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[Rezension] „Letzte Ernte“, Tom Hillenbrand (KiWi)

Inhalt
Ein vermeintlicher Selbstmord ruft den Koch Xavier Kieffer auf den Plan, denn er hat den Toten kurz vorher noch LetzteErntegesehen. Doch zu viele Ungereimtheiten säumen den Weg, denen es nachzugehen gilt.

Meinung und Fazit
Für mich war es der erste Roman um den Koch Xavier Kieffer, und ich kam trotzdem erstaunlich gut in die Geschichte hinein. Es ist zwar immer sehr schön, wenn man einige Figuren schon kennt und ihre Entwicklung mitverfolgt, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass mir etwas an Wissen fehlt. Nach einem spannenden, sehr mysteriösen Anfang nahm sich der Autor ausreichend Zeit die hauptsächlich beteiligten Personen so vorzustellen, dass man einen guten Eindruck bekam, mit wem man es zu tun hatte.
Es wurde mir auch recht schnell klar, warum der Untertitel „kulinarischer Krimi“ lautet. Der Autor hat dem Krimi einen sehr schönen lokalen Anstrich gegeben, indem er die Umgebung sehr gut beschrieb und vor allem auch viele regionale, kulinarische Köstlichkeiten offerierte. Der gesprochene Dialekt trug ebenso dazu bei, wobei ich hier anmerken muss, dass mir das doch manchmal etwas zuviel war. Vieles erklärt der Autor direkt im Nebensatz, zudem hatte ich als Stütze noch eine Übersetzung im Anhang, und trotzdem empfand ich es manchmal als etwas anstrengend.
Was die Geschichte angeht, so muss ich sagen dass es sich hier um eine Mischung aus Gesellschaftsroman und Krimi handelt, was mir persönlich gut gefallen hat. Neben den spannenden Passagen gibt es mehrere, rein erzählende Abschnitte. Letztere befassen sich überwiegend mit Land, Leuten und Hintergründen aus Finanzwirtschaft und Börsenlandschaft. Hier liegt auch der Kern der Geschichte: in hochspekulativen Geschäften teils skrupelloser Händler. Auch diese Teile der Geschichte waren nicht immer einfach zu verstehen, und Xavier Kieffer war zwischendurch ebenso verwirrt wie ich. Doch insgesamt hat es der Autor geschafft, die grundlegenden Informationen so zu erklären, dass man zumindest die wesentlichen Züge erfassen kann.

Ein spannender, kulinarischer Genuss für die Nerven.

Der Autor
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Ressortleiter bei Spiegel Online. Der begeisterte Hobbykoch und Foodie verliebte sich während eines mehrmonatigen Luxemburger EU-Praktikums in das Großherzogtum. Seine ersten beiden Kriminalromane standen monatelang auf Platz eins der Luxemburger Bestsellerliste. Zuletzt veröffentlichte er unter dem Namen Tom König das Sachbuch: »Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus. Irrwitziges aus der Servicewelt«. Tom Hillenbrand lebt in München. (Quelle: http://www.kiwi-verlag.de/die-autoren/autor/?id=1364)

Die BuchdatenlogoKiWi
Ausgabe: Flexibler Einband
Seiten: 320
Erscheinungsdatum: 20.06.2013 (1.Auflage)
ISBN: 9783462045338

 
 

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[Buch-Woche] # 31

Letzte Woche habe ich aus Zeitgründen gepasst, aber diesmal bin ich bei der Buchwoche von solitary wieder dabei :-)Buchwoche

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff “Dreizehn Tage am Meer”. Dieses Buch wurde geschrieben von Markus Thiele und es handelt sich um einen gefühlsbetonten Roman. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut.
Die Neuzugänge der Woche lauten “Schloss der Engel” von Jessica und Diana Itterheim. Ich habe das Buch zusammen mit einer “Magnet-Eule” bei Bücherchaos gewonnen und mich riesig darüber gefreut. In Sachen Büchern habe ich  mir für die folgende Woche folgendes vorgenommen: Ich werde am Lesemarathon von Lovelybooks teilnehmen.

In meinem Bücherregal stehen ca. 350 Bücher und 100 eBooks.

MännertourEin Buch dass von Sommer handelt ist “Männertor – aber anders” von Ben Bertram und darin geht es um ein Männer-Trio, eine geplante Weltreise und die Erfüllung von Träumen. Dagegen ist “Stille Nacht” eher ein Winterbuch und dort geht es um 6 magische Liebesgeschichten, geschrieben von Romantasy-Autorinnen.

Mein Buch-Favourit dieses bisherigen ersten Vierteljahres war “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes, denn ich fand das Buch toll geschrieben und sehr, sehr gefühlvoll und anrührend.

