RSS

Schlagwort-Archive: lustig

[Rezension] „Radiergummitage“, Miriam Pilhau (Dumont)

Inhalt
Im Leben geht es auf und ab. Manche Radiergummitage sind dabei, aber auch viele Erlebnisse, die das Leben Radiergummitagebereichern.

Meinung und Fazit
Miriam Pielhau dürfte dem einen oder anderen Leser als Moderatorin und /oder Autorin schon ein Begriff sein, aber mit diesem Buch legt sie ihr Romandebüt vor.

So heiter und lustig die Geschichte auch klang…. ich hatte anfangs etwas Probleme mit der Hauptfigur klar zu kommen. War sie nun unglücklich oder nur etwas frustriert, oder hatte sie sich gezwungener Maßen mit ihrem Leben arrangiert? Ich wusste es nicht genau. Aber je mehr ich über sie und ihr Leben erfuhr, desto näher kam sie mir. Daher war es Liebe/Sympathie auf den zweiten Blick.
Dann bemerkte ich, dass sie einen teilweise sehr bissigen Blick auf das Leben wirft. Auch tat sie mir manchmal leid, weil sie es nicht wirklich verstand ihre Chancen zu nutzen. Ganz wunderbar wiederum fand ich ihr Zusammenspiel mit Lina, die für mich eine weitere Hauptperson war, weil sie sehr präsent und raumnehmend auftrumpfte. Trotz des hohen Alters strotzt Lina vor Lebensfreude. Zwischen den Frauen entsponnen sich wunderbare Gespräche über das Leben und die Liebe, aus denen ich ungeahnte Informationen und Weisheiten zog. Ich fühlte mich köstlich unterhalten.
Doch die Geschichte wäre nur halb so gut, hätte es nicht die zahlreichen Nebencharaktere gegeben. Auch diese wurden von der Autorin hervorragend in Szene gesetzt und glänzten durch ihre Präsenz und Unverwechselbarkeit. Ihre Einbettung in die Geschichten gaben den letzten Pfiff.

Erwähnenswert ist auch der Schreibstil. Frisch, frech und manchmal frei von der Leber weg, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das findet man nicht so häufig, passte aber sehr gut zu den Figuren.

Wer gerne heiter bis traurige Geschichten liest, wissen will wie Männer und Frauen ticken, oder wer sich von anderen Lebensweisheiten unterhalten lassen möchte, der ist hier richtig. Ich fühlte mich bestens unterhalten, daher eine Leseempfehlung für ChickLit-Fans!

Die Autorin
Miriam Pielhau, »35+«, wurde in Heidelberg geboren. Nach Studium und Ausbildung arbeitete sie für Tageszeitungen sowie Radio- und Fernsehsender, unter anderem Radio 1Live und 1Live TV beim WDR. Als Moderatorin und Chef-redakteurin der Sendung ›NBC GIGA‹ wurde sie mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Es folgten Engagements für Pro7 (›taff‹, ›Die Oscar-Nacht‹),
rbb (›Ein Wochenende mit …‹), MDR (›Die Goldene Henne‹) u. v. m. Im Frühjahr 2008 erkrankte Miriam Pielhau lebensbedrohlich. Ihre Erfahrungen und Heilungsansätze schrieb sie in dem Bestseller ›Fremdkörper‹ nieder. Im Mai 2012 wurde sie Mutter einer Tochter. Miriam Pielhau hat alle im Buch beschriebenen Missionen selbst ausprobiert. (Quelle: http://www.dumont-buchverlag.de/sixcms/detail.php?template=autorendetail&id=13590)

Buchdaten
Ausgabe: BroschiertDumont
Seiten: 352
Verlag: DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum: 21. Mai 2014
ISBN-10: 3832162623
Leseprobe: http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Miriam_Pielhau_Radiergummitage/13542

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Das Runde muss wieder ins Eckige….

