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Schlagwort-Archive: Lyx

[Rezension] Todeszeichen: Ein Fall für Leitner und Grohmann, Saskia Berwein (Lyx)

Inhalt
Ein Serienmörder, „Künstler“ genannt, treibt in Lemanshain im Spessart sein Unwesen. Doch plötzlich weicht er von seinem Schema ab, und es ist nicht klar warum…

Meinung und Fazit
Der ruhige und gleichmäßige Schreibstil fesselte mich von Beginn an. Es wurde im Prolog auch direkt Spannung aufgebaut, so dass ich kaum erwarten konnte weiter zu lesen.
Auch die Einführung der Hauptfiguren fand ich sehr gelungen. Sie waren facettenreich, aber ohne die fast schon obligatorisch gewordenen Marotten von Monk & Co, was mir gut gefallen hat. Stattdessen erlebte ich ein Ermittlerduo, bestehend aus Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann, welches sehr gut harmonierte. Beide waren mir äußerst sympathisch, wobei ich mich manchmal etwas über die sehr praxisorientierte Ermittlung von Grohmann wunderte. Gestört hat es mich allerdings nicht, eher im Gegenteil.
Auch die anderen Figuren waren in ihrer Darstellung gut und glaubhaft getroffen. Allen voran Charlotte, die Tochter des letzten Opfers. Sie nahm gekonnt viel Raum ein und gab der Handlung durch ihr unkonventionelles Wesen zusätzlichen Schub.
Die Geschichte war insgesamt unterhaltsam und spannend. Was mir entgegenkam war die gemäßigte Darstellung der Morde. Brutal ja, da habe ich lieber mal das Kopfkino ausgeschaltet, aber nicht zu blutrünstig. Besonderes Augenmerk wurde auf die verschiedenen Wege der Ermittlungsarbeit gelegt. Diese war gut und nachvollziehbar beschrieben, und hatte zur Folge, dass man plötzlich, fast unerwartet vor der Auflösung stand. So kam es zu einem überraschenden, aber nochmal hoch spannenden Ende.

Ein sehr gelungenes Debüt und eine Leseempfehlung ! Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil („Herzenskälte“), der im Januar 2014 erscheinen wird.

Die Autorin
Saskia Berwein wurde 1981 in der Nähe von Frankfurt a.M. geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Justizfachangestellten, die den Ermittlungen von Leitner und Grohmann genau das richtige Maß an Authentizität verleiht. Ihre Liebe zum Lesen führte zur Entstehung ihres ersten eigenen Romans. Saskia Berwein wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Mühlheim am Main. Weitere Informationen unter: www.saskia-berwein.de (Quelle: egmont-lyx)

Buchdaten
Ausgabe: TaschebuchDruck
Seiten: 352
Verlag: Egmont LYX
Erscheinungsdatum: 12. September 2013 (1.Auflage)
ISBN-10: 3802589815
ISBN-13: 978-3802589812

 
4 Kommentare

Verfasst von - 12/10/2013 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Todesruf – Summer Westin“, Pamela S. Beason (Lyx)

Inhalt
Summer Westins zweiter, mysteriöser MordfallTodesruf

Meinung und Fazit
Hätte ich mich vorher schlau gemacht, dass dies schon der zweite Band um die Biologin Summer Westin ist, wäre ich evtl. nicht überrascht gewesen. So muss ich allerdings sagen, dass mir der Einstieg leicht und schwer zugleich fiel.
Probleme hatte ich überwiegend mit den vielen Personen. Einige waren sehr plastisch und daher einprägsam. Bei anderen Figuren hatte ich allerdings wiederkehrende Schwierigkeiten. Ich musste mich immer mit Mühe erinnern, mit wem ich es nun gerade zu tun hatte, und in welchem Verhältnis diese Person zu den anderen Beteiligten steht. Auch wenn die Autorin es gut verstand meine Verwirrung durch kleine, erklärende Nebensätze zu beseitigen, hätte ich ein Personenregister sehr hilfreich gefunden.
Die Geschichte an sich machte den Einstieg wiederum wunderbar leicht, weil die Autorin einen sehr spannenden Anfang gewählt hat. Dieser fesselte mich sofort, weil er sehr spannend war und zudem viele Fragen auf warf, und so las ich gerne und sehr gespannt weiter. Ein klein wenig schade fand ich, dass in den folgenden Kapiteln die Spannung nicht dauerhaft gehalten werden konnte. Sie blitzte immer wieder auf, konnte sich jedoch nicht durchgängig halten.
Stattdessen erwarteten mich sehr viele, rein erzählende Passagen, die ich allerdings auch sehr schön und aufschlussreich fand. Es ging in der Hauptsache um das Privatleben und die Arbeit der Biologin Summer Westin, und hier hauptsächlich um Ökologie und Umweltschutz. Abgerundet wurde dies durch sehr gute Umgebungsbeschreibungen. Ich muss zugeben, dass dadurch alles sehr viel lebendiger erschien. Ob das jedem Leser so geht, lasse ich mal dahin gestellt sein.
Das Ende gefiel mir sehr gut. Es war in mancher Hinsicht überraschend, durchaus schlüssig ausgearbeitet, und eines Thrillers würdig. Auch die meisten der aufgeworfenen Fragen wurden hier gut beantwortet.