Bis jetzt habe ich diesen Monat 6 Bücher gelesen, nämlich Nubila 1″, “Ein ganzes halbes Jahr”, “Die Wandler 1″, “Danke für meine Aufmerksamkeit”, “Göttlich verliebt” und “Auracle”.

Diesen Monat will ich noch mind. 2 Bücher lesen, denn mein SuB soll nicht noch höher krabbeln.

Tja, das war meine Buchwoche :-)

 
2 Kommentare

Verfasst von - 26/04/2013 in Bücher, Blogtour

 

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[Rezension] „Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus: Irrwitziges aus der Servicewelt“ von Tom König (KiWi)

Inhalt
Der nächste freie Mitarbeiter ist für SIE reserviert!
Waffeleis darf nur im Stehen verzehrt werden, Kündigungen sind ausschließlich über eine kostenpflichtige 0900-Nummer möglich, und Bareinzahlungen sind bei der Bank grundsätzlich unerwünscht: Kunden haben in diesem Land nichts zu lachen.Jede Woche beschreibt Tom König in seiner SPIEGEL-ONLINE-Kolumne “Warteschleife”, was es heißt, heute Konsument zu sein. Pointiert und mit beißender Ironie schildert er seine Erlebnisse in der Service-Sahara und deckt auf, wie viele Unternehmen ihre Kunden nach Strich und Faden betuppen. Er erzählt die irrwitzigsten Kunden-Erlebnisse, die SPIEGEL-ONLINE-Leser ihm geschickt haben und gibt Tipps, wie man sich gegen die Gängelei von Firmen und Behörden wehren kann.

Meinung und Fazit
Servicewüste Deutschland – wer kennt das nicht….
Tom König hat die niedergeschrieben Verfehlungen der deutschen Dienstleister nicht alle selbst erlebt, sondern er hat zahlreiche Leserbriefe zum Anlass genommen daraus erst eine Kolumne und letztlich dieses Buch zu schreiben.
Das Buch ist in zehn Abschnitte mit mehreren Unterthemen unterteilt, und schon an den Kapitelüberschriften wird deutlich, dass es amüsant werden wird. Das gilt allerdings vornehmlich für den Leser, nicht so für den Kunden, der diese Situation durchlaufen hat.
Man liest über Zeitverschwendungen beim Arzt oder in diversen Warteschleifen, von Service-Albträumen, unsinnigen Regeln, von Nahrungsmitteln, wo nicht drin ist was drauf steht und dergleichen mehr.
Vieles davon dürfte bekannt sein, aber ich fand es trotzdem sehr interessant als auch amüsant darüber zu lesen. Mehrmals habe ich laut gelacht und den Kopf geschüttelt, weil einige Begebenheiten zu lustig und absurd sind um wahr zu sein.
Untermalt werden die Texte durch passende Karikaturen, die das eben gelesene sehr gekonnt, mal punktgenau und feinsinnig, mal etwas überspitzt wiedergaben.
Was mich sehr begeisterte war der Schreibstil. Nicht jeder kann lustig schreiben ohne auf Dauer überdreht oder gar langatmig zu wirken. Doch Tom König hat das richtige Maß für meine Begriffe gefunden, bis auf eine Ausnahme. Im Buches ging es unter anderem um einen namhaften Telefonanbieter. Auch diese Seiten waren wirklich amüsant, aber leider trat hier irgendwann die erwähnte Langatmigkeit ein. Aber das ist wirklich der einzige größere Kritikpunkt.

Eine schöne Zusammenstellung der Serviceverfehlungen unserer Dienstleister. Humorvoll auf den Punkt gebracht.

Der Autor
Hinter der Figur des Kunden Tom König steckt der Autor und Journalist Tom Hillenbrand. Seine Kolumne »Warteschleife. Mein Leben als Kunde« erscheint seit Anfang 2010 bei SPIEGEL ONLINE und zählt inzwischen zu den meistgelesenen Formaten. Bis 2010 war er dort Ressortleiter. Im Frühjahr 2012 erschien sein zweiter Kriminalroman mit der Hauptfigur des luxemburgischen Kochs Xavier Kieffer. Tom Hillenbrand lebt in der Münchner Servicewüste. Quelle: kiwi-verlag

 

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[Rezension] „Sieben Tage ohne“ von Monika Peetz (KiWi)

Inhalt
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familien- geheimnisse besser ruhen ließe …