Nun ist es soweit – WM 2014 in Brasilien.
Gestern gewann Brasilien schon das Auftaktspiel gegen Kroatien, wie Oliver Welke es ausdrückte, in einem mehr oder weniger fertigen Stadion. Daneben stellt das Gastgeberland ein Polizeiaufgebot, das einem vermutlich eher Angst macht, als sie zu nehmen. Dieses Gefühl kenne ich persönlich noch sehr gut vom Berlin-Marathon 2001, als in jeder Seitenstraße plötzlich Militär samt Panzer standen.
Egal… ich werde entspannt auf der Couch sitzen und (zumindest bei den Spielen der deutschen Mannschaft) mitfiebern.
Worauf ich mich auch jetzt schon freue sind die neuen Kommentare, Wortschöpfungen und Umformulierungen alter Strichwörter, ach Verzeihung: Sprichwörter. ;-)
Daher hier eine Kostprobe älterer, rhetorischer Glanzleistungen der deutschen (Ex-)Fußballer und Funktionäre:
– “Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.” (Olaf Thon)

- “Da gehe ich mit Ihnen ganz chloroform.” (Helmut Schön)

- “Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken.” (Lothar Matthäus)

- “Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch.” (Lukas Podolski)

- “Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.” (Berti Vogts)

- “Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.” (Rolf Rüssmann)

- „Jede Seite hat zwei Medaillen.“ (Mario Basler)

- “Vor der Saison haben alle gedacht, daß wir gegen Bayern kleine Brötchen kochen müssen. Aber wie man sieht, backen die auch nur mit Wasser.” (Helmut Schulte)

- “Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei.” (Fritz Langner)

Kennt ihr noch weitere lustige Fußballer-Sprüche? Dann immer her damit :-)

 

 
5 Kommentare

Verfasst von - 13/06/2014 in Uncategorized

 

Schlagwörter: , , , , ,

[Verlosung] “Familientreffen mit Leiche” von Helmut Exner

In der letzten Woche habe ich euch den Autor Helmut Exner vorgestellt.

Sein Buch “Familientreffen mit Leiche” (hier die Rezension) hat mir sehr gut gefallen, und ich bedanke mich herzlich bei Herrn Exner, dass er mir ein signiertes Exemplar für die Verlosung zur Verfügung gestellt hat.
Ich bin schon gespannt, wo das Buch ein neues Zuhause finden wird.
Read the rest of this entry »

 
3 Kommentare

Verfasst von - 16/03/2014 in Bücher, Gewinnspiele

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

[Rezension] “Familientreffen mit Leiche“, Helmut Exner (EPV)

Inhalt
Lilly Höschens nächster Fall….

Meinung und Fazit
Helmut Exner hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft, mich von Anfang an zu begeistern. Seine Krimis sind ungewöhnlich humorvoll, und genau darum mag ich sie so, denn sie heben sich auf diese Weise positiv aus der Masse ab.
Diesmal stößt man nicht direkt auf den Kriminalfall und seine Ermittlung, allerhöchstens wenn man den Begriff auf die gesellschaftlich-soziale Ebene herunter bricht. Stattdessen wird man in die Vergangenheit versetzt und erfährt viel über den Werdegang der Mitglieder des Familientreffens. Diesen Teil fand ich sehr unterhaltsam, wobei ich manchmal auch den Kopf über soviel Dummheit/Starrsinn schütteln musste. Aber in ländlichen Gegenden sind die Ansichten und Gepflogenheiten, gerade zur damaligen Zeit, vermutlich etwas anders. Ich denke, dass hat der Autor gut vermittelt.
In straffen Schritten nähert sich die Geschichte dann der Gegenwart, wo es nochmals richtig zur Sache geht, spannend wird und so mancher Aha-Effekt aufkommt. Aber auch hier bleibt der Autor seiner Linie treu und würzt das Ganze mit etwas (schwarzem) Humor.
Helmut Exner zeichnete sich schon immer damit aus, dass er seine Figuren äußerst liebevoll kreiert und ihnen Unverwechselbarkeit verleiht. In diesem Roman hat er sich dabei selbst übertroffen und sehr viel Kreativität walten lassen, was in Anbetracht der Vielzahl der Figuren nicht selbstverständlich ist. Von locker-lustig bis verschroben-schrullig waren alle Typen vertreten, in ihrem Zusammenspiel waren sie einfach nur spitze und machten das Lesen zum Genuss.
Ich muss allerdings auch sagen, dass diese Geschichte nach meinem Empfinden diesmal etwas mehr Gesellschaftsroman als Krimi war, wenn man Krimi ausschließlich mit Mord und Totschlag verbindet. Mir persönlich war das allerdings egal, denn ich fühlte mich bestens unterhalten.