Auch wenn ich dieses Buch als „Thriller-lite“ bezeichnen würde, habe ich persönlich es sehr gerne gelesen. Für eingeschworenen Thriller-Fans dürfte etwas zu wenig Thrill vorhanden sein, aber für mich war es genau richtig. Spannende, mysteriöse Passagen wechselten sich mit erzählenden Teilen in einem guten Rhythmus ab, so dass sich eine gelungene Gesamtkomposition ergibt.

Die Autorin
Pamela Beason lebt im amerikanischen Nordwesten und arbeitete als Privatdetektivin, bevor sie eine Karriere als Schriftstellerin begann. Für ihre Romane wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der begehrte Daphne du Maurier Award.
Weitere Informationen unter: www.pamelabeason.com(Quelle: egmont-lyx)

Buchdaten
Ausgabe: kartoniert mit Klappe
Seiten: 400
ISBN: 978-3-8025-8666-8
Erscheinungstermin: Mai 2013 (1.Auflage)

Hier kannst du das Buch bestellen (klick)

Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar bei
“Blogg dein Buch”  blogdeinbuch und “Lyx Egmont”  Druck

 
 

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Der große Blog-Adventskalender

18 BlogerInnen haben sich in der Vorweihnachtszeit zusammen getan, um einen schönen Adventskalender für euch ins Leben zu rufen. Diese schöne Idee kam von Emma, wofür ich mich herzlich bedanken möchte :-)
Ein Motto sollte es geben und witzig, geistreich, informativ und unterhaltsam sollte er sein.
Ui, fast vergessen… Geschenke ! Jaaaa, Geschenke sollte es auch geben ! Es ist ja schließlich Weihnachten :-)

Celina entwarf daraufhin das schöne “Adventskalender-Banner” und Ally gestaltete 24 wunderschöne “Türchen”.

Unter dem Motto “Jeden Tag einen neuen Blog entdecken” findet nun eine Rundreise statt, wobei manche Blogs doppelt vertreten sind. Es lohnt sich jeden Tag dabei zu sein, denn es warten viele schöne Beiträge auf euch.
Und dann natürlich die Geschenke :-)
Hinter jedem Türchen bzw. auf jedem Blogbeitrag gilt es einen Buchstaben zu finden. Alle 24 Buchstaben ergeben zusammen einen Lösungssatz, aber dazu später mehr.
Jetzt stelle ich euch erstmal die Blogs vor, die die Aktion zusammen geplant haben, und was es zu gewinnen gibt:

book-struck

magicallyprincess

emmas-weltderbuecher

bookeauty

books-and-art 

secretsofrock

la-Belle-Chose

mara-ladystyle

sarahsbuecherwelt

sandrashobbyecke

thebookwurm1981

iseswonderworld

www.yvonnes-lesewelt

alineskleinewelten

bookaholic-booksofmylife

zeilengold

the-mystery-of-books

und natürlich ist mein Blog auch mit von der Partie, sogar gleich zweimal :-)

 

       

Was müsst ihr nun tun, wenn ihr einen der Preise gewinnen wollt ?

  • Öffnet jeden Tag ein Türchen und sucht den “Lösungsbuchstaben des Tages”, der auf dem Blog versteckt ist
  • Wenn ihr den Lösungssatz wisst, dann mailt ihn zusammen mit eurer Adresse an: EmmaZecka [at]web.de, Betreff: Lösung 2012
  • Solltet ihr ein bestimmtes Buch gewinnen wollen, dann schreibt das in der Mail dazu. Dann wandert euer Los nur in diesen Topf
  • Einsendeschluss ist der 28.12.2012

Ich wünsche Euch viel Spaß und noch mehr Glück !

 
9 Kommentare

Verfasst von - 30/11/2012 in Bücher, Blogtour, Gewinnspiele

 

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Runter vom SuB….

