[Hörbuch-Rezension] „Er ist wieder da“, Timur Wemes, gesprochen von Christoph Maria Herbst (Lübbe Audio)

Inhalt
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, im eristwiederdatiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? (Quelle: luebbe.de)

Meinung und Fazit
Darf man über diese Art Humor lachen ? Obwohl ich von dem Buch fasziniert war, konnte ich mich nicht zum Kauf durchringen. Als ich aber las, dass das Hörbuch von Christoph Maria Herbst gelesen wurde, griff ich zu. Ich habe es nicht bereut.
Wer Christoph Maria Herbst kennt, der weiß dass er nicht zum ersten mal die Rolle des Hitler einnimmt. So verwunderte es nicht, dass er das Buch hervorragend wiedergab. Das betraf nicht nur die Person Hitler selbst, sondern er benutzte seine Stimmfarben so wunderbar und gekonnt, dass jede einzelne Person auf eigenständige Art und Weise lebendig wurde. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Was die Geschichte angeht, so ist sie alleine aus der Sicht des „Führers“ geschrieben. Da er weder seine Ansichten noch sein Ego abgelegt hat, bot das reichlich Potential um mit ihm zu lachen oder den Kopf zu schütteln. Wenn er z.B. über unsere Politiker herzieht beinhaltete das schon hier und da einen gewissen Wahrheitsgehalt. Auch über ihn konnte man lachen, weil einige Situationen einfach saukomisch waren. Wenn er beim Genuss eines Müsli-Rigels beispielsweise denkt, dass sich die Versorgungslage mit Brot scheinbar noch nicht verbessert habe, dann finde ich das einfach brüllend komisch. Auch der Wortwitz kam nicht zu kurz. Wenn zwei Leute dasselbe sagen, muss es nicht das
Gleiche heißen…. Hier fühlte ich mich irgendwie an das Vier-Ohren-Modell (Schulz von Thun) erinnert. Manche Sätze sind, je nach persönlichem Hintergrund, nunmal recht frei interpretierbar.
Zum Ende hin zeigte das Hörbuch dann allerdings doch leider kleinere Längen, was dem Gesamteindruck allerdings wenig Abbruch getan hat.

Dass es auch kritische Meinungen zu diesem Werk gibt kann ich nachvollziehen. Es polarisiert wegen der Hauptfigur und seiner dargestellten Akzeptanz. Doch ich finde, dass man dieses (Hör-)Buch als das sehen sollte was es ist:

Eine wunderbare Satire, brilliant gesprochen von Christoph Maria Herbst.

Der Autor
Timur Vermes wurde 1967 als Sohn einer Deutschen und eines 1956 geflohenen Ungarn geboren, studierte in Erlangen Geschichte und Politik und wurde dann Journalist. Er schrieb für die “Abendzeitung” und den Kölner “Express” und arbeitete für mehrere Magazine. Seit 2007 veröffentlichte er als Ghostwriter vier Bücher, zwei weitere sind in Vorbereitung. (Quelle: luebbe.de)

Der Sprecher
Alle Infos zu Christoph Maria Herbst unter http://www.christophmaria-herbst.de

Buchdaten

Format: Hörbuch, 6 CDs
Art: bearbeitete Fassung
Laufzeit: 411 Minuten
ISBN: 978-3-7857-4741-4
Ersterscheinung: 21.09.2012

[Hörbuch-Rezension] Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde“ von Shelle Summers, Sprecherin: Anna Carlson (Argon-Verlag)

Inhalt
Dies ist die Geschichte von Grace und Tyler. Auch wenn Grace verzweifelt versucht, es NICHT zu Tylers und ihrer Tyler WilkieGeschichte werden zu lassen.
Weil sie einen sicheren Plan für ihr Leben hat. Zumindest so lange, bis sie Tyler kennenlernt, den Hundesitter von nebenan. Mit seinem süßen Lächeln und seinen warmen, braunen Augen bringt er alles durcheinander. Außerdem schreibt er umwerfend schöne Songs. Über sie. Für sie.
Doch als er zum gefeierten Star wird, nimmt das Schicksal eine unglaubliche Wendung – und das Leben seinen Lauf … (Quelle: argon-verlag)

Meinung und Fazit
Im Grunde ist dies eine Geschichte, wie sie jederzeit und überall stattfinden kann.
Grace hat alles was sie sich wünscht: einen heiratswilligen Freund, Geld und ein geregeltes Leben. Sie glaubt, dass man nichts anderes wollen kann… und dann lernt sie Tyler kennen.
An dieser Stelle trifft der Titel den Nagel auf den Kopf, denn nichts ist mehr wie es war. Grace fängt an ihr Leben zu überdenken, und muss Entscheidungen treffen.