Meinung und Fazit
Den Vorgänger dieses Romans („Die Dienstagsfrauen“) habe ich nicht gelesen, vielleicht kam ich daher nicht ganz so gut in die Geschichte hinein. Der Anfang plätscherte etwas dahin, im Verlauf wurde es aber etwas besser.
Die fünf Frauen gehen auf den Vorschlag von Eva ein, und verbringen ihre gemeinsame Zeit diesmal fastend. Da Evas Vorschlag nicht ganz uneigennützig ist hat man vorerst den Eindruck, dass diese Geschichte von ihr dominiert sein könnte, doch dem ist keineswegs so.
Im Verlauf der Geschichte erfährt man, dass jede der Frauen ihr Päckchen zu tragen hat und Geheimnisse zu verstecken sucht. Dies ist sehr geschickt in den Fastenalltag eingebettet, der mal anstrengend, nervenaufreibend oder auch mal unfreiwillig komisch ist (zumindest für Außenstehende). Auf jeden Fall wird das Fasten von den Frauen als entbehrungsreich empfunden, was ich gut nachvollziehen konnte.
Was ich vermisste war ein gewisser Tiefgang in der Geschichte. Es hätten gerne ein paar „Problemfälle“ weniger sein können, dafür hätte man sich zwei oder drei genauer herausnehmen und besser abhandeln können. Besonders bei Evas Geschichte war ich enttäuscht, da ich mir hier mehr erhofft hatte.
Auch mit den Frauen selber wurde ich nicht richtig warm. Sie waren zu sehr stereotypisiert, blieben oftmals zu oberflächlich, und in ihren Handlungen waren sie nicht immer nachvollziehbar. Einzig Estelles trockenen Humor und die bissigen Kommentare fand ich sehr erfrischend.

Ein Roman ohne nennenswerte Höhen und Tiefen, der mich leider nicht anhaltend fesseln konnte.
Zum Weiterlesen konnten mich nur der gute Textfluss und die recht kurz gehaltenen Kapitel animieren, die Geschichte selber plätscherte eher träge dahin. Ich fand das sehr schade, denn die Handlung hatte viel mehr Potential, dass leider nicht ausgeschöpft wurde.

Die Autorin
Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität München. Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990–98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Seit 1998 Drehbuchautorin in Deutschland und den Niederlanden. Jüngste Filmprojekte: »Und weg bist du« (2012) mit Christoph Maria Herbst, Annette Frier und Emma Schweiger. »Deckname Luna« (gemeinsam mit Christian Jeltsch), in den Hauptrollen: Anna Maria Mühe, Götz George und Heino Ferch (2012).

Monika Peetz’ Debütroman »Die Dienstagsfrauen« verkaufte sich innerhalb eines halben Jahres über 700.000 Mal, steht seit Monaten unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde erfolgreich verfilmt mit Ulrike Kriener, Nina Hoger, Inka Friedrich und Saskia Vester. Übersetzungsrechte an »Die Dienstagsfrauen« wurden in 13 Länder verkauft.

 
 

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[Rezension] „Sommerfest“, Frank Goosen (Kiepenheuer & Witsch)

Heute möchte ich euch einen echten “Ruhrpott”-Roman vorstellen.

Geschrieben wurde er von Frank Goosen, der schon Autor vieler unterhaltsamer Bücher über das Leben, Lieben und Leiden im Ruhrgebiet war. Ich war sehr begeistert und bedanke mich daher umso herzlicher bei

Nun zur Rezension – Viel Spaß !

Inhalt
»Woanders weiß er selber, wer er ist, hier wissen es die anderen. Das ist Heimat.«

»Storys, ehrlich, wo du hinguckst. Die liegen praktisch auf der Straße, die musst du nur aufheben!« Frank Goosens neuer Roman zelebriert ein Heimatwochenende voller skurriler Figuren – mit Fußball und Musik, mit großen Entscheidungen und viel Gefühl.

Onkel Hermann, der seit dem Tod von Stefans Eltern in Bochum die Stellung hielt, ist gestorben, und Stefan muss zurück in die Heimat, um das kleine Bergarbeiterreihenhaus seiner Familie zu verkaufen. Zwei Tage, den Termin mit dem Makler hinter sich bringen, sich mit ein, zwei Leuten treffen, die es verdienen, und schnell wieder zurück nach München, ins wahre Leben. Rein, raus, keine Gefangenen. Das war der Plan. Doch schneller als man es für möglich hält, wird man in der Enge der Heimat zu Erinnerungen und Entscheidungen verurteilt.Just an diesem Wochenende wird die Sperrung der A40 im Ruhrgebiet zum kulturellen Happening, dessen Sog Stefan sich nicht entziehen kann. Und alle sind sie da, alle, mit denen er aufgewachsen ist: Toto, der Ver sager, Diggo, sein brutales Herrchen, Frank, der Statthalter, Karin, die Verwirrmaschine, Omma Luise, die Frau, die alles mitgemacht hat. Und Charlie. Sandkastenfreundin, nicht-leibliche Schwester, Jugendliebe. Keine Frau kennt Stefan so gut – und wegen keiner Frau ist er so viele Jahre einem Ort ferngeblieben …Ein rasanter Roadtrip durch den »Pott« von heute; ein urkomischer Roman voller Wehmut und Tiefgang. Cool und sentimental, derb-witzig und warmherzig. Frank Goosen ist ein Meister der Zwischentöne und versteht es wie kein anderer, auf unbeschwerte Weise die großen Lebensthemen zu verhandeln.