Vor einer Woche hatte ich dazu aufgerufen, dass ihr mitbestimmen sollt, welche Bücher meinen SuB verlassen sollen.
Es sollten drei Bücher sein, vier sind es wegen Stimmengleichheit geworden…. Sei es drum :-)
Hier nun  Eure Wahl:

  • Michelle Raven “Ghostwalker 01. Die Spur der Katze” (Lyx)  27.27%  (9 votes)
  • Sara Grant, “Neva” (Pan)  21.21%  (7 votes)
  • Sharon Ashwood, “Hexenlicht” (Knaur HC)  12.12%  (4 votes)
  • Patrick Rothfuss, “Die Furcht des Weisen, Teil 2″ (Klett Cotta)  12.12%  (4 votes)
  •          

Auffallend ist, dass es sich ausschließlich um Fantasy handelt, aber das soll mir recht sein. Auch wenn ich mittlerweile alles gerne lese, ist es immernoch mein Lieblingsgenre :-)

Danke, dass ihr abgestimmt habt, nächsten Monat werde ich mich bestimmt wieder an euch wenden :-)

 
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Verfasst von - 05/06/2012 in SuB

 

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Ich weiß nicht, ich weiß nicht….

was soll ich nur als nächstes lesen ?

Auslöser für diese Frage ist mein SuB.
Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich am 14. Mai ein “Interview” mit meinem Buchregal veröffentlicht habe. Hier ging es u.a. um den SuB und die vielen Bücher.
Was auf dem Foto garnicht so gut zur Geltung kommt ist, dass die Bücher der oberen Regale alle in Doppelreihen stehen. Das betrifft besonders die Reihen, die als “Sub” gekennzeichnet sind. Ich habe immer gekauft was gefällt, mal wurden die Bücher auch direkt gelesen, mal nicht, und so sammelte sich einiges an.
Ich habe nie wirklich nachgehalten wie hoch mein SuB ist, wozu auch. Geschätzt habe ich ihn auf zuletzt ca. 80 Bücher. Das ist nicht wenig, aber für mich grade noch akzeptabel….
Erschüttert war ich, als ich jetzt ein weiteres Regal angeschafft und spaßeshalber den SuB durchgezählt habe. Ich kam auf 122 Bücher, und was habe ich Abends getan ? Klar… ich habe erstmal zwei Bücher bestellt^^

Nee, nee, so kann das nicht weitergehen. Daher werde ich ab jetzt jeden Monat mindestens drei SuB-Bücher lesen und rezensieren, und ihr könnt mitentscheiden, welche das sein werden.
Stimmt bis 04.06. 2012 ab, ich freue mich über jede Rückmeldung ! :-)
Für den Monat Juni schlage ich folgende Bücher zur Wahl vor:

 
2 Kommentare

Verfasst von - 28/05/2012 in Bücher, SuB

 

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[Rezension] „Nephilim“, Gesa Schwartz ( Egmont Lyx)

KlappentextNephilim
Der junge Nando lebt bei seiner Tante in Rom. In einem Traum erscheint ihm ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu sich ruft. Kurz darauf gehen merkwürdige Veränderungen mit dem Jungen vor: Er entwickelt plötzlich übermenschliche Fähigkeiten und wird von einem gefährlichen Schattenwesen verfolgt, das ihm nach dem Leben trachtet. Nur um Haaresbreite kommt Nando mit heiler Haut davon und macht eine unglaubliche Entdeckung: Er ist ein Nephilim, und damit nicht genug: Er ist der Sohn des Teufels! Luzifer will sich Nandos Kräfte zunutze machen, um die Tore zur Hölle zu öffnen und sich zum Herrscher über die Welt der Menschen aufzuschwingen. Um dieses Schicksal abzuwenden und sein Leben zu retten, hat Nando nur eine Chance: Er muss sich der Finsternis stellen!

Meinung und Fazit
Diesmal hatte ich anfangs leichte Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Woran das lag, kann ich noch nicht einmal genau sagen. Vielleicht daran, dass ich den Anfang recht brutal und eklig fand. Eins muss man der Autorin trotzdem lassen: Sie hat eine herausstechende Art, Worte zu Bildern werden zu lassen. Aber dazu später mehr….

