Ein unaussprechliches Verbrechen.
Ein unvorstellbares Motiv.
Ein unaufhaltsamer Killer.

Bei der Polizei in Kalifornien war sie eine erfolgreiche CSI-Spezialistin. Nun kehrt Reilly Steel zusammen mit ihrem Vater in dessen alte Heimat Irland zurück. In Dublin sind indes nicht alle neuen Kollegen bereit, Reillys ungewöhnliche Ermittlungsmethoden zu akzeptieren. Doch dann gelingt es ihr, mehrere ungeklärte Morde einem einzigen Täter zuzuordnen: Alle Taten waren extrem grausam, alle beziehen sich auf das Werk Sigmund Freuds – jedes Opfer wurde vor seinem Tod gezwungen, eines der größten Tabus zu verletzen, die die Gesellschaft kennt.
Reilly ermittelt weiter. Und ihr wird klar, dass der Killer ihre Vergangenheit sehr genau zu kennen scheint. Was sie nicht weiß: Das dunkelste aller Tabus ist für sie reserviert …

Meinung und Fazit
Der Roman findet seinen etwas ungewöhnlichen Beginn in der Vergangenheit der Protagonistin Reilly Steel, um dann nahezu abrupt in die Gegenwart zu wechseln. Die Rückblenden, aus Reillys Sicht erzählt, findet man in Bruchstücken immer wieder, doch sie blieben fast bis zum Schluss undurchsichtig.
Dem Prolog folgt eine Einführung der Hauptprotagonistin. Es dauerte ein wenig, bis Reilly eine gute Plastizität erhielt. Sympathisch war sie mir allerdings von Anfang an.
In ihrer Berufswelt polarisiert sie stark, was u.a. an ihren ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden liegt, doch sie zeigt ausreichend Stärke um damit umgehen zu können. Auch die anderen, handlungsrelevanten Teammitglieder, ob sympathisch oder unsympathisch, fand ich gut dargestellt. Sie sind nicht ganz klischeefrei, doch nach und nach entwickelte jeder Charakter etwas Eigenes, offenbarte auch kleine Geheimnisse oder unterzog sich einer Wesenswandlung, was ich persönlich sehr gut fand.
Einzig Reillys Vater und Schwester blieben sehr lange zu blass, wobei in Bezug auf die Schwester immer wieder mysteriöse Andeutungen gemacht wurden, die man erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen setzen konnte.
Das Hauptaugenmerk des Romans liegt auf der Ermittlungstätigkeit. Der Leser darf alles hautnah miterleben, egal ob am Tatort oder bei der forensischen Aufarbeitung im Labor. Diese Abschnitte fand ich hochinteressant und packend. Die Zusammenführung der Fakten und Fälle waren hierbei glaubhaft und stimmig.
Faszinierend waren zudem die Freud´schen Theorien zum Thema „Tabu“. Sehr gut ausgeführt und geschickt eingebunden steigerten sie die Spannung und ließen den Leser mit raten, um welche Tabus es sich im weiteren Verlauf handeln konnte. Auch diesen Teil fand ich sehr gut nachvollziehbar.
Der sehr flüssige Schreibstil fesselte, die Spannung steigerte sich stetig, wozu auch einige unerwartete Wendungen beitrugen. Leider zeigte der Roman gegen Ende kleine Schwächen.
Zum einen war es etwas durchsichtig wer der Täter sein würde. Hier hätte ich es positiv gefunden, wenn man zumindest eine Tat aus der Opfer- oder Tätersicht miterlebt hätte. Ich brauche diese Sichtweisen zwar nicht zwingend, da sie oft recht psychologisch grausam sind, jedoch hätte es dem Buch nochmal einen weiteren Kick gegeben.
Hinzu kommt, dass sich die Beziehung zwischen Reilly und Chris zuerst gut entwickelt, dann allerdings mehr oder weniger ohne Abschluss im Sande verläuft. Ebenso verhält es sich mit Chris´ mysteriöser Krankheit. Auch diese Nebenhandlungen hätten meiner Meinung nach zu Ende geführt werden müssen.

Insgesamt gesehen ein sehr interessanter, in weiten Teilen packender Roman. Eine gute Mischung aus Krimi und Thriller und besonders für solche Leser zu empfehlen, die Einblicke in die Ermittlertätigkeit gewinnen und den Theorien Sigmund Freuds folgen möchten.

Die Autoren
Casey Hill ist das Pseudonym des Autorenehepaars, Kevin und Melissa Hill.Sie leben in Dublin.
Tabu, ist das erste Buch in einer Reihe von forensischen Krimis mit der in Kalifornien geborenen Forensikerin Reilly Steel, ein internationaler Bestseller im Jahr 2011.
Tabu wird von Simon & Schuster in Großbritannien, Irland und Australien veröffentlicht und Übersetzungsrechte wurden nach Deutschland, Holland, Italien, Frankreich, Russland und Polen verkauft. TV-Rechte an der Reilly Steel Series wurden kürzlich von Ecosse Films optioniert.
(Quelle und weitere Infos: caseyhillbooks)

Buchinfos:

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • erschienen: 2011
  • Seitenzahl: 395
  • ISBN-13: 9783499256646
  • ISBN-10: 3499256649
  • Preis: 9,99€
 
 

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