Meinung und Fazit
Bisher kannte ich von Frank Goosen nur Bücher, in welchen zahlreiche Anekdoten aneinandergereiht, bzw. in kleine Geschichten verpackt wurden. Mit diesem Buch hat er nun seinen ersten Roman veröffentlicht.
Es ist eine Geschichte über den Heimkehrer Stefan, der nur schnell ein Haus verkaufen und eigentlich sofort wieder weg will, den dann aber die Vergangenheit auf mehrfache Art und Weise einholt. Manchen Menschen begegnet man gewollt oder ungewollt mindestens zweimal im Leben….. Und er denkt nach – über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lässt den Leser daran teilhaben.
Wie man es erwarten würde, findet man hier eine Geschichte mit durchgängigem roten Faden vor, aber trotzdem hat es der Autor geschafft, auch diesem Roman seinen unverkennbaren Stempel aufzudrücken. Köstlich derber „Ruhrpott-Slang“ geht hier einher mit sentimentalen Erinnerungen der Protagonisten. „Früher war eh alles besser…“, wer kennt diesen Spruch nicht.
Wenn ich mir Rückblickend die Haupt- und Nebencharaktere ins Gedächtnis rufe, so wirken sie immer noch nach. Alle zeigen eine beeindruckende Präsenz, egal wie klein ihre Rolle im Roman selber sein mag. Als „Nicht-Ruhri“ könnte man den Anschein haben, dass hier doch recht tief in die Klischeekiste gegriffen wurde, doch dem ist nur zum Teil so. Sicherlich werden einige diese Typen seltener, doch es gibt sie noch in ausreichender Zahl, man muss nur genau hinschauen. Genau das hat F. Goosen, wie nicht anders erwartet, getan und daraus sehr plastische, authentische Figuren geschaffen.
Abgesehen von den facettenreichen Charakteren, lebt die Geschichte auch von dem wunderbaren Lokalkolorit, welches sich u.a. in der guten Umgebungsbeschreibung und in der schon erwähnten Heimatsprache widerspiegelt. Wörter und Kurzsätze wie „knorke“, „Schampong“, „Pafföng“, „Ach geh mir weg…“ verbreiten einfach einen gewissen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Und unausweichlich gehört natürlich auch das Thema Fußball dazu.
„Toto, du Arschgeige“, ruft Diddi, „was läufst du hier am heiligen Samstag auf und störst die Totenruhe?“ „Wieso heiliger Samstag? Spielt Borussia?“ (Seite 98)
Abgerundet wird der Roman durch eine verflossene Liebe, die aber scheinbar nie wirklich verflossen war. Hier, und das ist mein einziger, klitzekleiner Kritikpunkt, stellt sich Stefan wirklich wie ein Weichei an, und schleicht um die Ex herum, wie die Katze um den heißen Brei. Aber gut, auch das gibt es…. und macht weder ihn, noch die Geschichte unsympathischer. Im Gegenteil…

Abschließend kann ich sagen, dass „Sommerfest“ locker-leichten Lesegenuss bietet. Es ist ein Roman, in dem man mittendrin, statt nur dabei ist. Für (Ex-)Ruhris und Goosen-Fans ein „musse-lesen“ und für alle Anderen eine Empfehlung. Ich war begeistert !

Der Autor
Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Romanen, darunter »Liegen lernen«, »Pokorny lacht« und »So viel Zeit«, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen veröffentlicht. Seine Bestseller-Erzählbände »Weil Samstag ist« und »Radio Heimat« entwickelten sich darüber hinaus zu erfolgreichen Bühnenprogrammen, mit denen er neben seinem Programm »A 40« als Kabarettist durch Deutschland tourt. Frank Goosen ist leidenschaftlicher Anhänger des VfL Bochum und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum.

Abschließend noch die Buchdaten:

ISBN: 978-3-462-04386-0
Gebunden: 320 Seiten
Erscheinungstermin: Februar 2012
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Bestellen könnt ihr hier: amazon (externer Link) Dort gibt es auch ein kleines Video, in dem der Autor aus dem Buch liest :-)
 
Ein Kommentar

Verfasst von - 13/04/2012 in Bücher, Rezension

 

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