Was mir als erstes sehr positiv auffiel, war die wunderbare, sprachliche Umsetzung des Buches. Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Sie setzt die Betonungen sehr gekonnt und haucht der Geschichte Lebendigkeit ein.

Auch die Erzählung bezauberte.
Grace war mir sehr nah. Ich fand ihr Handeln und ihre Gefühle sehr nachvollziehbar, auch wenn ich sie manchmal gerne geschüttelt hätte, weil sie das Offensichtliche nicht sah oder sehen wollte. Dagegen stand Tyler, ein Lebenskünstler im doppelten Sinn, mit einem jungenhaften Charme. Auch er hatte die Gabe wie ein Stockfisch zu reagieren, sobald er Grace näher kam. Es war zum Haare raufen. Dafür schrieb er wunderbare, tiefgründige Songtexte, die mehr sagten als tausend Worte. Das war seine Art sich auszudrücken.
An diesen Stellen, wo die Texte zitiert werden, läd das Hörbuch dazu ein genauer hinzuhören, mit den Gedanken abzuschweifen und sich hinweg tragen zu lassen. Das fand ich ganz besonders schön, auch wenn ich mir sehr gewünscht hätte, dass zumindest diese Abschnitte mit Musik unterlegt gewesen wären. Das hätte der Geschichte noch etwas mehr fühlbaren Tiefgang verliehen.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist der laxe Umgang mit dem Thema Drogen. Es ist kein Geheimnis, dass verschiedenste Süchte im Künstlermilieu verbreitet sind. Es ist jedoch etwas anderes, wenn das in einer recht lockeren Art und Weise per Buch/Hörbuch kommuniziert wird, und sich zudem auf private Bereiche ausdehnt. Ich persönlich kann gut mit dem Thema umgehen, aber ich denke, dass der eine oder andere Leser/Hörer sich daran stoßen könnte.

Ein tolles, tiefgründiges Hörbuch, dass zum genauen hinhören anregt. Die Geschichte lässt mitfiebern, -lieben und -leiden – ein schönes Hörerlebnis !

Die Autorin
Shelle Sumners
Schauspielerin, Kellnerin, Korrektorin, Schulbuchautorin, Buchhändlerin und Empfangsdame in einer Hochzeitskapelle sind nur einige Berufe, in denen Shelle Sumners gearbeitet hat. Sie gibt aber zu, dass sie oft nur so getan hat, als würde sie arbeiten – tatsächlich hat sie sich heimlich Notizen für ihren ersten Roman gemacht. Zum Glück, denn so ist diese wunderbare romantische Komödie entstanden. (Quelle: argon-verlag)

Die Sprecherin
Anna Carlsson, beliebte Schauspielerin und renommierte Synchronsprecherin, absolvierte ihre Ausbildung an der berühmten Schauspielschule Gmelin in München. Im Jahr 2008 gewann sie den Deutschen Hörbuchpreis für das beste Kinder- und Jugendhörbuch. Ihre warme facettenreiche Stimme ist wie geschaffen für diesen ganz besonderen Roman. (Quelle: argon-verlag)

Hörbuchdaten
ArgonLaufzeit
: 6 Std. 10 Min.
Ausgabe: 5 CDs in Multibox
Art: Autorisierte Lesefassung
ISBN: 978-3-8398-1232-7
Erscheinungstermin: 21.02.2013

[Rezension]“Gott würfelt doch – Band 2“, Lutz Kreutzer (Kindle)

Inhalt
Während seiner Odyssee von Deutschland bis in die Nazi-Fluchtburg Eldorado erkennt Walter schließlich, dass in seinem gwd_band2_500Leben nichts mehr gilt: Wahrheiten entpuppen sich als Lügen, Sicherheiten als Trugschluss. Walter muss sich einem mächtigen Gegner stellen, um dessen perfiden Plan zu vereiteln. (Quelle: amazon)