Leicht und locker, aber auch spannend mit Überraschungseffekten, daher: lesen!

Der Autor
Mein Name ist Helmut Exner und ich wurde 1953 in Lautenthal im Harz geboren. Meine große Liebe ist das Schreiben.

Geschrieben habe ich schon immer, ohne dass mein Name groß in Erscheinung getreten ist. Mein erster Roman, »Die Frauen von Janowka«, eine Aufarbeitung meiner eigenen Familiengeschichte, kam 2010 heraus. Da ich die Buchbranche von Jugend an kenne und viele Autoren betreut habe, hätte ich es nie für möglich gehalten, so viel Resonanz zu bekommen. Es erreichen mich Zuschriften aus aller Welt von Menschen, die das Buch gelesen haben. Das hat dazu geführt, dass diese »wahre« Geschichte nun auch auf dem amerikanischen bzw. englischsprachigen Markt verfügbar ist. Nur: Bücher wie dieses kann man wohl im Leben nur einmal schreiben, weil es eine Herzensangelegenheit ist.

2011 kamen meine beiden ersten Krimis heraus, drei weitere folgten in 2012, darunter auch ein Kriminalroman mit einer etwas ernsthafteren Thematik: »Die Toten von Silbernaal«. Die Hauptprotagonisten haben sich so weiterentwickelt, dass daraus eine Serie geworden ist. Allen voran Fräulein Lilly Höschen, die alte, resolute Dame, die kein Blatt vor den Mund nimmt, hat sich selbstständig gemacht. Natürlich ist die Handlung in jedem Buch in sich abgeschlossen, sodass kein Serienzwang besteht. Aber es hat sich gezeigt, dass viele LeserInnen gern alles erfahren möchten, was je über die Dame geschrieben wurde. Es gibt sogar Leute, die mich regelrecht antreiben, weiterzuschreiben… So erscheint im April 2013 die»Mörderische Harzreise«. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit.

Meine Krimis spielen überwiegend im Harz, aber auch in Schleswig-Holstein, und bedienen sich der derben Sprache der jeweiligen Region. Und es gibt Ausflüge in ferne Gefilde, z.B. Kanada oder Australien. Aber es müssen immer Orte sein, an denen ich mich auskenne. Ich schreibe zwar Krimis, weil ich es gern spannend habe. Aber mit Blutorgien und der Aneinanderreihung von Grausamkeiten hab ich nichts am Hut. Ich bin ein Mensch, der gern lacht. Der Humor darf auch ruhig mal schwarz sein, auf jeden Fall skurril und ein bisschen schräg. Die Kombination von Spannung und Humor liegt mir am Herzen und charaktersiert dadurch auch mein Schreiben. Ich bin selbst ein großer Leser. Und ich finde es einfach wunderbar, ein Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen zu können und dabei richtig gut Laune zu haben.

Ich habe zwei Söhne, vier Enkelkinder und lebe mit meiner Frau in Duderstadt, Südniedersachsen. (Quelle: helmutexner)

Buchdaten
Ausgabe: broschiert
Seiten: 192
Verlag: Epv
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2014 (1.Auflage)
ISBN-13: 978-3943403343

 
 

Schlagwörter: , , , ,

[Auslosung] 3 Jahre, 3 Wochen – Tag 15

Es gab “Dann press doch selber, Frau Dokta” zu gewinnen.

Die Fruitmachine hat wieder gelost, und der Gewinner ist: Read the rest of this entry »

 
3 Kommentare

Verfasst von - 03/03/2014 in Bücher, Gewinnspiele

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

[Auslosung] 3Jahre, 3Wochen – Tag 10

Es gab ein Hörbuch (Hörexemplar) zu gewinnen, für dass ich sieben Lose im Topf hatte.

Gewonnen hat: Read the rest of this entry »

 
2 Kommentare

Verfasst von - 26/02/2014 in Bücher, Gewinnspiele, Hörbuch

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

[Auslosung] 3Jahre, 3Wochen – Tag 9

An Tag 9 gab es “Der ultimative Ratgeber für Alles” von Dieter Nuhr zu gewinnen.

Die Fruitmachine hat einen Gewinner gefunden, es ist… Read the rest of this entry »

 
7 Kommentare

Verfasst von - 25/02/2014 in Bücher, Gewinnspiele

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 258 Followern an

%d Bloggern gefällt das: