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Schlagwort-Archive: Liebe

[Rezension] „Mana Loa: Familienbande“, Astrid Rose (BookRix)

Format: eBookMana Loa
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 358 Seiten
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2014
ASIN: B00AMXNV5G

Hier gibt es die XXL-Leseprobe

Inhalt
Nina hat Visionen, die sich nicht immer versteht. Eine davon führt sie nach Hawaii….
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Verfasst von - 23/07/2014 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Verschollen im Land der Lotusblüten“, Rike Stienen (bookshouse)

Inhalt
Auf den Spuren ihres verschollenen Zwillingsbruders Hendrik, findet Mara nicht nur zu sich selbst…Verschollen im Land der Lotusblüten

Meinung und Fazit
Da ich die anderen Bücher der Autorin sehr mochte war es keine Frage, dass ich auch dieses Buch gerne lesen wollte. Diesmal hatte ich allerdings leichte Einstiegsprobleme. Mag sein, dass es am Schreibstil lag, aber es dauerte trotzdem nicht allzu lange bis ich in der Geschichte angekommen war.
Doch prompt kam auch schon der erste Aufreger. Mara gefiel mir als Hauptperson außerordentlich gut, aber was um Himmels Willen will sie mit dem Typ? Ihr Freund war…. einfach unbeschreiblich.
Schon auf den ersten Seiten musste ich der Autorin daher ein Kompliment machen, denn ihre Figuren machen einiges her. Sie sind alle gut ausgearbeitet, wirken authentisch, und das zog sich durch das ganze Buch. Man lernt Personen kennen, die man spontan ins Herz schließt, solche, gegen die man ebenso spontan eine Abneigung verspürt und wieder andere, die ihr wahres Wesen erst etwas später offenbaren. Wirklich toll, denn so war man nie ganz vor Überraschungen sicher, auch wenn die Handlung recht vorhersehbar schien. Aber das ist ChickLit…
Abgesehen von den Figuren haben mir auch die Umgebungsbeschreibungen gut gefallen. Ich habe mich sehr gerne in diese exotische Welt entführen lassen und fühlte mich sehr wohl. Sri Lanka wäre definitiv einen Urlaub wert.
Insgesamt gab es nur zwei Stellen, die ich in diesem Buch nicht so mochte. Einmal hatte der rote Faden der Geschichte doch eine heftige „Schlaufe“, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ebenso kritisch habe ich Hendriks Verhalten gegen Ende des Buches gesehen. Hier hätte man ein paar Worte mehr verlieren können. Aber das ist sicher Geschmacksache.
Letztlich konnte das allerdings nichts an meinem positiven Gesamteindruck ändern.

Rike Stienen weiß was Frauen lesen. Leichte, romantische ChickLit mit Wohlfühlfaktor!

Die Autorin
Rike Stienen lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees. Bevor sie eine Ausbildung als Drehbuchautorin absolvierte, war sie als Rechtsanwältin und Mediatorin tätig. Heute entwickelt sie Stoffe für diverse Filmproduktionen, am liebsten romantische Komödien. Inzwischen sind zusätzlich einige Liebesromane und Kurzgeschichten veröffentlicht worden. (Quelle: bookshouse)
Mehr über die Autorin unter: www.rike-stienen.de

Buchdaten
Format: Kindle Editionbookshouse_-_logo_72dpi_-_laengsformat_RGB
Dateigröße: 2904 KB
Erscheinungsdatum: 8. April 2014
Verlag: bookshouse
ASIN: B00JKMM3UY

Andere Formate sind beim Verlag erhältlich

 
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Verfasst von - 22/06/2014 in Bücher, Rezension

 

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[Film] Meine Vorpremiere „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

Nachdem ich euch gestern meine Rezension zum gleichnamigen Buch vorgestellt habe, kommt nun mein (Erfahrungs-)Bericht zur Verfilmung.

Hier der Trailer:

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Verfasst von - 10/06/2014 in Bücher, Film

 

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[Rezension] „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, John Green (dtv)

InhaltDas Schicksal ist ein mieser Verräter
Hazel ist todkrank als sie Gus kennen lernt. Sie möchte sich nicht verlieben, um nicht zu verletzen, und doch geschieht das unvermeidliche.

Meinung und Fazit
John Green wollte kein typisches Krebsbuch schreiben, und das ist ihm sehr gut gelungen. Statt das Augenmerk auf die Erkrankung zu legen, schreibt er lieber über das Leben. Das Leiden wird nicht totgeschwiegen, dazu ist das Thema zu allgegenwärtig, aber es wird zum Nebenschauplatz degradiert.
Hazel Grace war 13Jahre, als sie ihre Diagnose bekam. Ich erfuhr einiges aus dieser Zeit, in der sie dem Tod näher war als dem Leben, doch vor allem geht es in der Geschichte um das hier und jetzt.
Ich begleitete sie zu den Sitzungen der Selbsthilfegruppe, wo sie auf Augustus (Gus) traf. In ihm fand sie einen guten Freund, verlieben wollte sie sich nicht, und doch entspinnt sich mit der Zeit mehr. Dabei wird die Geschichte allerdings nie kitschig, sondern bleibt ganz wunderbar natürlich. Hazel und Gus benehmen sich zwar zum Teil wie ganz normale Teenager, aber sie wirken trotzdem erwachsener, zeigen Ecken und Kanten und überzeugen durch ihren Realitätssinn. Beide leben ihr Leben und ihre Liebe mit einer positiven Grundeinstellung, die ich nur bewundern konnte.
Es gibt in diesem Buch einige Nebenschauplätze, die die Geschichte zusätzlich auflockerten, einiges verständlicher machten, und die zusätzlich die Probleme und Schwierigkeiten des menschlichen Zusamenseins, als auch des Sterbens darlegten. Ich möchte sie nicht näher beleuchten, aber auch diese Szenen und die beteiligten Figuren trugen maßgeblich zum Gelingen der Geschichte bei. Hier hat der Autor auch die Nebencharaktere vortrefflich in Szene gesetzt. Nicht stereotyp sondern wohl durchdacht.

Mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ bekommt man eine Geschichte die ehrlich und schonungslos ist, aber nicht unnötig dramatisiert. Sie dreht sich um das Thema Krebs, Leiden und Sterben und stellt doch das Leben in den Mittelpunkt. Der Schreibstil ist oft hoch emotional, allerdings ohne ins gefühlsduselige abzudriften. Man findet viele, ganz wundervolle Sätze, die zum Nachdenken anregen, denn alle haben einen wahren Kern. Außerdem ist es eine Geschichte, die nicht gradlinig daherkommt, sondern immer wieder überraschende Wenden bereit hält.

Eine der bewegendsten Liebesgeschichten seit Romeo und Julia. Absolute Kaufempfehlung für Jugendliche und Erwachsene!

Der Autor
John Michael Green wurde am 24. August 1977 in Indianapolis, Indiana geboren. Bekannt wurde er durch den Videoblog, den er zusammen mit seinem Bruder Hank Green betreibt. Mittlerweile zählt es zu den 100 meistgesehenen auf YouTube. Green wuchs in Orlando, Florida auf, besuchte die Indian Springs Schools in Birmingham, Alabama und studierte anschließend Englisch und Vergleichende Religionswissenschaften am Kenyon College Ohio. Sein erstes Berufsziel war Pastor, welches er nach nach einschneidenden Erfahrungen als Kaplan in einem Kinderkrankenhaus verwarf. Sein Debütroman »Eine wie Alaska« wurde international ausgezeichnet, u.a. mit dem »Michael L. Printz Award« für besonderes Verdienste um die Jugendliteratur. Die deutsche Ausgabe war 2008 gleich zweimal für den »Jugendliteraturpreis« nominiert. Im Juli 2012 erscheint sein aktueller Roman auf dem deutschsprachigen Buchmarkt unter dem Titel “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”.

Buchdaten
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 336
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2014
ISBN-10: 3423086416
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
Meine Altersempfehlung: ab 14

 
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Verfasst von - 09/06/2014 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Hannahs Entscheidung: Im Schatten der Appalachen 1“, Kate Sunday (bookshouse)

Inhalt
Hannahs Weg in ein neues Leben

Meinung und Fazit
Wow, was für ein Start in eine Geschichte.
Was (hoffentlich) als Liebesgeschichte enden sollte, begann mit einem Drama. Sehr intensiv, sehr nervenaufreibend und spannend. Ähnliches kennt man zwar schon aus anderen Büchern/Filmen, aber ich fand es trotzdem gut.
Mit diesem Anfang hat mich Hannah, die Hauptfigur, direkt auf ihre Seite gezogen. Ich fand ihren Mut und ihre Entschlossenheit sehr bewundernswert und las gespannt weiter.
Danach ging die Geschichte zunächst etwas gemächlicher weiter, allerdings ohne langatmig zu wirken. Der lockere, wunderbar beschreibende Schreibstil machte es mir leicht durch die Geschichte zu gleiten. Hinzu kam, dass verschiedene Ereignisse im Geschichtsverlauf immer wieder dazu führten, dass Spannung aufgebaut und die einstmals recht klare, offensichtliche Linie durchbrochen und umgeleitet wurde.
Die Auswahl und Beschreibung der Figuren hat mir gut gefallen. Alle waren unterschiedlich und hinterließen wie von selbst ihre Spuren im Gedächtnis. Es waren richtige Sympathieträger darunter, selbst wenn sie manchmal nur eine Nebenrolle spielten, aber es gab auch fiese und hinterhältige Personen, die der Geschichte die richtige Würze verliehen. Sicherlich wurden hier recht viele Klischees bedient, aber mich persönlich stört das nicht. Im Gegenteil: ich finde es trägt zur Unterhaltung bei. In der Regel weiß man ja auch vorher, auf was man sich einlässt…
Auch das Flair der kleinen Stadt hat die Autorin wunderbar eingefangen. Willow Creek ist nicht der einzige Spielort, aber doch Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Daher fand ich es gut, dass alles so plastisch beschrieben war, jedoch wurde die Autorin dabei nie zu ausschweifend und verzettelt sich nicht. Sie beschrieb einen Ort, an dem man sich sofort wohl fühlte.

Ein sehr schöner Auftakt der Liebesroman-Reihe. Romantik, Herzschmerz und Spannung sind garantiert. Leseempfehlung für alle ChickLit-Fans, die mit Klischees kein Problem haben.

Die Autorin
Kate Sunday wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur und einem längeren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten studierte sie Anglistik und Deutsche Philologie. Schon von klein auf war sie von Büchern fasziniert und verfasste früh ihre eigenen Texte. Mit Vorliebe entwirft sie spannend-romantische Liebesromane. Unter anderem Namen sind mehrere Kurzgeschichten für Erwachsene und Kinder von ihr erschienen.
Die Autorin ist Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Bergstraße und träumt von einem rosenumrankten Cottage an einer wildromantischen Meeresküste.
Mehr über die Autorin auf: www.katesunday.de (Quelle: bookshouse.de)

Buchdaten
Ausgabe: broschiertbookshouse_-_logo_72dpi_-_laengsformat_RGB
Seiten: 446
Verlag: bookshouse
Erscheinungsdatum: 31. Januar 2014
ISBN-13: 978-9963522026

 
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Verfasst von - 01/05/2014 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Morgen kommt ein neuer Himmel“, Lori Nelson Spielman (Krüger)

Inhalt
Brett ist die vermeintliche Erbin eines millionenschweren Konzerns. Doch sie wird dieses Erbe nicht antreten, denn ihre Mutter hat testamentarisch andere Ziele für Brett festgelegt….

Meinung und Fazit
Nach dem Klappentext zu urteilen würde es eine emotionale, vielleicht auch manchmal verzwickte Geschichte werden, und mit dieser Annahme lag ich vollkommen richtig.
Der Schreibstil der Autorin und die liebevoll gestalteten Figuren zogen mich von Anfang an in ihren Bann.
Ich hatte direkt das Gefühl, als würde ich Brett nicht nur als Leserin, sondern fast als gute Freundin begleiten. Sie ließ mich an ihren Zweifeln, Ängsten und Sorgen teilhaben, aber auch an ihrer Freude. Ich konnte alle Emotionen nicht nur sehr gut nachvollziehen, sondern ich teilte auch viele davon. So freute und litt ich oft mit ihr. Das erlebe ich in solchen Geschichten nicht so häufig.
Besonders beeindruckend fand ich zudem, wie sehr ich Bretts verstorbene Mutter mochte, obwohl sie ja nur indirekt mit der Geschichte zu tun hatte. Die Briefe die sie ihrer Tochter hinterließ und die Art und Weise wie Brett über sie sprach machte es mir vermutlich leicht. Fröhlich, gütig, weise und vorausschauend….
Das sind nur zwei Beispiele für die vielen tollen Figuren, die mir sehr ans Herz wuchsen, aber es gab natürlich auch Charaktere die mir Rätsel aufgaben oder denen ich teilweise kritisch, manchmal sogar ablehnend gegenüber stand. Aber wäre das nicht so gewesen, sondern eher reibungslos verlaufen, wäre der Roman nur halb so gut geworden.
Die Geschichte hat bei genauerer Betrachtung fast einen philosophischen Anstrich. Durch das eigentümliche Testament der Mutter, muss sich Brett u.a. mit den Fragen nach dem Glück und Sinn des Lebens auseinandersetzen. Sie lernt gezwungenermaßen ihre einstigen Ziele zu verfolgen, macht sich frei von Manipulation und lernt sich darüber neu kennen. Das fällt ihr natürlich nicht leicht, aber es war toll sie auf diesem Weg zu begleiten, der nicht nur Höhen sondern auch Tiefen bereit hielt.
Die Geschichte veranlasste mich auch dazu, hier und da über mein Leben und meine Ziele nachzudenken. Von Zeit zu Zeit muss man ganz alleine auf sich vertrauen, dann fügt sich der Rest manchmal von ganz alleine. Das erfordert Mut, aber er kann sich lohnen, und ein Rückschlag ist nicht immer das Ende. Das habe ich selber schon erlebt und hier nochmals vor Augen geführt bekommen.
Ich gebe gerne zu, dass es ähnliche Geschichten schon gab, und es waren auch ein oder zwei Stellen dabei, die nicht ganz so nachvollziehbar/glaubhaft erschienen. Aber man sollte nicht immer das Haar in der Suppe suchen, sondern jede Geschichte für sich und als Ganzes wirken lassen.