Meinung und Fazit
Vielleicht ging ich nach dem ersten Teil zu euphorisch an den Folgeband heran, denn nun bin ich doch leider etwas ernüchtert.
Was ich dem Autor nach wie vor zu Gute halte ist sein sprachlicher Ausdruck und Schreibstil. Beides hat mir erneut gut gefallen, auch wenn der 2te Teil des Romans hier und da ein paar Längen erkennen lies.
Auch in diesem Band geht es wieder um die zweifelhaften Ideologien des deutschen Mediziners Josef Mengele. Es existieren Hinweise, wo sich seine Aufzeichnungen befinden könnten, und Walter und Anna folgen diesen Spuren.
Es geht dabei durchaus spannend und rasant zu, manchmal hatte ich aber dann wieder den Eindruck, dass es irgendwie zu glatt lief. Ein Problem trat auf und wurde für meine Begriffe viel zu schnell gelöst. Es gab beispielsweise eine Szene im Vatikan, in der es das Pärchen für meine Begriffe zu einfach hatte. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man derart leicht an brisante Insider-Informationen/Hinweise herankommt.
Im Verlauf der Geschichte kam noch hinzu, dass ich manche Handlungsstränge in ihrer Zusammenführung nicht ganz verstand. Es war kein aufeinander zu gleiten, sondern wirkte manchmal recht holprig.
Gut fand ich wiederum, dass Figuren, die im ersten Teil schon eine kleinere oder größere Rolle spielten, auch in diesem Teil wieder zum Vorschein kamen. Besonders bei zwei Personen fand ich das sehr interessant und erschreckend zugleich. Es trat wiederholt die Frage auf, wie weit Wissenschaft gehen kann und vor allem darf. Mehr möchte ich allerdings dazu nicht verraten.
Bei Anna bin ich zwiegespalten. Ich war mir bis zum Schluss nicht ganz klar darüber, für wie glaubhaft ich ihre Figur halten soll.

Ich denke, wer den ersten Band gelesen hat und gut fand, für den ist dieses Buch eine passende Ergänzung, zumal die Geschichte damit einen Abschluss bekommt, auch wenn er leider nicht ganz rund wirkt..

Der Autor
Lutz Kreutzer schreibt Thriller, Krimis und Spannungsromane. Die Plots haben realen Hintergrund. Seine Themen gehen in die Tiefe und beruhen auf Tatsachen. Diese Fakten aus der realen Welt bringt er in Einklang mit dem Leben eines Protagonisten, der durch die Geschichte getrieben wird. Wichtig ist ihm die verständliche und spannende Sprache. Kreutzers abenteuerlicher Berufsweg führte ihn durch viele Länder Europas. Heute macht er Öffentlichkeitsarbeit für eine internationale Softwareschmiede in München. Am liebsten ist er dort, wo es gutes Essen und den entsprechenden Wein gibt. Daher hat er auch ein Kochbuch mit Johann Lafer geschrieben.
Mehr dazu auf seiner Autorenwebsite: http://www.lutzkreutzer.de

Buchdaten
Dateigröße: 312 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 142 Seiten
Verlag: Lutz Kreutzer; Auflage: 1 (6. Juli 2012)
ASIN: B008IHDCZ2

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 434 Seiten (Teil 1 + 2)
ISBN-10: 3952346179

[Rezension] Gott würfelt doch – Band 1, Lutz Kreutzer (Kindle)

Inhalt
Irrfahrt durch ein schier unglaubliches Leben
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Das Leben des Walter Landes ist von Bildung und Wohlstand geprägt. Ein Ereignis stellt alles auf den Kopf: Walters Freundin Anna verschwindet spurlos, und plötzlich taucht ein Doppelgänger auf.GWD
Mit ihm begibt sich Walter auf eine erschreckende Irrfahrt in die Vergangenheit. Dann wird Walter angeklagt, sich selbst heimtückisch ermordet zu haben.
Während seiner Odyssee von Deutschland bis in die Nazi-Fluchtburg Eldorado erkennt Walter schließlich, dass in seinem Leben nichts mehr gilt: Wahrheiten entpuppen sich als Lügen, Sicherheiten als Trugschluss. Walter muss sich einem mächtigen Gegner stellen, um dessen perfiden Plan zu vereiteln.

Meinung und Fazit
Der Auftakt des Buches war doch etwas gewöhnungsbedürftig, denn er verwirrte mich doch sehr. Wie kann man sich selbst ermordet haben ? Gleichzeitig machten mich die ersten Seiten jedoch so neugierig, dass ich einfach weiter lesen musste, um die Vorgeschichte zu erfahren.
Man entführte mich in eine Welt, die nach heutigen Maßstäben unglaublicher und abstoßender kaum sein kann. Im wesentlichen ging es um die Machenschaften des nationalsozialistischen Mediziners Josef Mengele, und um die späteren, weitreichenden und fragwürdigen Kontakte der Stasi. Meine Kenntnisse sind in beiden Fällen etwas begrenzt, doch ich hatte den Eindruck, dass der Autor gute Recherchearbeit geleistet hat. Nahezu alle Begebenheiten wirkten übergangslos schlüssig und plausibel, einzig der „Selbstmord“ rief in mir einige Zweifel hervor. Ich muss dem Autor aber zu Gute halten, dass er damit bei mir einen echten Schockeffekt erzielt und so dem Roman nochmal richtig Fahrt verliehen hat.
Was mir sehr gut gefallen hat war, dass der Autor im historischen Abriss relativ sachlich bleibt. Er schildert ohne zu beschönigen, verzichtet aber auf Spitzen oder moralische Belehrungen. Die Nachhaltigkeit, dass diese „Forschung“ verachtenswert war und ist, stellt sich ganz von selber ein.
Am Schluss erwartet den Leser ein Cliffhanger, die Geschichte wird nicht komplett aufgeklärt, so manche Frage bleibt offen. Daher darf man gespannt an Teil 2 heran gehen.

