Gratis Comic Tag 2013

Heute ist es wieder soweit: der “Gratis Comic Tag” geht in die nächste Runde. teaser2013_logo

Wenn ihr euch jetzt fragt “wer, wie, was ist heute?”, dann erkläre ich es kurz:

heute gibt es Gratis-Comics. :-)

Viele Comicverlage und Händler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsam  für diesen Tag insgesamt 30 Hefte aus verschiedensten Sparten produziert, die ihr euch in den teilnehmenden Läden mitnehmen könnt. Es gibt Comics für Kinder und Erwachsene, z.B. Manga, Marvel, Disney, Simpsons, Independent-Comics und mehr. Außerdem gibt es bei einigen Händlern noch besondere Aktionen wie Signierstunden, Wettbewerbe, Ausstellungen etc., und auch das eine oder andere Sonderangebot wartet bestimmt auf Käufer.

Wenn ihr jetzt neugierig seid, dann schaut doch mal auf der “Gratis Comic Tag” – Seite vorbei. Dort findet ihr alles Wissenswerte, wie z.B. eine Übersicht aller erhältlichen Comics, und ihr könnt dort auch teilnehmende Händler in eurer Nähe finden.
ABER: zögert nicht zu lange, denn “wenn weg, dann weg” ;-)
Ich wünsche euch viel Erfolg und Spaß !

Und hier zeige ich euch noch meine Favoriten:

thumb_cross_cult_star_trek   thumb_ecc_haegar   thumb_salleck_suskeundwiske   thumb_paninicomics_batman_superman   thumb_paninicomics_bongocomicsfuerumme   thumb_splitter_toonfish_benni_10

[Rezension] Dann press doch selber, Frau Dokta!: Aus dem Klinik-Alltag einer furchtlosen Frauenärztin, Dr. Josephine Chaos (FISCHER TB)

Inhalt
Als Frauenärztin schon wieder ungeplant schwanger?! Eine wahre Geschichte, noch lustiger als die Schwarzwaldklinik …Dann press doch selber Frau Dokta

»Ich schwöre: Ich bin lieb! Wirklich! Aber mit Nierenschalen zu werfen – das geht dann doch ein bisschen zu weit. Also schrei ich: ›Frau Pharma? FRAU PHARMA! Es reicht jetzt! Pressen Sie mal, statt hier so rumzufurien!‹ Frau Pharma ist das aber so was von egal!
›Ich press nich mehr, Frau Dokta! Ich will JETZT ´nen Kaiserschnitt! Abba sofoooort!‹
Dann wirft sie mir noch eine ganze Batterie von Schimpfwörtern an den Kopf, deren Bedeutung ich erst googlen muss, bevor sie – und JETZT wird es lustig – einfach aufsteht und davonstürmt …«

Ärzte sind auch nur Kollegen im Kittel: Erleben Sie die Klinik als verrücktes Großraumbüro mit strengen Oberschwestern, attraktiven Chefärzten und vielen tollen Geburten! (Quelle: fischerverlage)

Meinung und Fazit
Schon nach der Leseprobe war mir klar: dieses Buch muss ich lesen.
Bereits auf den ersten Seiten habe ich so viel gelacht wie selten. Bezeichnende Kapitelüberschriften „Wie man Blutegeln das Fliegen beibringt“ oder „Die Steigerung von Wahnsinn lautet – Elternabend“ ließen mich schon schmunzelnd erahnen, was mich im Folgendem wohl erwartet.
Man wird direkt ins Geschehen katapultiert und lernt die diversen Figuren des Romans nach und nach kennen. Allen voran Josephine Chaos, ihres Zeichens schwangere Gynäkologin. Sie erzählt Geschichten aus ihrem Klinikalltag und zieht dabei gnadenlos über Patienten, Schwestern, Ärzte und Hebammen her, wobei Letztere noch vergleichsweise gut wegkommen. Außerdem erfährt man so manches über ihr Familienleben, welches sich auch nicht immer einfach gestaltet.
Da in diesem Buch die „Ich-Perspektive“ gewählt wurde, war Josephine für mich eine perfekte Identifikationsfigur. Egal ob Klinik oder häusliche Umgebung, ich konnte das meiste sehr gut nachempfinden. Hilfreich war hier allerdings sicherlich, dass ich selber lange Jahre auf einer Gynäkologie gearbeitet habe und Mutter bin.
Was die Klinikgeschichten anbelangt, so könnte man zu der Annahme gelangen, dass Josephine alle Anderen für unfähig hält. Ich denke, dass das auch garnicht so falsch ist. Es spricht für ihr ausgeprägtes Ego und dafür, dass sie für ihre Begriffe normal geblieben ist. Im Familienleben gestaltet sich das jedoch etwas anders. Hier ist es auch die Erzählerin selbst, die manchmal recht kritisch mit sich selbst umgeht. Das fand ich nicht nur glaubwürdig, sondern auch sehr sympathisch. Trotzdem bleibt sie immer die Power-Frau.
Die Autorin hat Figuren gezeichnet, die es in sich haben. Alle wirken mal mehr, mal weniger überspitzt, und sie tragen zumeist bezeichnende Namen wie Bambi, Dr. Rotz, O-Helga oder Frau Sorge. Das alles mag sehr klischeehaft anmuten, aber ich garantiere: Personen, zu denen diese Namen wie die Faust auf´s Auge passen, gibt es wirklich! Man muss nur in einigen Krankenhäusern gearbeitet haben, dann weiß man das. Natürlich treten sie nicht so geballt auf, wie es in diesem Roman dargestellt wird. Aber über die vielen „Normalos“ zu schreiben, die es zweifelsohne auch gibt, wäre nunmal äußerst langweilig. Von daher hat die Autorin aus meiner Sicht alles richtig gemacht.
Bei allem Lob möchte ich aber auch zwei Sachen anmerken, die mir nicht ganz so gefallen haben. Der laxe Sprachumgang, mit immer wiederkehrendem „Ächt jetzt!“ war mir manchmal etwas zu viel. Auf den letzten Seiten hatte ich zudem den leichten Eindruck, dass sich die Geschichten in Teilen wiederholen. Das konnte den positiven Gesamteindruck allerdings nicht schmälern.
Warum dieses Buch in die Kategorie „Sachbuch“ einsortiert wurde erklärt sich dadurch, dass man es mit vielen medizinischen Begriffen zu tun bekommt, die, wenn sie unbekannt sein sollten, sehr gut im Anhang erklärt werden.
Für mich ist es jedoch trotzdem eher ein „Lachbuch“. Unterhaltsam, lustig und überdreht, mit vielen Quäntchen Wahrheit – vom Anfang bis zum Ende.

Die Autorin
Dr. Josephine Chaos ist ein Pseudonym. Die Gynäkologin wurde ungeplant schwanger (mehrfach), ist lange verheiratet (glücklich) und arbeitet für ihr Leben gern in einer mittelgroßen Klinik irgendwo in Deutschland. Und wenn gerade mal keine Patientin in den Wehen liegt oder die Kinder in der Schule sind, bloggt sie, was ihr chaotischer Alltag hergibt, auf http://www.josephinechaos.wordpress.com. (Quelle: fischerverlage)

Buchdaten
Genre: Sachbuch
Ausgabe: Taschenbuch, ET 21.03.2013
Seiten: 256
ISBN: 978-3-596-19634-0

Die Leseprobe gibt es hier (klick)

[Buch-Woche] #25

Auch diese Woche hat die liebe Soli wieder einen Lückentext bereit gestellt… Viel Spaß !

In dieser Woche lautet mein aktueller Lesestoff Dann press doch selber, Frau Dokta!. Dieses Buch wurde Dann press doch selber Frau Doktageschrieben von Dr. Josephine Chaos und es handelt sich um einen Roman, den ich bei ChickLit einsortieren würde. Bisher gefällt mir das Buch super gut. Ich habe selten auf den ersten Seiten schon so viel gelacht.
Die Neuzugänge der Woche lauten
- „Göttlich verliebt“, Josephine Angelini (Dressler)
- „In dieser ganz besonderen Nacht“, Nicole C. Vosseler (cbj)
- „Dreizehn Tage am Meer“, Markus Thiele (Oldigor)In dieser ganz besonderen Nacht
- „Jäger des verlorenen Zeitgeists“, Frank Jöricke (Solibro)
- „Eisige Rache“, Elke Schwab (Solibro)
Ich freue mich tierisch über alle Bücher. In Sachen Büchern habe ich mir für die kommende Woche folgendes vorgenommen: lesen, lesen, lesen und rezensieren. Weniger Bücher vorbestellen, das killt sonst mein Budget komplett ;-) Ich habe dieses Jehr ohnehin schon viel zu viele Bücher gekauft…
Ein Buch, dessen Cover ganz und gar nicht zum Inhalt passt, fällt mir momentan nicht ein.
Aber das Cover von „Er ist wieder da“ von Timur Vemes passt sehr gut zum Buch, weil es mit minimalistischem Aufwand den Kern des Buches widerspiegelt.
Ein schönes Cover/Schutzumschlag ist mir nicht unwichtig, denn es ist mit ausschlaggebend dafür, dass ich das Buch überhaupt in die Hand nehme. Mir fiel irgendwann auf, dass Bücher deren Cover mir gefallen häufiger im Korb landen als andere Bücher.
Göttlich verliebtIch habe keine Vorliebe wo die Geschichten spielen, denn egal welches Land, ob Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft – jede Geschichte hat einen besonderen Reiz.
Was mich bei Büchern nerven kann ist ein richtig heftiger Cliffhanger. Wenn ich dann noch ein Jahr oder länger auf den Folgeband warten muss…. das nervt und ärgert mich (positiv als auch negativ).

[Rezension] „Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters“, Tilman Rammstedt (Dumont Buchverlag)

Ich bin durch eine Aktion von Blogg Dein Buch auf dieses Buch aufmerksam geworden. Wer es gewinnt und rezensiert, hat die Möglichkeit ein exklusives Interview mit dem Autor zu führen. Gewonnen habe ich schon, rezensiert jetzt auch, nun heißt es warten…. Drückt mir die Daumen :-)

Inhalt
Man erkennt die Welt nicht gleich wieder, wenn man sie mit den Augen eines melancholischen Bankberaters betrachtet. Besonders wenn es sich um einen Bankberater handelt, der hinter jeder Geldanlage den größeren Zusammenhang sieht: Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters»Man kann kein Tagesgeldkonto verstehen, ohne zu verstehen, was ein Baum ist.«

Und während der Bankberater auch für sein Leben einen Zusammenhang sucht, bevor es an allen Ecken und Enden auseinanderbricht, gerät er in eine ausweglose Situation, aus der ihn nur ein abenteuerliches Trio retten kann: sein letzter verbliebener Kunde Tilman Rammstedt, Bruce Willis und ein toter Hund. (Quelle: dumont-buchverlag)

Meinung und Fazit
Dieses Buch und ich, wir hatten es nicht leicht miteinander.
Obwohl ich die Leseprobe kannte ahnte ich nicht, dass nahezu das gesamte Buch im eMail-Stil geschrieben ist. Auch der Klappentext suggeriert das in keiner Weise. Ich muss zugeben, dass dieser Stil nicht unbedingt mein Liebling ist, trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen.
Alles fing an mit dem Satz „Sehr geehrter Herr Willis, geht es Ihnen gut?“, und damit nahm die Geschichte ihren Lauf. Herr (Bruce) Willis antwortete nicht, und so folgte eMail um eMail, was einem stalking gleichkam. Der Autor, der doch so gerne wollte dass Herr Willis in seinem Buch mitspielt, war in seinen Mitteilungen verständnisvoll, sauer, traurig, gleichgültig oder er machte deutlich, dass er einfach nur die Nase voll hat. In der nächsten Mail jedoch fleht er geradezu darum, ob sich Herr Willis denn nicht doch melden wolle. Quasi nebenbei erfuhr ich dann noch, wie die Geschichte um den Bankberater denn aussehen soll.
Unterbrochen werden diese eMails von kurzen Sequenzen aus dem Leben des „echten“, ehemaligen Bankberaters, und das lockerte die ganze Geschichte nochmals auf. Diese Abschnitte waren, wie eigentlich das gesamte Buch, völlig überspitzt, und gerade deswegen sehr amüsant zu lesen. Eine Figur, die irgendwo zwischen Tragik, irrwitziger Philosophie und unfreiwilliger Komik hängen geblieben ist, verfolgt man einfach gerne.
Der Autor besticht in seinem Buch durch sehr ungewöhnliche Ideen und einen skurrilen, teilweise staubtrockenen Humor. Beides muss man mögen, oder man muss sich zumindest darauf einlassen wollen. Zudem sollte man ein Faible für feinsinnigen Wortwitz haben, denn das war es, was mir mit am besten gefallen hat. Nicht jeder Autor ist in der Lage, solch ein Thema so unterhaltsam in Sprache zu verpacken.
Trotz des Lobes zeigt das Buch besonders im Mittelteil hier und da immer mal wieder kleinere Längen. Hier hätte ich mir eine kleine Straffung gewünscht.

Das ist ein Buch, welches die Gemüter spalten dürfte. Ich kann es Lesern empfehlen, die abgedrehte Geschichten, einen ungewöhnlichen, gleichsam feinsinnigen Humor und Wortwitz mögen und sprachliche Feinheiten zu schätzen wissen.

Der Autor
Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren und lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen sein Debüt ›Erledigungen vor der Feier‹ (2003) sowie die Romane ›Wir bleiben in der Nähe‹ (2005) und ›Der Kaiser von China‹ (2008). Neben vielen anderen Auszeichnungen (u.a. dem Förderpreis für grotesken literarischen Humor der Stadt Kassel) wurde Tilman Rammstedt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. (Quelle: dumont-buchverlag.de)

BuchdatenDumont_Buch_CO_R_rgb
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 160
Erstverkaufstag: 17.10.2012
ISBN: 978-3-8321-9686-8
Das Buch kannst du hier bestellen (klick)

[Hörbuch-Rezension] „Er ist wieder da“, Timur Wemes, gesprochen von Christoph Maria Herbst (Lübbe Audio)

Inhalt
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, im eristwiederdatiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? (Quelle: luebbe.de)

Meinung und Fazit
Darf man über diese Art Humor lachen ? Obwohl ich von dem Buch fasziniert war, konnte ich mich nicht zum Kauf durchringen. Als ich aber las, dass das Hörbuch von Christoph Maria Herbst gelesen wurde, griff ich zu. Ich habe es nicht bereut.
Wer Christoph Maria Herbst kennt, der weiß dass er nicht zum ersten mal die Rolle des Hitler einnimmt. So verwunderte es nicht, dass er das Buch hervorragend wiedergab. Das betraf nicht nur die Person Hitler selbst, sondern er benutzte seine Stimmfarben so wunderbar und gekonnt, dass jede einzelne Person auf eigenständige Art und Weise lebendig wurde. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Was die Geschichte angeht, so ist sie alleine aus der Sicht des „Führers“ geschrieben. Da er weder seine Ansichten noch sein Ego abgelegt hat, bot das reichlich Potential um mit ihm zu lachen oder den Kopf zu schütteln. Wenn er z.B. über unsere Politiker herzieht beinhaltete das schon hier und da einen gewissen Wahrheitsgehalt. Auch über ihn konnte man lachen, weil einige Situationen einfach saukomisch waren. Wenn er beim Genuss eines Müsli-Rigels beispielsweise denkt, dass sich die Versorgungslage mit Brot scheinbar noch nicht verbessert habe, dann finde ich das einfach brüllend komisch. Auch der Wortwitz kam nicht zu kurz. Wenn zwei Leute dasselbe sagen, muss es nicht das
Gleiche heißen…. Hier fühlte ich mich irgendwie an das Vier-Ohren-Modell (Schulz von Thun) erinnert. Manche Sätze sind, je nach persönlichem Hintergrund, nunmal recht frei interpretierbar.
Zum Ende hin zeigte das Hörbuch dann allerdings doch leider kleinere Längen, was dem Gesamteindruck allerdings wenig Abbruch getan hat.

Dass es auch kritische Meinungen zu diesem Werk gibt kann ich nachvollziehen. Es polarisiert wegen der Hauptfigur und seiner dargestellten Akzeptanz. Doch ich finde, dass man dieses (Hör-)Buch als das sehen sollte was es ist:

Eine wunderbare Satire, brilliant gesprochen von Christoph Maria Herbst.

Der Autor
Timur Vermes wurde 1967 als Sohn einer Deutschen und eines 1956 geflohenen Ungarn geboren, studierte in Erlangen Geschichte und Politik und wurde dann Journalist. Er schrieb für die “Abendzeitung” und den Kölner “Express” und arbeitete für mehrere Magazine. Seit 2007 veröffentlichte er als Ghostwriter vier Bücher, zwei weitere sind in Vorbereitung. (Quelle: luebbe.de)

Der Sprecher
Alle Infos zu Christoph Maria Herbst unter http://www.christophmaria-herbst.de

Buchdaten

Format: Hörbuch, 6 CDs
Art: bearbeitete Fassung
Laufzeit: 411 Minuten
ISBN: 978-3-7857-4741-4
Ersterscheinung: 21.09.2012

[Hörbuch-Rezension] „Coffeeshop“, Gerlis Zillgens/ Franziska Wulf (Bastei-Lübbe)

Heute habe ich eine Hörbuchserie für euch, die ich richtig toll finde. Die Reihe umfasst 12 einzelne Folgen á 38-48 CoffeeshopÜbersichtMin..
Weil es einfacher ist, rezensiere ich direkt die ganze Reihe, denn dann besteht weniger Spoiler-Gefahr.

Inhalt
Das schönste Büro der Welt ist im Coffeeshop – einem gemütlichen Café in Berlin. Hier arbeitet Sandra, Sachensucherin. Ihre Kunden sind Menschen, die etwas verloren haben, oder die etwas finden wollen, das ihr Leben glücklicher macht. Doch auf der Suche nach dem Glück anderer Menschen gerät Sandra plötzlich mitten in die Suche nach ihrem eigenen – und nach sich selbst.

Meinung und Fazit
Die locker, leichte Musik am Anfang machte mir schon gute Laune. Als dann die Hauptpersonen vorgestellt wurden ahnte ich schon, dass das sehr interessant werden könnte. Der Fairness halber muss ich sagen, dass ich das erste Hörbuch “nur” ganz gut fand, aber es animierte mich immerhin auch die zweite Folge zu kaufen, und spätestens ab dann war ich hin und weg…

Die Geschichte wird von Sandra, der Sachensucherin, in der Ich-Form erzählt. Dadurch erhielt ich den Eindruck mittendrin, statt nur dabei zu sein. Mit von der Partie sind dann noch ihr stets hilfsbereiter und bester Freund Nils, ihre Social-Media süchtige Freundin Klaudi und ihr homosexueller Freund und Coffeeshop-Besitzer Captain, der viele Schätzchen, aber keinen Schatz hat.
Die einzelnen Episoden erzählen im wesentlichen von den Aufträgen die Sandra entgegen nimmt, und von dem was ihr auf der Suche nach den Objekten, als auch privat so alles passiert. Sie sucht und findet letzte Ruhestätten, Untote, irgendwelche Säulen, die dann nicht mehr gebraucht werden und so einiges mehr. Nur für sich selbst findet sie scheinbar nicht das was sie sucht.
Man konnte mit Sandra lachen, bangen und gemeinsam die Augen rollen. Letzteres besonders dann, wenn Klaudi wieder mal eine unfreiwillige Schote nach der Anderen riss, und dies dann auch noch mit ihren diversen Facebook-Freunden teilte. Köstlich! Manchmal hätte ich ihr zu gerne zugerufen „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, aber einmal war ihre Mitteilungssucht dann nicht nur unterhaltsam, sondern auch äußerst nützlich…
Doch nicht nur die Hauptfiguren waren klasse. Die Autorin hat es ebenso geschafft auch die Nebenfiguren, wie z.B. Sandras Eltern, wunderbar in Szene zu setzen. Besonders der Vater, der immer auf Sparsamkeit bedacht ist und von den neuen Technologien ungefähr so viel Ahnung hat wie ein Hund von der Mäusejagd, hatte es mir angetan. Ein Unikum, dass mich oftmals laut auflachen lies…
Die Geschichte alleine wäre allerdings nur halb so gut ohne die hervorragende, sprachliche Umsetzung. Franziska Wulf hat im wahrsten Sinne den richtigen Ton getroffen. Sprechtempo und Stimmfarben wurden sehr gekonnt und variabel eingesetzt. Selten war für mich das hören eines Buches solch ein Genuss.

Eine Sitcom für die Ohren. Witzig, spannend, unterhaltsam -schade, dass es nur 12 Folgen gibt.

Die Autorin
Gerlis Zillgens lebt und arbeitet als freie Autorin in Köln. Sie schreibt seit vielen Jahren erfolgreich Romane und Drehbücher, entwickelt Fernsehserien und tourt als Kabarettistin durchs Land. Ansonsten veranstaltet sie gern Lesungen, liebt den Blick aus ihrem Arbeitszimmer, Salsa tanzen und Berlin. (Quelle: luebbe.de)

Die Sprecherin
Franziska Wulf wurde 1984 in Schwedt geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy, Leipzig. Neben festen Theaterengagements, z.B. am Theater am Neumarkt Zürich, ist sie in Kino- und Fernsehfilmen zu sehen und in diversen Hörspielen zu hören. (Quelle: luebbe.de)

BuchdatenCoffeeshop1
Verlag: Lübbe Audio
Format: Audio-Download, ungekürzt

ISBN: 978-3-8387-7112-0 (Coffeeshop 1.01)
„Coffeeshop 1.01“, 46 Min., ET: 30.11.2012

ISBN: 978-3-8387-7113-7 (Coffeeshop 1.02)
„Der Schlüssel zum Paradies“, 47 Min., ET: 07.12.2012

ISBN: 978-3-8387-7114-4 (Coffeeshop 1.03)Coffeeshop4
„Das Leben ist kein Ponyhof“, 45 Min., ET: 14.12.2012

ISBN: 978-3-8387-7115-1 (Coffeeshop 1.04)
„Der Untote“, 41 Min., ET: 21.12.2012

ISBN: 978-3-8387-7123-6 (Coffeeshop 1.05)
„Crew Ariel“, 41 Min., ET 28.12.2012

ISBN: 978-3-8387-7117-5 (Coffeeshop 1.06)Coffeeshop7
„Viel zu schön“, 38 Min., ET: 04.01.2013

ISBN: 978-3-8387-7118-2 (Coffeeshop 1.07)
„Bessere Hälfte“, 48 Min., ET: 11.01.2013

ISBN: 978-3-8387-7119-9 (Coffeeshop 1.08)
„Sein oder nicht sein“, 41 Min., ET: 18.01.2013

ISBN: 978-3-8387-7120-5 (Coffeeshop 1.09)
„Voll retro“, 39 Min., ET: 25.01.2013

ISBN: 978-3-8387-7121-2 (Coffeeshop 1.10)Coffeeshop10
„Albträume werden wahr“, 40 Min., ET: 01.02.2013

ISBN: 978-3-8387-7122-9 (Coffeeshop 1.11)
„Nur noch eben Geld abholen“, 44 Min., ET: 08.02.2013

ISBN: 978-3-8387-7123-6 (Coffeeshop 1.12)
„Alles nur virtuell“, 48 Min., ET: 15.02.2013

Außerdem gibt es die Serie auch als App, e-Book und Read & Listen-Version.

Noch mehr erfahrt ihr in meinem Artikel “Coffeeshop – der ganz normale Wahnsinn”
oder natürlich bei Logo BasteiLuebbe

Coffeeshop – der ganz normale Wahnsinn

Durch blogdeinbuch habe ich eine (Hör-) Buch-Serie von Logo BasteiLuebbe für mich entdeckt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.bdb_coffeeshop
Sie heißt Coffeeshop, und ist ein digitaler Serienroman in 12 Folgen.
Die Serie gibt es als Audio-Download, App*, e-Book und Read & Listen-Version.
Ich persönlich habe mich für die Hörbücher entschieden, 12 Folgen á 38-48 Min.
Ich habe mich selten so gut amüsiert :-) Meine Rezension könnt ihr hier nachlesen, jetzt möchte ich euch die Serie aber erstmal vorstellen.

Inhalt
Das schönste Büro der Welt ist im Coffeeshop einem gemütlichen Café in Berlin. Hier arbeitet Sandra, Sachensucherin. Ihre Kunden sind Menschen, die etwas verloren haben, oder die etwas finden wollen, das ihr Leben glücklicher macht. Doch auf der Suche nach dem Glück anderer Menschen gerät Sandra plötzlich mitten in die Suche nach ihrem eigenen Glück – und nach sich selbst. Unterstützt wird Sandra von ihren besten Freunden: Captain, der exzentrische Besitzer des Coffeeshops, Klaudi, die ihr Leben bei facebook dokumentiert, und Nils, der ihr am liebsten nicht nur bei ihren Suchaufträgen zur Seite stehen will …


Die Autorin
Gerlis Zillgens
lebt und arbeitet als freie Autorin in Köln. Sie schreibt seit vielen Jahren erfolgreich Romane und Drehbücher, entwickelt Fernsehserien und tourt als Kabarettistin durchs Land. Ansonsten veranstaltet sie gern Lesungen, liebt den Blick aus ihrem Arbeitszimmer, Salsa tanzen und Berlin. (Quelle: luebbe.de)
Weitere Infos unter http://www.zillgens.de/

Die Sprecherin
Franziska Wulf wurde 1984 in Schwedt geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy, Leipzig. Neben festen Theaterengagements, z.B. am Theater am Neumarkt Zürich, ist sie in Kino- und Fernsehfilmen zu sehen und in diversen Hörspielen zu hören.
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*App mit Filmen (je 3-4 Minuten pro Episode), Musik (eigens komponiert und gesungen von der Künstlerin Kat Kaufmann, Sängerin der Band XXXBENKAT), Games +  Zusatzinhalte wie Rezepte und Buchtipps.

[Rezension] Wer hier stirbt, ist wirklich tot, Maximo Duncker (blanvalet)

Inhalt
Skurril, heiter, unterhaltsam!wer-hier-stirbt-ist-wirklich-tot

Wäre der Journalist Kai van Harm nicht vor knapp einem Jahr entlassen worden, hätte er jetzt nicht so viel Zeit. Hätte er jetzt nicht so viel Zeit, wäre er nicht ständig mit seinen Gedanken allein. Warum nicht ein Buch schreiben? Die Sehnsucht nach einem Neuanfang führt van Harm erst ins proletarische Neukölln, später in sein Landhaus in Brandenburg. Doch statt friedvoller Joggingrunden bei Sonnenaufgang erwarten ihn entflammte Gotteshäuser, vegetarisch gesinnte Antifas, ein Todesfall und allerlei skurrile Verwicklungen, wie es sie nur in der Provinz geben kann. (Quelle: randomhouse)

Meinung und Fazit
Das Buch beginnt im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knall, der das Leben des Kai van Harm ganz schön durcheinander bringt. Danach durchlebt er einen sehr authentischen Leidensweg, zeigt deutliche Ecken und Kanten und kehrt glücklicherweise nicht das glatt geleckte Stehaufmännchen raus. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die anderen Akteure waren einfach nur wunderbar. Besonders in Peggy und Bruno habe ich mich spontan verliebt. Sie wirkten einfach echt, was sich zum einen durch Äußerlichkeiten, aber auch durch ihren (leichten,) charmanten Dialekt ausdrückte. Sie brachten an den richtigen Stellen Schwung in die Geschichte, oftmals gepaart mit einer gehörigen Portion Charme und Witz.
Ich muss überhaupt sagen, dass mir Humor des Autors sehr gut gefallen hat. Es gab sogar an einigen Stellen etwas zu lachen, wo man es nicht unbedingt vermutet hätte.
Auch der Schritt von der Großstadt in den ländlichen Bereich ist dem Autor gut gelungen. Das betrifft zum einen natürlich die Darstellung Neukölln versus brandenburgische Provinz, aber auch wie sich die Romanfiguren (hier besonders Kai van Harm) in den unterschiedlichen „Welten“ zurecht finden. Kai hat manchmal eine recht eigenwillige, nicht mehr ganz zeitgemäße Art der Wahrnehmung. Das kann man kritisieren, aber ich schreibe es mal dem Umstand zu, dass er eine Art „Kulturschock“ erlitt…. In Bezug auf das Landleben stellte ich fest, dass die ländliche Idylle manchmal gar nicht so idyllisch ist. Auf den ersten Blick war das zwar nicht unbedingt überraschend, aber die Ideen des Autors dazu fand ich sehr gut.

Was ich anmerken muss ist, dass dieser Provinzkrimi deutlich mehr Provinz als Krimi bietet. Die Aufklärungsarbeit der Vorfälle erfolgt sozusagen als Nebeneffekt. Es hat mir allerdings noch nie so wenig ausgemacht wie in diesem Roman. Dazu fühlte ich mich viel zu gut unterhalten. Seite um Seite verflog, und mein Kopfkino hatte mehr als reichlich zu tun.

Echte Typen in einer ländlichen, nicht immer ganz idyllischen Umgebung. Wunderbar – da brat´ mir doch einer `nen Storch.

Der Autor

Maximilian Olaf Duncker, von seinen Freunden „Maximo“ genannt, wurde 1970 in Berlin-Zehlendorf geboren. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie arbeitete er zwei Jahre als Lektor und Korrektor. Seit 2005 lebt er im ländlichen Teil Berlin-Pankows als freier Software-Berater und hat endlich wieder die Zeit, sich verstärkt seiner wirklichen Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Wer hier stirbt, ist wirklich tot ist der erste Roman, den er nicht unter einem seiner zahlreichen Pseudonyme veröffentlicht. (Quelle: randomhouse)

Buchdaten
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-442-37977-4
Ihr könnt das Buch bei amazon oder bei blanvalet bestellen.

Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, und ich möchte mich dafür sehr herzlich bei blogdeinbuch   und   blanvalet  bedanken !

Schon mal aneinander vorbeigeredet ?

Nachdem ich euch gestern schon die Livestream-Lesung angekündigt habe, hat Blogg dein Buch  blogdeinbuch   sofort die nächste tolle Aktion in petto.
Zusammen mit   langenscheidt-logo  suchen sie den Langenscheidt Buchblogger 2013. Das Thema ist Missverständnisse :-)

Mal im Ernst, wem ist das nicht schon so gegangen:
Man sagt etwas, und der Gesprächspartner versteht es vollkommen anders. Oder man spricht ein Fremdwort fehlerhaft aus, und schon ändert sich der Sinn des Wortes/Satzes komplett.
Was mir schon passiert ist, könnt ihr weiter unten lesen. Jetzt gibt es erstmal eine kurze Info zu einem Blog, der genau dieses Thema aufgreift:

Vorbeireden
www.vorbeireden.de ist der Blog für lustige Missverständnisse. Er veröffentlicht Deine Missverständnisse, die Dich auch im Nachhinein noch zum Lachen bringen. Die 3 Prämissen sind: witzig, lustig, unterhaltsam. Das Ziel von vorbeireden.de ist es, Euch zum Lachen zu bringen und von den ernsten Dingen des Lebens abzuhalten. Ein festgelegtes Thema gibt es nicht, die Auswahl somit Querbeet und nie langweilig. Schau’ es Dir an und besuche uns auch auf Google+ und Twitter!”

Und hier könnt ihr lesen, was ich zu dem Thema schon erlebt und gehört habe:

Die Tücken der Aussprache
Als ich in der Dominikanischen Republik war, bestellte ich bei einem Obsthändler „un aranja“, woraufhin er sichtlich Spinneerstaunt die Stirn runzelte. Ich zeigte etwas verwirrt auf die Orangen, er lächelte und sagte: „Ah, naranja!“[na:ranxa:] Das „u“ hatte er wohl überhört, und ich hatte nicht bedacht, dass das j wie ein Ach-Laut ausgesprochen wird. Daher hätte fast eine Spinne statt einer Orange gekauft.

Eine Deutsche spricht kein Türkisch
In meiner Zeit als Krankenschwester hatte ich häufig mit Migranten zu tun. Einer türkischen Patientin, die nahezu kein Deutsch sprach, musste ich vor der Operation noch eine Spritze verabreichen. Als die Dame auf der Seite lag merkte ich, dass sie am ganzen Leib zitterte. Ich strich ihr beruhigend über die Schulter und sagte:„Korkma!“ Daraufhin warf sich die Patientin auf den Rücken, sah mich mit angsterfüllten Augen an und rief: „Ich nix Frau Korkma!“
Dabei heißt das türkische Wort „korkma“ auf deutsch einfach nur „keine Angst“….

Welche Religion darf es denn sein ?
KircheIch war auf dem Weg in die Kindertagesstätte und kam dabei an der Kirchenpforte vorbei. Davor stand ein älteres, festlich gekleidetes Ehepaar, und der Herr fragte mich:“Entschuldigung, wann wird die Kirche denn geöffnet?“ „Ich weiß nicht.“, entgegnete ich, „Worum geht es denn?“ „Mein Neffe heiratet heute.“ Mein Blick ging zur Uhr. „Dann denke ich, dass er wohl eher katholisch heiratet, oder?“ „Warum?“ „Weil hier niemand außer ihnen hier wartet, und bei der katholischen Kirche seit etwa 2 Minuten die Glocken läuten“, stellte ich fest. „Sie ist nur 200m die Straße runter.“ Der Mann bedankte sich und ging eiligen Schrittes mit seiner Frau davon.

Belauschtes Gespräch 1
Er: Mittlerweile ist die Zahl der Emigranten hier doch recht hoch.
Sie: Ich verstehe was Du meinst, aber es sind Immigranten.
Er: Hä? Warum?
Sie: Emigranten wandern aus, Immigranten wandern ein.
Er: Aber sie wandern doch aus. Polen, Russland, Türkei ….
Sie: Ja, aber es geht ja um Deutschland. Sie emigrieren aus ihrem Heimatland, und sind hier Immigranten.
Er: Und wenn Deutsche immigrieren ?
Sie: Die können nicht immigrieren, die sind ja schon hier oder zumindest hier geboren.
Er: Und wenn sie aus dem Urlaub zurück kommen?
Sie: Dann sind sie Urlaubsrückkehrer….
Er: Ach egal, ich hol´ mir jetzt `nen Döner….

Belauschtes Gespräch 2
In einem türkischen Imbiss.
Gast: “Ich hätte gerne Gyros mit allem und viel Tzatziki.”
Bedienung: “Das haben wir nicht. Wie wäre es mit Döner ?”
Gast:”Nein, danke.”
Sprach´s und ging.

Warm ist nicht gleich warm
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.deAls meine philippinische Kollegin vor ca. 30Jahren nach Deutschland kam, musste sie als erstes einen Sprachkurs besuchen. Dort wurden ihr auch immer wieder kleine Aufgaben erteilt, wie z.B. “kaufe ein paar schöne, warme Winterschuhe”.
Nach nicht mal 20 Minuten war sie wieder da. Die Schuhe waren schön, und sie waren mit reichlich (warmen) Fell ausgestattet. Doch leider waren es Hausschuhe…. Und die Moral von der Geschicht´: Winter ist gleich Winter nicht.

Das Türchen Nr. 10 der Tintenelfe

1010Heute beteilige ich mich am Adventskalender der Tintenelfe vom Tintenhain, und dafür habe mir eine Buchvorstellung und ein Rezept für euch ausgesucht.

Buch: “Der Männer-Backomat” von Yvonne Pioch
Dies ist eine 24-Tages-Geschichte.MännerBackomat
Alice ist Single-Frau und auf der Suche nach dem perfekten Mann. Mit ihrer Freundin sinniert sie darüber, ob man sich so einen Mann nicht backen könnte, denn ihr Date mit Jonathan war so „naja“. Dann folgt eine Einladung zu einer Party, die Folgen haben könnte.

Das ist eine Kurzzusammenfassung der ersten 10 Tage. Was danach kommt kann ich nicht sagen, denn ich werde dieses Buch als Adventskalender lesen. 24 Tage im Leben von Alice. Mal sehen, ob sie den perfekten Mann findet…. Bisher ist eine kurzweilige, sehr unterhaltsame Geschichte, die ich euch gerne ans Herz legen möchte. ChickLit mit ein wenig SciFi :-)
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Mehr über Yvonne Pioch erfahrt ihr auf ihrem Blog Bücherkuscheln.

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Und wer auch seinen perfekten Mann, Baum, Hund oder was auch immer backen möchte, der mag vielleicht dieses Rezept. (Achtung: Teig muss ca. 8 Std. ruhen)

Ausstecherle
250g Butter
200g Zucker
2 Eigelb
1 Ei
500g Mehl

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nacheinander die 2 Eigelb und dann das ganze Ei unterrühren. Abschließend das Mehl gründlich unterkneten.

Wer möchte, der kann mit dem Mehl etwas Zitronenaroma oder abgeriebene Zitronenschale zum Teig geben. Ich persönlich mag es aber lieber ohne.

Nachdem der Teig mind. 8 Std. im Kühlschrank geruht hat wird er ausgerollt, und man kann beliebige Formen ausstechen.

Backen: 10 Min. bei 180°C

Nach dem Abkühlen können die Plätzchen mit Schokolade bestrichen und mit diversen Streuseln verziert werden.
Guten Appetit !

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