Trotz der Einstiegsschwierigkeiten hatte mich die Geschichte dann doch recht schnell und vollkommen im Griff. Ich wurde geradezu in die Geschehnisse hineingezogen, lief mit der Hauptfigur Nando durch Rom und die Unterwelt, litt mit ihm unter der Ablehnung, hoffte und kämpfte mit ihm. Letzteres betrifft übrigens auch die inneren Konflikte, die er auszustehen hatte, wenn er sich gegen seinen teuflischen Vater stellen musste.
Anfänglich kam mir Nando wie ein „Ja-sager“ vor, aber er entwickelte sich nach und nach zu einem sehr starken, sympathischen Charakter. Er nimmt den Hauptpart ein, und wird daher im Verlauf die greifbarste Figur. Aber auch alle anderen Charaktere sind von bemerkenswerter Plastizität und zeichneten sich durch Facettenreichtum aus. Ich erlebte hier sogar die eine oder andere Überraschung, da einige Figuren plötzlich neue, nicht geahnte Seiten offenbarten.

Die durchgehend sehr gute, detaillierte Beschreibung der Handlungsorte sorgte für ein solch lebendiges, greif- und fühlbares Kopfkino, wie ich es selten erlebe. In Teilen fühlte ich mich vermutlich wie Bastian in der Unendlichen Geschichte. Ich war vollkommen fasziniert von der Darstellungsgabe der Autorin, aber auf der anderen Seite schockte sie mich ebenso durch die Bilder, die sie erschuf. Manche Szenen waren ganz wundervoll gefühlsbetont, so dass mich einige davon sogar zu Tränen rührten. Andere Romanteile waren reine Horrorszenarien und einfach nur ekelhaft, daher wohl eher nichts für zart besaitete Seelen. Dass es düster werden würde, spiegelt sich schon auf dem Cover wider. Wie düster, dass bemerkte ich erst beim Lesen.

Zwei kleine Kritiken habe ich anzumerken. Zum einen gab es besonders im letzten Teil für meinen Geschmack zu viel Drama, dass dann immer wieder durch glückliche Umstände oder Zufälle aufgelöst wurde. Zum Zweiten hätte ich mir ein Personenregister gewünscht, denn manchmal hatte ich leichte Zuordnungsschwierigkeiten.

Abschließend muss ich sagen, dass mich die Autorin mit einer für mich neuen, ungewöhnlichen Art der Nephilim- und Engel-Darstellung, sowie ihrer hervorragenden, bildgewaltigen Schreibweise in den Bann gezogen hat. Es ist kein Buch, was man einfach nebenbei lesen kann, denn es legt einen gewissen Anspruch an den Tag. Einige Szenen beeindrucken sogar nachhaltig, aus unterschiedlichsten Gründen.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht…

Die Autorin
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen. (Quelle: http://www.gesa-schwartz.de)

 

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[Rezension] “Gebieterin der Dunkelheit”, Lara Adrian (Lyx)

Inhalt
Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen ?

Seit einer Explosion ist der Stammeskrieger Rio körperlich entstellt. Zudem hat er starke pychische Störungen, denn er musste erkennen, dass seine „Gefährtin“ mitverantwortlich für die Explosion war. Er hasste sie dafür und sie nahm sich vor seinen Augen das Leben. So viel zur Vorgeschichte.

Rio ist soweit genesen, dass er die Aufgaben innerhalb des Stammes wieder aufnehmen will. Er sitzt in einer Berghöhle in der Nähe von Prag. Er hat den Auftrag bekommen diese Höhle zu versiegeln, da hier der größte Feind der Stammesvampire seinen Unterschlupf hatte. Doch er hat nicht nur vor den Eingang unzugänglich zu machen, der einstige Unterschlupf soll gleichzeitig sein Grab werden.
Gleichzeitig befindet sich die Sensations-Jounalistin Dylan in den Bergen. Seit ihrer sieht sie Geister, auch wenn sie versucht diese Tatsache zu verdrängen. Doch genau hier erscheint ihr wieder ein Geist und bittet sie „Hilf ihm !“. Sie weiß nicht was das bedeuten soll, aber ihr journalistischer Spürsinn treibt sie weiter. Sie betritt die Höhle, findet dort Rio, den sie aber für einen Landstreicher hält. Sie schießt schnell ein paar Fotos und flieht. Zu spät erkennt Rio, dass die Fotos wichtige Beweise sein können. Er wirft seine Pläne über Bord, nimmt Dylans Verfolgung auf und entführt sie nach Berlin. Dort stellt er sie vor eine wichtige Entscheidung, die weitreichende Folgen für sie beide haben kann.