Eine sehr gute Darstellung fehlinterpretierter Ideologie, verpackt in eine spannende Handlung.

Der Autor
Lutz Kreutzer schreibt Thriller, Krimis und Spannungsromane. Die Plots haben realen Hintergrund. Seine Themen gehen in die Tiefe und beruhen auf Tatsachen. Diese Fakten aus der realen Welt bringt er in Einklang mit dem Leben eines Protagonisten, der durch die Geschichte getrieben wird. Wichtig ist ihm die verständliche und spannende Sprache. Kreutzers abenteuerlicher Berufsweg führte ihn durch viele Länder Europas. Heute macht er Öffentlichkeitsarbeit für eine internationale Softwareschmiede in München. Am liebsten ist er dort, wo es gutes Essen und den entsprechenden Wein gibt. Daher hat er auch ein Kochbuch mit Johann Lafer geschrieben.
Mehr dazu auf seiner Autorenwebsite: http://www.lutzkreutzer.de

Buchdaten
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 355 KB
Verlag: Lutz Kreutzer; Auflage: 1 (6. Juli 2012)
ASIN: B008IGPA2G

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 434 Seiten (Teil 1 + 2)
ISBN-10: 3952346179

Türchen Nr. 8

Auch heute gibt es wieder einen Blog zu entdecken, und es heißt Buchstaben sammeln für das Gewinnspiel :-) 8

Gleich 2 Türchen (6 + 7) auf einmal….

Hui, da habe ich den Post am Nikolaustag doch glatt verpennt… Lag es daran, dass mein Stiefel fast leer blieb ? Man weiß es nicht…. Ich, als ewig nörgelige Mutter, muss vermutlich schon froh sein, dass keiner mit der Rute anrückte.
O.K. – Danke dafür ;-)

Wie dem auch sei, dafür gibt´s heute direkt die doppelte Ladung Adventskalender, das ist ja auch was :-)

Das Nikolaus-Türchen ist von Heffa 6 und das Türchen für den 7.Dezember findet ihr bei Belle. Ich wünsche euch viel Spaß mit den Beiträgen und nicht vergessen : Buchstaben sammeln und gewinnen!
7

Türchen Nr. 4

auch heute gibt es beim “Blog-Adventskalender” wieder einen Blog zu entdecken, und ihr könnt auch wieder einen Buchstaben4 für den Lösungssatz sammeln. Dazu klickt einfach auf das “Türchen”.

Ich habe heute aber auch etwas für euch….

Kennt ihr Stenkelfeld noch ? Das war diese abgedrehte Gemeinde, deren Bewohner um die beste Weihnachtsbeleuchtung kämpften…. Das sagt euch nichts ? Dann könnt ihr es hier nachlesen.
Aber dieses Örtchen hat noch mehr zu bieten ;-) Unter anderem befindet sich hier das Autohaus Örtel, und die wissen auch wie man Weihnachten feiert… Ach ja ? Naja… lasst euch überraschen.

Dienstag, 14. Dezember, 19;56 Uhr
In der festlich geschmückten Werkstatthalle des Autohauses “Oertel” im Gewerbegebiet Stenkelfeld treffen die ersten Belegschaftsmitglieder zur Weihnachtsfeier ein.

20:16 Uhr
Nach einem Tusch der Zweimannkapelle “Die Avocados” aus Foxtrup vergisst Seniorchef Heinrich Oertel in seiner unbeholfenen Begrüßungsansprache die obligatorischen Dankesworte an den Festausschuss – ein Fehler, der sich noch rächen soll.

20:30 Uhr
Werkstattleiter Düwelskirchen entfacht unter den Angestellten eine latente Angriffsbereitschaft gegen den Partyservice Westerkamp. Ein halbherziger Schlichtungsversuch der Seniorchefin Marie Oertel, mit dem Hinweis, die gereichte Rinderkraftbrühe sei immerhin schön heiß, stößt ins Leere. Die hämischen Nörgeleien am Essen nehmen zu.

21:03 Uhr
Die Avocados drohen erstmals mit dem Abbruch ihres Auftritts, nachdem sich Altgeselle Horst B, beflügelt durch den hastigen Genuss von 11 Gläsern Glühwein, mit einem herumliegenden Bolzenschneider an den Lautsprecherkabeln der Gesangsanlage zu schaffen machte. Zuvor war sein Musikwunsch “Alte Kameraden” von der Kapelle mit einem hämische Grinsen ignoriert worden.

21:58 Uhr
Bürolehrling Kerstin B. verrichtet mit hochrotem Kopf ihre Notdurft auf dem Rücksitz eines Kundenfahrzeugs. Der Grund: Seit 21:00 Uhr ist die einzige Damentoilette der Firma besetzt. Seitdem fehlen auch – wie jetzt auffällt – der smarte Juniorchef Peter Oertel und eine junge Angestellte aus der Reparaturannahme.

23:14 Uhr
Lagerist Walter K. aus der Ersatzteilausgabe erörtert am Telefon mit seinem Anwalt die Chancen einer Verleumdungsklage gegen den Urheber des ihm gewidmeten Julklappgedichtes mit der Textzeile “Am Teiletresen, Mittelschicht, steht hier das dümmste Sackgesicht”.
Zeitgleich ermittelt Seniorchef Heinrich Oertel hasserfüllt den Absender eines ihm zugedachten Geschenkkartons mit ca. 4 Pfund gefrorenem Hundekot. Die Veranstaltung droht zu kippen.

Mittw0ch, 15. Dezember, 0:41 Uhr
Eine Gruppe von Kfz-Lehrlingen bedroht den Organisten der Avocados, Knut R., mit einem 24er Maulschlüssel, weil die zuvor erzwungene Darbietung eines ACDC-Titels viel Wünsche offen ließ. Minuten später zerfetzt die Kurbelwelle eines Mercedes-Transporters das neuwertige Instrument von Avocado-Schlagzeuger Sascha P: Fortan kommt die Musik vom Plattenspieler.

01:07 Uhr
Während der völlig betrunkene Juniorchef unter dem Gejohle der Verkaufsabteilung das Spitzenhöschen der jungen Angestellten aus der Reparaturannahme vor der nun frei gewordenen Damentoilette amerikanisch versteigert, gerät ein altes Innungskunststück mit 2 Schneidbrennern und einer alten Bremsleitung, vorgeführt von Werkstattleiter Düwelskirchen, außer Kontrolle. Die Explosion des Tanklagers ist bis ins Stadtzentrum zu hören.

01:35 Uhr
Die Bergungs- und Löscharbeiten im Autohaus Oertel kommen wegen Personalmangels nur mühsam voran. Große Teile der Rettungsmannschaften sind bereits auf Weihnachtsfeiern in umliegenden Ortschaften im Einsatz.

03:00 Uhr
Schließlich gelingt es einer Hubschrauberbesatzng des THW, durch das Dach der Werkstatthalle den Altgesellen Horst B. aufzunehmen, der bis zuletzt mit einem abgebrochenen Scheibenwischer am Plattenspieler “Alte Kameraden” dirigierte.

05:28 Uhr
Das Gewerbegebiet Stenkelfeld ist nicht mehr. Die rauchenden Trümmer des Autohauses “Oertel” sowie des benachbarten Getreidehandels sind stumme Zeugen eines festlichen Beisammenseins von Menschen, Menschen wie du und ich, die nur mal im Kollegenkreise weihnachtlich feiern wollten.

[Rezension] „Am Meer, damals“, Norbert Schulz (Rothenstein Verlag)

Inhalt
Eine Geschichte von der Insel aus vergangener Zeit über Alte und Junge, über Mann und Frau, über Träume und Wirklichkeit, über Gewinn und Verlust.
Ein Tisch, zwei Rum und ein Manuskript mit der Geschichte von der Insel:
British Honduras 1952. Die Insel Caye Caulker im Belize Barrier Reef: das ist Pablos Welt. Hier trifft er Grandpa und Marilyn, erfährt Wahrheiten und Lebenslügen, träumt und taucht ein in die großen Gefühle. Pablo erlebt die ewige Sehnsucht, wird verstört und betört und beim Scheitern der ersten Liebe auch zerstört.
Der Karbik-Roman zeigt das Spiel von Mann und Frau im Meer der Gefühle.

Meinung und Fazit
Ich hatte anfangs etwas Mühe mich auf den Schreibstil einzulassen, doch schon nach wenigen Seiten war das kein Problem mehr.
Mich erwartete eine Geschichte in der Geschichte, Gegenwart und Vergangenheit.
Beide Handlungsumgebungen gefielen mir sehr gut, sie wirkten plastisch und authentisch. Den größeren Teil nahm eine Erzählung ein, die in der Vergangenheit spielte. Hier konnte ich leider nur mutmaßen, dass es sich um die 50er Jahre handelte und hätte gerne genauere Informationen gehabt. Es war im wesentlichen die Geschichte eines noch unbedarften, heranreifenden Jungen (Pablo) und seines Großvaters. Der Großvater, ein sehr lebenserfahrener und genügsamer Mann, gibt sein ganzes Wissen an Pablo weiter, und beantwortet in schier unendlicher Geduld alle Fragen. Pablo nimmt seinerseits dieses Wissen gierig auf, verirrt sich jedoch gleichzeitig bei ersten Schwärmereien fast in einer Traumwelt, weil er sich mit Fantasie eine virtuelle Angebetete erschafft. Diese imaginäre Freundschaft ging so weit, dass man fast hätte glauben können, sie wäre echt. Das war auch eine Sache, die sich manchmal gut in die Geschichte einpasste, an anderen Stellen empfand ich diese Dialoge zwischen Pablo und Marilyn allerdings etwas überzogen und störend.
Je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr wurde ich an die Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ erinnert. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine Nacherzählung, doch das Setting ist ähnlich und teilweise ähneln sich die Geschichten auch in ihrem Tiefgang. Die Dialoge haben manchmal schon fast philosophischen Charakter, und ufern dabei aber gerne auch mal aus. Man muss ein Freund von solchen reinen Erzählungen sein, um das zu mögen.

Wie auch immer: man merkt, dass der Autor weiß wovon er schreibt. Daher verwundert es nicht, dass das karibische Flair und die Leichtigkeit des Seins (bei gleichzeitiger harter Arbeit) spürbar werden. Es gibt Menschen, die sind zufriedener als andere….
Die Geschichte war aus den angesprochenen Gründen nur bedingt mein Fall, aber wer karibisches Flair und Tiefgründigkeit mag, der wird hier fündig…

Der Autor
Norbert Schulz übte mit seinem Freund Jobst vor vielen Jahren höchst erfolgreich das einzigartige go slow von Caye Caulker. Ausgebremst durch einen Mastbruch, warfen sie die westliche Hektik samt Mast über Bord. Abendländische Zappeligkeit, Hast und Aufgeregtheit prallten an dem eigenen Herzschlag der Karibikinsel ab. Zum Tagesinhalt wurden das Zurücklehnen in der Hängematte, der Verzicht auf Schuhe und Hemd, der Drink an der Bar und das Schreiben von ein paar Zeilen beim Sundowner – Zeilen, die nun dieses Buch füllen. Eines Tages tauchte das Coca-Cola-Boot am Horizont auf und ließ einen Mast am Strand zurück. Zu spät für das Segler-Duo. Sie setzten ihr laid-back fort und brauchten Tage über Tage bis zum Mastsetzen.

Buchdaten

Verlag: Rothenstein
ASIN: B005GVQM2S
ISBN-10: 398144910X
Preis: Ebook 3,99€, HC 14,90€
Erscheinungsdatum: 08.2011 (HC 01.2012)
Dateigröße: 291 KB (127 Seiten), HC 211 Seiten

[Rezension] “Leben im Käfig” von Raik Thorstad (Kindle Edition)

Inhalt
“Von seinen neunzehn Lebensjahren hat Andreas von Winterfeld die Hälfte im Haus seiner Eltern verbracht. Die Fesseln, die ihn halten, sind psychischer Natur. Er leidet unter einer schweren Form von Agoraphobie, die in Ermangelung einer Behandlung zunehmend an Tiefe gewinnt. Die lange Isolation und die unglücklichen Familienumstände haben ihn zu einem Aussenseiter gemacht – und zu jemandem, der sich kaum mit Menschen auskennt. Dass er schwul ist, ist fast sein kleinstes Problem, auch wenn er sich seinen von der Arbeit zerfressenen Eltern nicht anvertraut hat. In diese Anti-Idylle aus Privatunterricht, Einsamkeit und Langeweile platzt Sascha, der gerade erst nach Hamburg gezogen ist. Grund dafür sind gewisse Auseinandersetzungen mit seinen Eltern – und die Tatsache, dass er sich mit einem Schulfreund in flagranti auf Papas Couch hat erwischen lassen. Zwei junge Männer, die das Leben noch nicht recht am Schopf gepackt haben, aber eines mit Sicherheit wissen: Sie sind schwul und sie sind allein – jeder auf seine eigene Weise.”