Bretts nicht immer ganz freiwillige Ich-Findung hat mich sehr berührt. Wundervoller und emotionaler kann ein Roman kaum sein. Absolute Kaufempfehlung!

Die Autorin
Als Lori Nelson Spielman in einer kleinen, alten Zedernholzschachtel aus ihrer Schulzeit eine längst in Vergessenheit geratene Liste mit ihren Lebenszielen fand, hielt sie die Idee für diesen wunderbaren Roman in den Händen. Wie anders ihr Leben wohl verlaufen wäre, wenn sie all diese (ehrgeizigen, trivialen, ehrenhaften, unmöglichen oder auch peinlichen) Ziele erreicht hätte? Wäre es besser, schlechter oder nur anders geworden?
Lori Nelson Spielman lebt mit ihrem Mann in East Lansing, Michigan. Sie liebt es zu reisen, zu lesen und zu schreiben – ihre wahre Leidenschaft. Derzeit arbeitet sie als Hauslehrerin – eines der Ziele ihrer Liste, das sie bisher erreicht hat… (Quelle: fischerverlage.de)

BuchdatenKrueger
Ausgabe: broschiert
Seiten: 36
Verlag: FISCHER Krüger
Erscheinungsdatum: 24. März 2014 (4. Auflage)
ISBN-13: 978-3810513304

 
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Verfasst von - 29/04/2014 in Bücher, Rezension

 

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[Rezension] „Brombeerliebe“, Andrea Reichart (Oldigor)

Inhalt
Über ein unerwartetes Erbe und unerwartete Folgen

Meinung und Fazit
Diese Geschichte schaffte es, dass ich von Anfang an verzaubert war.
Andrea Reichart hat einen ganz wunderbaren, lockeren Schreibstil und viel Liebe zum Detail.
Die Geschichte beginnt mit einer Autorin, die ihr nächstes Buchprojekt beenden muss. Ihr Mann fährt daher mit den Kindern alleine in den Urlaub, wobei er allerdings von der attraktiven Yvonne, nebst Kind, begleitet wird.
Als ich wenig später schon dachte, dass sich die Geschichte in die Richtung Dreiecksbeziehung/Seitensprung/Eifersucht entwickeln würde, vollzog sich allerdings eine beeindruckende Wende, und es sollte nicht die letzte Überraschung bleiben.
Mit der Benachrichtigung über eine Erbschaft, an die allerdings Bedingungen geknüpft waren, wurde die Geschichte noch besser als sie es ohnehin schon war. Was dann folgte war interessant, stellenweise sehr lustig und auch tragisch. So trug mich die Geschichte spielerisch von Seite zu Seite.

Nicht nur die Geschichte hat mich begeistert, auch die Figuren fand ich alle ganz wunderbar.
Viele verschiedene Charaktere treffen hier aufeinander, ergänzen und bereichern sich gegenseitig.
Die Hauptfigur Sue Sandig ist Autorin und schreibt gerade ihren nächsten, potentiellen Bestseller. Daneben ist sie (zumindest vorrangig) so herrlich durchschnittlich, dass es mir das Herz erwärmt hat. Weil sie so bodenständig und lebensnah rüber kommt, hebt sie sich deutlich von den sonst gebräuchlichen, stereotypen Figuren ab.
Ganz im Gegensatz dazu ist Yvonne eine schillernde, egomane Gestalt. Ein wunderbarer Gegensatz. Später kommen so manche Typen dazu, wie man sie sich besser nicht hätte ausdenken können. Aber ich will hier nicht zu viel verraten, dass muss man einfach selber lesen.