Meinung und Fazit
Die gesamte Reihe beschreibt durchgängig eine Geschichte, doch im Einzelband handelt es sich zudem um das Kennenlernen eines „Kriegers“ und seiner „Stammesgefährtin“. Daher lässt sich jedes Buch auch einzeln gut lesen, da Hintergründe oft erläutert werden.
So gelingt es der Autorin nach und nach mehr Tiefe in die Einzelfiguren zu bringen. Sie bekommen mehr Facetten, wirken nicht mehr ganz so unnahbar. Man liebt und leidet mit, was nicht zuletzt den guten erotischen Komponenten zuzuschreiben ist.
„Gebieterin der Dunkelheit“ ist für mich persönlich bisher der beste Band der Reihe, da er einer der emotionalsten ist. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, das hin- und hergerissen sein zwischen Zuneigung und Verweigerung zu beschreiben. Hier findet man ein gut abgestimmtes Maß an Spannung, Liebe und Erotik. Dadurch fasziniert und fesselt das Buch.
Für Leser, die schon die anderen Bände kennen ein absolutes muss…..

Die Autorin
Lara Adrian ist das Pseudonym von Tina St. John. Geboren wurde sie 166 in Michigan, lebt heute aber in Neuengland. Unter ihrem Originalnamen veröffentlichte sie erst romantische Romane, bevor sie sich das Pseudonym zulegte und die „Midnight Breed“ Serie schrieb.

 

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[Rezension] “Geschöpf der Finsternis”, Lara Adrian (Lyx)

Inhalt
“Geschöpf der Finsternis” von der englischen Autorin Lara Adrian erzählt eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir, die aufgrund verschiedener Umstände scheinbar wenig Chancen hat.

Dieses Buch ist der dritte Band eine Reihe, und die Hauptfiguren (Tegan und Elise) kennen sich bereits flüchtig aus der Vorgeschichte.
Nun treffen sie erneut aufeinander. Tegan, der kämperische Einzelgänger und Angehöriger des Kriegerordens der Vampire, der sich verpflichtet hat mutierte, von reiner Blutgier befallene Vampire (Rogues) zu jagen und zu töten. Und Elise, eine verwitwete Menschenfrau und zugleich Stammesgefährtin, die ihren Sohn verlor, als er durch eine Droge zum Rogue mutierte und gerichtet werden musste.
Beide durchstreifen die Straßen von Boston auf der Jagt nach den Hintermännern der Rogues, deren Lakaien und den Rogues selbst. Er will, auch aus persönlichen Beweggründen befrieden, die Menschen schützen und die (Drogen-) Verstecke der Rogues aufspüren, sie will Vergeltung für den Tod ihres Sohnes.
Verschiedene Umstände bedingen es, dass sie eine Zweckbeziehung eingehen, die für Beide noch weitreichende Folgen nach sich ziehen wird. Elise benötigt Vampirblut um bei Kräften zu bleiben und nicht zu altern, aber es gilt als verpönt zum Selbstzweck von einem Vampir zu trinken. Denn dieser Akt ist offiziell nur Paaren vorbehalten.

Meinung und Fazit
Hat man die ersten beiden Bände der Reihe nicht gelesen, so wird man anfänglich leichte Schwierigkeiten haben sich in die Geschichte einzufinden. Doch im Verlauf wird sicher vieles klarer, da Hintergründe nochmals erläutert werden.
Einer der Hintergründe ist beispielsweise, dass die “Vampir-Väter” ursprünglich Aliens waren. Hierüber musste sogar ich die Stirn runzeln, da ich diese Tatsache an den Haaren herbei gezogen finde, Fantasy hin oder her. Doch im Verlauf des Buches vergisst man dieses Detail schnell, was dann den Lesegenuß nicht mehr zu trüben vermag.

Sehr positiv finde ich hingegen, dass dieser Roman nicht dem typischen Klischee “Vampir findet Stammesgefährtin und verliebt sich” unterliegt, sondern diese Geschichte ist viel komplexer. Man befindet sich im ständigen Wandel der Gefühle, von düster, feindselig und kämpferisch, über tragisch, bis leidenschaftlich und erotisch. Das, sowie auch die unerwarteten Wendungen und der gute Aufbau der Spannungskurven, machen das lesen anhaltend spannend.

Wer Vampir-Romane mag und nichts gegen einen Schuss (leicht obszöner) Erotik in Büchern hat, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Die Autorin
Lara Adrian ist das Pseudonym von Tina St. John. Geboren wurde sie 166 in Michigan, lebt heute aber in Neuengland. Unter ihrem Originalnamen veröffentlichte sie erst romantische Romane, bevor sie sich das Pseudonym zulegte und die „Midnight Breed“ Serie schrieb.

 

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