Meinung und Fazit
Direkt am Anfang lernen wir einen Ausschnitt aus dem Leben der beiden Protagonisten kennen. Schon hier machte sich ein leicht beklemmendes Gefühl breit, denn beide haben es nicht leicht.
Im Verlauf der Geschichte lernen wir Andreas und Sascha näher kennen. Die beiden Protas sind sehr plastisch, authentisch und sympathisch. Jeder auf andere Art und Weise. Die Handlung, die um sie herum aufgebaut wurde, wirkt echt. Sie ließ mich manchmal sprachlos, deprimiert, aber auch hier und da zuversichtlich zurück.
Besonders Andreas´ Schicksal bewegte mich. Ich fand sein Lebensumfeld und den Umgang mit seiner Krankheit sehr interessant und überwiegend authentisch dargestellt. Bei aller Sympathie erschien mir jedoch sein Denken und Handeln manchmal unverständlich. Ich stellte mir mehr als einmal die Frage, wie er seine Situation 19Jahre einfach so hinnehmen konnte. Auch das Verhalten seiner Eltern konnte ich nicht nachvollziehen. Doch trotz dieses Unverständnisses kann ich mir vorstellen dass es Menschen gibt, die sich irgendwann mit ihrer Situation abfinden.
Auch Saschas´ Leben fesselte mich. Hier schwang jedoch weniger Mitgefühl mit, als vielmehr eine zustimmende Sympathie. Er weiß in der Regel was er will, hat Mut und Rückgrat. Dass er manchmal einen Schubs in die richtige Richtung brauchte, schrieb ich überwiegend seinem Alter zu. Aber auch dadurch wirkte der Roman „echt“.
Der Kern des Buches lebt von der Beziehung zwischen den Protas. Hier spielt auch die erste wahre Liebe eine große Rolle. Sehr authentisch und einfühlsam wird die Annäherung der Beiden beschrieben. Ebenso zart und gefühlvoll geht der Autor bei den erotischen Szenen vor. Das hat mir sehr gefallen.
Das Ende war erwartet und unerwartet zugleich. Bei Sascha war es für mich eine logische Konsequenz, die sehr für ihn sprach. Andreas´ Reaktion am Ende ließ mich hoffend zurück. Zwei positive Wenden mit etwas Wehmut, mit denen so nicht unbedingt zu rechnen war.

Dies war mein erster homoerotischer Roman, und er überraschte mich positiv. Ein tolles Buch mit Tiefgang und ausdrucksstarken Charakteren, dass weit aus mehr bietet als nur Gay-Romance.

Der Autor
Wer ist Raik Thorstad – oder auch Tasmanian Devil? Gute Frage. Ein Nordlicht, das zwischen seinen Leidenschaften Schreiben und Musik (gelernter Musikalienhändler und Mitarbeiter diverser Musikmagazine) hin- und herpendelt, und sich unlängst für die Feder entschieden hat. Allerdings nicht für ein festes Genre. Psychologie, Historie, Endzeit, Fantasy. Warum sich Grenzen setzen? Im September 2011 erscheint der erste Roman “Leben im Käfig” hier beim FWZ-Verlag. Der Autorenblog: http://www.raikthorstad.blogspot.com (Quelle: amazon)

[Rezension] „Sommerfest“, Frank Goosen (Kiepenheuer & Witsch)

Heute möchte ich euch einen echten “Ruhrpott”-Roman vorstellen.

Geschrieben wurde er von Frank Goosen, der schon Autor vieler unterhaltsamer Bücher über das Leben, Lieben und Leiden im Ruhrgebiet war. Ich war sehr begeistert und bedanke mich daher umso herzlicher bei

Nun zur Rezension – Viel Spaß !

Inhalt
»Woanders weiß er selber, wer er ist, hier wissen es die anderen. Das ist Heimat.«

»Storys, ehrlich, wo du hinguckst. Die liegen praktisch auf der Straße, die musst du nur aufheben!« Frank Goosens neuer Roman zelebriert ein Heimatwochenende voller skurriler Figuren – mit Fußball und Musik, mit großen Entscheidungen und viel Gefühl.

Onkel Hermann, der seit dem Tod von Stefans Eltern in Bochum die Stellung hielt, ist gestorben, und Stefan muss zurück in die Heimat, um das kleine Bergarbeiterreihenhaus seiner Familie zu verkaufen. Zwei Tage, den Termin mit dem Makler hinter sich bringen, sich mit ein, zwei Leuten treffen, die es verdienen, und schnell wieder zurück nach München, ins wahre Leben. Rein, raus, keine Gefangenen. Das war der Plan. Doch schneller als man es für möglich hält, wird man in der Enge der Heimat zu Erinnerungen und Entscheidungen verurteilt.Just an diesem Wochenende wird die Sperrung der A40 im Ruhrgebiet zum kulturellen Happening, dessen Sog Stefan sich nicht entziehen kann. Und alle sind sie da, alle, mit denen er aufgewachsen ist: Toto, der Ver sager, Diggo, sein brutales Herrchen, Frank, der Statthalter, Karin, die Verwirrmaschine, Omma Luise, die Frau, die alles mitgemacht hat. Und Charlie. Sandkastenfreundin, nicht-leibliche Schwester, Jugendliebe. Keine Frau kennt Stefan so gut – und wegen keiner Frau ist er so viele Jahre einem Ort ferngeblieben …Ein rasanter Roadtrip durch den »Pott« von heute; ein urkomischer Roman voller Wehmut und Tiefgang. Cool und sentimental, derb-witzig und warmherzig. Frank Goosen ist ein Meister der Zwischentöne und versteht es wie kein anderer, auf unbeschwerte Weise die großen Lebensthemen zu verhandeln.

Meinung und Fazit
Bisher kannte ich von Frank Goosen nur Bücher, in welchen zahlreiche Anekdoten aneinandergereiht, bzw. in kleine Geschichten verpackt wurden. Mit diesem Buch hat er nun seinen ersten Roman veröffentlicht.
Es ist eine Geschichte über den Heimkehrer Stefan, der nur schnell ein Haus verkaufen und eigentlich sofort wieder weg will, den dann aber die Vergangenheit auf mehrfache Art und Weise einholt. Manchen Menschen begegnet man gewollt oder ungewollt mindestens zweimal im Leben….. Und er denkt nach – über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lässt den Leser daran teilhaben.
Wie man es erwarten würde, findet man hier eine Geschichte mit durchgängigem roten Faden vor, aber trotzdem hat es der Autor geschafft, auch diesem Roman seinen unverkennbaren Stempel aufzudrücken. Köstlich derber „Ruhrpott-Slang“ geht hier einher mit sentimentalen Erinnerungen der Protagonisten. „Früher war eh alles besser…“, wer kennt diesen Spruch nicht.
Wenn ich mir Rückblickend die Haupt- und Nebencharaktere ins Gedächtnis rufe, so wirken sie immer noch nach. Alle zeigen eine beeindruckende Präsenz, egal wie klein ihre Rolle im Roman selber sein mag. Als „Nicht-Ruhri“ könnte man den Anschein haben, dass hier doch recht tief in die Klischeekiste gegriffen wurde, doch dem ist nur zum Teil so. Sicherlich werden einige diese Typen seltener, doch es gibt sie noch in ausreichender Zahl, man muss nur genau hinschauen. Genau das hat F. Goosen, wie nicht anders erwartet, getan und daraus sehr plastische, authentische Figuren geschaffen.
Abgesehen von den facettenreichen Charakteren, lebt die Geschichte auch von dem wunderbaren Lokalkolorit, welches sich u.a. in der guten Umgebungsbeschreibung und in der schon erwähnten Heimatsprache widerspiegelt. Wörter und Kurzsätze wie „knorke“, „Schampong“, „Pafföng“, „Ach geh mir weg…“ verbreiten einfach einen gewissen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Und unausweichlich gehört natürlich auch das Thema Fußball dazu.
„Toto, du Arschgeige“, ruft Diddi, „was läufst du hier am heiligen Samstag auf und störst die Totenruhe?“ „Wieso heiliger Samstag? Spielt Borussia?“ (Seite 98)
Abgerundet wird der Roman durch eine verflossene Liebe, die aber scheinbar nie wirklich verflossen war. Hier, und das ist mein einziger, klitzekleiner Kritikpunkt, stellt sich Stefan wirklich wie ein Weichei an, und schleicht um die Ex herum, wie die Katze um den heißen Brei. Aber gut, auch das gibt es…. und macht weder ihn, noch die Geschichte unsympathischer. Im Gegenteil…

Abschließend kann ich sagen, dass „Sommerfest“ locker-leichten Lesegenuss bietet. Es ist ein Roman, in dem man mittendrin, statt nur dabei ist. Für (Ex-)Ruhris und Goosen-Fans ein „musse-lesen“ und für alle Anderen eine Empfehlung. Ich war begeistert !

Der Autor
Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Romanen, darunter »Liegen lernen«, »Pokorny lacht« und »So viel Zeit«, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen veröffentlicht. Seine Bestseller-Erzählbände »Weil Samstag ist« und »Radio Heimat« entwickelten sich darüber hinaus zu erfolgreichen Bühnenprogrammen, mit denen er neben seinem Programm »A 40« als Kabarettist durch Deutschland tourt. Frank Goosen ist leidenschaftlicher Anhänger des VfL Bochum und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum.

Abschließend noch die Buchdaten:

ISBN: 978-3-462-04386-0
Gebunden: 320 Seiten
Erscheinungstermin: Februar 2012
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Bestellen könnt ihr hier: amazon (externer Link) Dort gibt es auch ein kleines Video, in dem der Autor aus dem Buch liest :-)

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