Ein wunderbares, kurzweiliges Lesevergnügen, mit viel Humor, aber auch tragischen Momenten. Absolute Kaufempfehlung!

Die Autorin
Andrea Reichart wurde 1960 in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit in den USA und die weiterführende Schulzeit in Deutschland (Essen). Nach ihrer Buchhandelslehre studierte sie Germanistik und Anglistik (MA, 1989), arbeitete bis 2004 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Essen am Lehrstuhl von Prof. H. Wenzel und besaß von 1992 bis 2008 in Essen einen Verlag und eine Buchhandlung.
1986 erschien eine von ihr und Peter Gustav Bartschat zusammengestellte Stilblütensammlung aus dem Buchhandel bei Eichborn unter dem Titel ‚Bücher welken nicht‘. 1996 erschien im Item-Verlag die erweiterte Neuauflage unter dem Titel ‚Haben Sie Bücher?‘ und 2006 die nochmals erweiterte Neuauflage ‚Heidi ist tot‘.
Zu ihren wissenschaftlichen Zeiten in den frühen 90er Jahren publizierte sie zu Themen der Alltags- und Genderforschung (Wochenbett und Kindertaufe im Mittelalter) und dem Alltagsleben im spätmittelalterlichen Essen.
2008 kam sie nach Iserlohn, um das Literaturhotel Franzosenhohl zu leiten, dessen literarisches Konzept von ihr stammt. Nachdem das Hotel im Sommer 2009 von der Stiftung Lesen für „die herausragende Initiative“ ausgezeichnet wurde, übergab sie die Geschäftsleitung Ende 2009 an einen Hotelfachmann und ist seit 2010 mit ihrer Agentur Leseziel wieder selbstständig. Das Literaturhotel ist ihr Kunde.
Sie bietet dort mit großem Erfolg 1-Personen-Blitz-Workshops an, stellt aktuelle Neuerscheinungen bei Buchpartys vor oder liest bei Wellness- oder Candlelight-Lesungen, wenn sie nicht an eigenen Texten arbeitet oder fremde Texte lektoriert.
Es fließen aus ihrer Feder immer wieder Kurzgeschichten – aus Freude an der Sache oder gezielt im Auftrag für Privatpersonen und Firmen, die sich dann als literarische Figuren darin wiederfinden.
Sie ist Herausgeberin der Anthologie ‘Sprung’ (erschienen im Mönnig Verlag 2010, ISBN 978-3-933519-48-1), das Ergebnis eines von ihr organisierten Kurzgeschichten Wettbewerbs des Literaturhotels. Im Candela Verlag erschien 2011 eine Kurzgeschichte in der Erotik-Anthologie ‚Venerii‘.
Im Mönnig-Verlag erschien im September 2011 ihr erster Roman: “Nenn mich Norbert” (ISBN 978-3-933519-51-4). Die Startauflage von 1.500 Exemplaren war nach nur 12 Wochen vergriffen, die 2. Auflage wurde im Januar 2012 ausgeliefert, die 3. Auflage im Frühjahr 2013. Am 14.2.2012 wurde „Norbert“ nominiert für den DeLiA Literaturpreis 2012 für den schönsten Liebesroman des Vorjahres. 2012 erschien „Safranträume“ und gleichzeitig in der Anthologie „Der vierte König“ (Kaufmann Verlag) die Geschichte „Adventsträume“. 2013 erscheint „Brombeerliebe“ – ein Roman, der auf Fortsetzungen angelegt ist. Sue Sandig und ihre Familie sind einfach zu nett! Und – für Norbert Fans – Sue’s Agent ist Norbert Schulte … 2013 gab die Autorin die Anthologie „Zauberhafte Welten“ heraus (Oldigor Verlag), darin erschien ihre Kurzgeschichte „Spiralnebel“.
Andrea Reichart organisiert nicht nur für das Literaturhotel in Iserlohn literarische Events. Sie war Mitorganisatorin der NRW Literaturtage 2011 und 2012 im Planungsteam für die DeLiA Liebesromantage 2013, beide in Iserlohn. Sie moderierte zwischen 2010 und Sommer 2013 literarische Sendungen für den Förderverein Lokalfunk Iserlohn (Fölok). Dazu interviewte sie die Autoren, die sie zu Lesungen ins Literaturhotel nach Iserlohn einlud. Sie ist Mitglied bei DeLiA. (Quelle: Oldigor)

Buchdatenoldigor
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 250
Verlag: Oldigor
Erscheinungsdatum: 21.11.2013
ISBN: 978-3943697827

 
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Verfasst von - 14/04/2014 in Bücher, Rezension

 

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